Eishockey
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Jubel bei den Spielern des EV Zug nach dem Tor zum 1-3 im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug am Donnerstag, 22. Oktober 2020, im Hallenstadion in Zuerich. .(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Zuger feiern Sentelers Treffer zur 3:1-Führung. Bild: keystone

Zug gewinnt torreichen Spitzenkampf bei den ZSC Lions



Nach vier Siegen in Serie verloren die ZSC Lions wieder einmal. Sie unterlagen dem EV Zug zu Hause 3:6. Für die Zentralschweizer war es im sechsten Spiel der fünfte Erfolg.

Zu Beginn des Schlussdrittels glichen die Lions mit zwei Toren innert 51 Sekunden zum 3:3 (42.) aus. Zunächst erzielte Denis Hollenstein mit einem herrlich verwandelten Penalty seinen bereits sechsten Treffer in der laufenden Meisterschaft, dann traf Chris Baltisberger im Powerplay. Die Vorteile schienen nun auf Seiten der Zürcher zu sein, doch weit gefehlt. Vielmehr übernahmen die Zuger wieder das Spieldiktat.

Linienrichter Dario Fuchs, Zuerichs Garrett Roe, Zugs Jan Kovar und Schiedsrichter Ken Mollard, von links, im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug am Donnerstag, 22. Oktober 2020, im Hallenstadion in Zuerich. .(KEYSTONE/Alexandra Wey)

Roe und Kovar beschäftigen Linesman Fuchs. Bild: keystone

Yannick Zehnder brachte die Gäste erneut in Führung (49.), 139 Sekunden später zeichnete der ehemalige Lions-Stürmer Jérôme Bachofner mit seinem ersten Saisontor für das 5:3 (52.) verantwortlich, worauf der ZSC zu keiner Reaktion mehr fähig war. Das 6:3 von Yannick-Lennart Albrecht, der wie Bachofner zum ersten Mal in dieser Spielzeit erfolgreich war, fiel praktisch mit dem Schlusspfiff.

Zuvor hatten die Zürcher sämtliche fünf Meisterschaftspartien mit Ludovic Waeber im Tor für sich entschieden. Bei den vier Siegen in den vorangegangenen vier Partien hatten die Lions gerade mal drei Gegentreffer zugelassen und nie mehr als einen. Gegen Zug lagen die Zürcher nach zwölf Minuten bereits 0:2 zurück. Beide Tore erzielte der Tscheche Jan Kovar, das erste in einfacher und das zweite in doppelter Überzahl. Somit traf erstmals in der laufenden Meisterschaft ein Ausländer für die Zentralschweizer.

Die Zuger Führung nach 20 Minuten ging in Ordnung. Nachdem der ZSC dank Fredrik Pettersson in doppelter Überzahl auf 1:2 (33.) verkürzt hatte, stellte Sven Senteler mit dem dritten Powerplay-Treffer der Gäste in diesem Spiel (37.) den Zweitore-Vorsprung wieder her. In den ersten sieben Meisterschaftspartien hatten die Lions bloss zwei Gegentore im Boxplay kassiert. (ram/sda)

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Im Interview: Sieger Bachofner … Video: YouTube/MySports

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… und Verlierer Geering. Video: YouTube/MySports

Das Telegramm

Hallenstadion, 7319 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Mollard, Fuchs/Obwegeser.
Tore: 6. Kovar (Zehnder/Powerplaytor) 0:1. 12. Kovar (Hofmann, Martschini/bei 5 gegen 3) 0:2. 33. Pettersson (Noreau/bei 5 gegen 3) 1:2. 37. Senteler (Diaz/Powerplaytor) 1:3. 42. (41:08) Denis Hollenstein 2:3 (Penalty). 42. (41:59) Chris Baltisberger (Roe, Andrighetto/Powerplaytor) 3:3. 49. Zehnder 3:4. 52. Bachofner (Alatalo) 3:5. 60. (59:59) Albrecht 3:6 (ins leere Tor).
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pedretti, Krüger, Denis Hollenstein; Pettersson, Diem, Wick; Prassl, Schäppi, Sigrist; Simic.
Zug: Genoni; Cadonau, Alatalo; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Zgraggen; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Senteler, Martschini; Thürkauf, McLeod, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Bodenmann, Capaul und Flüeler (alle verletzt), Zug ohne Gross und Thorell (beide verletzt). ZSC Lions ab 58:13 ohne Torhüter.

Die Tabelle

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