Absolute Wahrheit
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Absolute Wahrheit

Die 100 wichtigsten Fragen der Menschheit (94 von 100) – Heute: Mittel zum Zweck

Egal, was in der Welt los ist, wir dürfen die grossen Fragen des Lebens nicht aus den Augen verlieren. Gemeinsam mit euch, der watson-Community, beantworten wir die 100 wichtigsten Fragen der Menschheit. Kompromisslos und endgültig.



Das Format und seine Regeln DAS Format und seine Regeln

«Die 100 wichtigsten Fragen der Menschheit» verschreibt sich gänzlich der Beantwortung der drängendsten und unbeantwortetsten Fragen der Menschheit. In 100 Arbeitstagen werden die 100 wichtigsten Fragen demokratisch von der Community mittels Abstimmung beantwortet – Stichwort: Schwarmintelligenz.

Die Abstimmung ist jeweils von Montag bis Freitag von 8.00 – 22.00 Uhr geöffnet. Antwortmöglichkeiten sind vorgegeben, perfekt und ergo nicht verhandelbar. Das Resultat ist folglich indiskutabel und hat Gültigkeit bis in alle Ewigkeit. Alle beantworteten Fragen werden kontinuierlich im grossen Buch der absoluten Weisheiten aktualisiert. Dies soll fortan dein geistiges Manifest sein.

Im Namen des Verstandes, der Güte und der belanglosen Existenz. Ramen.

Etwas verwirrlich geht es weiter. Denn der Titel verspricht, dass sich die heutige Frage um «Mittel zum Zweck» dreht. Doch eigentlich ist es umgekehrt. Wir wollen wissen:

Heiligt der Zweck die Mittel?
Ja39%
Nein60%

Das grosse Buch der absoluten Wahrheiten

Im grossen Buch der absoluten Wahrheiten werden sämtliche absoluten Wahrheiten im grossen Stil gesammelt. Sie sind, wie alle absoluten Wahrheiten, unantastbar und undiskutierbar. Die Sekte der Schwarmintelligenz hat gesprochen.

  1. Es ist praktischer, keine Knie zu haben, als keine Ellenbogen.
  2. Pommes Frittes gehören als Pizzabelag verboten.
  3. Die beste Taste auf der Tastatur ist «Enter».
  4. Katzen sind besser als Hunde.
  5. Die Menschheit ist nicht mehr zu retten.
  6. Der Hammer ist das beste aller Werkzeuge.
  7. Der einzig korrekte Weg, Glacé zu essen, ist im Cornet.
  8. Norden ist die richtigste Richtung.
  9. Rosenkohl ist das schlimmste Gemüse.
  10. Wasser ist das coolste Element.
  11. Auch wenn deshalb drei Gleisarbeiter von einer Güterlore tot gefahren werden: Man wirft trotzdem keinen unbeteiligten dicken Mann die Brücke hinunter.
  12. Hoden können nicht attraktiv sein.
  13. Es ist besser, in der bitteren Realität, als in der süssen Illusion zu leben.
  14. Es ist besser, einen Menschen zu töten und ungestraft davonzukommen, als keinen Menschen zu töten und unschuldig verurteilt zu werden.
  15. Werktags darf das erste Bier um vier (16:00 Uhr) geöffnet werden.
  16. Maggi und Aromat sind legitime Gewürze.
  17. Es ist wünschenswerter, Sex mit deinem Partner/deiner Partnerin zu haben, der/die jedoch exakt wie dein Vater, respektive deine Mutter aussieht, als Sex mit deinem Vater, respektive deiner Mutter zu haben, der/die jedoch exakt wie dein Partner/deine Partnerin aussieht.
  18. Natürlich hätte Leo auf der Scheisstür platz gehabt *sniff*, *heul*, *bühühü*.
  19. Die beste Superkraft ist «fliegen können».
  20. Toleranz gebührt auch den Intoleranten.
  21. Die Schweiz hat ein Humorproblem.
  22. Ein würziger Furz der Marke Eigengewächs gibt Anlass zu Stolz.
  23. Der Satanismus hat den besten Sound aller Religionen.
  24. Satire darf alles.
  25. Kasperli würde, guguseli, die SVP wählen.
  26. Gier ist der Ursprung allen Übels.
  27. Ghackets mit Hörnli wird mit der Gabel gegessen.
  28. Man darf unter der Dusche pinkeln.
  29. Wenn Theseus an seinem Schiff immer mal wieder ein altes Teil durch ein neues ersetzen lässt, und die alten Teile einlagert, und er nach Jahren das gesamte Schiff erneuert hat und aus den alten Teilen ein Boot bauen lässt, das genau gleich aussieht wie sein Ursprüngliches, dann hat er zwei Schiffe: Das alte mit neuen Teilen und ein neues mit alten Teilen. Doch nur das neue mit den alten Teilen ist das Original.
  30. Schweizer Natispieler müssen die Hymne mindestens ein bisschen singen.
  31. Die härtesten Gangster der Schweiz gibt es in Spreitenbach.
  32. Adolf Hitler war der schrecklichste Machthaber der letzten Hundert Jahre.
  33. Nach der Corona-Krise sollte aus sicherer Distanz «Hoi» sagen als fixe Begrüssung installiert werden.
  34. Die schönste aller Farben ist blau.
  35. Es ist das kleinere Übel, jeden Tag für den Rest deines Lebens 24 Stunden lang eine verstopfte Nase zu haben, als jeden Tag für den Rest deines Lebens 16 Stunden lang den Hitzgi zu haben.
  36. Hat man in einer prekären Lage mit einem Freund zwei mögliche Auswege, wobei die eine Möglichkeit bedeutet, dass beide eine 50:50-Überlebenschance haben und die andere, dass man sein eigenes Leben zu mit 100%-iger Sicherheit retten kann, während der Freund dafür keine Chance hat, ist erstere Möglichkeit zu wählen.
  37. Der wichtigste menschliche Sinn ist der Sehsinn.
  38. Wenn man sich selbst mit einer selber ausgeführten Ohrfeige zum Weinen bringt, ist das stark.
  39. Eine Diktatur, die überwiegend gute Entscheidungen produziert, ist besser, als eine Demokratie mit überwiegend schlechtem Output.
  40. Mit Impfzwang wäre die Welt eine bessere.
  41. Chemtrails ist die wahrste Verschwörungstheorie.
  42. Es ist besser, den Verlauf deines Lebens und deiner Gesundheit, sowie den Zeitpunkt deines Todes nicht im vornherein zu kennen, anstatt bereits jetzt zu wissen, dass man im Alter von 76 geistig und körperlich fit verstirbt.
  43. Es ist nicht illegal, beim Masturbieren an etwas Illegales zu denken.
  44. Die beste Generation der letzten 100 Jahre ist die Generation der «Millennials».
  45. Wenn ein historischer Event ungeschehen gemacht werden könnte, dann müsste das der Kolonialismus sein.
  46. Man muss nach dem Schnäuzen ins Nastuch gucken.
  47. Massen-Solidaritätsbekundungen in den sogenannt Sozialen Medien sind ein typischer Fall von «nüzts nüüt, so schatts nüüt».
  48. Man kann die Kunst vom Künstler trennen.
  49. Wenn man beim Sex mit dem Partner/der Partnerin an jemand anderen denkt, ist das kein Betrug.
  50. Von allen Mysterien hat die Menschheit am meisten das Recht darauf, die absolute Wahrheit hinter 9/11 zu erfahren.
  51. Als guter Freund/gute Freundin ist man dazu verpflichtet, einen engen Freund/eine enge Freundin darauf hinzuweisen, dass er/sie in einer toxischen Liebesbeziehung lebt.
  52. Pommes Frites werden korrekterweise mit Ketchup gegessen.
  53. Das wichtigste Instrument in einer Band ist die Gitarre.
  54. Der Mensch kommt als unbeschriebenes Blatt, also weder gut noch böse, zur Welt.
  55. Das Geschirr muss nicht ordentlich vorgespült in den Geschirrspüler.
  56. Der Stellenwert von Ehrlichkeit in unserer Gesellschaft ist geheuchelt.
  57. Blues/Jazz-Hörer haben den besten Modegeschmack aller Musik-Genres.
  58. Spezifisch für eine ÖV-Fahrt das korrekte Billet zu kaufen und prompt kontrolliert zu werden, vermittelt das bessere Gefühl, als im ÖV ohne Billet unterwegs zu sein, und nicht kontrolliert zu werden.
  59. Sex mit einer leidenschaftlichen, unattraktiven Person ist besser, als mit einer attraktiven, leidenschaftslosen.
  60. Bier ist besser als Wein.
  61. Die schlimmst mögliche Eigenschaft eines Arbeitskollegen/einer Arbeitskollegin ist Unehrlichkeit.
  62. Die Menschen glauben, mit ihrer sozialen Intelligenz wäre die Welt um 100% besser.
  63. Fleiss soll höher als Talent entlohnt werden.
  64. Die sexuelle Anziehungskraft eines Menschen wird am stärksten vom Aussehen geprägt.
  65. Wenn dir jemand über Nacht eine Augenbraue abrasiert, ist es am besten, es einfach so zu belassen.
  66. Auf einer Skala von 1 (Wasser) bis 10 (Granit) ist der perfekte Stuhlgang eine 7.
  67. Die Person am Grill, welche die Grillzange in der Hand hält, muss in regelmässigen Abständen damit klappern.
  68. Auch mit einem perfekten Justizsystem ohne Fehlverurteilungen darf die Todesstrafe nicht wieder eingeführt werden.
  69. Mars ist der zweitbeste Planet nach der Erde.
  70. Man hat auch dann Sex, wenn das Haustier dabei zuschaut.
  71. Wenn Essbares zu Boden fällt, tritt die 3-Sekunden-Regel in Kraft.
  72. Vertraut man einer Person erneut, der man schon mehr als zweimal gänzlich verziehen hat, kommt dies einer Dämlichkeit gleich.
  73. Mathematik ist allgemein das wichtigste aller Schulfächer.
  74. Es ist moralisch nicht vertretbar, sein eigenes Kind zu unrecht zu beschuldigen, wenn einem selber in Gesellschaft wichtiger Menschen ein Furz entfleucht.
  75. Die Stechmücke ist pfetellinomal das nervigste aller Insekten.
  76. Beobachtet man einen Bankraub, bei dem sich durch anschliessende Recherche herausstellt, dass das erbeutete Geld für ein mittelloses Waisenhaus gespendet wird, ist es das einzig Richtige, den Bankraub der Polizei nicht zu melden.
  77. Von allen Schmerzen sind Zahnschmerzen die schlimmsten.
  78. Wenn man Obdachlosen und/oder Bettlern Münz gibt, ist dies nicht dumm, sondern grossherzig.
  79. Das Kondom ist gesamtheitlich – sprich unter Berücksichtigung aller Auswirkungen und Faktoren für alle Beteiligten – die beste Verhütungsmethode.
  80. Der grundlegende Mechanismus, nach dem das Leben funktioniert, ist das Prinzip des Zufalls.
  81. Das wichtigste Satzzeichen ist «.».
  82. Die Menschheit würde lieber ein Leben lang auf Alkoholkonsum als auf Sport verzichten.
  83. Coolness existiert nicht nur als Konzept, sondern auch in der Realität.
  84. Die beste Uhrzeit ist 20:00 Uhr.
  85. Die Vorfreude ist schöner als Schadenfreude.
  86. Die Vorfreude ist gar schöner, als die Freude über den tatsächlichen, ehemals bevorfreudeten Event.
  87. Religiöse Menschen sind nicht aus egoistischen Motiven religiös.
  88. Monogamie ist die idealste Beziehungsform für den Menschen.
  89. Eine Welt ohne auch nur das geringste Problem wäre kein Problem.
  90. Egal, ob «8 x 7» oder «7 x 8» – die Rechnung ist und bleibt gleich schwer zu lösen.
  91. Ein ehrliches Arschloch ist das bessere Ferien-Gspänli als ein netter Lügner.
  92. Die Vorherrschaft der Menschen wird durch die klimatischen Veränderungen, welche die Erde unbewohnbar machen, beendet.
  93. Nicht das Ziel ist das Ziel sondern der Weg.
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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Anna Lyse 13.08.2020 17:01
    Highlight Highlight Moral ist keine universell gleichgeschaltete Auffassung. Moral verändert sich über die Zeit hinweg und ist kulturell verschieden.

    Das Mittel nach der eigenen moralischen Auffassung zu heiligen, wird somit recht problematisch - Beispiel religiös motivierte Anschläge. Oder krude Verschwörungstheorien, die zum Leben erweckt werden sollen...
  • bbelser 13.08.2020 16:16
    Highlight Highlight Als allgemeine Maxime in einer zivilisierten Gesellschaft: ein klares Nein.

    Der (gute) Zweck heiligt (= legitimiert) nicht jedes Mittel zur Erreichung dieses Zwecks.

    Bei persönlichen Entscheidungen wird dies in Notfällen sicher immer wieder anders gehandhabt werden. Siehe Tyrannenmord oder Selbstjustiz.

    Das sind aber Ausnahmen von der weiterhin geltenden allgemeinen Maxime.

    Wir sollten Ausnahmen nicht zum Ausgangspunkt allgemeiner Normen machen.
  • Levi Vodica 13.08.2020 11:17
    Highlight Highlight In Corona-Zeiten sehr berechtigte Frage... :-)
  • Ludwig van 13.08.2020 11:17
    Highlight Highlight Ein klares Ja. Ein Nein führt unweigerlich zum moralischen Absolutismus und das ist schlicht unmöglich anzuwenden. Dann darf ich nicht mal den Mörder belügen mit dem Ziel, Menschen zu retten. Der Utilitarismus führt in jedem Fall zu einem besseren Endergebnis.

    Die Gefahr ist allerdings, man kann "Der Zweick heiligt die Mittel" ganz leicht sagen als Ausrede, um irgendwelche Regeln zu brechen. Die meisten stimmen wohl deshalb nein.
    • soGesehen 13.08.2020 11:42
      Highlight Highlight Ich finde schon, dass es auf die Situation und die Mittel ankommt, welche zur verfügung stehen. Daher irritiert mich dein "klares" ja schon etwas.
      Was mich betrifft: nein, denn Terroranschläge, als einfaches Beispiel, kann ich nicht akzeptieren, egal was der Zweck ist. Du schon?
    • SevenL 13.08.2020 12:05
      Highlight Highlight Das ganze geht aber auch anders rum... Wenn der Zweck die Mittel heiligt könnte man auch jemanden aufschneiden und seine Organe an andere Personen in Not verteilen. So könnte man zum Preis eines Lebens viele weitere retten. Auch nicht gerade so toll, oder?
    • Kai Stamm 13.08.2020 13:06
      Highlight Highlight Und wenn der Axtmörder einen anderen Mörder mit seiner Tat stoppen will? Beispiel Hitler? Diese Form des Utilitarismus ist so sehr überheblich, wie man sich anmasst, die eigenen Beweggründe zu kennen und damit sein eigenes Handeln rechtfertigt, dem Gegenüber aber Beweggründe gleichzeitig abspricht. Es ist doch eine Illusion, im Alltag jegliche Beweggründe aller Beteiligten zu kennen, um diese dann gegeneinander aufzurechnen. Bescheidenheit heisst hier das Stichwort der Pflichtethiker.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ludwig van 13.08.2020 11:02
    Highlight Highlight Die meisten würden zustimmen, dass Mord unmoralisch ist. Trotzdem wird der (gescheiterte) Hitler-Attentäter heute (zurecht) als Held gefeiert. Daraus folgt, dass der Zweck die Mittel heiligt. Das heisst natürlich nicht dass man einfach alles machen kann. Aber wenn es begründet ist und der Grund stark genug ist, dann heiligt der Zweck die Mittel.
    • bbelser 13.08.2020 15:55
      Highlight Highlight Du ziehst einen absoluten Ausnahmefall (Tyrannenmord) heran, um eine allgemeine Norm als nichtig zu erklären?
      Das ist in unredliche Sophisterei.
      Denn aus der Tatsache, dass wir den Hitler-Attentäter verstehen, folgt keineswegs, dass wir sein Handeln zur allgemeinen Norm erklären.
      Es bleibt eine Äusserste-Notfall-Handlung.

      Weil ein Polizist (verständlicherweise) einen Entführer gefoltert hat, um den Aufenthaltsort des entführten Kindes zu erfahren, wurde in der Folge ja auch nicht Folter zu einem legalen Mittel der Ermittlungen erklärt.
    • Ludwig.Van 13.08.2020 17:05
      Highlight Highlight Wahre Worte meines Namensvetters!
    • Ludwig van 14.08.2020 00:48
      Highlight Highlight @bbelserDas extreme Beispiel zeigt, dass man selbst ein extrem schlimmes Verbrechen wie Mord legitimieren kann, aber dafür braucht es dann auch einen extremen Grund. Das zeigt doch, dass der Zweck die Mittel heiligt, dass wir eben nicht völlig unflexibel diesen absoluten Regeln unterworfen sind. Aber das heisst natürlich nicht, dass wir Mord und Folter zur Norm erklären, um Alltagsprobleme zu lösen. Da würden wir mehr verlieren als gewinnen. In den meisten Fällen ist die Norm gültig, aber wir sind der Norm nicht völlig unterworfen.
  • MrBean 13.08.2020 10:32
    Highlight Highlight Da in Frage 76 scho die absolute Wahrheit festgesetzt wurde, ist hier die einzige Antwortmöglichkeit ein deutliches ja! :)
  • Einer Wie Alle 13.08.2020 09:58
    Highlight Highlight Eher nein.
    Wenn das Mittel gegen die Idee des Zwecks verstösst, macht es keinen Sinn.
    Aber da können wir stundenlange moralische Diskussionen führen und etliche Beispiele aufführen (wobei ich wahrscheinlich auch nicht immer gleicher Meinung bin).

    - Darf ich mit einem Flugzeug an eine Klimakonferenz?
    - Darf ich einen töten um eine Geisel zu befreien?
    - Darf ich Wölfe schiessen um Schafe zu schützen?
    - Darf ich Ananas auf eine Pizza tun, wenn ich die Ananas anderweitig nicht verwenden kann?

    Grundsätzlich bin ich aber dagegen, dass der Zweck die Mittel heiligt.
    • Ludwig van 13.08.2020 11:04
      Highlight Highlight Du bist grundsätzlich dagegen, aber in Ausnahmen dann schon? Also in anderen Worten sagst du, der Zweck heilgt die Mittel?
    • Levi Vodica 13.08.2020 11:07
      Highlight Highlight "Darf ich Ananas auf eine Pizza tun, wenn ich die Ananas anderweitig nicht verwenden kann?"
      Hää?
      Was gibt es denn sonst noch für eine Verwendung für Ananas, wenn nicht als Pizza- oder Toastbelag?
    • Einer Wie Alle 13.08.2020 11:24
      Highlight Highlight @Ludwig van:
      Nein, das bedeutet, dass die Welt nicht schwarz-weiss ist und man Aussagen nicht generell machen kann.
      Es ist schwierig so eine Aussage generell zu treffen, da gibt es so viele Beispiele, die man aufführen könnte.
      Oder würdest Du diese Aussage generell treffen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 13.08.2020 09:48
    Highlight Highlight Wenn der Zweck die Mittel heiligt verliert man seine Integrität. Und wer nicht integer ist, ist korrupt. Will man das?
    • Ludwig van 13.08.2020 11:00
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht die Definition von korrupt. Wenn man ganz offen und tranzparent kommuniziert, warum man etwas macht, dann nicht. Es kann auch sein, dass man diese Sache für einen höheren Zweck tut, ohne dass man selbst etwas davon hat. Das hat mit Korruption nichts zu tun.
    • Levi Vodica 13.08.2020 11:52
      Highlight Highlight "Es kann auch sein, dass man diese Sache für einen höheren Zweck tut, ohne dass man selbst etwas davon hat. Das hat mit Korruption nichts zu tun." Mao lässt grüssen.
    • Ludwig van 13.08.2020 15:03
      Highlight Highlight @Levi: Nein. Korruption war nicht Maos Hauptproblem. Sein Hauptproblem war eine mörderische antiliberale Ideologie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Forrest Gump 13.08.2020 09:43
    Highlight Highlight Jein, nur solange eine gewisse Verhältnismässigkeit gewährleistet ist.
  • goschi 13.08.2020 09:40
    Highlight Highlight ein deutliches Nein, denn wenn man Mittel anwendet, die den eigenen Ansprüchen widersprechen, unterminiert man auch den Zweck.
    • Ludwig van 13.08.2020 10:34
      Highlight Highlight Ein Gedankenexperiment. Die meisten würden zustimmen, dass Lügen unmoralisch ist. Stell dir vor, eines Tages klingelt es an deiner Tür und ein bekannter Serienmörder mit einem blutigen Messer in der Hand steht da. Er erklärt höflich, dass er hier ist, um deine Kinder zu ermorden. Er fragt dich auf nette Weise, wo deine Kinder sind. Deine Kinder sind im Haus, aber du könntest ihn belügen und sagen sie sind drüben auf dem Spielplatz und dann die Zeit nutzen, die Polizei zu rufen. Heiligt der Zweck die Mittel? Du weisst, dass Lügen falsch ist und du hast den Anspruch, ehrlich zu sein. Also?
    • Levi Vodica 13.08.2020 11:08
      Highlight Highlight Das Gedankenexperiment scheitert daran, dass Lügen keineswegs unmoralisch ist. Lügen in schlechter Absicht ist unmoralisch, nicht lügen per se.
    • Adrian Schweizer (1) 13.08.2020 11:20
      Highlight Highlight Diese Situation ist extrem gesucht und viel weniger wahrscheinlich, als all die anderen Situationen, die ich mir vorstellen kann, in denen der Zweck die Mittel nicht heiligt.

      Wenn du in dieser Kolumne mit reiner Logik argumentierst, wirst du nicht weit kommen, weil es sonst meistens "es kommt darauf an", heissen würde, und dies ist als Antwort nicht zulässig, man muss sich hier entscheiden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • McStem 13.08.2020 09:24
    Highlight Highlight Ein klares Jain. Es kommt auf den Zweck und auf das Mittel an.

OMG! «Knight Rider» wird neu verfilmt! Und welches Auto soll der neue K.I.T.T. sein?

Welcher Göppel könnte den ikonischen Trans Am ersetzen? Ich hätte da ein paar Vorschläge ...

Jubelt! Denn jüngst macht in Hollywood die Nachricht die Runde, dass es eine Kinoverfilmung von «Knight Rider» geben soll! Produzieren wird «Aquaman»-Regisseur James Wan, so viel ist bekannt ... und sonst sehr wenig. Nicht, wer Michael Knight spielen soll und somit Nachfolger unser aller David Hasselhoff werden wird, etwa. Und auch nicht, welches Automodell der Knight Industries Two Thousand sein soll, dass gewissermassen die zweite Hauptrolle der kultigen Ur-Serie (1982-1986) spielte.

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