Fussball
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epa08845038 Tottenham Hotspur's Harry Winks (C) celebrates with team mates after scoring the 3-0 goal during the UEFA Europa League soccer match between Tottenham Hotspur and Ludogorets Razgrad in London, Britain, 26 November 2020.  EPA/Clive Rose / POOL

Eine Runde Kopftätscheln für Harry Winks nach seinem Traumtor. Bild: keystone

Ein ungewolltes Traumtor – und 8 weitere Dinge, die gestern in der Europa League auffielen



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Ehre für Maradona

Wie schon in der Champions League wird auch in der Europa League vor sämtlichen Partien eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen argentinischen Superstar Diego Armando Maradona abgehalten. In Neapel ehren die Tifosi ihr Idol mit einer gewaltigen Pyroshow.

Ungewolltes Traumtor

Das schönste Tor des Abends geht auf das Konto von Tottenham-Mittelfeldakteur Harry Winks. Der 24-Jährige hat beim 4:0-Sieg gegen Ludogorets den Ball an der linken Seitenlinie und überlistet den gegnerischen Keeper aus über 40 Metern.

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Doch der traumhafte Treffer hat einen Haken, wie Trainer José Mourinho später vor den Journalisten verrät: «Winks war ehrlich und hat mir gesagt, dass er eigentlich einen Diagonalball auf Bale spielen wollte. Wenn ich das gewesen wäre, hätte ich geschwiegen und den Puskas-Award gewonnen.»

Doppelter Schmerz

Das tut doppelt weh: Wilde-Donald Guerrier, Verteidiger bei Karabach Agdam, kriegt gegen den türkischen Vertreter Sivasspor zuerst einen Ball volle Kanne in den Schritt gehämmert und muss dann auch noch mitanschauen, wie der Schiedsrichter auf Penalty gegen seine Mannschaft entschied. Von Guerrier springt der Ball nämlich an den Arm von Mittelfeldspieler Qara Qarayev. Sivasspor nutzt den Elfmeter zum Ausgleich und gewinnt das Spiel am Ende mit 3:2.

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Bodycheck des Schiedsrichters

Beim 3:3 zwischen dem portugiesischen Vertreter Braga und Leicester City steht Schiedsrichter Daniele Orsato plötzlich ungewollt im Mittelpunkt. Der Italiener räumt vor dem Leicester-Strafraum aus Versehen Braga-Flügel Galeno ab, der sich zum Ball bewegt. So halten die Portugiesen nicht den Ballbesitz, sondern Leicester lanciert den Konter. Orsato dürfte erleichtert gewesen sein, dass aus der unglücklichen Situation wenigstens kein Tor entstand.

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Fast perfektes Zagreb

Dinamo Zagreb ist momentan so etwas wie das exakte Gegenteil von Olympique Marseille. Die Franzosen stehen nach vier Spielen in der Champions League noch ohne Punkt und einem Torverhältnis von 0:9 da. Zagreb hat nun nach vier Partien in der Europa League acht Punkte auf dem Konto, vier Tore Geschossen und noch kein einziges kassiert. Die Kroaten, die ohne den verletzten Mario Gavranovic antreten mussten, sind in beiden europäischen Wettbewerben das einzige Team, das noch eine weisse Weste hat.

Goalieflop leitet Niederlage ein

Bitterer Abend für AEK Athen: Der griechische Traditionsklub zieht gegen Sorja Luhansk aus der Ukraine eine 0:3-Niederlage ein. AEK dominiert die Partie bis Yevgeniy Shakhov direkt nach der Pause Gelb-Rot kassiert. Luhansk geht zehn Minuten später prompt in Führung dank gütlicher Mithilfe von Goalie Georgios Athanasiadis, der eine Flanke an den nahen Pfosten nicht kontrollieren kann.

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Sonntagsschuss schon am Donnerstag

Du willst schöne Tore? Wir geben dir schöne Tore. Das Spiel zwischen KAA Gent und Roter Stern Belgrad war gerade 54 Sekunden alt, als Njegos Petrovic vom linken Strafraumrand einfach mal abzieht und den gegnerischen Goalie überrascht. Am Ende gewinnt Roter Stern mit 2:0.

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Es ist definitiv nicht Manuel Neuer

Manuel Neuer hat mit seinen Ausflügen aus dem Tor bei langen Bällen das moderne Torwartspiel geprägt. Doch nicht jeder Keeper ist ein Manuel Neuer, wie Celtics Scott Bain feststellen musste. Bei der Niederlage gegen Sparta Prag versucht der 29-Jährige kurz vor Schluss in bester Neuer-Manier einen langen Ball in die Spitze zu unterbinden. Doch der gegnerische Stürmer ist deutlich schneller am Ball. Das 4:1 der Tschechen ins leere Tor ist der Schlusspunkt der Partie, die Albian Ajeti von der Bank aus verfolgt.

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Mehr Handspenalty geht nicht

Zum Schluss verteilen wir noch den Award für die unüberlegteste Aktion des Fussballabends. Er geht an Kamso Mara, Mittelfeldspieler bei Slovan Liberec. Der 25-Jährige Guineer unterbindet unerklärlicherweise eine Flanke im eigenen Strafraum mit der Faust, obwohl sein Torhüter zur Stelle gewesen wäre. Den fälligen Penalty verwertet Hoffenheims Andrej Kramaric souverän zum 0:2-Endstand.

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