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«Wache mitten in der Nacht auf»: Was Michelle Obama derzeit bedrückt



FILE - In this Dec. 9, 2019, file photo, Michelle Obama listens to female students at the Can Giuoc high school in Long An province, Vietnam. Higher Ground--a production company founded by Barack and Michelle Obam--and Spotify announced Thursday, July 16, 2020, that the former first lady will host

Michelle Obama. Bild: keystone

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und der anhaltende Rassismus in den USA machen der früheren First Lady Michelle Obama seelisch zu schaffen. «Ich wache mitten in der Nacht auf, weil ich mir Sorgen über etwas mache oder bedrückt bin», sagte die Frau von Ex-Präsident Barack Obama in der neuen Folge ihres Podcasts, die am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlicht wurde.

Seelisch gesehen seien dies keine erfüllenden Zeiten. «Ich weiss, dass ich es mit einer Art leichter Depression zu tun habe», ergänzte die 56-Jährige, ohne zu erläutern, ob sie dies auch im medizinischen Sinne meint.

Der Umgang der Regierung von Präsident Donald Trump mit dem Problem des Rassismus und deren «Heuchelei» entmutigten sie ebenfalls, sagte Obama im Gespräch mit der Journalistin Michele Norris. Es sei erschöpfend, mit neuen Nachrichten über Schwarze aufzuwachen, die «entmenschlicht, verletzt, getötet oder fälschlicherweise für etwas beschuldigt werden». «Das hat zu einer Last geführt, die ich in meinem Leben schon lange nicht mehr gespürt habe», räumte Obama ein.

Zeit mit ihrem Mann und den beiden Töchtern zu verbringen, muntere sie während der Corona-Beschränkungen jedoch auf, etwa beim gemeinsamen Puzzeln oder Abendessen. Auch seien eine feste Routine und Sport für sie wichtig.

Manchmal müsse sie auch einfach abschalten. «Das bedeutet, das Telefon auszumachen und keine Nachrichten zu empfangen, weil das negative Energie ist.» Dies habe sie in ihrer Zeit im Weissen Haus gelernt. Ermutigend finde sie ausserdem, dass junge Menschen friedlich für ihre Überzeugungen demonstrierten.

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai hatte landesweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Im «Michelle Obama Podcast» führt die ehemalige Präsidentengattin persönliche Gespräche mit Angehörigen und Freunden. In der ersten Folge war ihr Mann zu Gast gewesen. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rosskastanie 06.08.2020 13:56
    Highlight Highlight Oooo, die Arme! Wo wacht sie auf? In einer Millionenvilla auf Marthas Vineyard! Ob die ganzen armen Amerikaner - knapp 40 Millionen gelten als arm - auch in der Nacht vor Sorge aufwachen? Und wo? Trailerpark oder gar Strasse? Sorry, nein, mein Mitleid gilt Letzteren...
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    • felixJongleur 06.08.2020 15:58
      Highlight Highlight Pssst, sie ist (fast) everybodys darling hier, das wird gar nicht gern gehört. Auch wenn Mr. Obama kurz nach seiner Abdankung bei der Wall Street als Redner antrat und mit Richard Branson abhing - einer der so gute Reden hielt muss doch ein Mann vom Volk sein!!
    • Don Neto 06.08.2020 17:13
      Highlight Highlight Sie beschwert sich ja auch nicht über den eigenen Zustand.

      Kann man sich keinen Sorgen machen über andere Sachen wenn man selber wohlhabend ist?
  • Walser 06.08.2020 13:15
    Highlight Highlight Arbeitet sie an ihrer Karriere? Als privilegierte Multimillionärin medienwirksam über Corona und Rassismus jammern. Beschämend. Die Coronaprobleme werden sie wohl kaum wirklich bedrohen und den Rassismus hätten sie und ihr Gatte bzw. Ex-Präsident während geschlagenen acht Jahren bekämpfen können. Hat sie schon Bücher geschrieben?
    • jimmyspeakstruths 06.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Das einzig Beschämende hier, ist dein trauriger Versuch eine völlig menschliche Aussage lächerlich zu machen, nur weil du - und das ist ja ok - vermutlich politisch ein Problem mit ihr hast.

      Ich bin mal so nett und unterstelle dir nicht, dass dein Hauptproblem ist, dass eine schwarze Frau bedeutend mehr für die Welt tut als du ;-)
  • Jo Kaj 06.08.2020 12:34
    Highlight Highlight Menschen die mitdenken bedrückt das schon. Verständlich.

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