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Biden und Trump kämpfen ums Weisse Haus – was bis zum Wahltag geschah



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18:00
Trump wettert weiter
Donald Trump hetzt auf Twitter weiter gegen die Briefwahl. Er wundert sich weiter darüber, dass sein Konkurrent Joe Biden in zahlreichen Staaten aufgeholt hat. «Die finden überall Stimmen für Biden, in Pennsylvania, Wisconsin und Michigan. So schlecht für unser Land!»

Nur wenig später legt er nach: «Sie arbeiten hart daran, einen Vorsprung von 500'000 Stimmen in Pennsylvania verschwinden zu lassen, so schnell wie möglich. Und in Michigan und anderswo ist es genauso!»
17:45
Demokraten erleiden Dämpfer im Senat
Bei den Kongresswahlen konnten die Demokraten Prognosen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen. Zugleich erlitten sie nach viel Euphorie einen schweren Dämpfer beim Kampf um den Senat. Mehrere republikanische Senatoren, die als Wackelkandidaten galten, konnten ihre Sitze verteidigen.

Bei den noch ausstehenden offenen Rennen haben die Republikaner gute Chancen, eine Mehrheit von 51 der 100 Mandate zu erreichen. Das könnte im Falle eines Wahlsieges von Joe Biden das Regieren deutlich erschweren – für Donald Trump wäre es im Fall eines Sieges eine enorm wichtige Unterstützung. Bisher hielten die Republikaner eine Mehrheit von 53 der 100 Sitze. Stand 17.15 Uhr MEZ konnten die Demokraten einen Sitz aufholen. Sie büssten zwar einen ein, gewannen aber dafür zwei dazu.

NBC und Fox News prognostizierten unterdessen, dass die Demokraten ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus behalten werden. Sie hielten bisher 232 der 435 Sitze in der Kongress-Kammer, die komplett zur Abstimmung stand. Stand 17.15 Uhr MEZ wurden nach der Nachrichtenagentur AP 192 Demokraten und 185 Republikaner gewählt. Die Republikaner gewannen demnach vier Sitze dazu. Für die Mehrheit braucht man in der Kammer 218 Stimmen.
17:24
Auch Vietnam kennt das Resultat noch nicht
Das Fragezeichen auf dem Zeitungstitel in Hanoi verrät: Noch ist nichts entschieden in den USA.
epa08797513 A man picks up a newspaper featuring an article about the US presidential election on the front page at a newsstand in Hanoi, Vietnam, 04 November 2020. The United States held its presidential election on 03 November to choose between current President Donald J. Trump or Democratic candidate and former Vice President Joe Biden.  EPA/LUONG THAI LINH
17:04
« Stresstest für die Demokratie»
Der Gouverneur von Pennsylvania, Tom Wolf, hat die langsame Auszählung der Stimmen als einen «Stresstest für die Demokratie» bezeichnet. Er werde alles tun um sicherzustellen, dass jede Stimme in seinem Bundesstaat gezählt werde, sagte der Politiker der Demokratischen Partei.

An die Bürger gerichtet sagte Wolf: «Eure Stimme macht bei dieser Wahl einen Unterschied aus.» Er werde sich gegen jeden Versuch stellen, die Wahl in Pennsylvania anzugreifen. Staatssekretärin Kathy Boockvar teilte mit, die Zahl der über Briefwahl abgegebenen Stimmen sei mit 2,5 bis 3 Millionen zehn Mal so hoch wie bei der Wahl vor vier Jahren. «Wir nähern uns einer Auszählung von 50 Prozent der Briefwahlstimmen», sagte sie und bat um Geduld.
FILE - In this May 29, 2020 file photo, Pennsylvania Gov. Tom Wolf meets with the media at The Pennsylvania Emergency Management Agency (PEMA) headquarters in Harrisburg, Pa.  Wolf on Tuesday, Aug. 25,  asked lawmakers to send him a bill that would legalize the recreational use of marijuana, and outlined how he thinks the state should spend more than $1.3 billion left in federal coronavirus relief funds.(Joe Hermitt/The Patriot-News via AP, File)
16:52
Team Biden weiter siegessicher
Joe Biden ist nach wie vor von seinem Erfolg überzeugt. Seine Wahlkampfmanagerin Jen O'Malley Dillon sagte vor Journalisten: «Joe Biden ist auf dem Weg, diese Wahl zu gewinnen und er wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten sein.»

Die ausstehenden Ergebnisse würden seinen Sieg wohl bis Mittwochnachmittag (Ortszeit) klar zeigen, sagte sie weiter. Es sei wichtig, dass alle Stimmen weiter in Ruhe ausgezählt würden. Biden werde in den noch offenen Bundesstaaten Michigan, Wisconsin und Pennsylvania gewinnen, prognostizierte sie. Ausserdem stellte sie in Aussicht, dass sich Biden im Verlauf des Tages an die Bevölkerung wendet.
16:46
Schweizer Wahlbeobachter kritisiert Trump
Mit seiner verfrühten Siegeserklärung giesse Trump unnötigerweise Öl ins Feuer, sagte Josef Dittli gegenüber SRF. Der Urner FDP-Ständerat weilt als internationaler Wahlbeobachter der OSZE in den USA. Dabei beobachtete er Wahlvorgänge in Maryland und Washington D.C. Der Präsident erhöhe mit seinen Aussagen die Gefahr von Ausschreitungen, so Dittli.
Josef Dittli, FDP-UR, spricht waehrend der Diskussion zum Auslaendergesetz und der Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuegigkeitsabkommen, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 30. November 2016, im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
16:15
Trump meldet sich wieder
Donald Trump hat nach einer mutmasslich eher kurzen Nacht erstmals wieder getwittert. Der US-Präsident wittert eine Verschwörung: «Gestern Abend führte ich, oft solide, in vielen Schlüsselstaaten.» Danach sei der Vorsprung in einem Staat nach dem anderen «auf magische Weise» verschwunden, «weil Überraschungs-Stimmzetteldepots ausgezählt wurden. SEHR SELTSAM.» Ausserdem kritisierte Trump die Meinungsforscher, die den Ausgang der Wahl komplett falsch vorausgesagt hätten.
16:12
Wall Street ohne Panik
Experten glaubten für den Fall einer noch nicht entschiedenen Wahl, dass diese an der Börse zu Verunsicherung führen würde. Doch das ist bei Handelsbeginn nicht eingetreten. Der Dow Jones in New York stieg um 0,9 Prozent, der S&P 500 eröffnete 1,5 Prozent höher und der Nasdaq Composite legte sogar um 2,6 Prozent zu.
In this photo provided by the New York Stock Exchange, specialist Gregg Maloney works at his post on the trading floor, Wednesday Oct. 28, 2020. The Dow Jones Industrial Average dropped 943 points Wednesday as surging coronavirus cases in the U.S. and Europe threaten more business shutdowns and pain for the economy. (Courtney Crow/New York Stock Exchange via AP)
Das Rennen bleibt spannend
von Ralph Steiner
Stand jetzt hat Joe Biden gemäss Associated Press 238 Wahlleute auf sicher, holt er sich die Swing States Wisconsin (10), Michigan (16) und Nevada (6), käme er auf das absolute Mehr von 270 Wahlleuten und wäre neuer US-Präsident.

In Wisconsin und Michigan liegt der 77-Jährige vorne, ebenso im Wüstenstaat Nevada. Wisconsin und Michigan gingen vor vier Jahren noch an Donald Trump.

Trump wiederum liegt in Pennsylvania (20 Wahlleute) deutlich in Front, knapper ist der Vorsprung in North Carolina (15) und Georgia (16). Sämtliche dieser Swing States hat der aktuelle Präsident bereits 2016 gewonnen.

Eine ausführliche Übersicht gibt es hier.
Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks to supporters Wednesday, Nov. 4, 2020, in Wilmington, Del., as he stands next to his wife Jill Biden. (AP Photo/Andrew Harnik)
Joe Biden
Danke für dein Lob 😊
von Nickname "Nickname"
«Liebes Watson-Team, es soll Euch auch mal gedankt werden. Ich bin seit 07:30 auf eurem Ticker und bin bestens bedient – herzlichen Dank dafür.»
15:59
Biden kann Obamas Rekord knacken
Joe Biden könnte so viele Stimmen erhalten wie noch nie zuvor ein Kandidat in der Geschichte von US-Präsidentschaftswahlen. Die bisherige Höchstmarke waren die 69,5 Millionen Stimmen, die Barack Obama bei seiner ersten Wahl 2008 erhielt.

Biden hat aktuell 68,9 Millionen Stimmen geholt – Donald Trump kommt aktuell auf 66,3 Millionen. Wichtig zu wissen: Die absolute Stimmenzahl spielt keine Rolle, entscheidend für die Wahl sind die Mehrheiten in den Staaten. Mehr als ein letztlich wertloser Achtungserfolg ist es also nicht für Biden, sollte er sein grosses Ziel nicht erreichen.
Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden arrives to speak to supporters, early Wednesday, Nov. 4, 2020, in Wilmington, Del., as Jill Biden looks on. (AP Photo/Paul Sancya)
Joe Biden
Noch ein User-Input:
von Eifach_öpis
«Das Resultat aus Washington DC spricht auch Bände. 92 % für Biden. Donnie ist vor der eigenen Haustür nicht gerade beliebt … Eine Analyse überlasse ich den Experten.»
User Palpatine wagt diese Prognose:
von Palpatine
«Inzwischen (15:45 Uhr) bin ich doch recht optimistisch, dass Biden es noch machen wird. Er führt in Nevada und in Arizona schon lange, neu auch in Wisconsin und in Michigan. Dort sind die Städte nicht ausgezählt und vor allem Detroit ist ihm zu Dank verpflichtet (Rettung Ford während der Wirtschafskrise). Und wenn er die vier Bundesstaaten holt, dann hat er 270 Stimmen und ist der neue Präsident – egal, was in Pennsylvania, Georgia und North Carolina passiert.»
15:42
Pennsylvania bleibt offen
Um 20 Wahlmännerstimmen geht es im Bundesstaat Pennsylvania. Noch liegt Donald Trump vorne, doch sein Vorsprung schrumpft. «Das Rennen in Pennsylvania bleibt offen», betonte ein Behördenvertreter gegenüber CNN.

Noch rund 1,4 Millionen briefliche Stimmen müssen ausgezählt werden, Trumps Vorsprung beträgt aktuell rund 500'000 Stimmen. Die Counties seien angewiesen, nun ohne Unterbruch zu arbeiten, so der Sprecher.
15:07
Biden in Michigan vorne
Das Rennen in Michigan spitzt sich weiter zu. Nun hat Joe Biden dort die Führung übernommen. Laut AP hat er rund 3000 Stimmen mehr als Donald Trump – bei jeweils knapp 2,5 Millionen Stimmen. Ausgezählt sind im Bundesstaat, in dem es 16 Wahlmännerstimmen zu holen gibt, 94 Prozent der Wahlkreise.
14:58
Auf diese sechs Staaten kommt es an
Pennsylvania: Im Bundestaat im Nordosten konnte sich Trump 2016 sehr knapp durchsetzen. Die 20 Wahlleute gingen also auf ihn. Briefwahlunterlagen durften erst am Wahltag erfasst und ausgezählt werden, weshalb das Ergebnis auf sich warten liess. Gouverneur Tom Wolf erklärte, es müssten noch rund eine Million Stimmen ausgezählt werden – vor allem Briefwahlstimmen, die Umfragen zufolge eher für Biden ausfallen sollten.

Michigan: Die 16 Wahlleute des Bundesstaats im Mittleren Westen gingen 2016 mit hauchdünner Mehrheit an Trump. Umfragen sahen in diesem Jahr Biden klar in Führung. Die Bearbeitung der Briefwahlunterlagen begann in Michigan erst kurz vor der Wahl. Die für die Wahl Verantwortliche sagte, es werde im Laufe des Tages mehr Klarheit geben. Es stünden noch viele Stimmen aus grösseren Städten wie Detroit aus. Experten werteten das als gutes Zeichen für Biden.

Wisconsin: Der nordöstliche Bundesstaat hat 10 Wahlleute zu vergeben. Auch in Wisconsin konnte sich Trump 2016 Trump sehr knapp durchsetzen. In diesem Jahr galt Biden als Favorit. Vieles deutet aber wieder auf ein extrem knappes Rennen hin. Briefwahlunterlagen durften auch dort erst am Wahltag erfasst und ausgezählt werden. Der Auszählungsstand liess eine Bekanntgabe des Ergebnisses noch heute wahrscheinlich erscheinen.

North Carolina: Der Bundesstaat an der Ostküste hat 15 Wahlleute zu vergeben. 2016 konnte sich Trump dort mit gut drei Prozentpunkten Vorsprung durchsetzen. Der bisherige Auszählungsstand deutete auf ein sehr knappes Ergebnis hin. Resultate werden noch heute erwartet.

Georgia: Trump konnte sich in dem südöstlichen Bundesstaat 2016 mit gutem Vorsprung die Stimmen der 16 Wahlleute sichern. Nun hatten Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen prognostiziert. Die Auszählung musste in einem wichtigen Bezirk wegen eines Wasserrohrbruchs in einem grossen Wahllokal unterbrochen werden. Die Ergebnisse werden trotzdem noch heute erwartet.

Nevada: Die Stimmen der 6 Wahlleute des Bundesstaats im Westen gingen 2016 mit gut zwei Prozentpunkten Vorsprung an Trumps damalige demokratische Rivalin Hillary Clinton. Umfragen hatten nun einen knappen Sieg Bidens prognostiziert. Die Wahlbehörde erklärte, dass es erst morgen Donnerstag wieder ein ausführliches Update zum Stand der Auszählung geben wird.
14:54
Wahlchefin in Michigan fordert Geduld
Die Verantwortliche für die Durchführung der Wahl im womöglich entscheidenden US-Bundesstaat Michigan hat von den Kandidaten angesichts der laufenden Auszählung Geduld gefordert. Es seien nun «Vorsicht» und «Geduld» geboten, um «den Willen der Wähler zu respektieren», sagte die demokratische Staatssekretärin Jocelyn Benson zu CNN.

Es stünden vor allem aus den grösseren Städten noch «Hunderttausende» Stimmen aus. Sie rechne im Laufe des Tages mit deutlich mehr Klarheit, sagte Benson. Donald Trump hatte die 16 Wahlleute des Bundesstaats 2016 mit hauchdünner Mehrheit gewonnen. Umfragen sahen vor dieser Wahl aber Joe Biden klar in Führung. Die Bearbeitung der Briefwahlunterlagen begann erst kurz vor der Wahl, daher war eine Verzögerung erwartet worden. Die Umfragen hatten nahegelegt, dass Briefwähler sich mehrheitlich für Biden entscheiden.
Election inspectors count ballots into the early morning hours of Wednesday, Nov. 4, 2020, at the central counting board in Detroit. (AP Photo/David Goldman)
14:46
In Georgia wird wieder gezählt
Nach einer Pause in der Nacht werden im Bundesstaat Georgia die letzten Stimmzettel gezählt. Nachdem 92 Prozent ausgezählt sind, liegt Trump mit rund 2,384 Mio. Stimmen vorne, er hat etwas über 100'000 Stimmen Vorsprung auf Biden. Doch noch ausstehend sind vor allem urbane Gegenden wie die Millionenstadt Atlanta, wo man dem Demokraten mehr Chancen gibt. Das Rennen um die 16 Wahlleute in Georgia ist also nach wie vor offen.
epa08797051 Election official look over absentee mail ballots to be scanned at the Gwinnett County Elections headquarters in Lawrenceville, Georgia, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/JOHN AMIS
13:56
«Es ist kein Wettrennen»
Im Wayne County in Michigan, in dem auch die Stadt Detroit liegt, wird nach wie vor gezählt. Wie lange es noch dauert, kann die zuständige Beamtin nicht sagen. «Ich will mich da nicht festlegen, es ist ein grosses County», sagte Cathy M. Garrett zu CNN. «Aber es ist ohnehin kein Wettrennen. Es ist einfach sehr wichtig, dass wir ganz genau arbeiten und das machen wir, bis die Arbeit getan ist.»
Marihuana in mehreren Staaten legalisiert
In den USA wurden nicht nur der Präsident und der Kongress gewählt, es gab in einzelnen Staaten auch Abstimmungen. In Arizona, Montana, New Jersey, South Dakota und Mississippi haben sich die Stimmbürger für die Legalisierung von Marihuana ausgesprochen.

In Kalifornien stimmten die Bürger bei einer Volksabstimmung unter anderem dafür, dass Straftäter, die aus dem Gefängnis kommen, wieder an Wahlen teilnehmen dürfen. In Colorado stimmten die Menschen der Senkung der lokalen Einkommensteuer zu und lehnten den Vorschlag ab, Abtreibungen nach 22 Wochen zu verbieten. In Louisiana beschlossen die Wähler dagegen, dass in der Verfassung des Bundesstaates kein grundsätzliches Recht auf Abtreibungen festgeschrieben werden dürfe. In Mississippi gaben sich die Einwohner eine neue Flagge für den Bundesstaat. (sda/dpa)
The magnolia centered banner chosen Wednesday, Sept. 2, 2020 by the Mississippi State Flag Commission flies outside the Old State Capitol Museum in downtown Jackson, Miss. The nine member committee voted to recommend a design with the state flower. That design will go on the November ballot for voters consideration and if approved, it will become the new state flag. (AP Photo/Rogelio V. Solis)
13:24
Neue Zahlen aus Wisconsin
Mittlerweile sind 92 Prozent der Stimmzettel ausgezählt. Bei rund 1,6 Mio. Stimmen hat Joe Biden gemäss CNN-Angaben aktuell knapp 21'000 Stimmen Vorsprung auf Donald Trump.
13:10
Kaum Freihandelsabkommen unter Biden
Laut dem dem Chef der Handelskammer Schweiz-USA, Martin Naville, kommt es bezüglich des Einflusses der Wahl auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA nicht primär darauf an, wer im Weissen Haus Platz nimmt. Sowohl unter Trump als auch unter Biden dürfte die wirtschaftliche Zusammenarbeit erfolgreich bleiben. Klare Unterschiede gebe es aber bezüglich eines möglichen Handelsabkommens: «In der heutigen demokratischen Partei ist kein Platz mehr für Freihandelsabkommen.»

Sollte also Joe Biden an die Macht kommen, wäre ein Freihandelsabkommen «fast unmöglich». Grundsätzlich dürfte aber laut Naville auch unter einem Präsident Biden das Wirtschaftsverhältnis der Schweiz mit Amerika sehr gut bleiben. (awp/sda)
New Berne North Carolina
13:05
In Nevada ist es auch noch knapp
Im «Silver State» sind noch nicht alle Stimmen ausgezählt. Derzeit liegt Joe Biden vorne – hauchdünn. Der Demokrat hat mit seinen rund 588'000 Stimmen nur knapp 8000 Stimmen Vorsprung auf Donald Trump. In Nevada wird um 6 Wahlleute gekämpft.
epa08796471 Voters wait in line to cast their ballot at a tented voting station in Las Vegas, Nevada, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/DAVID BECKER
12:38
Biden verkürzt in Michigan
Der Kampf um 16 Wahlleute spitzt sich zu: Weil er in Detroit mehr als doppelt soviele Stimmen geholt hat als Donald Trump, hat Joe Biden massiv aufgeholt. Er liegt im Bundesstaat Michigan noch rund 64'500 Stimmen zurück.

Noch etwa ein Fünftel aller Stimmzettel im Staat müssen ausgezählt werden. Trump liegt mit rund 2,354 Mio. Stimmen vorne, Biden hat rund 2,289 Mio. Stimmen erhalten.
12:16 Uhr: Wir haben keinen Spargel mehr
von Spargel
«Auch wenn Biden Wisconsin holt wird das erwartete Nevada, es würd für Biden nicht ausreichen. Ich glaube das ganze ist gegessen. Pensylvania kann er nicht holen und bei Georgia sieht es auch nicht danach aus.

Ich klink mich aus. Danke für die tollen Grafiken und den Nachteinsatz.»
11:42
Trump holt wieder minim auf in Wisconsin
7331 Stimmen beträgt der Vorsprung von Joe Biden in Wisconsin gemäss CNN-Angaben. Noch rund zehn Prozent aller Stimmen des Bundesstaats müssen gezählt werden.
11:27 Uhr: So viele Stimmen sind noch auszuzählen
von Lea Senn
In den verbleibenden Staaten wird's knapp. Folgende Grafik zeigt, wie viele Stimmen Vorsprung der Führende hat – und wie viele Wahlzettel noch nicht ausgezählt sind.
11:15
Slowenien gratuliert Trump
Der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa hat US-Präsident Donald Trump zum möglichen Sieg bei der Präsidentschaftswahl gratuliert. «Es ist ziemlich klar, dass das amerikanische Volk Donald Trump und (Vize-Präsident) Mike Pence für weitere vier Jahre gewählt hat», so der rechtsnationale Politiker.

Verzögerungen und «Faktenleugnungen» seitens der Mainstream-Medien würden den Triumph des US-Präsidenten nur verstärken, fügte er hinzu. Jansa, der seit März regiert, ist ein enger Verbündeter des EU-kritischen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Beide haben sich in der Vergangenheit stets positiv über Trump und seine Präsidentschaft geäussert. (sda/dpa)
Slovenia's Prime Minister Janez Jansa speaks with the media as he arrives for an EU summit in Brussels, Friday, Oct. 16, 2020. European Union leaders meet for the second day of an EU summit, amid the worsening coronavirus pandemic, to discuss topics on foreign policy issues. (Johanna Geron, Pool via AP)
11:09
In Green Bay dauert es ein wenig länger
Wie es aussieht, läuft es in Wisconsin darauf hinaus, dass die dank ihrem Footballteam bekannte Stadt Green Bay mit ihren rund 100'000 Einwohnern das Zünglein an der Waage ist. Momentan führt im Brown County, zu dem Green Bay gehört, noch Donald Trump mit knapp 55'000 Stimmen, während Joe Biden bislang nur rund 40'500 Stimmen erhalten hat.

Doch nun wird in Green Bay gezählt, weshalb noch ein Drittel aller Stimmen des Countys ausstehend ist. In Milwaukee, der grössten Stadt des Bundesstaats, erhielt Biden mehr als doppelt so viele Stimmen wie Trump. Ein Fingerzeig, wie das urbane Wisconsin tickt?
GREEN BAY, WI - DECEMBER 08: Green Bay Packers fans perpare for their game against the Atlanta Falcons at Lambeau Field on December 8, 2014 in Green Bay, Wisconsin.   Mike McGinnis/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
10:55
Deutschland fordert Gerechtigkeit
Der deutsche Vizekanzler Olaf Scholz hat eine Auszählung aller Stimmen bei der Präsidentschaftswahl in den USA angemahnt. Die Wahlen müssten «komplett stattfinden», so dass das Votum jeden Bürgers und jeder Bürgerin Einfluss auf das Ergebnis haben könne, sagte er. Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump vorzeitig zum Sieger erklärt, obwohl die Auszählung der Wahlergebnisse noch nicht abgeschlossen war. (sda/dpa)
10:49
Lineker macht den Trump
Englands Fussball-Legende Gary Lineker twittert in Bezug auf Donald Trumps Forderung, die Wahl abzubrechen. Man solle Leicester City umgehend zum englischen Meister erklären, so der Torschützenkönig der WM 1986: Leicester City liegt momentan auf Rang 2 der Premier-League-Tabelle hinter dem Titelverteidiger Liverpool.
10:47
Wisconsin wird zum Thriller
Der Bundesstaat Wisconsin (10 Wahlleute) ist bald ausgezählt und nun liegt Joe Biden offenbar knapp vorne. Ausgezählt sind 95 Prozent der Wahlkreise und der demokratische Herausforderer hat einen Vorsprung von rund 11'000 Stimmen. Biden führt mit 1'580'101 Stimmen gegenüber den 1'571'458 Stimmen, die Trump geholt hat.
10:32
Biden-Team entrüstet
Joe Bidens Wahlkampfmanagerin Jen O'Malley Dillon gab nach der Rede von Präsident Trump eine Erklärung ab, in der sie diese als «empörend, beispiellos und falsch» bezeichnete. Trump verlangte, die Auszählung vorzeitig zu beenden. O'Malley Dillon sprach von einem «Versuch, den amerikanischen Bürgern ihre demokratischen Rechte zu nehmen».
10:16
North Dakota wählt einen Toten
Kurioses Ergebnis bei den Parlamentswahlen in North Dakota. In Bismarck siegte mit dem 55-jährigen David Andahl ein republikanischer Kandidat, der im Oktober an Covid-19 verstorben ist. Es kann kein besseres Meme dazu geben:
Warum Biden hoffen darf
von Peter

9:56
Georgia geht ins Bett
In Georgia pausiert die Auszählung. Um 8 Uhr morgens (Eastern Time) wird es weitergehen. Noch ausstehend ist unter anderem Fulton County, zu dem die Millionen-Metropole Atlanta und ihre Vororte zählen.

Aktuell liegt Donald Trump in Georgia in Führung – sie ist aber nicht so gross wie noch sein Vorsprung vor vier Jahren, als er hier Hillary Clinton bezwang. Hier gibt es 16 Stimmen zu holen.
epa08797426 A woman takes a selfie of her self wearing a Rambo style Trump mask while attending an election night rally for Republican Senator from Georgia Kelly Loeffler, held in Atlanta, Georgia, USA, 03 November 2020. Loeffler's main opponents in the Senate race are Republican Representative from Georgia Doug Collins and Democrat Reverend Raphael Warnock. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/JOHN AMIS
9:47
Hängepartie treibt Dollar in die Höhe
Dass Donald Trump von «Betrug» spricht, verunsichert Anleger rund um den Globus. Der Swiss Market Index (SMI) gewinnt nach einem zunächst richtungslosen Start 0,9 Prozent hinzu. Dass sich der Schweizer Leitindex klar nach oben bewegt, verdankt er seinen beiden Pharma-Schwergewichten Roche (+2,6%) und Novartis (+2,1%).

Dagegen sacken die am Vortag gesuchten Finanztitel deutlich ab. Auch bei zyklischen Werten, die am Dienstag noch haussiert hatten, wird nun Geld vom Tisch genommen. «Im Moment ist es vielen lieber, an der Seitenlinie auszuharren», erklärten Marktteilnehmer.

Die Hängepartie treibt den Dollar in die Höhe. Zum Franken liegt er aktuell bei 0,915 Franken. Er hat sich damit im asiatisch geprägten Handel um rund einen halben Rappen verteuert. Der Euro notiert bei 1,068 Franken. (awp/sda)
9:29
Warten auf Wisconsin
Im Swing State Wisconsin geht es um 10 Wahlleute. CNN meldet aktuell einen leichten Vorsprung Trumps, er kommt aktuell auf 50,9 Prozent der Stimmen. Um 10 Uhr (Schweizer Zeit) sollen Ergebnisse veröffentlicht werden, heisst es.

Im Vorfeld galt Biden in Wisconsin als Favorit, obwohl sich vor vier Jahren Trump durchsetzen konnte.
Workers count Milwaukee County ballots on Election Day at Central Count on Tuesday, Nov. 3, 2020, in Milwaukee. (AP Photo/Morry Gash)
Biden hat die besseren Chancen
von Peter
Die US-Medien bleiben angesichts des offenen Wahlausgangs zurückhaltend in ihren Einschätzungen. Nate Silver, der das Prognosemodell Fivethirtyeight entwickelt hat, bleibt zuversichtlich, dass seine Prognose eines Wahlsiegs von Joe Biden eintreffen wird. Er gibt ihm mehrere Chancen, die nötigen 270 Elektorenstimmen zu erreichen. Ähnlich sieht es die Prognose von Politico. Und selbst das konservative «Wall Street Journal» sieht auf der politischen Landkarte mehr Wege zum Wahlsieg für Biden als für Trump.
9:20
Maine bleibt blau
Der Bundesstaat Maine ist einer von zwei Staaten, in denen nicht nach dem Prinzip «The Winner Takes It All» gewählt wird (der andere ist Nebraska). In diesem Jahr könnte es aber so sein, dass sämtliche Wahlmänner an einen Kandidaten gehen: Joe Biden holt sich gemäss der Nachrichtenagentur AP mindestens drei der vier Stimmen aus Maine. In einem Distrikt ist das Rennen noch nicht entschieden. Schon 2016 siegten hier die Demokraten.
9:13
Donald Trumps Rede
Das sagt der Amtsinhaber:
Die Reaktion auf Fox News
von corsin.manser
Nicht nur auf CNN widerspricht man den Ausführungen Trumps, wonach er bereits gewonnen habe. Auch auf dem konservativen Sender Fox News ist man sich mit dem Präsidenten uneinig. Moderator Chris Wallace spricht von einer «extrem brenzligen Situation». Und nun habe Trump noch ein Streichholz hineingeworfen. «Er hat all diese Staaten noch nicht gewonnen.» Die Staaten müssten die Auszählungen unbedingt weiterführen, so Wallace.
Trump will die Wahl stehlen
von Peter
Man hat es kommen sehen: Donald Trump erklärt sich zum Wahlsieger, bevor das Resultat in allen Bundesstaaten feststeht. Er will vor den Supreme Court gehen, um die Auszählung in Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin zu beenden. In einer normalen, funktionierenden Demokratie würde man abwarten, bis jede Stimme ausgezählt ist. Nicht so im Amerika von Donald Trump. Die Strategie des Präsidenten ist so plump wie durchschaubar: In allen Staaten ist das Rennen vor allem in urbanen Regionen noch offen, in denen Joe Biden Vorteile hat. Nicht der Demokrat will die Wahl «stehlen», wie Trump behauptet, sondern der Republikaner. Und der von ihm mit einer konservativen Mehrheit besetzte Oberste Gerichtshof soll ihm dabei helfen. Man wird sehen, ob seine Rechnung aufgeht.
9:00
Biden holt Arizona
Laut AP geht der Bundesstaat Arizona an Joe Biden. Ein sehr wichtiger Sieg für die Demokraten, in diesem Swing State holten sie damit 11 Wahlmänner.

Biden galt zwar nach Umfragen als knapper Favorit, doch vor vier Jahren ging Arizona noch an Trump. Er lag damals 3,5 Prozentpunkte vor Hillary Clinton.
8:22
Trump: «Ein riesiger Betrug am amerikanischen Volk»
Donald Trump tritt im Weissen Haus vor die Medien. Es sei mit Abstand die späteste Pressekonferenz, die er je gegeben habe. «Wir gewinnen alles», so der amtierende US-Präsident. Er sei bereit für eine «grosse Party».

Trump geht durch die einzelnen Bundesstaaten, die er gewonnen habe. Er reklamiert Siege in Georgia, North Carolina und Pennsylvania für sich – obwohl diese Staaten noch lange nicht ausgezählt sind. «Millionen von Menschen haben für uns gestimmt», so Trump weiter. «Eine traurige Gruppe von Menschen versucht, dieser Gruppe von Menschen das Wahlrecht zu entziehen.»

Trumps Aussagen waren voller irreführender Aussagen und Unwahrheiten. Mit Blick auf die Verzögerungen bei der Auszählung der Stimmen spricht Trump von einem «riesigen Betrug am amerikanischen Volk». Es sei ein trauriger Moment für Amerika. Man werde die Vorgänge vor den Supreme Court bringen, ergänzt der US-Präsident nebulös weiter. Das Zählen der Stimmen müsse gestoppt worden.

8:14
So sieht es in den verbliebenen Staaten aus
Acht Staaten sind bislang noch nicht klar einem Kandidaten zugeordnet worden. So ist der Stand der Dinge im Moment:
Nevada: Biden führt (50.3 Prozent), 67% ausgezählt, Stimmenunterschied: 29'226
Arizona: Biden führt (52.4 Prozent), 77% ausgezählt, Stimmenunterschied: 153'952
Wisconsin: Trump führt (51.3 Prozent), 90% ausgezählt, Stimmenunterschied: 116'541
Michigan: Trump führt (53.4 Prozent), 67% ausgezählt, Stimmenunterschied: 303'536
Georgia: Trump führt (50.7 Prozent), 93% ausgezählt, Stimmenunterschied: 118'210
North Carolina: Trump führt (50.1 Prozent), 94% ausgezählt, Stimmenunterschied: 76'712
Pennsylvania: Trump führt (56.3 Prozent), 64% ausgezählt, Stimmenunterschied: 703'463
Maine: Biden führt (53.2 Prozent), 84% ausgezählt, Stimmenunterschied: 61'761
8:03
Bald spricht Trump
In Kürze wird US-Präsident Donald Trump vor die Medien treten. Welchen Ton wird er wählen?
7:49
Es könnte Tage dauern, bis alle Stimmen ausgezählt sind
In den USA werden weiter die Stimmen gezählt. Vieles deutet darauf hin, dass es noch Tage dauern könnte, bis ein Sieger feststehen wird.

In manchen bereits vollständig ausgezählten Countys in Pennsylvania lag Herausforderer Joe Biden einige Punkte über den Prozentwerten von Hillary Clinton vor vier Jahren. Sie hatte den Staat 2016 letztlich äusserst knapp verloren. Neue Hoffnung weckte auch eine Korrektur zur Zahl noch erwarteter Stimmen in Georgia: Dort hatte es zunächst nach einem Sieg für Trump ausgesehen, später schien das Rennen wieder offen. Ausserdem sieht es so aus, als könnte Biden Arizona für sich entscheiden. 2016 war der Staat im Südwesten noch an die Republikaner gegangen.

Biden muss diesen Boden auf Amtsinhaber Trump gut machen. Ihm gelang aber nicht der von einigen Experten prognostizierte Erdrutschsieg – die Entscheidung läuft stattdessen nun auf die Staaten des Mittleren Westens hinaus. In Michigan, Wisconsin und Pennsylvania hatten Wahlleiter allerdings zuvor bereits erklärt, dass es möglicherweise Tage dauern werde, bis alle Stimmen ausgezählt seien. Besonders die Auszählung von per Brief und in Grossstädten abgegebenen Stimmen stand zunächst zum Teil noch aus. Auch aus Atlanta in Georgia gab es ähnliche Meldungen zu einer verzögerten Auszählung.

Trump siegte entgegen der Hoffnungen der Demokraten unter anderem in den «Battleground States» Florida, Iowa und Ohio.
7:25
Die aktuelle Lage
7:12
Texas geht an Trump
Doch keine Überraschung in Texas: Donald Trump schnappt sich die 38 Wahlleute. Der bevölkerungsreiche südliche Bundesstaat geht seit Jahrzehnten an Republikaner und gilt nicht als «Swing State». Trump lag dort 2016 neun Prozentpunkte vor Clinton. Die Umfragen sahen Trump dort in Führung – allerdings nur sehr knapp.
Biden gibt den Tarif durch
von Peter
Für Joe Biden war es sehr wichtig, dass er vor Donald Trump vor die Kameras treten konnte. Er hat damit das Narrativ an sich gerissen und klargemacht, dass heute kein Endergebnis feststehen wird. Trump hingegen hat im Vorfeld betont, dass nur das Resultat am Wahltag selbst zählen soll. Millionen Wählerinnen und Wähler würden damit um ihre Stimme geprellt. Auch Bidens Optimismus ist nicht nur gespielt. Er scheint in den Suburbs deutlich besser abzuschneiden als Hillary Clinton vor vier Jahren. Das könnte in den noch ausstehenden Swing States den Ausschlag geben.
Trump twittert und wittert Betrug
von corsin.manser
Der US-Präsident meldet sich nach längerem Schweigen zu Wort. Auf Twitter schreibt Trump, dass er mit grossem Vorsprung führe. Weiter behauptet der US-Präsident aber, dass die Gegner versuchen würden, «die Wahl zu stehlen». Stimmen, welche nach Schliessung der Wahllokale abgegeben würden, dürften nicht zählen, so der US-Präsident, welcher fälschlicherweise «Poles» statt «Polls» schrieb.

Trump sagte in den vergangenen Tagen immer wieder, er wolle am Ende des Wahltages ein Resultat haben. Die noch nicht ausgezählten Stimmen wurden jedoch nicht zu spät abgegeben, sondern einfach noch nicht ausgezählt. Vor allem in den umstrittenen Bundesstaaten Pennsylvania und Georgia müssen noch Hunderttausende Stimmen aus den Briefwahlen ausgezählt werden, welche tendenziell eher Biden helfen dürften.
6:44
Biden: «Wir sind dabei, die Wahl zu gewinnen»
Um Viertel vor sieben ist Joe Biden vor die Medien getreten. Er gab sich trotz des Rückschlags in Florida zuversichtlich: «Wir glauben, dass wir auf dem Weg sind, diese Wahl zu gewinnen», sagte Biden in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware. «Bleibt zuversichtlich, wir werden das gewinnen.»

«Ich oder Donald Trump können nicht verkünden, wer die Wahl gewonnen hat. Das ist die Entscheidung der Bürger Amerikas. Aber ich bin optimistisch, was das Ergebnis angeht.»

Der Demokrat rief seine Anhänger zur Geduld auf. Es könne womöglich noch dauern, bis ein Ergebnis im Rennen zwischen ihm und Amtsinhaber Donald Trump feststehen werde. «Es ist nicht vorbei, bevor nicht jede Stimme gezählt wurde», betonte Biden. (sda/dpa)
6:38
Der grosse Brocken: Trump holt Florida
Jetzt ist klar: Florida geht laut der AP an den US-Präsidenten. Mit 29 Wahlleuten ist Florida einer der wichtigsten umkämpften Staaten («Swing States»). 2016 gewann Trump dort knapp. Er lag damals nur 1,2 Prozentpunkte vor Clinton. Die Umfragen deuteten erneut auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Biden lag in den meisten Erhebungen knapp vorne.
Georgia ist umkämpft
von corsin.manser
Ein äusserst spannendes Rennen ereignet sich im Bundesstaat Georgia. Zwar führt Donald Trump dort mit rund 300'000 Stimmen Vorsprung, doch viele Wahlzettel aus den urbanen Zentren sind noch nicht ausgezählt. Die «New York Times» sieht momentan Joe Biden sogar ganz leicht im Vorteil. Ein definitives Resultat wird jedoch noch eine Weile auf sich warten lassen, da erst in den nächsten Tagen fertig gezählt wird. 2016 sicherte sich Donald Trump den Bundesstaat mit rund 200'000 Stimmen Vorsprung.
6:26
Iowa und Montana gehen an Trump
Der Präsident holt sich mit Iowa und Montana zwei weitere Staaten und damit 9 Wahlleute. Iowa gilt als Swing State. Trump konnte dort aber bereits 2016 gewinnen. In den Umfragen hatte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen angedeutet.
6:18
Hawaii geht wie erwartet an die Demokraten
Joe Biden hat wie erwartet die Mehrheit im US-Staat Hawaii gewonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen. Hawaii gilt als sichere Bastion der Demokraten. 2016 gewann die damalige Kandidatin Hillary Clinton die vier Wahlleute mit einer deutlichen Mehrheit. Sie lag dort mehr als 30 Prozentpunkte vor dem Republikaner Donald Trump.
6:17
Biden holt sich einen weiteren Swing State
Triumph für Joe Biden: Er holt sich laut AP die zehn Wahlleute in Minnesota. 2016 gewann die Demokratin Hillary Clinton dort mit knappem Vorsprung.
Gibt es in Pennsylvania in den nächsten Tagen einen «Blue Shift»?
von Lea Senn
Viele Wähler aus Pennsylvania gaben ihre Stimme brieflich ab, und diese Stimmen werden teilweise erst in den kommenden Tagen ausgezählt. Weil sich darunter anteilsmässig viele Unterstützer von Joe Biden befinden, könnte der aktuelle republikanische Vorsprung noch kippen – ein sogenannter «Blue Shift» ist möglich. Bis spätestens Freitag wird das Ergebnis aus Pennsylvania bekannt sein.
Wann die Stimmen in Pennsylvania registriert werden
6:00
Ohio an Donald Trump?
Das Fox News «Decision Desk», NBC und CNN legen sich fest: Ohio geht an Donald Trump. Die Nachrichtenagentur AP meldete zunächst noch keinen Gewinner.
Das wäre ein harter Schlag für Joe Biden: Ohio mit seinen 18 Wahlleute gilt als wichtiger Swing State. Trump hatte den Staat 2016 sehr überzeugend (mit gut acht Prozentpunkten vor Clinton) gewonnen.
5:49
Twitter versieht Tweets mit Warnung
Twitter hat in der US-Wahlnacht Hinweise an Tweets geheftet, in denen Wahlergebnisse für einzelne Staaten aus Sicht des Netzwerks voreilig verkündet wurden. So wurde beispielsweise ein Tweet, wonach Donald Trump den Staat Florida gewonnen habe, mit dem Hinweis versehen: «Offizielle Quellen könnten das Ergebnis noch nicht bestätigt haben, als dieser Tweet abgesetzt wurde.» In Florida, das als einer der wichtigsten Staaten der Wahl galt, stand zu diesem Zeitpunkt laut Medien noch kein Gewinner fest.

Auch an einen Tweet von Trumps Wahlteam, wonach der Präsident South Carolina gewonnen habe, wurde ein solcher Warnhinweis geheftet. Allerdings hatte die Nachrichtenagentur AP Trumps Sieg in South Carolina zu dem Zeitpunkt bereits gemeldet. (sda/dpa)
5:36
Es entscheidet sich im Mittleren Westen
Die Präsidentschaftswahl in den USA wird sich voraussichtlich wie auch schon vor vier Jahren in den Staaten des Mittleren Westens entscheiden. Als auch die bevölkerungsreichen Staaten der Westküste am Dienstagabend (Ortszeit) ihre Wahlbüros schlossen, hatten US-Medien bereits für rund 30 Staaten einen Sieger ausgerufen. In keinem dieser Staaten hat es im Vergleich zu 2016 einen Wechsel der siegreichen Partei gegeben.

Herausforderer Joe Biden gelang damit nicht der erhoffte Erdrutschsieg. Stattdessen läuft die Entscheidung wohl auf Michigan, Wisconsin und Pennsylvania im Mittleren Westen hinaus.

Möglich schien am Abend, dass die Auszählung an einigen wichtigen Orten dieser Staaten noch länger dauert. Im wichtigen Bundesstaat Pennsylvania ist unklar, ob möglicherweise hunderttausende Stimmen in Philadelphia erst am Mittwochmorgen (Ortszeit) weiter ausgezählt werden. Laut US-Journalisten hatten dort Wahlhelfer erklärt, in der Nacht nur noch einen Teil der verbleibenden Stimmen vermelden zu wollen. (sda/dpa)
5:32
Arizona an Biden?
Das Fox News «Decision Desk» legt sich fest: Arizona geht an Joe Biden. Die anderen wichtigen Beobachter haben sich noch nicht festgelegt. Das wäre ein wichtiger Sieg für Biden – und der erste Staat, den Trump im Vergleich zu 2016 verlieren würde.



Der südwestliche Staat galt lange als sichere Bastion der Republikaner. 2016 konnte sich Trump die elf Wahlleute Arizonas sichern. Umfragen sahen dort aber zuletzt Biden knapp in Führung.
05:27 Uhr: In Washington wird demonstriert – bis jetzt friedlich
von Dennis Andrew Frasch
In der Landeshauptstadt Washington haben sich hunderte Menschen auf dem «Black Lives Matter Plaza» direkt vor dem Weissen Haus versammelt, um die Wahlen zu verfolgen und gegen Präsident Trump zu demonstrieren. Die Versammlung läuft mehrheitlich friedlich ab, bis jetzt gab es nur ein kleines Scharmützel mit der Polizei, das drei Verhaftungen nach sich zog.

5:23
TV-Sender: Demokraten behalten die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus
Die Demokraten werden nach Prognosen der TV-Sender NBC und Fox News die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus behalten. Die Demokraten hielten bisher eine Mehrheit von 232 der 435 Sitze in der Kongress-Kammer, die am Dienstag komplett zur Abstimmung stand. Zum Stand 5.15 Uhr MEZ am Mittwoch wurden nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP 131 Republikaner und 99 Demokraten gewählt. Die gewonnenen und verlorenen Sitze bei den Demokraten und Republikanern hielten sich die Waage. (sda/dpa)
5:15
Utah geht an Trump
Keine Überraschung in Utah: Trump holt sich die sechs Wahlleute. Der Bundesstaat geht seit Jahrzehnten an die Republikaner. Trump lag dort 2016 fast 20 Prozentpunkte vor Clinton.
5:12 Uhr: Good News für LGBTQ-Menschen
von Helene Obrist
Der US-Bundesstaat Delaware hat gerade Geschichte geschrieben. Mit Sarah McBride wurde gerade die erste Trans-Senatorin überhaupt gewählt. McBrides Sieg wurde erwartet, ihr Republikanischer Gegner Steve Washington hatte keine Chance. McBride Steckenpferd ist die Gleichberechtigung von LGBTQ-Menschen. «Ich hoffe, meine Wahl zeigt einem LGBTQ-Kind, dass unsere Demokratie auch gross genug für alle ist.»
5:09
Der aktuelle Stand
Ergebnisse aus Florida könnten wegweisend sein
von Lea Senn
Im Swing State Florida liegt Donald Trump zurzeit leicht vorne. Der Gewinner im «Sunshine State» hat in den letzten 100 Jahren in 21 der 25 Wahlen auch auf nationaler Ebene gewonnen. Zum letzten Mal anders entschieden wurde im Jahr 1992: Damals stimmte Florida für George H. W. Bush, neuer US-Präsident wurde jedoch Bill Clinton.
Florida Wahlergebnisse
5:04
Biden holt sich die Westküste, Trump Idaho
Schöner Moment für Joe Biden: Er schnappt sich gemäss AP mit Kalifornien, Oregon und Washington die gesamte Westküste mit ihren 74 Wahlleuten. Das war aber so erwartet worden.

An Donald Trump geht Idaho mit vier Wahlmännern. Der kleine Staat im Nordwesten der USA gilt als sichere Bastion der Republikaner. Bereits 2016 sicherte sich Trump die vier Wahlleute in Idaho mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals gut 30 Prozentpunkte vor Clinton.
5:00
Biden holt sich den ersten Swing State
Joe Biden gewinnt gemäss der AP die vier Wahlleute in New Hampshire – und damit den ersten Swing State. 2016 konnte sich die damalige demokratische Kandidatin Hillary Clinton dort mit einer hauchdünnen Mehrheit von 0,3 Prozentpunkten vor Trump die vier Stimmen der Wahlleute sichern. Umfragen sahen in dem Staat an der Grenze zu Kanada zuletzt eher Biden in Führung.
4:58
Weitere vier Staate schliessen ihre Wahllokale
Um 5 Uhr MEZ ist an der Westküste Schicht im Schacht: In Kalifornien, Oregon und Washington gehen die Wahllokale zu. Ebenso im kleinen Bundesstaat Idaho (4) an der Grenze zu Kanada, den Trump gewinnen dürfte. In Kalifornien, Oregon und Washington geht es um insgesamt 74 Wahlleute, die alle Joe Biden schnappen dürfte.
Republikaner holen Senatssitz von Demokraten
von corsin.manser
Die Ambitionen der Demokraten im Senats-Rennen erhalten einen weiteren Dämpfer. In Alabama holt sich der Republikaner Tommy Tuberville den Sitz des demokratischen Amtsinhabers Doug Jones. Somit haben bisher sowohl die Demokraten als auch die Republikaner einen Amtsinhaber aus dem Amt gejagt. Das Rennen beginnt wieder bei null, allerdings wird es immer schwieriger für die Demokraten, die Mehrheit im Senat zurückzuholen.

04:48 Uhr: Demokraten-Star Alexandria Ocasio-Cortez mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt
von Dennis Andrew Frasch
Die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez aus New York schaffte ihre Wiederwahl mit einem Glanzresultat. Mit fast 37 Prozentpunkten Vorsprung gewann «AOC» gegen ihren republikanischen Herausforderer John Cummings, einem katholischen High-School-Lehrer. Das Duell der beiden wurde zum zweitteuersten Wahlkampf um einen Sitz im Abgeordnetenhaus. Cummings konnte 10 Millionen Dollar an Spendengelder einsammeln, Ocasio-Cortez 17 Millionen. «AOC» ist zu einem Superstar unter den Demokraten avanciert, nachdem sie vor zwei Jahren überraschend den Sprung nach Washington geschafft hat.
U.S. Rep. Alexandria Ocasio-Cortez, D-N.Y., right, embraces New York State Senator Alessandra Biaggi, a Democrat who represents the Working Families Party, while speaking to members of her staff and volunteers who helped with her campaign to get out the vote, Tuesday, Nov. 3, 2020, outside her offices in the Bronx borough of New York. (AP Photo/Kathy Willens)
Alexandria Ocasio-Cortez,Alessandra Biaggi
4:44 Uhr: Zehntausende Briefwahlzettel können in Georgia nicht ausgezählt werden
von Helene Obrist
Im Bezirk Gwinnett County, im US-Bundesstaat Georgia, kämpft man aktuell offenbar mit Software-Problemen. Wie der US-Sender WSB-TV Channel 2 berichtet, können derzeit bis zu 80'000 Briefwahlzettel nicht ausgewertet werden.
4:44
Warum die Zwischenergebnisse mit Vorsicht zu geniessen sind
Noch nie wurden bei US-Wahlen so viele Stimmen per Brief abgegeben. Deshalb könnte es noch einige Zeit dauern, bis aus gewissen Bundesstaaten verlässliche Zahlen vorliegen. Und – gerade im Moment sehr wichtig –: Diese Ergebnisse könnten anders aussehen als die ersten Zahlen. Gerade die Anhänger der Demokraten haben verstärkt die Briefwahl genutzt.

Die Staaten zählen diese verschiedenen Arten von Stimmen auf sehr unterschiedliche Weise. Einige zählen zuerst die Briefstimmen, dann die am Wahltag abgegebenen – andere Staaten machen es genau umgekehrt.

Deshalb könnten in einigen der umkämpftesten Staaten – darunter Florida und Texas – die ersten Ergebnisse für Joe Biden zu rosig aussehen, bevor sie auf den Boden der Realität fallen und repräsentativer werden.

In anderen Bundesstaaten – insbesondere in Pennsylvania, Michigan und Wisconsin – könnte es genau anders rum sein. Trump könnte laut den ersten Zahlen führen, bevor sich das Bild dreht.
Extreme Briefwahl-Verhältnisse in Philadelphia
von Patrick Toggweiler
Ein Wahlbeauftragter in Philadelphia (im Bundesstaat Pennsylvania) erklärt, dass die Verhältnisse in Sachen Briefwahl in seiner Stadt eindeutig sind. Auf jede Briefstimme eines Republikaners kommen 16 Eingänge von Demokraten. Und er präzisiert: Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Leute auch parteigetreu wählen. 76'000 von ca. 350'000 Briefstimmen wurden bisher gezählt.

Auch Graham behält seinen Sitz
von corsin.manser
Weitere schlechte Neuigkeiten erreichen die Demokraten aus South Carolina. Trotz grosser Anstrengungen ist es ihnen nicht gelungen, den Sitz des einflussreichen republikanischen Senators Lindsey Graham zu gewinnen. Graham setzt sich im Bundesstaat South Carolina gegen den demokratischen Herausforderer Jamie Harrison durch.
4:34
Missouri geht an Trump
Klare Sache in Missouri: Präsident Trump holt sich laut AP die zehn Wahlleute. Missouri gilt als sichere Bastion der Republikaner. Bereits 2016 sicherte sich Trump den Staat mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals gut 18 Prozentpunkte vor Clinton.
John Cornyn bleibt im Senat
von corsin.manser
Bittere Niederlage für die Demokraten in Texas. Dort schafft der republikanische Senator John Cornyn die Wiederwahl. Er setzt sich gegen Herausforderin MJ Hegar durch, welche sich gute Chancen auf einen Senatssitz ausgerechnet hat.
FILE - In this Oct. 15, 2020 file photo, Sen. John Cornyn, R-Texas, speaks with an aide during the confirmation hearing for Supreme Court nominee Amy Coney Barrett, before the Senate Judiciary Committee, on Capitol Hill in Washington. The incumbent Republican is running for the Senate for Texas. (Greg Nash/Pool via AP, File)
4:30 Uhr: «Er spielt 4 Jahre lang Golf und die Leute wählen ihn trotzdem»
von Helene Obrist
Sarah Cooper wurde durch ihre Lippen-synchronisierten Trump-Parodien weltweit bekannt. Wirklich viel vom amtierenden US-Präsidenten hält sie nicht, wie ein aktueller Tweet zeigt.
04:25 Uhr: Bei den Demokraten in der Schweiz ist man zuversichtlich
von Dennis Andrew Frasch
Auch in der Schweiz fiebert man den Ergebnissen in den USA entgegen. Amy Kasper ist Mitglied der «Democrats Abroad Switzerland» und macht gerade ihren Doktortitel in Political Science an der Universität St.Gallen. Sie ist optimistisch, dass Biden es heute schafft. Trotzdem wagt sie noch keine Prognosen: «Dieses Jahr ist es ganz anders als 2016. Viele Menschen haben per Brief gewählt und Briefwähler sind tendenziell auf der demokratischen Seite.» Auf die erste blaue Welle folge dann aber meistens eine rote Welle von den Wählern an den Urnen.

Dass der wichtige Swing State Florida bereits verloren scheint, macht Kasper keine Angst: «Es ist natürlich nicht schön, so etwas zu sehen. Aber es gibt noch genügend Möglichkeiten in anderen Bundestaaten.» Am Schluss wird Biden es richten, ist Kasper überzeugt. «Joe Biden und Kamala Harris werden gewinnen. Es wird knapp, aber sie schaffen es. Die beiden haben die Menschen unglaublich gut mobilisiert.»
4:10
Die Lage in den Swing States
Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden liegen in entscheidenden Bundesstaaten eng beieinander. Viele Blicke richten sich auf Ohio im Mittleren Westen. Erste Countys im eher industriell geprägten Staat melden Ergebnisse, wonach Biden im Vergleich zu Hillary Clinton vor vier Jahren deutlich Boden gutmachte – allerdings war unklar, ob es reicht, den damaligen Rückstand von rund neun Prozentpunkten komplett auszugleichen.

In Ohio lag Biden zunächst auch basierend auf einer Mischung aus Briefwahlstimmen und Stimmen vom Wahltag knapp vorne. Sollte sich dieser Trend bestätigen, wäre das für ihn auch ein gutes Zeichen für Staaten wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Diese drei hatten Trump 2016 seinen knappen Wahlsieg beschert, alle sind von einer eher weissen Arbeiterbevölkerung geprägt.

In Florida, North Carolina und Georgia zeichneten sich dagegen Vorteile für Trump ab. Der Republikaner ist auf alle drei Staaten dringend angewiesen, Biden hätte weitere Wege zum Sieg. Wegen der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr schwierig, den Auszählungsstand während der Wahlnacht einzuschätzen.
4:06
Morgengrüsse von unserem Reporter vor Ort
4:05
Kansas geht an Trump
Keine Überraschung auch in Kansas: Er geht an Donald Trump. Der Staat im mittleren Westen der USA gilt als sichere Bastion der Republikaner. 2016 sicherte sich Trump die sechs Wahlleute mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals gut 20 Prozentpunkte vor Clinton.
3:56
Bald schliessen vier weitere Staaten ihre Wahllokale
Um 4 Uhr MEZ schliessen die Wahllokale in Nevada, Utah, Montana und Iowa.

Eng dürfte das Rennen im Swing State Iowa werden. 2016 konnte sich Trump die sechs Wahlleute mit grossem Vorsprung sichern. Nun deutet sich im Bundesstaat im Mittleren Westen ein Kopf-an-Kopf-Rennen an.

Utah und Montana dürften an Trump gehen, Nevada an Biden.
3:56 Uhr: Online-Wettbörse kippt
von Helene Obrist
Auf der weltweit grössten Online-Wettbörse Betfair Exchange ist die Stimmung gekippt. Aktuell wetten mehr dafür, das Amtsinhaber Trump das Rennen erneut macht.

John Hickenlooper gewinnt in Colorado
von corsin.manser
Erfolg für die Demokraten im Senats-Rennen: Der demokratische Herausforderer John Hickenlooper besiegt in Colorado Amtsinhaber Cory Gardner von den Republikanern. Somit haben die Demokraten weiterhin eine Chance, die Mehrheit im Senat zurückzuerobern.
QAnon-Verschwörungs-Theoretikerin schafft Sprung in den Kongress
von corsin.manser
Bemerkenswertes hat sich im US-Bundesstaat Georgia ereignet. Dort wurde die Republikanerin Marjorie Taylor Greene ins Repräsentantenhaus gewählt. Sie sorgte im Vorfeld der Wahlen landesweit für Schlagzeilen, da sie die QAnon-Verschwörungstheorie verbreitete.

Die zentrale Behauptung der QAnon-Anhänger ist, dass es eine Verschwörung gegen US-Präsident Donald Trump in den tieferen Schichten des US-Regierungsapparats gebe. Ausserdem behaupten sie oft, prominente Politiker der Demokratischen Partei in den USA liessen sich mit Hormonen behandeln, die aus dem Blut von Kindern gewonnen würden.

3:42
Biden schnappt sich Colorado
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat laut der AP erwartungsgemäss im Bundesstaat Colorado gewonnen und damit neun weitere Wahlleute verbucht. 2016 ging der «Mountain State» auch an die Demokraten.
3:41
Trumps Team blickt besorgt nach Georgia, Michigan und Wisconsin
Trumps Wahlkampfteam ist besorgt über die Lage in den Swing Staates Georgia, Michigan und Wisconsin, wird ein leitender Trump-Berater bei CNN zitiert.

«Georgia könnte ein Problem werden», so der Berater mit Bezug auf die noch zu erwartenden Stimmen aus urbanen Gebieten. Auch Michigan könnte weg sein, meint er weiter. Die Lage in Wisconsin sei unklar.

Das Problem für Trump: Wenn der Präsident Georgia verliere, könne er nicht auch noch Wisconsin verlieren – sonst gerate er in ernste Schwierigkeiten.
3:33
Ohio und Florida: Die beiden Staaten im Fokus
Ohio und Florida sind auch in diesem Jahr besonders hart umkämpfte Swing States.

In Ohio sah es zunächst so aus, als würde der Demokrat Joe Biden besser als erwartet abschneiden, in Florida standen die Zeichen eher für einen Sieg für Donald Trump. In Umfragen hatten die Kandidaten in beiden Staaten eng beieinander gelegen.

Sollte sich Bidens Trend in Ohio bestätigen, wäre das für ihn ein gutes Zeichen für Staaten im Mittleren Westen wie Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Diese drei hatten Trump 2016 seinen knappen Wahlsieg beschert, alle sind von einer eher weissen Arbeiterbevölkerung geprägt.

Laut US-Medien schnitt Trump in Florida dagegen vor allem in Bezirken mit hohem Latino-Anteil gut ab. Besonders im bevölkerungsreichen County Miami-Dade erzielte sein Herausforderer Biden weniger Stimmen, als er voraussichtlich bräuchte, um den Staat zu gewinnen. Auch in North Carolina und Georgia zeichneten sich Vorteile für Trump ab. Der Republikaner ist auf alle drei Staaten dringend angewiesen, Biden hätte weitere Wege zum Sieg.

Wegen der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr schwierig, den Auszählungsstand während der Wahlnacht einzuschätzen. Viele Biden-Anhänger hatten erklärt, per Briefwahl abstimmen zu wollen. Wähler von Präsident Trump wollten eher am Wahltag ihr Votum abgeben. Die Bundesstaaten haben unterschiedliche Methoden dafür, wann sie welche Stimmen auszählen, so dass grosse Umschwünge im Laufe der Wahlnacht möglich sind.
3:30
Die Hauptstadt geht an Biden
In der Hauptstadt Washington D.C. gewinnt traditionell der demokratische Kandidat und sichert sich die drei Wahlleute. So auch in diesem Jahr: AP sieht Biden als Sieger.

2016 stimmten in Washington D.C. über 90 Prozent der Wähler für Clinton – für Trump waren es weniger als fünf Prozent.
3:23
Kurzer Blick auf den Zwischenstand
Zwischenstand 0322
3:19
New Mexico geht an Biden
Joe Biden hat sich laut der Nachrichtenagentur AP wie erwartet im Bundesstaat New Mexico durchgesetzt. Die fünf Wahlleute des Bundesstaats gingen bei der Wahl 2016 mit einer deutlichen Mehrheit an die Demokraten. Die damalige Kandidatin Hillary Clinton lag dort gut acht Prozentpunkte vor Wahlsieger Donald Trump. Umfragen sahen vor dieser Wahl Biden klar in Führung.
3:17
Trump siegt im Bundesstaat Nebraska
US-Präsident Donald Trump hat erwartungsgemäss auch im Bundesstaat Nebraska die meisten Stimmen erhalten. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.

In Nebraska gehen anders als in den meisten Bundesstaaten nicht alle Wahlleute komplett an den Gewinner. Neben zwei Wahlleuten, die basierend auf dem Gesamtergebnis des Staates an den Sieger gehen, werden dort drei weitere Wahlpersonen auf Basis der Ergebnisse in einzelnen Bezirken bestimmt. Trump erzielte auch die Mehrheit in mindestens einem dieser Bezirke und sicherte sich somit wenigstens drei Wahlleute aus diesem Staat. In den zwei weiteren Bezirken stand die Entscheidung zunächst noch aus.
3:04
6 weitere Staaten mit 51 Wahlmännern sind vergeben
Die AP betrachtet in sechs weiteren Staaten das Rennen als entschieden. Keine Überraschungen auch hier.

Donald Trump holt sich Louisiana mit 8 Wahlleuten und Wyoming, North Dakota sowie South Dakota mit jeweils 3.
Joe Biden gewinnt in New York (29) und New Mexico (5).
2.59 Uhr: Warum Florida so wichtig ist
von Helene Obrist
Florida schickt insgesamt 29 Wahlleute nach Washington. Weil der Bundesstaat an der Ostküste liegt, ist das Resultat schon relativ früh bekannt und kann das Wahlverhalten in anderen Bundesstaaten beeinflussen. Wer im Sunshine State gewinnt, zieht in der Regel auch ins Weisse Haus ein.

Wenn Trump gewinnt, hat er gute Chancen, die 270 nötigen Stimmen der Wahlleute für sich zu gewinnen.

Wenn Biden gewinnt, sei das bereits «die halbe Miete», schreibt watson Journalist Philipp Löpfe. Das, weil andere traditionell republikanische Staaten wie North Carolina, Arizona oder Iowa dann kippen könnten.

Derzeit liegt Amtsinhaber Donald Trump leicht vorne. 91 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.
2:55
Trump holt sich Indiana
Die elf Wahlmänner Indianas gehen an Donald Trump. Der Bundesstaat gilt als relativ sichere Bastion der Republikaner. 2016 sicherte sich Trump den Staat mit einer deutlichen Mehrheit. Er lag damals 19 Prozentpunkte vor Clinton.
2:53
14 Staaten schliessen ihre Wahllokale
Um 3 Uhr MEZ schliessen in gleich 14 Staaten die Wahllokale: Arizona, Colorado, Kansas, Louisiana, Michigan, Minnesota, Nebraska, New Mexico, New York, North und South Dakota, Texas, Wisconsin sowie Wyoming. Sie stehen für 156 Wahlmänner.

Spannend dürfte es hier vor allem in Texas, Arizona und im zweiten Bezirk von Nebraska werden. In Nebraska gibt es genau wie in Maine eine Besonderheit im Wahlsystem: Hier gehen nicht wie in den anderen Bundesstaaten alle Wahlleute komplett an den Gewinner. Neben zwei Wahlleuten, die auf dem Gesamtergebnis des Staates basieren, werden hier drei weitere Wahlpersonen auf Basis der Ergebnisse in einzelnen Wahlbezirken bestimmt.
2:37
Arkansas geht an Trump
Keine Überraschung auch in Arkansas: Trump holt sich gemäss der Nachrichtenagentur AP die sechs Wahlmänner. Arkansas gilt als sichere Bastion der Republikaner. 2016 sicherte sich Trump den Staat mit knapp 27 Prozentpunkten vor Clinton.
2:30 Uhr: Mitch McConelll wiedergewählt
von corsin.manser
Heute wird nicht nur der US-Präsident gewählt, sondern auch Teile des Senats. Dort müssen die Demokraten eine grössere Schlappe hinnehmen. Der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConell hat sich in seinem Duell in Kentucky deutlich gegen seine Herausforderin Amy McGrath durchgesetzt. Dies, obschon die Demokraten viel investiert haben für ihre Kandidatin.
2:27
Trump schlägt sich in Florida gut
Aus Florida kamen gute Nachrichten für Trump. Besonders im bevölkerungsreichen County Miami-Dade erzielte Biden weniger Stimmen, als er voraussichtlich bräuchte, um den Staat zu gewinnen. Kommentatoren und US-Experten gingen davon aus, dass Trump gute Chancen hat, Florida für sich zu gewinnen. Bereits festgelegt haben sich die Wahlbeobachter des «Decision Desks»: Sie schreiben Florida Trump zu.
Der Republikaner ist auf den Staat zwingend angewiesen, sein Herausforderer hätte weitere Wege zum Sieg.
2:21
Bislang keine Überraschungen
In rund zwei Dutzend Bundesstaaten in den USA sind die Wahllokale geschlossen und mit Ausnahme von Florida haben die US-Medien am Dienstagabend (Ortszeit) schnell die erwarteten Sieger ausgerufen. Für den Demokraten Joe Biden wurden unter anderem Connecticut, Vermont und Virginia genannt. US-Präsident Donald Trump gewann unter anderem South Carolina, West Virginia, Indiana und Kentucky.

Aus den Staaten des Mittleren Westens, die vor vier Jahren das Rennen entschieden haben, gab es zunächst nur vorläufige Daten. Die ersten Zahlen einzuschätzen, ist in diesem Jahr schwieriger als bei früheren Wahlen, weil es vielerorts unterschiedliche Auszählungsmethoden gibt. Manche Countys zählen zunächst Briefwahlstimmen, andere die Stimmen vom Wahltag. Bei den Briefwahlstimmen wurde den Demokraten ein Vorsprung vorhergesagt, bei den Wahltagstimmen den Republikanern. (sda/dpa)
2:11 Uhr: Texas blau...
von dickmo
«Texas ist blau» hat der Mann gesagt. «Machen Sie ein Foto», hat der Mann gesagt. Sind aber erst zwei Countys und zehn Prozent der Stimmen ausgezählt. Noch ist Texas für Trump nicht verloren.
Texas
2:08
AP sieht in 11 weiteren Staaten einen klaren Sieger
Die Nachrichtenagentur AP hat in 11 weiteren Staaten das Rennen für klar erklärt:

Donald Trump holt sich Oklahoma, Tennessee, Mississippi, Alabama. Er sichert sich damit weitere 33 Stimmen für die Wahlversammlung, das «Electoral College».

Joe Biden siegt in Rhode Island, New Jersey, Massachusetts, Maryland, Illinois, Connecticut, Delaware. Das sind 65 Wahlmänner.
2:00
In 19 Staaten schliessen die Wahllokale
In Alabama, Connecticut, Delaware, Florida,Illinois,Maine, Maryland, Massachusetts, Mississippi, Missouri, New Hampshire, New Jersey, Oklahoma, Pennsylvania, Rhode Island, Tennessee und der Hauptstadt Washington, D.C schliessen die Wahllokale.
1:55
Trump holt sich South Carolina
Gemäss der Nachrichtenagentur AP holt sich Donald Trump die neun Wahlleute aus South Carolina. Der Bundesstaat im Südosten der USA gilt als sichere Bastion der Republikaner. 2016 sicherte sich Trump die neun Wahlleute. Er lag damals gut 14 Prozentpunkte vor Clinton.
1:52
Der Kampf um Florida
In den frühen Stunden der Auszählung richten sich die Blicke vor allem auf den Südosten des Landes. In Florida lagen der demokratische Herausforderer Joe Biden und Präsident Donald Trump nach Auszählung von geschätzt gut zwei Drittel der Stimmen eng beieinander.

Besonders im bevölkerungsreichen County Miami-Dade aber erzielte Biden weniger Stimmen, als er voraussichtlich bräuchte, um den Staat zu gewinnen.

Kommentatoren und US-Experten gingen davon aus, dass Trump gute Chancen hat, Florida für sich zu gewinnen. Der Republikaner ist auf den Staat zwingend angewiesen, sein Herausforderer hätte weitere Wege zum Sieg.
As the sun sets, supporters of President Donald Trump wave flags and signs along San Jose Blvd. at the intersection of Kori Road in Jacksonville, Florida with under an hour to go before the polls close on Election Day Tuesday, Nov. 3, 2020. (Bob Self/The Florida Times-Union via AP)
Trump Unterstützer hissen bei Sonnenuntergang die Fahnen in Florida.
01:30 Uhr: Wahllokale in drei weiteren Staaten geschlossen
von Martin Lüscher
Um 1.30 Uhr schliessen die Wahllokale in North Carolina, Ohio und West Virgina. North Carolina und Ohio gelten als Swing States.

Ohio hat 18 Wahlleute zu vergeben. Dort deutet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Trump und Biden an. Trump hatte den Staat 2016 sehr überzeugend (mit gut acht Prozentpunkten vor Clinton) gewonnen. In dem Staat haben bei dieser Wahl beide grossen Parteien eine gute Chance auf den Wahlsieg.

North Carolina hat 15 Wahlleute zu vergeben. 2016 konnte sich Trump dort mit gut drei Prozentpunkten Vorsprung durchsetzen. Umfragen sahen vor dieser Wahl ein sehr knappes Rennen voraus, mit einem Vorsprung für Biden. In dem Staat haben somit beide grossen Parteien eine gute Chance auf den Wahlsieg.

West Virginia geht mit fünf Wahlleuten seit Jahrzehnten an die Republikaner. Trump erzielte dort 2016 gut 40 Prozentpunkte mehr als Clinton. Umfragen sahen Trump dort zuletzt erneut klar in Führung.
Biden führt im Swing State New Hampshire
von Leo Helfenberger
Nach Florida sind nun auch erste Resultate aus New Hampshire bekannt. Hier sind aber wie auch in Florida nur sehr wenige Stimmen ausgezählt. Im Moment führt Joe Biden vor Donald Trump, dies kann sich jedoch im Verlaufe des Abends noch ändern.
01:15
Medien: Trump gewinnt Mehrheit in Kentucky
US-Präsident Donald Trump hat bei der US-Wahl nach Prognosen von Medien erwartungsgemäss im Bundesstaat Kentucky gewonnen. Das meldeten am Dienstagabend (Ortszeit) die Nachrichtenagentur AP und mehrere andere Medien. Damit erhält Trump die Stimmen von acht Wahlleuten. Auch 2016 lag Trump in Kentucky weit vorn. (sda/dpa)
01:14
Biden gewinnt in Vermont
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat bei der US-Wahl erwartungsgemäss den Bundesstaat Vermont gewonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen.

Der kleine Bundesstaat im Nordosten mit drei Wahlleuten geht seit Jahrzehnten an die Demokraten. Hillary Clinton lag dort 2016 mit mehr als 25 Prozentpunkten Vorsprung vor dem Wahlsieger Donald Trump. Aktuelle Umfragen sahen den Demokraten Biden dort zuletzt klar in Führung. (sda/dpa)
01:11
Wahllokale in mehreren US-Bundesstaaten geschlossen
Bei den Wahlen in den USA haben die Wahllokale in Georgia, South Carolina, Vermont, Indiana, Kentucky und Virginia komplett geschlossen. Auch in weiten Teilen Floridas endete für Wähler am Mittwoch um 01.00 Uhr deutscher Zeit die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. An vielen Orten der USA hatten sich am Wahltag am Dienstag Schlangen vor den Wahllokalen gebildet. Wähler, die zur Schliessung der Wahllokale noch anstanden, durften ihre Stimme noch abgeben.

Im Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden richtete sich der Fokus auf die besonders umkämpften Staaten, in denen die Mehrheiten immer wieder zwischen Demokraten und Republikanern wechseln.

Zu den wichtigen «Swing States» zählen unter anderem Florida, wo 29 Wahlleute an den Gewinner vergeben werden, Pennsylvania (20), Ohio (18) und North Carolina (15). Umfragen deuteten aber auch ein Kopf-an-Kopf-Rennen in Texas an. Der bevölkerungsreiche südliche Bundesstaat mit 38 Wahlleuten geht seit Jahrzehnten an Republikaner. In Umfragen lag Trump nur sehr knapp vor Biden. In diesen Staaten schliessen die Wahllokale später.

Die Wahlleute wählen stellvertretend für das amerikanische Volk den US-Präsidenten und seinen Vize. Bei den vergangenen Präsidentenwahlen stand der Sieger meist noch in der Wahlnacht fest, dieses Mal könnte es deutlich länger dauern. Experten gehen davon aus, dass wegen der Corona-Pandemie wesentlich mehr Menschen per Briefwahl abgestimmt haben.

Zeitgleich mit der Präsidentenwahl wurde auch über die Zusammensetzung des US-Kongresses abgestimmt. Zur Wahl standen alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus sowie rund ein Drittel der 100 Sitze im Senat. In den Bundesstaaten gab es zudem viele Volksabstimmungen. (sda/dpa)
epa08797120 A sign reminds people to vote in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/TRACIE VAN AUKEN
1:07: In Florida liegt Trump vorn
von Ralph Steiner
Derzeit beträgt der Vorsprung knapp 6 Prozent, allerdings sind erst etwas mehr als 10 Prozent der Stimmen ausgezählt.
00:52
Trump holt sich Indiana – in Kentucky liegt er vorne
In Kentucky liegt Donald Trump nun vor Biden, vor vier Jahren hat Trump Kentucky klar für sich entscheiden können. Allerdings sind in Kentucky noch nicht alle Stimmen ausgezählt.

Mit Indiana hat Trump den ersten Staat gewonnen, bereits 2016 hat sich der aktuelle Amtsinhaber in Indiana klar durchgesetzt. Dies gibt 11 Wahlmänner für Donald Trump.

In beiden US-Bundesstaaten sind die Urnen seit Mitternacht geschlossen. (rst)
00:47
Statistiker Nate Silver hebt den Mahnfinger
Der prominente US-Statistiker Nate Silver warnt nochmals davor, Ergebnisse nicht als definitiv zu werten, bis nicht alle Stimmen ausgezählt sind (Stimmen per Post und an der Urne). Silver schreibt auf Twitter: «Die Warnung, Ergebnissen nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, bis ein Wahlkreis vollständig ausgezählt ist, ignorieren sie bereits.»
00:32
Donald Trump zeigt sich höchst zuversichtlich
Es sehe im ganzen Land wirklich gut aus, twittert der aktuelle US-Präsident. (rst)
00:20
Die Alt-Jung-Hitparade
Joe Biden wäre bei der Amtseinführung mit 78 Jahren der älteste US-Präsident der Geschichte, dies träfe auch auf Donald Trump zu, er hat derzeit 74 Jahre auf dem Buckel. Trump hält übrigens auch den aktuellen Rekord, bei der Wahl vor vier Jahren war er 70-jährig. In diesem Video der «ARD» seht ihr, welches die bislang jüngsten und ältesten Präsidenten der USA waren. (rst)
00:08
Der Ort der maximalen Freude oder des totalen Frusts
00:05
Kanye West wählt in Wyoming – Rapper stimmt für sich selbst
Rapper Kanye West (43) hat bei der US-Präsidentenwahl seine Stimme abgegeben – allerdings wählte er weder den Demokraten Joe Biden noch den Republikaner Donald Trump. Er habe seinen eigenen Namen auf den Stimmzettel geschrieben, berichtete West am Dienstag.

«Heute stimme ich zum ersten Mal in meinem Leben für einen Präsidenten der Vereinigten Staaten und es ist für jemanden, dem ich wirklich vertraue ... mich», schrieb West auf Twitter. Dazu postete er mehrere Fotos und Videos von dem Vorgang in einem Wahllokal in Park County (US-Staat Wyoming). Auf dem Stimmzettel hatte er als «Write-in»-Kandidat seinen Namen und den von Predigerin Michelle Tidball als Vize-Kandidatin eingetragen.

West hatte im Juli bekanntgegeben, dass er sich für das Amt des Präsidenten bewerben wolle. Wegen verpasster Anmeldefristen schaffte er es jedoch in vielen Staaten nicht auf den Wahlzettel. Der exzentrische Rapper hatte in der Vergangenheit gelegentlich Trump Schützenhilfe gegeben.

Auch Wests Frau, Reality-TV-Star Kim Kardashian, teilte ihren Millionen Fans auf Twitter und Instagram am Dienstag mit, dass sie gewählt habe. Die 40-Jährige hielt auf einem Foto einen «I Voted»-Aufkleber und rief zum Wählen auf. Wem sie ihre Stimme gab, verriet Kardashian aber nicht. (sda/dpa)
23:49
Bereits jetzt eine denkwürdige Wahl
Es wird gewählt und zwar rekordverdächtig viel. Hier zu sehen sind Menschen in einem Gymnasium in Nashville, Tennessee.
People vote in the gymnasium at Pearl-Cohn Magnet High School on Election Day Tuesday, Nov. 3, 2020, in Nashville, Tenn. (AP Photo/Mark Humphrey)
Seattle, Washington – im Auto den Wahlzettel fertig ausfüllen.
epa08797111 Voters complete ballots at the King County Elections voting center at CenturyLink Event Center in Seattle, Washington, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/STEPHEN BRASHEAR
Wer wird der 46. Präsident der USA? Dies wird auch hier entschieden, in einer Turnhalle in den Bronx, New York. (rst)
epa08797128 Polling site workers are seen at a polling site at Bronxdale High School in the Bronx, New York, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/JUSTIN LANE
23:41
Donald Trump auf Twitter für einmal eher ruhig
Die Social-Media-Teams seiner Kontrahenten, Joe Biden und Kamala Harris, melden sich auf Twitter deutlich häufiger zu Wort. Beide wenden sich direkt an ihre Wähler, Biden schreibt auf Twitter: «Hoffnung statt Angst. Einigkeit statt Teilung. Wahrheit statt Lügen. Wissenschaft statt Fiktion.»

Kamala Harris äussert sich folgendermassen: «Jetzt ist es an der Zeit, aufzustehen. Jetzt ist es an der Zeit, das Wort zu ergreifen. Jetzt ist es an der Zeit, wählen zu gehen. Eure Stimme ist eure Macht, lasst euch diese von niemandem wegnehmen.» (rst)
23:34
US-Wahlkampf – auch eine Frage des Geldes
Fast 14 Milliarden Dollar, so viel kostet der aktuelle Wahlkampf gemäss «SRF». Dabei gelang es Joe Biden, deutlich mehr Einnahmen zu generieren als der aktuelle Amtsinhaber Donald Trump. Bei Trump waren es 596 Millionen Dollar, Biden kam für seine Kampagne auf 953 Millionen Dollar. Besonders in den Swing States spielt das Thema Finanzen eine grosse Rolle, bis zuletzt wird dort um Stimmen gekämpft, auch mittels Werbung im Radio, Fernsehen und im Internet. (rst)
A TV screen shows images of U.S. President Donald Trump, left, and Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden during a news program at the Seoul Railway Station in Seoul, South Korea, Tuesday, Nov. 3, 2020. The U.S. presidential election is scheduled for Tuesday. (AP Photo/Ahn Young-joon)
23:14
Das verspricht Joe Biden
Der 77-jährige Demokrat sprach regelmässig das Thema Jobs an, er möchte 7 Millionen Jobs mehr schaffen als Donald Trump plant, zudem will er die Steuern für Grossverdiener ab 400'000 Dollar und Firmen erhöhen. Des Weitern will Biden dem Pariser Klimaabkommen wieder beitreten, bis 2035 soll die Stromproduktion in den USA CO2-neutral sein. Biden möchte insgesamt 2000 Milliarden Dollar für den Klimaschutz aufwenden.

Ein weiteres Thema ist die staatliche Krankenkasse, diese verspricht der Demokrat allen Amerikanerinnen und Amerikanern. Nach dem brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd diesen Frühling kochte die Diskussion rund um Rassismus in den USA über. Joe Biden will erreichen, dass Polizei und Justiz Afroamerikaner und Latinos gleich behandeln wie Weisse. (rst)
Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks to reporters during a campaign stop in Wilmington, Del., Tuesday, Nov. 3, 2020. (AP Photo/Carolyn Kaster)
Joe Biden
22:28
Donald Trump kündigt Wirtschaftsboom an
Donald Trump forderte seine Anhänger auf Twitter nochmals auf, wählen zu gehen. Im gleichen Tweet betonte er, dass unter seiner Führung die Wirtschaft um 33,1 Prozent gewachsen sei, so stark wie nie zuvor. Das nächste Jahr werde das wirtschaftlich beste Jahr in der Geschichte der USA. (rst)
22:19 Uhr: Eines der unzähligen Wahlzentren
von Petar Marjanović
Die Greeks Church Polling Station in Wilmington, Delaware, am Morgen noch mit einer langen Warteschlange, mittlerweile hat sich die Lage beruhigt. Lustiger Fakt: Es ist verboten, mit einem T-Shirt reinzulaufen, das ein politisches Statement trägt oder sich für einen der beiden Kandidaten ausspricht.
22:10
Support für Biden von ... Barack Obama
21:17
Wenn der Leitartikel wichtiger ist als die Live-Schaltung
Die Freunde von der «Bild» mit einem herrlichen TV-Moment:
20:47
Kamala Harris mit harten Worten Richtung Trump
Joe Bidens Vizepräsidentschaftskandidatin nimmt in einer Rede kein Blatt vor den Mund und kritisiert Donald Trumps Politik scharf. Unter anderem betont sie: «Eine von fünf Müttern mit einem Kind unter 12 Jahren sagt, dass dieses Hunger leidet – und dies in Amerika.»
20:35
Bewaffneter Mann bei Wahlbüro in Charlotte
In den USA möglich: Bei einem Wahlbüro in Charlotte, North Carolina, taucht plötzlich ein bewaffneter Mann auf und sorgt zumindest für Verwirrung.
20:10
Lange Schlangen in Pennsylvania
19:33
Trump siegessicher: «Wir werden eine grossartige Nacht haben»
Während eines Besuchs bei seinen Wahlkampfhelfern am Tag der Präsidentenwahl in den USA hat sich Amtsinhaber Donald Trump siegessicher gezeigt. «Ich glaube, wir werden eine grossartige Nacht haben», sagte Trump am Dienstag in Arlington bei Washington. Die Zahlen, die er aus den Bundesstaaten Texas, Arizona oder Florida sehe, seien sehr gut. Die letzten Umfragen sehen den republikanischen Präsidenten allerdings hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden – sowohl landesweit als auch in mehreren entscheidenden «Swing States».

Auf die Frage, ob er für den Fall eines Sieges oder einer Niederlage bereits Reden vorbereitet habe, sagte Trump, dass er darüber noch nicht nachdenke. Er hoffe aber, dass das Ergebnis schnell feststehe. Trump weiter: «Gewinnen ist leicht. Verlieren ist niemals leicht. Nicht für mich.» Die Ergebnisse aus den ersten Bundesstaaten werden in der Nacht zum Mittwoch (MEZ) nach 1.00 Uhr erwartet. (sda/dpa)
19:20
Joe Biden härtester Gang
Am Dienstagmorgen besuchte Joe Biden das Grab seines Sohns Beau, der 2015 an einem Hirntumor verstorben ist. (rst)
18:50
«Aus diesem Haus ins Weisse Haus» – Biden besucht Ort seiner Kindheit
Unter dem Jubel von Anwohnern und Schaulustigen hat Trump-Herausforderer Joe Biden am US-Wahltag das Haus besucht, in dem er seine ersten Lebensjahre verbracht hat. Nach einem Gespräch mit der jetzigen Bewohnerin des Gebäudes in Scranton (Pennsylvania) erzählte Biden vor laufenden Kameras, er habe im Wohnzimmer einen Gruss an die Wand geschrieben. Mitreisenden Journalisten zufolge lautete dieser: «Aus diesem Haus ins Weisse Haus mit der Gnade Gottes. Joe Biden 3.11.2020». Biden zog mit seiner Familie im Alter von zehn Jahren von Scranton nach Wilmington (Delaware), wo er bis heute lebt. (sda/dpa)
18:35 Uhr: Nicht nur das Weisse Haus wird abgeriegelt ...
von Petar Marjanović
... auch diverse normale Häuser, Läden und Büros in Washington D.C. haben sich auf mögliche Proteste rund um die US-Wahl vorbereitet und ihre Fenster mit Brettern verbarrikadiert.
17:37
Zuversicht im Trump-Lager
Trump-Sprecherin Kayleigh McEnany strotzt am Wahltag vor Zuversicht. Sie erwartet nichts anderes als einen «Erdrutsch-Sieg». Die Latinos würden Trump wählen, die Schwarzen würden Trump wählen und das in Zahlen, die man noch nie gesehen habe, so McEnany auf Fox News.

Auch Fox-News-Star Tomi Lahren erwartet einen «Erdrutsch-Sieg». Die schweigende Mehrheit werde es für den Präsidenten richten, ist sich Lahren sicher.

17:07
First Lady Melania Trump wählt in Florida - ohne Maske
First Lady Melania Trump hat bei der US-Präsidentenwahl ihre Stimme abgegeben. Die 50-Jährige ging am Dienstag winkend in ein Wahllokal in Palm Beach im umkämpften Bundesstaat Florida, wie TV-Aufnahmen zeigten. Mitreisende Journalisten berichteten, Trump sei die einzige Person gewesen, die trotz der Corona-Pandemie keine Maske getragen habe.

Präsident Donald Trump hatte seine Stimme bereits frühzeitig Ende Oktober in Florida abgegeben. Der offizielle Wohnsitz des Paares ist Trumps Luxushotel Mar-a-Lago in Palm Beach. (sda/dpa)
First lady Melania Trump walks with Wendy Sartory Link, Palm Beach County Supervisor of Elections, right, after voting at the Morton and Barbara Mandel Recreation Center, Tuesday, Nov. 3, 2020, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Jim Rassol)
17:02
Kanye West wird heute zum ersten Mal wählen
Und zwar ... sich selbst.
16:51
Das Weisse Haus ist abgeriegelt
Mit über 2000 Metern Zaun wird das Weisse Haus vor möglichen Protesten im Rahmen der Präsidentschaftswahl geschützt.
Security fencing surrounds the White House in Washington, Tuesday, Nov. 3, 2020, on election day. (AP Photo/Susan Walsh)
White House
Der Zaun ist so konstruiert, dass es nicht möglich sein wird, daran hochzuklettern. Gemäss der Washington Post wird das Weisse Haus voraussichtlich bis Sonntagmorgen abgeriegelt bleiben.
16:34
Schweizer Börse zeigt sich vor US-Wahlen euphorisch
Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag - am Tag der US-Präsidentschaftswahlen - kräftig zugelegt. Im Laufe des Tages baute das Börsenbarometer SMI seine Gewinne immer weiter aus.

Der Swiss Market Index (SMI) legte gegen 16.15 Uhr 1,9 Prozent auf 9'975 Punkte zu - und kam der Marke von 10'000 Punkten damit wieder sehr nahe. Am Vortag war es bereits um 2,1 Prozent hochgegangen, nachdem der Index in der Vorwoche ein Minus von 4,4 Prozent verkraften musste.

Die Anleger hofften zunehmend auf einen klaren Sieger in der Nacht auf Mittwoch: «Ob Donald Trump oder Joe Biden - für die Börsen ist und bleibt ein eindeutiges Wahlergebnis entscheidend», kommentierte ein Marktbeobachter.
16:30
Wahlmöglichkeit für Corona-Positive
In St.Louis ist es auch möglich, zu wählen, wenn man positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Fotos aus diese Drive-Thru-Wahlcenter könnten mehr 2020 nicht sein.
16:21
Automatische Anrufe sollten Menschen in den USA vom Wählen abhalten
Wie die Washington Post berichtet, wurden mit etwa 10 Millionen Anrufen Menschen davor gewarnt, das Haus zu verlassen. So ermahnte eine automatische Anruferstimme, man solle lieber zuhause bleiben. Auch wenn die Stimme nicht von der US-Präsidentschaftswahl sprach, haben einige Empfängerinnen und Empfänger dies so verstanden. Laut der Washington Post haben diese Anrufe von falschen Nummern im Sommer begonnen, wobei die Frequenz seit Oktober erheblich gestiegen ist: Teilweise wurden pro Tag bis zu 500'000 solcher Anrufe abgesetzt. Die Techfirma YouMail, welche für die Untersuchung dieser Robocalls zuständig ist, vermutet, dass die Anrufe aus dem Ausland stammen.
16:15
Tanzen vor dem Wahllokal
Wählen während einer Pandemie muss nicht unbedingt eine triste Angelegenheit sein. Dies beweist die demokratische Abgeordnete Ayanna Pressley, welche vor dem Wahllokal ein Tänzchen hinlegte. Nach dem Motto: «Bring Freude an die Urne – Bring Joy to the Poll.»



16:01
Impressionen von amerikanischen Wahllokalen
Diese Drohnenaufnahme zeigt eine Warteschlange in Union, Kentucky:
epa08795460 An image made with a drone shows a long line of voters waiting at a polling location at the Larry A Ryle High School in Union, Kentucky, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/MARK LYONS
Eine Wahlhelferin in voller Schutzmontur in Washington, DC:
epa08795378 A poll worker waits to scan completed ballots at the Union Market polling station in Washington, DC, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/SHAWN THEW
Zwei Frühaufsteher vor der Urnenöffnung in Atlanta:
Bright Ekeigwe, of Atlanta, left, and Kenny Smith, right, wait in line before the polls open to vote on Election Day in Atlanta on Tuesday, Nov. 3, 2020. (AP Photo/Brynn Anderson)
Kenny Smith,Bright Ekeigwe
von Philipp Löpfe
Nicht nur in Asien und Europa, auch in den USA selbst erwarten die Investoren einen Sieg von Joe Biden – und freuen sich. Der Dow Jones hat mit über 300 Punkten im Plus eröffnet. «Der Markt wird von der Erwartung getrieben, dass Biden gewinnt und die Demokraten beide Kammern des Kongress beherrschen», meldet das «Wall Street Journal». Die Investoren erwarten bei diesem Ausgang der Wahlen, dass endlich ein grosszügiges Hilfsprogramm wegen der Coronakrise verabschiedet wird. Bei einem Sieg der Demokraten könnte ein Hilfsprogramm in der Höhe von drei Billionen Dollar beschlossen werden.
Deutsche und Franzosen sehen Biden vorn, Polen und Russen Trump
von Daniel Huber
Diagramm: Umfrage in diversen Ländern, wer die US-Wahlen 2020 gewinnt, Donald Trump oder Joe Biden. 
https://de.statista.com/infografik/23372/umfrage-dazu-wer-die-us-praesidentschaftswahl-gewinnt/
Infografik: statista
von Philipp Löpfe
Spricht Donald Trump nie mehr mit seinen Kindern? Bei einem seiner letzten Rallys in Wisconsin lobte der Präsident zwar seine Kinder, weil sie ihn bei seinem Schlussmarathon tatkräftig unterstützt hatten. «Was immer auch passieren mag, ich bin sehr stolz auf euch», so Trump, fügte jedoch sogleich hinzu: «Falls ich verlieren sollte, spreche ich nie mehr mit euch.»
Trumps Chancen wachsen, sagen die Buchmacher
von Daniel Huber
Joe Biden liegt in den Umfragen vor Donald Trump. Auch in den Wettbüros: Die Website Oddschecker, die Wettdaten von Dutzenden von Buchmachern sammelt, veranschlagt Bidens Chancen mit 61,9 Prozent. Dies ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu gestern, als Biden noch bei 65,2 Prozent Gewinnchance lag. Mit anderen Worten: Trumps Chancen sind bei den Buchmachern leicht gestiegen, von 34,8 Prozent auf 38,1 Prozent.

Bei den letzten Wahlen hatte Trump bei den Buchmachern freilich nur gerade 18 Prozent Gewinnchance. Wie die meisten Umfragen lagen auch die Buchmacher damals so ziemlich daneben.
14:34
Trump beendet sein Fox-News-Interview
Wirklich frisch klingt der Präsident bei seinem Interview mit Fox News nicht. Offenbar hat ihn sein Mammut-Programm der letzten Tagen doch etwas mitgenommen. Zum Schluss des Telefonats meint der Präsident, dass Joe Biden nicht lange im Amt bleiben und von Kamala Harris abgelöst würde. Das wäre jedoch eine «schreckliche» Sache. Harris stehe noch weiter links als Bernie Sanders und würde aus den USA ein sozialistisches Land machen, so Trump. Er würde sich zwar dereinst über eine weibliche Präsidentin freuen, aber nicht falls dies Kamala Harris sei.
Das iranische Regime hält den Wahlausgang für unerheblich
von Daniel Huber
Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, hält die Präsidentschaftswahl in den USA für folgenlos für sein Land. In einer TV-Ansprache erklärte der greise Mullah, es spiele für den Iran keine Rolle, ob Joe Biden oder Donald Trump die Wahl gewinne. Dies werde die Politik des Iran nicht im Geringsten beeinflussen.

Amtsinhaber Trump hat den Ausstieg aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran verkündet und Sanktionen gegen Teheran verhängt. Zudem töteten amerikanische Drohnen während seiner Amtszeit eine der wichtigsten Personen des iranischen Machtzirkels, General Soleimani.
Herausforderer Joe Biden hingegen möchte zurück zum Atom-Abkommen, das er als Vize von Obama mit eingefädelt hatte.

Vor vier Jahren hatten die iranischen Medien Trump favorisiert. Chamenei liess damals verlauten, die USA bräuchten jemanden wie Trump, der «die Wahrheit über die korrupten Eliten» in Washington sage.
14:10
Trump gibt Fox News ein Telefon-Interview ...
... und wirkt dabei ziemlich erschöpft. Der Präsident spricht von einem grossartigen Wahlkampf und meint, er werde seinen Sieg erst dann verkünden, wenn es einen Sieg gebe. «Es gibt keinen Grund, Spiele zu spielen.» Die Wahrscheinlichkeit, dass er gewinne sei ziemlich «solide», so Trump zuversichtlich.

Trump sagte in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder, dass es noch am Ende des «Election Days» einen Sieger geben müsse. Allerdings könnte es in verschiedenen Staaten länger dauern, bis alle Stimmen von der Briefwahl ausgezählt sind.
14:11 Uhr: User Remou plant eine Freinacht
von Remou
Ich bin sehr gespannt auf die Wahl, freue mich auf eine spannende Nacht. Ich habe mir vorgenommen die Wahl live im Fernsehen und Internet mitzuverfolgen, mal schauen wie lange ich durchhalten kann :)
14:00
Auch in Ohio sind die Urnen offen
Hier sehen wir Wählende in der Stadt Edinburgh.
epa08795045 Voters wait in line before dawn and before the doors open at a polling location at the Edinburg Town Hall in Edinburg, Ohio, USA, 03 November 2020. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/DAVID MAXWELL
Ohio ging 2016 relativ deutlich an Donald Trump, dieses Jahr sagen Umfragen ein enges Rennen voraus mit leichten Vorteilen für Donald Trump.
13:55 Uhr: User bluesofa weist uns auf dieses Video hin
von bluesofa
Richtig gutes Video, das die verschiedenen Möglichkeiten zeigt, falls die Voraussagen so viel daneben sind wie in 2016.
13:54 Uhr: So geht's User Merlin.s17
von Merlin.s17
Ich habe echt Angst, dass Trump wiedergewählt wird, obwohl die Umfragen echt gut für Biden aussehen und die Umfragen noch stärker daneben liegen müssen als vor vier Jahren.
Gehts wem ähnlich? Kopf sagt ja Gefühl sagt nein.
13:53
Die Leute strömen an die Urnen
Hier sehen wir eine Schlange aus dem Battleground State Pennsylvania. 2016 ging der Bundesstaat hauchdünn an Donald Trump. Auch dieses Jahr wird ein knappes Rennen erwartet.
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Kurz erklärt: So funktionieren die US-Wahlen

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