Tier
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Video: watson/lea bloch

«Ich bin ein violettes Nashorn» – wie ich meine Spinnenphobie mit Hypnose bekämpft habe



Besonders im Sommer wimmelt es nur so von Spinnen – und ich werde stets von meiner Spinnenphobie begleitet. Sei es beim Campen, Wandern oder in der Alphütte. Wer, wie auch ich, Angst vor den vielbeinigen Tierchen hat, weiss: Das bedeutet Stress pur. Obwohl viele die Spinnenphobie nicht ganz ernst nehmen, kann ich euch versichern: Die Betroffenen übertreiben nicht!

Sobald sich solch ein krabbelndes Ungeziefer im selben Raum befindet, erstarre ich und fühle mich blockiert. Vor dem Betreten des Badezimmers überprüfe ich zuerst die Ecken, um sicherzugehen, dass dort keine Spinne herumkrabbelt. Falls dem so ist, muss sie sofort entfernt werden – dies natürlich von jemand anderem als mir selbst. Denn auch nur schon beim Betrachten von Spinnen-Bildern kommen mir die Tränen.

Als mir diesen Sommer eine Spinne meinen Campingausflug ruiniert und mich aus meinem eigenen Zelt verscheucht hat, wusste ich: Es muss etwas dagegen getan werden. Deshalb habe ich Tom Sigrist, einen diplomierten Hypnosetherapeuten, aufgesucht. Skepsis und Nervosität begleiteten mich vor der Therapie-Sitzung, denn der Begriff Hypnose war mir lediglich aus dem Fernsehen bekannt. Ob mir die über zweistündige Therapie tatsächlich geholfen hat, seht ihr im obigen Video.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Steibocktschingg 06.08.2020 20:55
    Highlight Highlight Glücklicherweise gehöre ich zu den Glücklichen, die nicht an Arachnophobie leiden, denn ich bin mir fast sicher, dass Hypnose bei mir nicht funktioniert, bin nämlich wohl zu rational und zu grüblerisch...

    Ist aber schön, dass es dir geholfen hat, Lea. Hoffentlich nachhaltig! :)
  • MeinAluhutBrennt 06.08.2020 11:25
    Highlight Highlight Das lösen von Angstblokaden betrachte ich als eine der wichtigsten Aufgaben im Verlauf eines Menschenlebens.
    • Andre Buchheim 06.08.2020 12:37
      Highlight Highlight Ich betrachte die Entwicklung eines liebenden Bewusstseins für eine der wichtigsten Afgaben.
  • Maya Eldorado 06.08.2020 10:41
    Highlight Highlight Ernsthaft:
    Ich hab eine Maskenphobie. Ich kann es nicht ertragen, dass die sich beim Einatmen gegen mein Gesicht presst und beim Ausatmen wird es heiss und feucht.
    Ich ertrage bei Kälte draussen auch nicht Schals, die Mund und Nase bedecken. Es wird mir zu eng.
    Ich bin fast sicher, dass das von den massigen Uebergriffen aller Art in meiner Kindheit und Jugend habe.
    Versteht mich nicht falsch: Ich sehe den Sinn des Maskentragens ein.
    • Kleine Hexe 06.08.2020 11:37
      Highlight Highlight Das hat zwar mit dem Thema Spinnenphobie bis auf das Wort Phobie nichts zu tun. Aber wenn es so schlimm ist, dass du die Maske nicht tragen kannst, geh zum Arzt und lass dir eine Bescheinigung geben. Nicht von ungefähr gibt es die Möglichkeit aus medizinischen Gründen befreit zu werden. Bei dir ist das dann halt die Auslösung von Panikattacken.
      Auf watson darüber zu schreiben, wird aber nichts ändern und ist meiner Meinung nach der falsche Ort und Ansatz.
    • Maya Eldorado 06.08.2020 12:40
      Highlight Highlight Bis jetzt habe ich auch kein Problem damit. Vorher benutzte ich sehr selten den Oev an Randzeiten, sonst Velo.
      Auch einkaufen tu ich zu zeiten, wos wenig Publikum hat. Wenn es dort aber obligatorisch wird, hab ich ein echtes Problem.

      Doch man muss immer wieder betonen, dass es Menschen gibt, die Probleme haben mit der Maske. Es betrifft ja auch die Menschen, die nicht mehr so gut hören. Da kann es massive Verständigungsprobleme geben.
    • Vernunft wo bisch 07.08.2020 06:42
      Highlight Highlight Wie wärs mit einer anderen? Es gibt auch diese wie "entenschnäbel" (ärzte tragen die gern) oder halt als allerletztes eine lackierermaske (wie ne gasmaske aber ohne visier)

      Eigentlich solltest du beides im Baumarkt deines vertrauens finden.
  • Taliscaolila 06.08.2020 07:02
    Highlight Highlight Wie viele andere auch, war ich nie ein grosser Fan von Spinnen. Ich wollte sie nicht in der Wohnung haben und bin vor Schreck jedesmal aufgesprungen, wenn so ein Tier auf mir herumkrabbelte.
    Die einzige Art welche ich noch “herzig” waren die kleinen Springspinnen.
    Vor einigen Jahren bin ich per Zufall auf einige Videos der “Phidippus regius” gestossen - eine amerikanische Springspinne, die ca. 2cm gross ist.
    Ich habe mich sofort verliebt!
    Vor 3 Jahren dann habe ich mir ein solches Exemplar als Haustier zugelegt und seither ist meine Spinnenabneigung komplett weg.
    • G. Samsa 06.08.2020 09:00
      Highlight Highlight Cooles Tier. Habe ich bis anhin nicht gekannt.
      Meine Mitbewohnerin heisst Justina und ist eine Poecilotheria metallica. Eben hat sie sich frisch gehäutet und erstrahlt in den schönsten Farben (blau und gelb).
    • Sparrrkle 06.08.2020 09:43
      Highlight Highlight Ich mag Spinnen grundsätzlich nicht, aber Springspinnen finde ich auch süss! 😊
  • Rethinking 06.08.2020 06:19
    Highlight Highlight Ich war auch schon mal bei einem Hypnotiseur... Gebracht hat es nix...

    Da mein Gehirn dauernd am nachdenken und analysieren ist, ich natürlich skeptisch war und eine Sitzung doch nicht gerade wenig kostet, ich aber Ergebnisse erwartete, war ich stets unter meiner vollen Kontrolle. Er schaffte es nicht annähernd mich zu hypnotisieren...
    • Katzen und Faulenzen 06.08.2020 09:55
      Highlight Highlight @Rethinking: geht mir genau so! War vor ca. 6 Jahren bei einer guten, ausgebildeten Hypnotiseurin. Hatte etwa 7-8 Sitzungen. Mir hat es auch gar nichts gebracht, ich liess mich einfach nicht hypnotisieren. Ich ging auch wegen einer bestimmten Angst. Und ja, teuer war es....!
    • Cirrum 06.08.2020 11:13
      Highlight Highlight Ja das ist das grosse Problem der subjektiven Welt. Viele können gar nicht mehr das hier und jetzt geniessen, weil sie mit den Gedanken immer schon woanders sind.
      Es bringt wirklich viel, wenn man anfängt auf sich selber zu achten. Jeden Tag 5 min auf sich selber konzentrieren und zum Beispiel den Atem verfolgen und an nichts denken. Am Anfang fast unmöglich, aber die Hirnregion wird schnell trainiert und man nimmt dann das Leben im Allgemeinen immer mehr wahr. Man achtet plötzlich auf Kleinigkeiten und es wird dir Psychisch und Physisch besser gehen. Garantiert. Und was sind schon 5 min...
    • Andre Buchheim 06.08.2020 12:35
      Highlight Highlight Cirrum: Wir sollten mehr die Wirklichkeit betrachten. Achtsamkeit heißt Mitgefühl und Rücksicht leben, im Jetzt sein heißt, die Ganzheit wahrzunehmen, nicht nur sich selbst. Selbstachtsamkeit, wie sie heut gelehrt wird, führt nur tiefer in Identifikation und Verstrickung. Das ist Egoterik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faethor 06.08.2020 01:36
    Highlight Highlight Ich kann verstehen wenn man Ekel oder sogar ein Phobie vor Spinnen hat. Aber diese als Ungeziefer zu bezeichnen finde ich nicht OK. Spinnen sind sehr nützliche Tiere.
    • D(r)ummer 06.08.2020 09:25
      Highlight Highlight Frank hiess mein Kumpel.
      Eine normale Spinne im Zimmer die mich in Ruhe gelassen hat.
      Ich habe ihr Fliegen und alles was ich erwischt habe gegeben und wir lebten friedlich im selben Raum.

      Man muss nur wissen wie, dann funktioniert alles.
  • G. Samsa 05.08.2020 22:21
    Highlight Highlight Um meine Spinnenphobie selber zu therapieren habe ich mir eine Vogelspinne als Haustier zugelegt. Die ertsen zwei Nächte habe ich kaum geschlafen, danach ging es besser und besser.
    Heute kann ich Spinnen anfassen und selber aus der Wohnung spedieren. Oder ich lass sie wo sie ist...
  • Andre Buchheim 05.08.2020 21:51
    Highlight Highlight Es ist schon spannend, welche Wunder diese alte Psychotechnik vollbringen kann. Und trotz ihres Alters steckt die Forschung dazu noch in den Kinderschuhen. Es ist wichtig, diese Ressource des Geistes mehr zu nutzen und zu erforschen.
    Beste Gesundheit weiterhin!
    • Philli 06.08.2020 08:32
      Highlight Highlight Hypnose ist sehr gut erforsch bereits, jedoch noch oftmals falsch angesehen was schade ist.
    • Cirrum 06.08.2020 11:20
      Highlight Highlight Ja, ist natürlich nicht lukrativ für die Pharmakonzerne..
      Dabei entstehen die meisten Krankheiten im Kopf.
    • Andre Buchheim 06.08.2020 12:30
      Highlight Highlight Cirrum: Welchen Beweis hast Du denn für die These, dass die meisten Krankheiten im Kopf entstehen?
  • DäTyp 05.08.2020 20:53
    Highlight Highlight Sowas könnte ich auch gut mit Spinnen/Insekten brauchen
  • The Pinkhair 05.08.2020 20:47
    Highlight Highlight ich würd den videobeitrag ja gerne ansehen, aber da ich selber unter spinnenphobie leide, hält mich die spinne im thumbnail irgendwie davon ab. und die ungewissheit, ob im beitrag spinnen gezeigt werden...
    • Claire Z. 06.08.2020 08:18
      Highlight Highlight Lass mich dir helfen ;)
      Nur sehr kurz, am Ende des Videos, mit vorheriger Warnung.
    • Kleine Hexe 06.08.2020 08:24
      Highlight Highlight Bei 2:26 sieht man Spinnenbilder auf einem Laptopbildschirm. Bei 2:58 wird eine echte Spinne gezeigt, die wird aber auch im Video angekündigt.
    • Steibocktschingg 06.08.2020 20:56
      Highlight Highlight Es werden welche gezeigt, aber erst am Schluss und nach einer deutlichen Warnung. :)
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