Formel 1
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Mick Schumacher walks in the pit during his first F1 test for Ferrari at the Bahrain International Circuit in Sakhir, Bahrain, Tuesday, April 2, 2019. Mick Schumacher has moved closer to emulating his father Michael by driving a Ferrari Formula One car in an official test. Schumacher's father won seven F1 titles, five of those with Ferrari and holds the record for race wins with 91. (AP Photo/Hassan Ammar)

Bislang gehört Klein-Schumi der Ferrari-Nachwuchsakademie an. Bild: AP

«Ich bin unglaublich glücklich»: Mick Schumacher fährt 2021 in der Formel 1

Die Formel 1 hat wieder einen Schumacher. Gut acht Jahre nach dem endgültigen Karriereende von Rekordchampion Michael Schumacher hat dessen Sohn Mick den Aufstieg in die Königsklasse des Motorsports geschafft.



Der 21-jährige Mick Schumacher wird im kommenden Jahr für das amerikanische Haas-Team als Stammpilot an den Start gehen und erhält einen Vertrag «für mehrere Jahre». Das gab der Rennstall am Mittwoch bekannt. Hilfreich für Schumacher war dabei die enge Partnerschaft von Haas mit Ferrari. Er gehört seit Januar 2019 zur Nachwuchsakademie des italienischen Traditionsteams.

Schon am Freitag kommender Woche wird Schumacher beim Training in Abu Dhabi seine ersten Kilometer für Haas fahren. Auch beim Test für Nachwuchsfahrer im Anschluss an das Saisonfinale auf dem Yas Marina Circuit kommt er zum Einsatz.

Sein Aufstieg bis in die höchste Formel-Klasse wurde mit Bedacht geplant. Er fährt in diesem Jahr noch in der Formel 2 für das italienische Prema-Team und geht als Gesamtführender in die letzten beiden Rennen der Saison am Wochenende in Bahrain. Wie schon in der Formel 3, in der er 2018 den Europameister-Titel geholt hatte, entfaltete Mick Schumacher auch in der zweithöchsten Kategorie erst im zweiten Jahr seine Qualitäten.

Auch der Teamkollege ist ein Rookie

In der Formel 1 wird er nun für ein Team antreten, das in diesem Jahr enttäuschte. Haas belegt mit nur drei Punkten den vorletzten Rang in der Konstrukteurswertung. Die beide derzeitigen Stammfahrer – Romain Grosjean und Kevin Magnussen – müssen den Rennstall verlassen, der 2016 in die Formel 1 einstieg. Am vergangenen Wochenende hatte der beängstigende Feuer-Unfall von Grosjean das Team unfreiwillig in die Schlagzeilen gebracht. Der Franzose überstand den Horror-Crash wie durch ein Wunder nahezu unbeschadet.

Den künftigen Teamkollegen von Schumacher, den Russen Nikita Mazepin, hatte Haas bereits am Dienstag vorgestellt. Der 21-Jährige wird von seinem wohlhabenden Vater Dimitri gefördert und ist ebenfalls ein Neuling in der Königsklasse.

Der Sohn einer Legende

Da sich weder die Regeln noch die Autos im kommenden Jahr gravierend verändern werden, dürften die sportlichen Erfolgsaussichten von Mick Schumacher und Mazepin zunächst gering sein. Teamchef Günther Steiner sieht die Neuzugänge aber als Teil des Neuaufbaus, 2022 will Haas wieder durchstarten. «Es wäre eine Ehre für uns, etwas, worauf wir stolz sein könnten», hatte er vor der Bekanntgabe bereits ein Engagement von Mick Schumacher kommentiert.

Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1

Schumachers Vater Michael holte insgesamt sieben WM-Titel, gewann 91 Rennen und sorgte für viele unvergessliche Momente. Seit einem Skiunfall in den französischen Alpen lebt der 51-Jährige aber völlig abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Er erholt sich im Kreise seiner Familie in der Schweizer Wahlheimat am Genfersee weiter von dem schweren Schädel-Hirn-Trauma, das er bei seinem Sturz Ende 2013 erlitten hatte. (ram/sda/dpa)

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