UNO
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Johnson und sein Schuppentier sorgen für Aufsehen bei UN-Rede

Der britische Ministerpräsident Boris Johnson hat in einer Rede bei einem UN-Gipfel auf besondere Weise für eine Ausweitung des Artenschutzes geworben.



«Wir stehen am Rande einer Welt, in der der Orang-Utan und das schwarze Nashorn nicht im Dschungel von Borneo oder in den Savannen Afrikas zu finden sind, sondern auf den Seiten von Geschichtsbüchern», sagte Johnson am Mittwoch in einer aufgezeichneten Video-Botschaft bei einer Biodiversität-Konferenz in New York.

«Und denken Sie an das Schuppentier – dieses schuppige Säugetierwunder der Evolution, dass mit einer Greifzunge aufwartet, die irgendwie an seinem Becken befestigt ist.»

Hintergrund ist die schlechte Bilanz der Weltgemeinschaft beim Schutz der Artenvielfalt, der nach Ansicht von Experten dringend mehr Engagement benötigt.

epa08707797 Britain's Prime Minister Boris Johnson (R) departs following a political cabinet meeting in Downing Street in London, Britain, 30 September 2020. Prime Minister Johnson is expected to deliver a statement to media updating the UK response to coronavirus.  EPA/NEIL HALL

Der britische Premierminister Boris Johnson am 30. September 2020 in London. Bild: keystone

Der Premier fuhr fort: «Und denken Sie an das Schuppentier – dieses schuppige Säugetierwunder der Evolution, dass mit einer Greifzunge aufwartet, die irgendwie an seinem Becken befestigt ist.» Er glaube nicht, dass sich irgendjemand für einen Planeten entscheiden wolle, «auf dem solch ein wunderbares, bizarres, kleines Wesen zukünftigen Generationen so unbekannt ist wie Dinosaurier und Dodos heute.»

Doch genau das würde passieren, wenn die Menschheit so weitermache wie bisher. «Und das sind nicht nur schlechte Nachrichten für die Schuppentiere – es sind schlechte Nachrichten für uns alle», so Johnson. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die Briten wählen – und bringen ihre Hunde ins Wahllokal

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
niklausb
30.09.2020 22:40registriert March 2015
Er könnte also schon anders wenn er wollte.
451
Melden
Zum Kommentar
3

Abschussbefehl: Australier töten in den kommenden Tagen 10'000 Kamele

Australien brennt. Das ist mittlerweile bekannt. Auch dass Flora und Fauna extrem darunter leiden, ist bekannt. Bilder von verbrannten Kängurus und brennenden Koalas gehen um die Welt. Doch die Dürre in Australien fordert auch andere tierische Opfer: Kamele.

Wie The Australian berichtet, werden ab Mittwoch während fünf Tagen 10'000 Kamele geschossen. Passieren wird dies im lokalen Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara (APY), einer Aboriginal Community im Bundesstaat South …

Artikel lesen
Link zum Artikel