DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Irak erklärt nach Papst-Besuch den 6. März zum Feiertag



epaselect epa09057102 Pope Francis (R) officiates the Holy mass at the Chaldean Cathedral of 'Saint Joseph' in Baghdad, Iraq, 06 March 2021. Pope Francis is visiting Iraq for the Apostolic Journey from 05 to 08 March 2021.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Bild: keystone

Nach dem Treffen zwischen Papst Franziskus und dem schiitischen Grossajatollah Ali al-Sistani hat Iraks Ministerpräsident den 6. März zum Feiertag erklärt. Der Tag solle zum Nationalen Tag der Toleranz und Koexistenz werden, teilte der Premier Mustafa al-Kasimi am Samstag mit. Anlass war der Besuch Franziskus' bei dem höchsten schiitischen Geistlichen im südirakischen Nadschaf - einer heiligen Stadt für die Schiiten. Franziskus ist der erste Papst, der den Irak besucht.

Ausserdem werde damit auch dem interreligiösen Treffen in der Ebene von Ur Tribut gezollt. Dort war das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag mit Vertretern des Islams, Christentums und der Jesiden zusammengekommen. Jüdische Vertreter hatten anders als erwartet nicht teilgenommen. Der biblischen Überlieferung aus dem Alten Testament zufolge stammte Abraham aus der Ebene von Ur. Der Ort ist daher für Muslime, Juden und Christen wichtig, da alle drei Religionen Abraham als Stammvater betrachten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweiz lockert Massnahmen trotz steigender Zahlen: «Wir können nicht mehr»

Ein Blick über die Landesgrenze: So berichtet unser Medienpartner t-online.de aus Deutschland über die Corona-Lockerungen in der Schweiz.

Während die Bundesregierung auf härtere Corona-Massnahmen drängt und die Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 in der nächsten Woche zur beschlossenen Sache werden soll, schlägt eines unserer Nachbarländer den gegenteiligen Weg ein: In der Schweiz werden ab Montag die Beschränkungen gelockert – obwohl die Zahlen steigen. «Wir gehen ein Risiko ein, es ist aber vertretbar», fasste der zuständige Bundesrat Alain Berset die Entscheidung am Mittwoch zusammen. Das sehen längst …

Artikel lesen
Link zum Artikel