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Schweiz kurz vor erstem Impfstoff-Deal: Wie teuer wird er und wann kommt die Impfung?

Der Bund wird in Kürze mit dem US-Biotechunternehmen Moderna einen Vorkaufsvertrag über einen Coronaimpfstoff abschliessen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Andreas Möckli / ch media



Der Bund steht kurz vor dem Abschluss eines Vorkaufvertrags mit der US-Biotechfirma Moderna für einen Coronaimpfstoff. Wann wird es soweit sein?

Der Vertrag werde vermutlich noch heute unterschrieben, sagte Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit, am Dienstagabend in der SRF-Diskussionsrunde «Club». Der Bund habe die Fühler ausgestreckt und setze dabei auf jenen Impfstoff, der sehr wahrscheinlich als erstes im Ziel sei. Bis die Unterschriften vorlägen, könne das Bundesamt keine Details zum Inhalt geben, sagt eine Sprecherin auf Nachfrage.

Verhandelt das Bundesamt auch mit weiteren Herstellern?

Ja. Die Behörde stehe auch mit weiteren möglichen Impfstoff-Kandidaten im Gespräch, sagt eine Sprecherin. Derzeit könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, welche Unternehmen oder Projekte sich durchsetzen würden. «Der Bund setzt deshalb auf ein diversifiziertes Vorgehen, um die Chancen auf einen schnellen und sicheren Zugang zu einem Impfstoff zu erhöhen.»

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Was wird der Inhalt des Vertrags mit Moderna sein?

Nurse Kathe Olmstead, right, gives volunteer Melissa Harting, of Harpersville, N.Y., an injection as the world's biggest study of a possible COVID-19 vaccine, developed by the National Institutes of Health and Moderna Inc., gets underway Monday, July 27, 2020, in Binghamton, N.Y. (AP Photo/Hans Pennink)

Die Impfung von Moderna wird nun in grossem Massstab an 30'000 Personen getestet. Bild: keystone

Vermutlich hat sich der Bund eine bestimmte Anzahl Impfdosen gesichert. Ob genaue Eckpunkte des Vertrags, vor allem auch der Preis, bekannt werden, wird sich zeigen, sobald das Bundesamt kommuniziert.

Hat die Firma Moderna bereits einen Preis für ihre Impfung bekanntgegeben?

Das Unternehmen will pro Dosis zwischen 32 und 37 Dollar verlangen, wenn ein Land «kleinere Volumen» bestellt. Dies sagte Moderna-Chef Stéphane Bancel heute an einer Telefonkonferenz. Das Unternehmen geht davon aus, dass zwei Impfdosen pro Person nötig sein werden. Nimmt man beispielsweise an, dass der Bund eine Million Personen mit dem Moderna-Produkt impfen will, so würden Kosten zwischen 64 und 74 Millionen Dollar fällig. Andere Impfstoffhersteller wollen jedoch deutlich weniger Geld verlangen. Die Rede ist von 4 bis 20 Dollar pro Dosis.

Wann ist frühestens mit dem Impfstoff von Moderna zu rechnen?

Am Dienstag vor einer Woche startete das Unternehmen die dritte und letzte Phase der klinischen Entwicklung. Insgesamt sollen 30'000 Personen an der Studie teilnehmen. Optimisten wie der prominente US-Regierungsberater und Immunologe Anthony Fauci glauben, dass bereits im Oktober klar sein könnte, ob der Impfstoff funktioniert. Möglicherweise seien die Daten auch erst im November verfügbar, sagte Fauci vor zehn Tagen. Doch damit ist der Impfstoff noch nicht verfügbar. So braucht es eine Zulassung der verschiedenen Gesundheitsbehörden. Danach muss die Massenproduktion anlaufen.

Wie gross sind die Chancen, dass Moderna mit dem Impfstoff ans Ziel gelangt?

Bislang hat das im Jahr 2010 gegründete Unternehmen noch kein Medikament oder Impfstoff auf den Markt gebracht. Moderna arbeitet mit der sogenannten mRNA-Technologie. Dabei handelt es sich um einen neuen Ansatz. Anders als bei herkömmlichen Impfstoffen werden keine Bestandteile des Erregers gespritzt, sondern kopierte Teile seines Gencodes, die mRNA. Es gibt aber bis jetzt keine Zulassung für einen Impfstoff, der auf dieser Technologie basiert.

Wo lauern die Gefahren?

Es ist offen, wie lange die Wirkung eines Impfstoffs anhält. Eine Studie des King's College in London zeigte, dass die Antikörper genesener Coronapatienten innerhalb von Monaten nach der Infektion deutlich abnahmen. Dies wirft die Frage auf, wie lange ein Impfstoff verhindern kann, dass sich Menschen mit der Krankheit anstecken. Noch nicht völlig geklärt ist das Ausmass der Nebenwirkungen, vor allem für ältere Patienten. Bisherige Daten stammen von einer Studie mit Teilnehmern, die im Durchschnitt 33 Jahre alt waren.

Wie viele Dosen will Moderna herstellen?

Zunächst ist eine jährliche Produktion von 500 Millionen Dosen geplant. Zentraler Partner ist die Basler Pharmazulieferin Lonza, die im Erfolgsfall den Wirkstoff für 400 Millionen Dosen herstellen wird. Laut Moderna kann die Produktion bis auf eine Milliarde Dosen ausgebaut werden.

Welche Länder haben sich bereits Impfstoffe gesichert?

Am aggressivsten gehen die USA vor. Unter dem Namen «Operation Warp Speed» hat das Land bereits über 8 Milliarden Dollar bereit gestellt, um Impfstoffe und Medikamente gegen Corona zu entwickeln. Davon erhält Moderna knapp eine Milliarde Dollar, vor allem um die erwähnte grosse klinische Studie zu finanzieren. Das Ziel der USA ist es, bis nächsten Januar 300 Millionen Impfdosen zur Verfügung zu haben. Daneben haben unter anderem Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande einen Vertrag über 300 Millionen Impfdosen mit dem Hersteller Astrazeneca abgeschlossen. Grossbritannien hat mit mehreren Produzenten Deals ausgehandelt.

Welche anderen Impfstoffhersteller sind neben Moderna bereits weit fortgeschritten?

Vermutlich am Weitesten ist der Pharmakonzern Astrazeneca, der zusammen mit der britischen Universität Oxford einen Impfstoff entwickelt. Er befindet sich ebenfalls in der letzten der drei Phasen der klinischen Entwicklung. Derzeit wird er in Grossbritannien, Brasilien und Südafrika getestet. Eine erweitere Studie soll bald in den USA starten. Zur Spitzengruppe zählt das Duo bestehend aus dem US-Pharmakonzern Pfizer und der deutschen Firma Biontech. Die beiden Firmen haben ebenfalls mit einer entscheidenden Studie mit 30'000 Personen begonnen, dies genau einen Tag, nachdem Moderna damit startete.

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Janedoe2020 07.08.2020 07:25
    Highlight Highlight Es ist mir unverständlich, wie man für einen solchen risikobehafteten Impfstoff so viel Geld ausgeben kann. Impfstoffe gegen Erkrankungen, deren Keime sich nicht ändern, sind sinnvoll. Impfungen gegen Viren wirken jeweils nur gegen die verflossene Variante und müssen jedes Jahr erneuert werden. Und sie wirken nur zu 10%. Abgesehen davon besteht bereits bei ca. 80 % der Menschen eine Kreuzimmunität wie neuere Studien zeigen, da Coronaviren bereits seit Jahren im jährlichen Grippenwellenmix mitmischen. Dafür rsikiert man eine Dysfunktionalisierung des Immunsystems und schwere Nebenwirkungen?!?
  • Stubenhocker 06.08.2020 13:28
    Highlight Highlight Ist schon toll, dass sich die reichen Länder in der Welt so einfach eine privilegierte Behandlung erkaufen können.
    Die Welt sollte jetzt zusammen kommen, den Preis für die Impfungen fixieren, und sie gleichmässig an alle Länder verteilen.
  • chnobli1896 06.08.2020 11:23
    Highlight Highlight [...] Bislang hat das im Jahr 2010 gegründete Unternehmen noch kein Medikament oder Impfstoff auf den Markt gebracht. Moderna arbeitet mit der sogenannten mRNA-Technologie. Dabei handelt es sich um einen neuen Ansatz. Anders als bei herkömmlichen Impfstoffen werden keine Bestandteile des Erregers gespritzt, sondern kopierte Teile seines Gencodes, die mRNA. Es gibt aber bis jetzt keine Zulassung für einen Impfstoff, der auf dieser Technologie basiert. [...]

    Klingt irgendwie nicht sehr vertrauenswürdig...

    10 Jahre, nichts rausgebracht
    Neue technologie
    Zeitdruck
    • soulpower 06.08.2020 12:19
      Highlight Highlight Chnobli....das war genau auch meine Reaktion. Und nun will unser Land dafür schon Verträge unterschreiben? Uebernimmt der Bund auch vertraglich bisher unbekannte gesundheitliche Spätfolgen bei den Konsumenten dieses mit neuen Technologien entwickelten Produktes?
    • Froggr 06.08.2020 13:36
      Highlight Highlight Das Problem: Selbst wenn der Bund die Spätfolgen übernehmen würde, könnte er dies nur finanziell machen. Was bringt mir das Geld wenn mein Körper am Arsch ist? Deshalb klar für mich: Diese Impfung gibts bei mir nicht.
    • TheDan 06.08.2020 14:32
      Highlight Highlight @soul

      Ich hoffe nicht dass der Hersteller eines möglichen Impfstoffes seine Haftbarkeit für mögliche Gesundheitsschäden auf den Schweizer Staat und damit auf uns Steuerzahler abwälzt.

      Impfung ja, aber nur unter den selben Qualitätsanforderungen und Tests wie es vor dieser Pandemie Standard war. Zudem muss der Hersteller für jegliche negativen Folgen haftbar sein.
  • chrissy_dieb 06.08.2020 10:48
    Highlight Highlight Auf das Risiko hin mich in der Runde der hiesigen Skeptiker-Diskussion unbeliebt zu machen. Einige Argumente:

    - beschleunigte Arzneimittelzulassungen wurden bereits vorher praktiziert.

    - Eine korrekte Risikoabwägung betrachtet das Risiko der Impfung versus das nichts tun (was bis dato 700'000 Leben gekostet hat und mit unbekannten Langzeitfolgen)

    - Da kein Impfzwang besteht, sollten man nicht "auf Vorrat kritisieren", sondern denjenigen dankbar sein, welche sich impfen lassen und dadurch auf eigenes Risiko die Situation verbessern.
    • Holunder 06.08.2020 11:42
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung, dass sich impfen lassen soll wer will. Ich lasse in diesem Fall gerne andern den Vortritt.
    • Ah_geh 06.08.2020 11:45
      Highlight Highlight @chrissy_dieb: Prinzipiell einverstanden! Doch die Risikoabwägung wird dadurch kompliziert, dass die Verstorbenen grossteils einer Kohorte angehören, die man nicht impfen kann oder in der potenziell nur eine ungenügende Immunantwort ausgelöst wird.

      Also impft man strategisch besser die Jungen, doch für die ist das Virus im Gegensatz zu SARS-1 relativ ungefährlich (ich persönlich denke, die kolportierten Langzeitfolgen betreffen unter 1 Promille). Also muss die Impfung sehr sicher sein, denn wenn dann nach 20 Jahren Langzeitschäden auftauchen sollten, stehen viele Lebensjahre auf dem Spiel.

    • Andre Buchheim 06.08.2020 13:20
      Highlight Highlight Holunder: Soll also Dein egoistischer Wille bestimmen, ob Du anderer Leben und Gesundheit gefährdest? Brrrr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ah_geh 06.08.2020 10:30
    Highlight Highlight Schade und unverständlich, gibt die Schweiz hier ChAdOx1 keine Chance.

    Ich bin kein Fan davon, wenn jetzt bei mRNA-Impfstoffen Abkürzungen gemacht werden. Zu den Langzeitfolgen ist halt nichts bekannt.

    Man muss bei potentiellen Nebenwirkungen bei jungen Menschen sehen, dass unter 1/10000 der Infizierten sterben (Daten aus Genf, mit T-Zellen-Immunität wohl weniger), und die schweren Langzeitfolgen scheinen nicht so häufig, wie von den Medien behauptet, da sie sich auf eine kleine, hospitalisierte Kohorte beziehen.
    Der Impfstoff muss aber um Zehnerpotenzen sicherer sein als eine Erkrankung!
  • Donspliff 06.08.2020 10:12
    Highlight Highlight und wer bezahlt das ganze?
    wieviel übernimmt KK?
    hilfe vom Bund?

    klar wir haben keine US verhältnisse aber trozdem weiss man da schon was?
  • landre 06.08.2020 08:59
    Highlight Highlight So wie mit "Maske" (welche kontextuell erwiesenermassen eine der sinn- und zweckvollen Massnahmen ist!), kann man auch mit "Impfstoff" sehr gut und einfach Symbol-Politik ausüben...

    So dass das "Vorsichtsprinzip" umgangen/ unterwandert werden kann.

    Bzw, die Frage lautet dann schnell einmal:

    "Wann kommt die Impfung?"

    anstatt die sachlich sinnvollere Frage:

    "Wie kommt eine möglicher Impfstoff?"
  • Snowy 06.08.2020 08:52
    Highlight Highlight Disc: Ich bin mit den Standardimpfungen (plus FSME) geimpft und bin der Meinung, dass diese eine Segen für die Menschheit sind. Unglaubliches Leid wurde uns durchs Impfen erspart.

    Allerdings dauerte die Entwicklung der Impfungen Jahrzehnte. Noch lange nicht für jede Erkrankung gibt es sichere und funktionierende Impfungen.
    Seit 2004 forscht man an genetisch veränderten Impfstoffen. Keiner ist bis jetzt schon nur einer Zulassung nahe gekommen..
    Und nun soll dies innerhalb von Monaten geschehen?

    Ich habe sehr, sehr grosse Zweifel, dass nun mit der gleichen Sorgfalt wie üblich gearbeitet wird.
    • Mareko 06.08.2020 09:23
      Highlight Highlight An Snowy: Ich teile Ihre Zweifel. Auch ich habe 2018/19 meinen Impfschutz (nach Jahrzehnten) aufgefrischt und mir noch ein paar weitere Impfungen machen lassen. Ich warte noch auf eine Impfung gegen Denguefieber (das erste Produkt hatte sich nicht bewährt und wurde vom Markt genommen) und natürlich auf eine Impfung gegen Covid-19. Da in mehreren Firmen intensiv geforscht wird, bin ich recht zuversichtlich, dass einer der Impfstoffe sich auch bewähren wird.
    • Tschowanni 06.08.2020 09:54
      Highlight Highlight Das ist in dieser Zeitspanne schlichtweg nicht möglich. Es wird ein grosses Experiment an der Masse, unausweichlich. Wir werden sehen wo das endet.
    • chrissy_dieb 06.08.2020 09:57
      Highlight Highlight Eine Portion Skeptizismus ist im Leben wohl richtig und ich verstehe Ihre Grundhaltung. Dennoch sollten Sie folgendes beachten:

      - beschleunigte Arzneimittelzulassungen sind keine Neuheit (siehe FDA expedited program)
      - Klar es ist eine Risikoabwägung: Aber wir vergleichen den Impfstoff nicht mit dem nichts tun, sondern mit einer potentiellen Covid-19 Infektion, deren langfristigen Folgen auch niemand kennt.
      - Solange es keinen Impfzwang gibt, macht das "auf Vorrat kritisieren" nicht viel Sinn. Sie werden (risikofrei) von denen profitieren, welche das Risiko einer Impfung auf sich nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samurai Frog 06.08.2020 08:41
    Highlight Highlight was ist mit der russischen Firma, die auch angeblich einen Impfstoff entwickelt hat? Sind die noch im Rennen?

    https://www.watson.ch/!892266618
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 06.08.2020 17:36
      Highlight Highlight Es sind noch alle im Rennen. Schliesslich hat noch keiner einen wirksamen UND garantiert sicheren Impfstoff entwickelt. Auch du kannst jetzt noch ins Rennen einsteigen, falls du Ambitionen hegst. Inzwischen scheinen ja alle Mittel und Wege willkommen zu sein.
  • Dark Circle 06.08.2020 08:16
    Highlight Highlight Bei der Schweinegrippe dachte der Bund auch schon, dass sich jeder impfen lassen würde. Fazit: Er durfte 3.5 Millionen Impfdosen im Wert von 41 Millionen Franken vernichten.
    Wieso habe ich das Gefühl, dass es ein deja-vu geben wird?
    • pop_eye 06.08.2020 10:32
      Highlight Highlight Weil der/die Panikmacher der Schweinegrippe, dieselben sind wie heute - das Drosten-Team und Co! Der Unterschied von damals, die WHO hat nach der Schweinegrippe rasch die Richtlinien geändert.

      Das deja-vu wird so sicher sein wie das Amen in der Kirche!
    • Froggr 06.08.2020 13:39
      Highlight Highlight Pop_eye: Sei su froh dass es die „Panikmacher“ gibt. Sonst würde sich die ganze Menschheit völlig naiv diesen Impfstoff spritzen lassen. Ob die „Panikmacher“ recht haben weiss niemand. Kritische Stimmen sind jedoch IMMER wichtig.
    • Dark Circle 06.08.2020 17:22
      Highlight Highlight @Froggr da habe ich zu Coronazeiten anderes erlebt. Kaum hinterfragt man irgendeine Zahl, irgendeine Massnahme etc. wird man sofort als Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger abgestempelt. Es gibt für viele nur schwarz oder weiss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 06.08.2020 08:16
    Highlight Highlight Moment, wie bitte ?

    Anders als bei herkömmlichen Impfstoffen werden keine Bestandteile des Erregers gespritzt, sondern kopierte Teile seines Gencodes.

    Und diese kopierten Teile des Gencodes machen was genau ?

    Verändern diese kopierten Teile unseren eigenen Gencode ?

    Weiss da jemand mehr ?
    • pop_eye 06.08.2020 10:36
      Highlight Highlight Es handelt sich um Bruchstücke unterschiedlicher genetischer Informationen, die als RNA oder DNA auf ebenfalls unterschiedliche Weise in die menschlichen Zellen gebracht werden sollen.

      Auch rekombinante RNA, die in menschliche Zellen eingebracht wird, verändert dort die genetischen Prozesse und ist sehr wohl als genetische Modifizierung der Zellen bzw. des Organismus einzuordnen.

      Quelle: Dr. Wodarg

    • Tikvaw 06.08.2020 13:18
      Highlight Highlight Die RNA Teile, die man vom Virus kopiert hat, lösen schlicht und einfach die selben Reaktionen des Immunsystems aus wie das Virus als Ganzes. So muss man z.B. keine Viren in Hühnereiern heranzüchten. Die Gencodes selber machen überhaupt nichts, ausser Zielscheibe zu sein.

      Die Behauptung, dass man einfach irgendwelche RNA in die Zellen spritzen könnte und die Zellbestandteile dann plötzlich anders arbeiten ist völlig lächerlich, genauso wie die Vorstellung die Zelle würde es dann sofort in seine eigene DNA integrieren. Wäre es so einfach, hätten wir gar keine genetischen Krankheiten mehr.
    • Andre Buchheim 06.08.2020 13:25
      Highlight Highlight Nein, sie haben keinen Einfluss auf unsere DNA, sie regen das Immunsystem an, die Erbinformation des Virus zu identifizieren und so die Infektion zu bekämpfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 06.08.2020 08:12
    Highlight Highlight Naja, auch wenn dieser mRNA-Impfstoff dann durch alle Zulassungsbehörden gekommen ist, werden alle, die sich das Zeug per Injektionspistole verabreichen lassen zum Feldexperiment für einen Impfstoff, dessen Notwendigkeit, als auch Wirkung fraglich ist und über dessen Langzeitauswirkungen auf den eigenen Organismus, als auch auf die Nachkommen, ungewiss ist.
    Aber es gibt hier ja viele Freiwillige, die gerne bereit sind, dies an sich auszuprobieren...

    Die Amis machten auch früher schon gerne "nette" Experimente am der eigenen Jugend via Army oder dann an japanischen Zivilisten.
  • Jonas der doofe 06.08.2020 07:49
    Highlight Highlight Hallo Versuchskanninchen....
    Wenn man schaut, wie viele Leute die Covid App des Bundes benutzen, also ca 1/4 der Bevölkerung, dann glaube ich, wollen ganz viele Menschen diese erste Impfung garnicht, da sie Gesundheitsbedenken haben. Mich inklusive. Normalerweise dauert eine Zulassung Jahre, was jetzt in Wochen durchgeboxt werden soll.
  • Joe Meier 06.08.2020 07:32
    Highlight Highlight Könnte sich die Redaktion bitte die Mühe machen, unter dem Punkt "wo lauern die Gefahren" sich etwas breiter abzustützen? Diese Art von Impfungen wird breitflächig und von vielen Experten äusserst kritisch betrachtet. Oder warum forscht man an dieser Technologie seit 20 Jahren ohne dass es eine Zulassung gab? Und warum hat die Firma bisher keine Zulassung für auch nur ein einziges Medikament erhalten? Ohne Bill Gates würde die Firma nicht mal mehr existieren..

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