Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Heiraten Schweiz

Wenn sich im Kanton Zürich zwei das Ja-Wort geben, dann heissen sie am häufigsten Peter und Ursula. Bild: Shutterstock

Sag mir deinen Namen und ich sage dir, wen du heiratest (oder geheiratet hast)

Manchmal besprechen wir wichtige Dinge auf der Redaktion. Zum Beispiel diese: Wer heiratet eigentlich wen? Also welcher Vorname heiratet welchen am häufigsten? Welches ist das häufigste Vornamenehepärchen der Schweiz und wie oft gibt es meine Kombination sonst noch? Nun, hier die Antworten.



Den Partner fürs Leben zu finden, ist nicht leicht. Wer passt zu mir und wer nicht? Neben Persönlichkeit, Intellekt, Aussehen, Sozial- und sonstiger Kompetenz ganz wichtig dabei: der Name. Um dir bei deiner Partnersuche etwas unter die Arme zu greifen, haben wir die häufigsten Vornamen-Kombinationen bei bereits Verheirateten herausgesucht – damit du siehst, mit welchem Namen es bei dir klappt, sozusagen.

Die Daten stammen vom Kanton Zürich, schweizweit gibt es keine entsprechenden Daten. Für die Deutschschweiz gibt die Situation in Zürich aber sicher einen guten Anhaltspunkt. Wie die Kombinationen gefunden werden, steht in der Infobox unter der Tabelle.

Die Ursula mit dem Peter

Die häufigste Kombination im Kanton Zürich ist Ursula und Peter, die sich 186-mal das Ja-Wort gaben. In der Deutschschweiz gehören die beiden Namen auch zu den häufigsten: Peter liegt bei den Männern vor David auf Rang 1, Ursula hinter Maria und Anna auf Platz 3.

Auffallend ist aber die anscheinende Heiratswilligkeit von Antonios. Die Kombination mit Maria schafft es mit 139 Ehepaaren im Kanton Zürich auf Rang 4 – obwohl Antonio schweizweit nur der 34.-häufigste Name ist.

Interessant auch: 66-mal heiratete ein Andreas eine Andrea, 60-mal wählte eine Daniela einen Daniel aus, 24-mal eine Martina einen Martin, 12-mal eine Stefanie einen Stefan und 8-mal fanden sich Simon und Simone. Immerhin fünfmal heisst sowohl der Ehemann wie auch die Ehefrau Andrea.

Auffallend auch: Von den aktuell beliebtesten Babynamen in der Schweiz lässt sich bei Verheirateten kaum jemand finden. Und wenn, dann nur,weil der Name schon mal «in» war, wie zum Beispiel Emma oder Gabriel. Aber Mia, Liam, Noah, Matteo oder Mila haben im Kanton Zürich nicht öfter als viermal einen Partner/eine Partnerin mit gleicher Namenskombination geheiratet.

Das sind die häufigsten Vornamen-Pärchen bei Verheirateten:

Daten und Quelle

Die Daten stammen aus dem Einwohnerregister vom Statistischen Amt Zürich, Stichtag ist der 30. September 2020. Aus Datenschutzgründen dürfen nur Kombinationen, die mindestens 5-mal vorkommen, publiziert werden.

Die Auflistung ist keine exakte Wissenschaft. Der Vorgang ist folgender: Alle, die im gleichen Haushalt leben und das gleiche Heiratsdatum haben, wurden als Paar erfasst. Teilweise ist das Heiratsdatum unklar oder die Eheleute leben nicht im gleichen Haushalt. Sie konnten dann nicht eruiert werden.

Bei der Schreibweise der Namen fassten wir Akzente (José und Jose oder Jürg und Jurg) ebenso zusammen wie Namen mit Bindestrichen (Hans-Peter und Hans Peter). Allerdings ist Hanspeter dann wieder ein «eigener» Name. Auch sonst wurden unterschiedliche Schreibweisen (z.B. Stephanie und Stefanie) nicht zusammengefasst, sondern einzeln gezählt.

Das waren 2019 die meistverbreiteten Vornamen der Schweiz

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

19 Memes, die das Single-Dasein perfekt beschreiben

8 Hochzeitsgäste des Grauens

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Ich will mich sterilisieren lassen» – warum Norah (25) keine Kinder möchte

Wenn Frauen keine Kinder wollen, irritiert das – auch heute noch. Mit 19 Jahren hat Norah Steiner ihrer Frauenärztin zum ersten Mal gesagt, dass sie sich sterilisieren lassen will. Diese war schockiert und blockte ab.

Die 25-jährige Norah Steiner setzt sich auf den Bistro-Stuhl in einem französischen Café in Luzern. Sie bestellt einen Verveine-Tee, «ich ernähre mich jetzt vegan», und zieht ihre Multifunktions-Jacke aus. Dann sagt sie das, was die Gynäkologen schockiert, das Umfeld irritiert und die Gesellschaft nicht akzeptiert: «Ich möchte keine Kinder, deshalb will ich mich sterilisieren lassen.»

Diesen Wunsch hegt sie schon lange. Mit 19 Jahren hat sie zum ersten Mal ihre Frauenärztin gefragt, ob das …

Artikel lesen
Link zum Artikel