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KKS: «Die FDP ist wie ein Schmetterling» (was sie damit meint, steht hier)



Justizministerin Karin Keller-Sutter (FDP) hat ihre Partei in einem Zeitungsinterview mit einem Schmetterling verglichen. Als neuen Präsidenten oder Präsidentin wünscht sie sich für die FDP eine führungsstarke Persönlichkeit.

Bunddesraetin Karin Keller Sutter spricht bei einem Besuch der Alarmzentrale der Bundespolizei fedpol, am Montag, 10. Mai 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Karin Keller-Sutter und ihr Ausflug in die Zoologie. Bild: keystone

«Die FDP ist wie ein Schmetterling», sagte Keller-Sutter im am Freitag veröffentlichten Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» zur Feststellung, dass sich die FDP gerade in zwei Flügel teile. Die FDP habe Flügel, werde aber in der Mitte von einem Körper zusammengehalten, von den liberalen Grundwerten.

Unterschiedliche Meinungen habe es immer vertragen bei der FDP, sagte Keller-Sutter. «Der Schmetterling hatte immer Flügel.» Wichtig sei der Liberalismus als nicht teilbarer Kern, und die FDP brauche einen «positiven und konstruktiven Kampfgeist.»: «Man darf die Debatte nicht scheuen.»

Die Nachfolgerin oder der Nachfolger der zurücktretenden Parteipräsidentin Petra Gössi müsse eine führungsstarke Persönlichkeit sein, sagte Keller-Sutter. «Ich finde die Flügeldiskusison in dieser Frage destruktiv.»

Gössis Vorgänger Philipp Müller habe im Nationalrat am rechten Rand der FDP politisiert, aber er habe die Partei geführt. «Er wirkte als Parteipräsident integrierend. Deshalb war er erfolgreich.»

Gössi hatte am 14. Juni nach fünf Jahren an der Parteispitze ihren Rücktritt auf spätestens Ende Jahr bekanntgegeben. Die 45-jährige Juristin will sich vermehrt auf ihre berufliche Karriere konzentrieren. Am 2. Oktober will die FDP den Nachfolger oder die Nachfolgerin für Gössi wählen. (sda)

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FDP-Präsidentin Petra Gössi tritt zurück

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