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Neuer «Herr der Ringe»-Kinofilm angekündigt – und es wird einiges anders

11.06.2021, 09:3711.06.2021, 12:26

Du kannst dir das Überprüfen des Kalenders sparen. Heute ist nicht der 1. April und diese Neuigkeit damit kein Scherz. New Line Cinema, das Studio, das bereits die «Herr der Ringe»- und «Hobbit»-Trilogie produziert hat, kündigte vor wenigen Stunden einen neuen «Herr der Ringe»-Kinofilm an. Für das Projekt spannt das Studio mit Warner Bros. Animation zusammen, denn der Streifen wird nicht etwa ein Realfilm, sondern ein Anime. (Nein, es ist noch immer nicht der 1. April).

Titel, Logo und Story sind bereits bekannt

Bild: New Line Cinema

Die Geschichte des Films ist 250 Jahre vor den Ereignissen der «Herr der Ringe»-Trilogie angesiedelt und dreht sich um die legendäre Figur Helm Hammerhand. Nach ihm ist unter anderem die Festung Helms Klamm benannt. Hammerhand war ein legendärer König von Rohan und während seiner Regentschaft in einen jahrelangen, blutigen Krieg verwickelt.

Unterstützung von «Herr der Ringe»-Drehbuchautorin

Da es sich um einen Anime handelt, hat New Line Cinema sich für die Regie einen erfahrenen Regisseur aus Japan geholt: Kenji Kamiyama. Er hat zuletzt die jüngste Anime-Umsetzung von «Ultraman» verantwortet, die im Auftrag von Netflix entstanden ist. Das Drehbuch stammt von einem Duo, das ebenfalls Wurzeln im Netflix-Universum hat: Jeffrey Addiss und Will Matthews haben zuletzt das Script für die Serie «The Dark Crystal: Age of Resistance» verfasst.

Peter Jackson, der die Originaltrilogie kreiert hat, ist nicht in das Projekt involviert. Dabei ist dafür Philippa Boyens, die als Beraterin fungieren wird. Sie war bei der «Herr der Ringe»-Trilogie massgeblich am Drehbuch beteiligt und hatte für «Die Rückkehr des Königs» einen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch erhalten. Entsprechend soll der Anime sich bezüglich Ästhetik und den Erzählstil an die bisherigen Filme orientieren.

Keine Verbindung zu Amazon-Serie

Aktuell wird das «Herr der Ringe»-Franchise kräftig ausgebaut. Nebst einem neuen Game ist auch eine Serie in Entwicklung. Das Spezielle dabei ist, dass alle diese Beiträge zum Mittelerde-Universum von verschiedenen Firmen kommen. Während das Game «The Lord of the Rings: Gollum» vom deutschen Entwickler Daedalic Entertainment stammt, wird die Serie von Amazon produziert. Entsprechend hat der neue Film keinerlei Verbindung zum Game oder der Amazon-Serie.

Überhaupt bleibt es spannend, wie sich die «Herr der Ringe»-Film- und Serienwelt in Zukunft entwickeln wird. Amazon hat mit dem kürzlichen Aufkauf des Filmstudios MGM auch 50 Prozent der Rechte an «Herr der Ringe» erworben. Die andere Hälfte liegt bei New Line Cinema, welches wiederum Warner gehört. In der Vergangenheit hatte es bereits etliche Probleme deswegen gegeben.

So verzögerte sich die Produktion der «Hobbit»-Filme um Jahre, weil sich die verschiedenen Parteien über die Finanzierung nicht einig wurden. Als Folge sprang der ursprüngliche Regisseur Guillermo del Toro mitten in der Vorproduktion ab. Für ihn übernahm Peter Jackson, ein Fehler, wie sich für ihn bald herausstellte. Weil Warner Bros. sich weigerte, das angekündigte Startdatum um ein Jahr zu verschieben, war die Produktion ein einziges Chaos. So starteten die Dreharbeiten für «Hobbit 3», obwohl noch kein fertiges Drehbuch vorlag.

Wer sich einen Eindruck über das Produktionschaos von «Hobbit 3» verschaffen will:

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