Uber
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06355410 (FILE) - An image showing an Uber app on a mobile phone in central London, Britain, 22 September 2017. Media reports on 28 November 2017 state Japanese Softbank corporation may be close to offering Uber's existing shareholders to buy their shares in Uber for a valuation of some 48 billion USD, meaning the shareholders would be paid some 30 per cent less per share than what was paid when Uber raised funds for the last time.  EPA/WILL OLIVER

Laut BBC nutzen rund 45'000 Taxi-Fahrer in London die Uber-App, um ihre Dienste anzubieten. archivBild: EPA

Uber darf in London weiter fahren – laut Gericht keine Gefährdung von Kunden



Der Westminster Magistrates' Court hat am Montag zugunsten von Uber entschieden, nachdem das US-Unternehmen gegen den Entzug seiner Lizenz in der britischen Hauptstadt Berufung eingelegt hatte. Uber erfülle die nötigen Voraussetzungen für eine entsprechende Lizenz, erklärte der zuständige Richter in seiner Begründung.

Die Verkehrsbehörde Transport for London (TfL) hatte dem Fahrdienstvermittler Gefährdung von Kunden vorgeworfen und dessen Lizenz Ende November 2019 entzogen. Grund dafür war, dass sich in etlichen Fällen neue Fahrer unautorisiert bei Uber hatten anmelden können – so hätten Tausende von unversicherten Fahrten stattfinden können, lautete der Vorwurf. Der Richter stellte fest, Uber habe mittlerweile seine Praxis verbessert und die Standards erhöht.

Für Kunden ändert sich in der Praxis daher nichts: Während des Berufungsverfahrens hatte Uber in London ohnehin weiter fahren dürfen. Einem BBC-Bericht zufolge nutzen rund 45'000 Taxi-Fahrer in London die Uber-App, um ihre Dienste anzubieten.

Uber ist in vielen Ländern immer wieder in Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Traditionelle Taxi-Unternehmen werfen dem Digitalunternehmen vor, ihr Geschäft zu zerstören. Auch die Corona-Pandemie ist an Uber nicht spurlos vorbeigegangen: Dadurch dass viele Reisen ausfielen, musste der weltgrösste Fahrdienst-Vermittler zuletzt hohe Verluste ausweisen.

(sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Taxifahrer demolieren Uber-Autos in Paris

SwissCovid-App noch nicht installiert? Wir helfen dir

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Elektroauto: Wie fair und ökologisch sind die Akku-Hersteller? Jetzt gibt es Antworten

Schweizer Forscher haben den Umgang mit Umwelt- und Menschenrechtsfragen bei der Produktion von Akkus für Elektroautos analysiert. Ausgerechnet der Weltmarktführer für Autobatterien schneidet besonders schlecht ab.

Das E-Auto hat definitiv fahrt aufgenommen. Im August erreichten reine E-Autos und Plug-in-Hybride mit rund 16 Prozent den bislang höchsten monatlichen Marktanteil in der Schweiz. Deren Herzstück und zugleich der Knackpunkt der Elektromobilität ist der Akku. Die Hilfswerke Brot für alle, Fastenopfer und der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) liessen daher erstmals den Umgang der Branche mit Umwelt- und Menschenrechtsfragen bei der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos …

Artikel lesen
Link zum Artikel