Fussball
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October 31, 2020, Valdebebas, MADRID, SPAIN: Sergio Ramos of Real Madrid gestures in warm up during the spanish league, La Liga Santander, football match played between Real Madrid and SD Huesca at Alfredo Di Stefano stadium on October 31, 2020, in Valdebebas, Madrid, Spain. Valdebebas SPAIN - ZUMAa181 20201031_zaa_a181_067 Copyright: xOscarxJ.xBarrosox

Sergio Ramos ist gar nicht zufrieden mit der sportlichen Entwicklung bei der Real Madrid. Bild: www.imago-images.de

Captain Ramos lud zum königlichen Krisengipfel – auch Modric ergriff das Wort



Die Lage bei Real Madrid ist angespannt. Zwar befinden sich die «Königlichen» trotz der Corona-Krise in finanziell ruhigerem Gewässer als Erzrivale Barcelona, denn der Umsatz schrumpfte im Jahr 2020 «nur» um 148 Millionen Euro auf 715 Millionen Euro. Das ist noch immer das drittbeste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Für die Saison 2020/21 erwarten die «Blancos» Einnahmen von 617 Millionen Euro – etwa 300 Millionen weniger, als es ohne die Corona-Krise hätte sein sollen.

Vielmehr Sorgen bereitet den Verantwortlichen derzeit aber die sportliche Entwicklung des Vereins. Das peinliche 0:2 in der Champions League bei Schachtar Donzek war bereits die fünfte Niederlage im 15. Saisonspiel. Die blutleeren Auftritte des «Weissen Balletts» sorgen aber nicht nur nur bei den Klubbossen für Kopfzerbrechen, sondern auch bei Sergio Ramos.

Der Captain, der die vergangenen vier Partien aufgrund eines Muskelfaserrisses verpasste, berief am Donnerstag deshalb einen Krisengipfel innerhalb der Mannschaft ein. Nicht dabei war Trainer Zinédine Zidane, der keine Einladung für die teaminterne Aussprache erhalten hatte. Der Real-Trainer steht wegen den ausbleibenden Resultaten arg unter Beschuss, die kommenden beiden Partien gegen Sevilla in der Meisterschaft und Borussia Mönchengladbach in der Königsklasse werden wohl über sein Schicksal entscheiden. Präsident Florentino Perez soll sich aber bereits für eine Entlassung ausgesprochen haben.

Doch zurück zum Krisengipfel der Mannschaft. Wie die «AS» in Erfahrung gebracht haben will, forderte Ramos von seinen Teamkollegen «einen Extraschub an Motivation bis Ende des Jahres». Der 34-jährige Star-Innenverteidiger mahnte: «Wir sind nur einen Sieg davon entfernt, in der Champions League weiterzukommen. Wir sind jetzt auf uns selbst angewiesen, und wir müssen alles geben. Das ist Real Madrid – gemeinsam haben wir schon Schlimmeres überstanden.»

Neben dem Captain Ramos soll auch der für gewöhnlich zurückhaltende Luka Modric das Wort ergriffen haben. «Wir müssen vereint auftreten und die nächsten Spiele gewinnen – wir können es schaffen», habe der kroatische Weltfussballer von 2018 seinen Teamkollegen mit auf den Weg gegeben.

Obwohl Zidane selbst nicht anwesend war, soll er über das Spielertreffen und die wichtigsten Ergebnisse informiert worden sein – darunter zähle auch, dass der Coach nach wie vor die Unterstützung des Gros der Kabine hat. Klubpräsident Perez war zum Zeitpunkt des Krisengipfels ebenfalls im Trainingsgelände in Valdebebas anwesend, kam aber offenbar nur vorbei, um am offiziellen Kaderfoto teilzunehmen. (pre)

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