Fussball
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Jadon Sancho of Borussia Dortmund celebrates scoring his teams second goal of the game with a 'Justice for George Floyd' shirt during the German Bundesliga soccer match between SC Paderborn 07 and Borussia Dortmund at Benteler Arena in Paderborn, Germany, Sunday, May 31, 2020. Because of the coronavirus outbreak all soccer matches of the German Bundesliga take place without spectators. (Lars Baron/Pool via AP)

Jadon Sanchos Nachricht nach einem seiner Tore vom Wochenende. Bild: keystone

Keine Sanktionen gegen Rassismus-Proteste durch DFB



Die Rassismus-Proteste nach dem Tod des schwarzen Amerikaners George Floyd von vier Bundesliga-Profis werden vom DFB nicht sanktioniert.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte davor mit Nachdruck betont, dass die FIFA für das Gegenteil einstehen würde. «Um Zweifel zu vermeiden: In einem FIFA-Wettbewerb würden die jüngsten Demonstrationen von Spielern in der Bundesliga einen Applaus verdienen und keine Bestrafung», erklärte der Chef des Weltverbandes. «Wir alle müssen Nein zu Rassismus und jeglicher Form von Diskriminierung sagen. Wir alle müssen Nein zu Gewalt sagen. Jeder Form von Gewalt.»

Am Wochenende hatten mehrere Fussballer in Partien der Bundesliga mit Aktionen auf den Tod von Floyd aufmerksam gemacht, der vergangene Woche infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in Minneapolis ums Leben gekommen war. Weston McKennie von Schalke 04 zeigte Empörung und Anteilnahme auf einer Armbinde, Mönchengladbachs Marcus Thuram ging symbolisch in die Knie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi forderten auf T-Shirts «Justice for George Floyd».

Der Kontrollausschuss des DFB entschied nun, keine Verfahren gegen das Quartett einzuleiten. Den Statuten des Deutschen Fussball-Bundes zufolge wären solche Aktionen indes untersagt gewesen. (zap/sda/dpa)

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Jadon Sancho und Co. protestieren gegen Rassismus

Anti-Rassismus-Demo: Rund 1000 Menschen protestieren friedlich in Zürich

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    Alle Leser-Kommentare
  • Neruda 03.06.2020 17:49
    Highlight Highlight Jaja und wenn die Celtic Fans sich mit den Palästinensern gegen das Apartheidregime (Haaretz) in Israel solidalisiert wird man von der UEFA bestraft. Für die Erinnerung an den gewaltlose Widerstandskämpfer Bobby Sands wird man gebüsst wegen politischer Message, aber die UEFA selber macht das gleiche beim Tod des Widerstandskämpfers Nelson Mandela. Fussball ist seit jeher politisch, diese willkürliche Büsserei eh inkonsequent und nur lächerlich, solang es keine Hetze oder Rassismus ist.
  • Victor Paulsen 03.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Die bundesliga ist im verhältniss zu anderen ligen und verbände deutlich vorbildlicher

Mainz-Fan kündigt wegen «zu vieler dunkelhäutiger Spieler» – die Antwort des Klubs sitzt

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