Filme und Serien
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Harry Potter und die Kammer des Schreckens.

Bild: Warner Bros. Pictures

«Harry Potter» soll als Serie weitergehen



Warner Bros., das Studio hinter den «Harry Potter»-Filmen, möchte das lukrative Franchise ausbauen. Wie The Hollywood Reporter berichtet, gibt es Pläne für eine Serie. Diese soll dann auf dem hauseigenen Streaming-Dienst HBO Max erscheinen.

Aktuell befände sich das Projekt noch in einer sehr frühen Phase. Allerdings hätten sich die Verantwortlichen bereits mit den Drehbuchautor*innen getroffen, um erste Ideen zu diskutieren. Damit ist noch unklar, um was es in der Serie gehen könnte. Dass Daniel Radcliffe in seiner Kultrolle zurückkehrt, ist eher unwahrscheinlich. Er hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er keine Ambitionen habe, Harry Potter erneut zu spielen. Auf die Frage, ob er in «Phantastische Tierwesen» auftauchen werde, meinte er in einem Interview mit Variety:

«Das glaube ich nicht. Ich mag es nicht, Nein zu Dingen zu sagen, aber es ist nicht etwas, das ich unbedingt machen möchte. Ich habe das Gefühl, dass diese Filme sich weiterentwickelt haben und es ihnen auch ohne uns gut geht. Ich bin glücklich, so wie es jetzt ist.»

Filmableger sind ein Problemkind

Zwar hat Warner den Bericht von The Hollywood Reporter nicht bestätigt, allerdings erscheint es durchaus plausibel. Warner hatte zuletzt mit dem Filmableger «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind» fortlaufend mit Problemen zu kämpfen. Das fing damit an, dass der zweite Teil bei Kritikern durchflog und an den Kinokassen fast 200 Millionen weniger einspielte. In Anbetracht dessen, dass Warner das Budget für die Fortsetzung um 20 Millionen erhöht hatte, sicher eine Enttäuschung für das Studio.

Viel mehr zu schaffen machten Warner aber diverse Imageprobleme von beteiligten Personen. Zum einen war da Joanne K. Rowling, die auf Twitter mehrfach transphobe Tweets abgesetzt hatte. Dies gipfelte darin, dass sich unter anderem Emma Watson, Daniel Radcliffe und Eddie Redmayne öffentlich von Rowling distanzierten. Später wurde bekannt, dass Rowling nicht mehr alleine am Drehbuch für den dritten Teil geschrieben hat. Ob das in Zusammenhang mit ihren Tweets steht, ist allerdings unklar.

FILE - In a Wednesday, Dec. 11, 2019 file photo, author and Lumos Foundation founder J.K. Rowling attends the HBO Documentary Films premiere of

Joanne K. Rowling hat sich selbst ins Abseits getweetet. Bild: keystone

Ebenfalls Sorgen bereiteten Warner die beiden Darsteller Johnny Depp und Ezra Miller. Nachdem Depp mit seiner gerichtlichen Auseinandersetzung mit Amber Heard monatelang für Schlagzeilen gesorgt hatte, trat Depp auf Bitten von Warner von seiner Rolle zurück. Für ihn übernimmt Mads Mikkelsen. Auch Ezra Miller, der Credence Barebone spielt, hatte im Frühjahr 2020 für Schlagzeilen gesorgt: In einem geleakten Video ist zu sehen, wie er in einer Bar eine Frau würgt und zu Boden wirft. Später hiess es, dass dies nur ein Scherz gewesen sei und das Video einen falschen Eindruck vermittle. Bisher scheint der geleakte Clip keine Konsequenzen für Millers Besetzung gehabt zu haben.

(pls)

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