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Inteligent Design sieht Gott als kreativer intelligenter Geist und Gestalter. Bild: shutterstock.com

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Wenn aus Gott intelligentes Design wird, macht das auch nichts besser

Christliche Fundamentalisten versuchen den Widerspruch von der Schöpfungslehre und der Evolutionstheorie aufzulösen. Daraus resultiert eine seltsame Theorie.



Mit dem Alten Testament hat Gott den strenggläubigen Christen, die die Bibel als authentisches Wort Gottes auslegen, ein Ei gelegt. Nicht nur erscheint Gott darin als rachsüchtiger, gewalttätiger Schöpfer, es werden auch Hunderte Gräueltaten beschrieben. Das passt schlecht zum Bild vom liebenden Vater aus den Sonntagspredigten.

Eine Krux der besonderen Art ist auch das Buch Genesis, das die Erschaffung der Erde in sechs Tagen beschreibt. Diese abenteuerliche Theorie, Kreationismus genannt, kann kein halbwegs gebildeter Mensch ernst nehmen, zumal nach dieser «göttlichen Idee» die Welt maximal 10‘000 Jahre alt wäre.

An der Genesis kauen christliche Fundamentalisten schwer, denn bei der Zeitrechnung hat sich der allwissende Gott offensichtlich kolossal verhauen. Versteinerte Ammoniten und Überreste von Mammuts und Dinosauriern zeigen, dass die Erde nicht 10'000 Jahre alt ist, sondern älter. Viel älter. Eben Hunderte Millionen Jahre.

Wer dem Intelligent Design ein wissenschaftliches Mäntelchen umhängt, braucht wohl eine ähnliche religiöse Verblendung wie die Kreationisten.

Gott hat sich also laut dem Alten Testament nicht nur ein wenig geirrt, sondern radikal. Oder war es vielleicht der ahnungslose Moses, der sich die Idee von der Genesis aus den Fingern gesaugt hat?

Strenggläubige Christen ficht all dies nicht an. Sie vertrauen ihrem Gottes und der Bibel mehr als den Wissenschaften und den versteinerten Zeugen.

Den nächsten Tiefschlag versetzte ihnen Darwin mit seiner Evolutionstheorie. Als der Forscher nachwies, dass wir Menschen nicht von Gott erschaffen wurden, sondern das Produkt genetischer und evolutionärer Entwicklung sind, war dies für die damalige Kirche eine schiere Zumutung und für die konsternierten Geistlichen eine Kränkung.

Ihre reflexartige Abwehrhaltung erinnert an die Verfolgung von Galiläo Galilei, der das heliozentrische Weltbild entwickelte und bewies, dass sich die Erde um die Sonne dreht und folglich nicht das Zentrum des Universums sein kann. Er musste teilweise abschwören, um dem Scheiterhaufen zu entgehen. Gefängnis und Hausarrest blieben ihm trotzdem nicht erspart.

Ausweg aus der Sackgasse

Tiefgläubige Christen, die Verstand und Vernunft nicht ganz auf die Seite räumen konnten, suchten einen Ausweg aus der geistigen, wissenschaftlichen und historischen Sackgasse. Ein paar Schlaumeier aus den USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, schienen Mitte der 1980er Jahre die ultimative wissenschaftliche Lösung für die kniffligen Rätsel der Zeitrechnung und der Evolutionstheorie gefunden zu haben.

Sie verkündeten stolz die Idee des Intelligenten Designs (ID). Damit versuchten sie, den Kreationismus mit angeblich wissenschaftlichen Argumenten zu verteidigen.

abspielen

Kritische Auseinandersetzung mit der Theorie des Intelligenten Designs. Video: YouTube/evolutionsbiologenDE

Konkret: Die Neokreationisten aus den USA machten dem staunenden Publikum weis, Gott sei quasi ein kreativer intelligenter Geist und Gestalter. Und letztlich der Urheber aller Phänomene des Universums und des Lebens auf der Erde schlechthin.

Bestätigung der Evolutionstheorie

Damit bestätigten und erklärten sie in abgewandelter Form auch die Evolutionstheorie. Ihre Vorstellung: Evolutionäre Entwicklungen würden nicht durch Mutation und Selektion erfolgen, vielmehr steure ein übersinnliches ID die evolutionären Prozesse. Dieses ID kann aber nur Gott sein.

Doch dies versuchen die ID-Exponenten zu verschleiern. Sie reklamieren für ihre Theorie einen wissenschaftlichen Anspruch, der nichts mit Religion zu tun habe.

Intelligentes Design als Tarnung

Eine fadenscheinige Begründung. Die Urheber und Vertreter des ID stammen aus freikirchlichen Kreisen und wollen, dass in den Schulen der USA nicht nur die darwinistische Evolutionstheorie gelehrt wird, sondern gleichberechtigt auch ihre modifizierte, pseudowissenschaftliche Form, die dem Kreationismus sehr nahe kommt.

Wer dem ID ein wissenschaftliches Mäntelchen umhängt, braucht wohl eine ähnliche religiöse Verblendung wie die Kreationisten, die weiterhin an die Schöpfungslehre der Bibel glauben.

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335Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kupetzky 19.08.2020 07:18
    Highlight Highlight Das alte und das neue Testament wurde von Menschen geschrieben. Und ist ziemlich dumm - wie Hugo Stamm richtig anmerkt. Und doch ist seine eigene Haltung im grundsatz identisch zu der heutiger kreationisten. Nur 180° umgekehrt. Es ist die Froschperspektive eines - aus seiner Sicht - allwissenden.
  • Share 18.08.2020 20:50
    Highlight Highlight Darwinismus erklärt eine Leistungsforderung, die nicht zu beweisen ist und Intelligenz misst, die ihrerseits als vererbbar verstanden werden will. Über 150 Jahre Volkserziehung soll demnach eine Überlegenheit postulieren, die in einem geschlossenen Raum nur bedingt zu evaluieren ist, im offenen Feld gänzlich versagt. Es geht nicht um Wissenschaftlichkeit, sondern einzig und allein darum Marker zu finden. Das Einstein‘sche Hirn hat nichts derartiges beweisen können.
  • what's on? 18.08.2020 17:50
    Highlight Highlight @Hugo Stamm: Interessant wäre Ihre Beurteilung der aktuellen mRNA-Imfpstoff-Forschung und die fehlende Kritik der Gentech-Kritker... Das hat ja auch mit "wir spielen Gott" zu tun.
  • Alienus 18.08.2020 17:48
    Highlight Highlight Alu
    .

    Der Aluhut, der gute allerliebster Aluhut,
    der tut manch einem skeptisch Hirne gut.
    Bedecket Kopf, Hirn und auch Verstand,
    da kommen Hirnis außer Rand und Band.

    Da Skeptiker oft bei Bildung arg verpennt,
    dabei manch Hirn ohne Aluhut verbrennt,
    greifen sie allerliebst zum rettend Aluhut,
    juchzen, schreien - der Aluhut tut so gut.

    Schützt gut vor wissenschaftlich Winden,
    bestens, wo sich Hirneslücken befinden.
    Skeptiker schützen sicher mit Bedacht,
    ihr kümmerlich Reste der Hirnespracht.

    Warum werden Köpfe mit Aluhut bedeckt?
    Das kein falsches Wissen ins Hirn gesteckt!
    • Pasionaria 18.08.2020 22:46
      Highlight Highlight Schlussfolgerung:
      denen es fehlt an Verstand und Wissen,
      deren Leben durchwegs ist leer bis besch...
      diese Klugscheisser wähnen sichgrosse Meister,
      dabei sind sie bloss Meister der Kleingeister.
  • Ian Cognito 18.08.2020 11:19
    Highlight Highlight "Papas Wege sind unergründlich"

    - Jesus Christus 2020
  • Oxymora 17.08.2020 10:07
    Highlight Highlight Ausser dass Wale in ihrem Magen auch Passagiere befördern können gibt die Bibel nicht viel her über Wale.

    Weis vielleicht jemand hier im Blog, wozu der Schöpfer, den Walen Beinknochen eingesetzt hat?
    Benutzer Bild
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 17.08.2020 12:56
      Highlight Highlight Die Paläogeologie kann das seit dem Urknall bis Heute noch nachvollziehen, wie die Erde entstanden ist, verbindlich der evolutionären Vergangenheit.

      Benutzer Bild
    • bbelser 18.08.2020 10:19
      Highlight Highlight Der Chöpfer, dieser Chelm, will die praven Kläubigen damit verwirren und prüfen.
      Erziehung durch Verwirrung.
      Das intelligente Konzept der ID-Jünger.

      Vielleicht meinen die aber auch, der Chöpfer habe das gar weise für einen späteren Spaziergang der bedrohten Kolosse eingebaut. Um die skrupellosen Walfänger zu verwirren...
      Was ja wirklich gar nicht so ein blöder Einfall wäre.
    • Share 18.08.2020 20:54
      Highlight Highlight @ Oxymora
      Die waren schon da und sind Überbleibsel vom Saurierdasein. Als dies noch ein Fettes Flusspferd war und diese Fettschicht rettete den Saurier weil er schwimmen konnte. Die Füsse wurden nicht mehr benötigt und bilden sich seither zurück. Aber man weiss ja nie, vielleicht trocknet das Meer aus und sie werden wieder benötigt. Das Luftloch haben sie ja auch behalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 17.08.2020 03:10
    Highlight Highlight Unsere Gehirne sind einfach zu wenig kreativ und leistungsfähig, um die Frage nach dem Ursprung, dem Wesen und dem Zweck des Lebens zu beantworten. Vielleicht ist das auch gar nicht nötig.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 17.08.2020 17:23
      Highlight Highlight Locutus, vielleicht liegt es darin, dass einmal in früher, früher Zeit, einmal ausserirdische Aliens kamen, um von dem Mond sein grössten Teil zu nehmen, in dann in der Geologie als Gärtner auf der Erde viele Gemüse-Sorten anpflanzten, das könnte im Schöpfungsbericht rein passen, insofern es wahr ist, oder auch nicht!?
  • Stefan Mens 16.08.2020 10:31
    Highlight Highlight Es gibt 2 Arten von Menschen: Suchende und vermeintlich “Wissende”. Ich suche erst, bevor ich’s weiß.

    Oder anders: Glaubst du noch oder weißt du schon?
    • bbelser 16.08.2020 14:33
      Highlight Highlight Sind sie nicht herrlich, diese Schwarz-Weiss-Denker, die so haargenau wissen, in welche Schubladen sie die Menschen zu stecken haben?

      Ein wenig Demut vor der Vielfalt der Menschen täte auch dir ganz gut.

      Und jetzt weitersuchen, du Wissender... 😉
    • Pasionaria 16.08.2020 14:36
      Highlight Highlight Einwand, es gibt sogar drei Arten Menschen (welche Vielfalt!):
      Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiss alles besser.
      (good old Sokrates der 1.)
    • Spooky 17.08.2020 19:12
      Highlight Highlight @Pasionaria

      "...und die Dumme weiss alles besser."

      Stimmt nicht. Sonst wüsstest du ja alles besser. 😎
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rene Goeckel 16.08.2020 10:15
    Highlight Highlight Liebe Redaktion, die Kommentare werden offensichtlich von einer voreingenommenen Person begutachtet und gelöscht. Bisher wurde nichts von mir gelöscht, bei meiner Ausdrucksweise war das auch nicht nötig. Habt Ihr diese Stelle neu besetzt?
    • Oxymora 16.08.2020 12:27
      Highlight Highlight @Rene Goeckel

      Vielleicht ist da auch ein Zufallsgenerator am löschen.

      Man muss den Dingern nur die Gewünschte Löschquote eingeben, der Rest machen sie dann von alleine.
    • Pasionaria 16.08.2020 13:52
      Highlight Highlight Zuerst verwirren sich die Worte gewisser Fundis > B., dann entwirren Einwände > A. mit Worten, und schließlich verwirren die Löschaktionen gewisser Moderatoren.
      Der Blog EIN Verwirrspiel. Muss das sein oder Macht des göttl. Schicksals?
    • Alienus 16.08.2020 19:33
      Highlight Highlight Nein, es ist ein Kastrator.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spargel 16.08.2020 01:55
    Highlight Highlight Die Texte von H. Stamm könnten sich auch auf Berufsoffiziere der Schweizer Armee beziehen.

    Wer nicht spurtet wird unehrenhaft rausgeschmissen. Täglich werden Szenarien in den Kopf getrichtert, die wohl nie passieren werden (Offenbarung). Wenige Gurus profitieren (Ruag). Mit erleuchtenden Personen wird geworben (Fanny). Jeder A.d.A trägt dieselben Kleider (TAZ), wer nicht dabei ist muss bezahlen (ESTV), Es entsteht ne Gruppendynamik und neue werden in einer Zeremonie aufgenommen (Hamburgertaufe). Oder, könnt es sein, dass der TAZ mal gebraucht wird? Im Winter im Schnee oder im Sommer im Wald
    • bbelser 16.08.2020 09:59
      Highlight Highlight Hierarchische Systeme, die auf einer Befehl-Gehorsam-Struktur aufbauen, Individualität durch Uniformierung reduzieren, einem vermeintlich unhinterfragbaren Zweck dienen, sind immer in der Gefahr, sektiererisch zu werden.
      Das betrifft Religionen ebenso wie Parteien, Interessengruppen, Militär, Verbindungen und viele Organisationen mehr...

      Wachsamkeit ist überall geboten, wo sich solche Organisationen demokratischer Kontrolle entziehen wollen.
  • Pool 16.08.2020 01:50
    Highlight Highlight Den Kreationisten bereitet es doch einfach Spass, Menschen wie Herrn Stamm zu ärgern? ;/
    • T13 16.08.2020 11:28
      Highlight Highlight Schön wärs
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 16.08.2020 01:42
    Highlight Highlight Wer die Schöpfungstheorie glaubwürdig erschaffen will, muss auch den Regen begründen, wie es ihn den Regen geschaffen wurde, denn davon ist im Schöpfungsbericht nichts geschrieben, es sei den man glaube an Aliens, die den Regen nachträglich aus dem All hierher auf die Erde brachten.
    • Mascarpone 17.08.2020 04:49
      Highlight Highlight Du bist ein richtiges Bibel-Genie. Da ja in der Bibel auch die Banane, die Schoggi und das Fondue nicht erwähnt sind, kann sie demnach nicht stimmen. 100 Points für alle Schöpfungs-Kritiker.
    • bbelser 17.08.2020 09:21
      Highlight Highlight Viel viel schlimmer:
      Bier wird nicht erwähnt.
      Noch begründet.

      BIER!!

      Damit ist jede Authentizität der Bibel dahin.
      Windhauch.
      Mindestens Kölsch hätten sie erwähnen müssen, diese Banausen aus dem Schöpfungstheorie-Schreibkurs.

      (Ok, seit der revidierten Lutherübersetzung 2017 wurde immerhin "starkes Getränk" durch "Bier" ersetzt. Ein Anfang...)
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 17.08.2020 11:25
      Highlight Highlight Eine These ist dass es in der Bibel keinen Regen erwähnt ist, und deshalb auch keine Schöpfung -- À la carte gegeben hat, da nichts vom Regen erwähnt ist, selbst nicht nach Milliarden Jahren nicht, in unserer Bibel nicht, also kann man davon ausgehen, dass etwas - laut in diesem Schöpfungs-Bericht etwas schief gegangen ist, seit entstehen des Planeten bis Noahs, also kann ich davon ausgehen, dass es keine Schöpfungstheorie gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 16.08.2020 01:19
    Highlight Highlight Schrödingers Katze
    • bbelser 16.08.2020 09:59
      Highlight Highlight Nachbars Lumpi
    • Alienus 17.08.2020 04:34
      Highlight Highlight Spookys Vögelchen
    • Spooky 17.08.2020 19:20
      Highlight Highlight Alienus' Maus
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 15.08.2020 22:55
    Highlight Highlight Drei Fragen bleiben und werden durch keine Wissenschaft jemals hinreichend vollständig beantwortet werden können:
    Die Frage nach dem Anfang des Universums
    Die Frage nach dem Anfang des Lebens
    Die Frage nach dem Anfang des Bewusstseins

    Das ist mein Standpunkt und niemand wird gezwungen, diesen Standpunkt zu teilen.

    Solange diese Fragen aber offen bleiben und m. E. offenbleiben, bis es uns nicht mehr gibt und wir längst verschwunden sind aus dem All des Werdens und Vergehens, solange wird es einen nichtigen Raum für allerlei Spekulationen darüber geben.

    Denke nach und urteile redlich.

    http://xh
    • bbelser 17.08.2020 09:37
      Highlight Highlight Naturwissenschaft kann wahnsinnig Vieles und Faszinierendes erforschen und erklären.
      In dem abgegrenzten Frageraum und mit dem klar definierten Instrumentarium, das sie hat.
      Sie wird aber immer nur die Frage nach dem "Wie" beantworten.
      Für unser Weltverständnis ist das schon "unendlich" viel.
      Aber nicht genug.

      Darüberhinaus werden Menschen und Wissenschaften mit ihren eigenen Methoden und Instrumenten immer auch den Fragen des "Warum" und "Wozu" nachgehen, die Fragen nach Sinn und Bedeutung wachhalten und vertiefen.
      Musik, Dichtung, Theater, Malerei etc. begleiten diese Fragen.
  • T13 15.08.2020 22:53
    Highlight Highlight Intelligent design ist genau der gleiche Schwachsinn wie die flat earth Theorie.
    Sie haben nicht einen stichhaltigen Beweis aber die Massen an beweisen der anderen Seite sind natürlich allesamt gefälscht und nur sie haben den wahren Durchblick.
  • Eisen&Ton 15.08.2020 21:37
    Highlight Highlight Die Behauptung kreationistischer Kreise, das Universum sei nur einige tausend Jahre alt, basiert auf einer falschen Interpretation der "Schöpfungstage". Der Begriff "Tag", wie ihn die Bibel verwendet, muss sich nicht zwingend auf einen Tag von 24 Stunden beziehen sondern kann eine nicht definierte Zeitperiode umfassen, wie Psalm 90:4 zu entnehmen ist: "Denn 1000 Jahre sind in deinen [Gottes] Augen nur wie der gestrige Tag,[...]". Wissenschaftliche Angaben zum Alter der Erde bzw. des Universums von mehreren Mia. Jahren sind demnach auch vom biblischen Standpunkt aus gesehen absolut realistisch.
    • Oxymora 16.08.2020 00:31
      Highlight Highlight @Eisen&Ton

      Schöner Psalm. Daraus können wir zudem entnehmen das Gott mindestens zwei Augen hat.
    • Mascarpone 17.08.2020 04:52
      Highlight Highlight Genau. ER sieht dich...
  • Lienat 15.08.2020 20:53
    Highlight Highlight Ob es eine Gottheit gibt und inwiefern diese bei der Schöpfung eine Rolle gespielt hat, wage ich als Agnostiker nicht zu beantworten.

    Wäre ich gläubig, würde ich ein göttliches Wirken aber am ehesten in der unglaublichen Perfektion der Naturgesetze suchen. Wären diese nicht exakt so, wie sie eben sind, könnten sich Elementarteilchen nicht zu Atomen verbinden, aus Atomen könnten keine Moleküle entstehen, es gäbe keine Aminosäuren und auch keine Evolution.

    Statt dessen die einzig wahre Wahrheit in einer Jahrtausende alten Geschichtensammlung zu suchen, erachte ich hingegen als ziemlich naiv.
    • redEye 16.08.2020 19:02
      Highlight Highlight @Lienat: erhänzend möchte ich anmerken, dass es ein Fehlschluss wäre, aus der „Perfektion“ der Naturgesetze auf die Notwendigkeit eines Schöpfers zu schliessen. Fakt ist, dass wir uns nur in diesen Bedingungen wiederfinden können, die unsere Existenz erlauben. Ein Vergleich fehlt damit. Dass diese Bedingungen durch Millionen von zufällig zusammengewürfelten Anfangsbedinungen zustandegekommen sind, also Resultat eines evolutionsähnlichen Vorgangs sind, erscheint nicht weniger wahrscheinlich als dass ein Schöpfer, dessen Ursprung oder Ewigkwit wiederum selbst erklärt werden müsste.
    • Lienat 16.08.2020 20:11
      Highlight Highlight @redEye: Das ist absolut korrekt. Man nennt es das anthropische Prinzip. Aber genausowenig, wie die Perfektion der Naturgesetze die Existenz eines Gottes beweist, ist die Evolutionslehre ein Beweis gegen seine Existenz (sondern höchstens dafür, dass es ihn nicht zwingend voraussetzt).

      Aber wie gesagt, als Agnostiker erlaube ich mir kein Urteil darüber, ob es eine Gottheit gibt oder nicht. Falls es eine gibt, wird sie das aber vermutlich nicht weiter stören. Ansonsten würde sie in ihrer Allmacht sicher einen Weg finden, um mich (und alle anderen Menschen) zum Glauben zu bekehren.
    • redEye 16.08.2020 20:52
      Highlight Highlight @Lienat Da kann ich nur zustimmen. Agnostizismus und Atheismus schliessen sich m.E. übrigens gegenseitig nicht aus: Auf der Wissensebene kann ich nicht mit letzter Sicherheit sagen, dass es keinen Gott gibt - der negative Beweis lässt sich schlicht nicht erbringen; das scheitert schon an der Definition von „Gott“. Auf der „Glaubensebene“ bin ich jedoch überzeugt, dass es keine Götter im klassischen Sinn gibt. In diesem Sinn bin ich agnostischer Atheist: ich kann nicht behaupten, dass ich WISSE, dass es keinen Gott gibt (Agnostizismus), aber ich GLAUBE an keinen (Atheismus).
    Weitere Antworten anzeigen
  • L'enfer c'est les autres 15.08.2020 20:39
    Highlight Highlight Das Kind kommt zur Mutter und fragt: "Mama, wie sind die Menschen entstanden?" Die Mutter erzählt von Gott, Adam und Eva und so weiter. Das Kind erwidert:"Aber Papa hat gesagt wir stammen vom Affen ab!"
    "Weisst du, ich habe dir von meiner Familie erzählt und Papa von seiner.. "
    • Spargel 16.08.2020 01:37
      Highlight Highlight herrlich
  • Michael Bamberger 15.08.2020 19:34
    Highlight Highlight Wer zur Schulzeit im Biologieunterricht nicht im Tiefschlaf vor sich hindöste, weiss, dass Evolution durch natürliche Selektion, sexuelle Selektion oder durch zufälligen Gendrift stattfindet.

    Zufälligkeit widerspricht aber diametral dem "Plan eines intelligenten Schöpfers", wäre aber vorstellbar mit einem "chaotischen Schöpfer", der vor rund 235 Millionen Jahren die Dinosaurier entstehen liess, um diese dann vor rund 66 Millionen Jahren auf einen Schlag auszulöschen um endlich Platz zu machen für seine "Krone der Schöpfung".

    Jede durchschnittliche Designagentur wäre schon lange pleite.
    • Share 15.08.2020 21:36
      Highlight Highlight Ach komm, Evolution ist im Biologieunterricht kein Thema, weil Selektion per Se elitär ist. Und genau dieses Faktum ist Grund genug vom Stamm‘schen Sektenblog hinterfragt zu werden. Religion, also Bekenntnis ist Haltung. Alles andere, sagen wir mal, Emotionen, Storytelling und so.Leider so erfolgversprechend, dass Evolution es in die Schulbücher geschafft hat.
    • Michael Bamberger 15.08.2020 22:34
      Highlight Highlight Share: "...weil Selektion per Se elitär ist."

      Blödsinn!

      "Grundlage der natürlichen Selektion ist die jeweilige Wahrscheinlichkeit, mit der Individuen ihre Erbanlagen an die Folgegeneration weitergeben." (Wikipedia)

    • Share 16.08.2020 09:43
      Highlight Highlight Michael
      Die Natur selektiert nicht. Sie folgt dem Instinkt. Sie rechnet auch nicht. Menschen tendieren dazu ihre Willensfreiheit auf die Natur zu übertragen und obwohl sie den Instinkt noch in sich tragen berechnend vorzugehen. Die Erfindung von Parfüms, Riechstoffen ist eine dieser Fertigkeiten, Bedenken und Hemmungen zu manipulieren um Selektion zu betreiben. Evolution ist auf so viele Prämissen angewiesen, dass deren Logik grundsätzlich Frage gestellt werden muss. So verhält es sich auch mit der Willensfreiheit vs Zwang.
    Weitere Antworten anzeigen
  • E.T 15.08.2020 19:26
    Highlight Highlight Das einzig Richtige sind Dauerwerbe(Sekten)blogs. Die einzige Gottheit ist die Natur. Darum wäre die Gralsbotschaft am naheliegendsten resp. am weitesten entfernt von einer Sekte :)
  • Nonbeliever 15.08.2020 18:38
    Highlight Highlight Dass am Intelligent Design nichts dran ist, bzw. das Design doch eher unintelligent kommt, kann man daran ersehen, dass einiges in den biologischen "Konstruktionen" regelrechtes Pfuschwertk ist. Beispiele: Auge, Sehnerv, Vagusnerv etc.
    Wen es näher interessiert:
    https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/von-wegen-perfekte-evolution-die-natur-ist-voller-fehlkonstruktionen-3/
    Vorausgesetzt es gäbe diesen Schöpfergott, der in seiner absoluten Perfektion die Lebewesen designt hätte, dann wären ihm sicher keine Fehler unterlaufen. Oder ist dieser Gott gar nicht perfekt? Oder gibt es ihn gar nicht?
    • bbelser 16.08.2020 09:50
      Highlight Highlight Hab mich zu wenig mit ID und seinen Anhängern beschäftigt.
      Aber reden die tatsächlich von Perfektion? Ich vermute, auf der Argumentationslinie kriegt man sie kaum.

      Unser menschliches Intelligentes Design ist ja auch nie perfekt, sondern vielfach ökologisches Pfuschwerk, siehe SUVs, Kohlekraftwerke, Überzüchtungen von Tieren etc.

      Ich halte allerdings generell die Idee, die Bibel heute als naturwissenschaftlich relevantes Buch zu lesen, für unsinnig.
    • Nonbeliever 16.08.2020 10:35
      Highlight Highlight Zitat: "Unser menschliches Intelligentes Design ist ja auch nie perfekt, sondern vielfach ökologisches Pfuschwerk, siehe SUVs, Kohlekraftwerke, Überzüchtungen von Tieren etc...." So, so Du stellst also den Menschen auf die Stufe von Gott, indem du andeutest, dass sowohl der Mensch als auch Gott nicht perfekt ist in seinen Konstruktionen. Ich dachte immer ihr Bibeltreuen halte Gott für unfehlbar und allmächtig.
    • bbelser 16.08.2020 15:27
      Highlight Highlight @Nonbeliever:
      Du hast mich vermutlich falsch einsortiert in deinen Schubladen.
      Gibts hier öfter.

      Ich halte die ID - Theorie für einen schwachen Versuch, die Bibel auf Teufel komm raus zu "vernaturwissenschaftlichen".
      Ähnlich hinfällig wie die von Feuerbach kritisierte "Lückenbüsser"-Gottesvorstellung.

      Gott Potenzierungen menschlicher Eigenschaften zuzuschreiben wie Allwissen, Allgüte, Allmacht halte ich für ebenso unsinnig wie ihm "Spaghettimonstrosität" zuzuschreiben.
      Gottesgläubige stehen immer vor dem Paradox, nichts "Wahres" über Gott sagen zu können, das nicht zugleich auch falsch ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.08.2020 17:21
    Highlight Highlight Gegen die ihre Meinung in den Mund anderer legen, um an ihrer Meinung recht zu bekommen, obwohl ihnen nicht bewusst ist, welchen Unsinn gegen uns zu verwenden ist.

    Zitat von mir!

    In dritter Person zu schreiben, um seine Schöpfungstheorie in den Mund anderer zu legen, das scheint ihre Waffe gegen die Evolution zu sein, aber ist noch lange nicht der Beweis, die der Nachweis einer Schöpfungstheorie wirklich würdig ist.

    Den wohlwollenden Wunsch zu verspüren, die Meinung seiner selbst, zu der Meinung anderen zu machen, durch behaupten, dass die Meinung anderer, dieselben seiner Meinung selbst ist, hat nichts mehr mit freier Meinungsfreiheit zu tun!



    • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.08.2020 18:10
      Highlight Highlight Die Behauptung: Dass jeder Mensch muss doch glauben, das sein Glaube an eine Schöpfung nicht abzuweisen ist, < das ist der Versuch seine Meinungsauffassung u. zu der Meinung anderer einzuwirken, indem man behauptet dass es keine andere Möglichkeit gibt, an eine andere Schöpfung zu glauben, die nichts mit der Christen zu tun haben, denn es gab bisweilen noch andere Kulturen, die ihren Schöpfer in der Sonne sahen, und das nicht nur bei wenigen Kulturen, u. damals waren die Zivilisationen der Erkenntnis naher, wie unser Universum entstanden ist!
    • Heidi Weston 15.08.2020 18:20
      Highlight Highlight @Ein Biss...
      Können Sie mir bitte erklären, wie das funktionieren soll, seine eigene Meinung jemanden anderes in den Mund zu legen?

      Eine Meinung ist gemäss Duden, eine persönliche Ansicht oder eine persönliche Überzeugung. Man kann diese Ansicht aufschreiben oder aussprechen, aber jemanden in den Mund legen? Das ist doch unhygienisch!
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.08.2020 19:26
      Highlight Highlight Heidi Weston,
      es lässt sich alles missbrauchen, sogar manipulieren, dass etwas als das angesehen wird, was es gar nicht ist, und versucht es dem andern zu indoktrinieren, so wie es Fundamentalisten der Fall ist, auch wenn es noch so unlogisch ist, für diese Gemeinschafts-Mitglieder scheint das zu stimmen, auch wenn es irrrational ist, und dass das unter freier Meinungsüberzeugung verstehen kann, ist nur die Einsicht des eigenen Gutdünkens, der mutmasst andern seine Meinung abzuwerten, und sich darüber zu belustigen. Wo will doch die eigenen Ansichten erhalten bleiben, indem andere Meinung schlecht macht, denn nur so kann man andere dazu bewegen, seine andere Meinung, andern aufzuschwatzen!
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  • Zeit_Genosse 15.08.2020 16:34
    Highlight Highlight Engstirnigkeit erkennt man daran, wenn jemand die breite aller Möglichkeiten nicht aushält und sich deshalb in eine der vielen unbewiesenen Wahrheiten flüchtet. Diese zur eigenen Wahrheit gewordene Möglichkeit wird dann gegenüber allen äusseren Einflüssen, die nicht ins eigene Weltbild passen, verteidigt. Bei den „grossen Fragen“ gibt es oft keine eindeutige Antwort, vielmehr weitere Fragen. Oft lassen sich keine oder nur vage Beweise ermitteln und Diskussionen verkommen leicht der Prinzipienreiterei. Wir urteilen & werten (Herze & Blitze) ohne Evidenz und vergessen, es auch mal sein zu lassen
    • Heidi Weston 15.08.2020 18:25
      Highlight Highlight „Unbewiesene Wahrheiten“ ist ein Paradoxon.

      Entweder es ist eine Theorie oder Behauptung, also noch nicht bewiesen, oder es ist eine Wahrheit, dann ist es Bewiesen.
    • Zeit_Genosse 16.08.2020 21:48
      Highlight Highlight Bei aller Warheits- und Beweissuche darf man nicht vergessen, dass viele Menschen sich ihre Wahrheiten selbst machen oder aussuchen. Sie glauben an etwas. Bei Irrationalität helfen Fakten nur bedingt, weil sie ein selbstausgesuchtes Weltbild in Frage stellen können. Das ist unbequem und anstrengend. Darum haben wir zunehmende Fakenews, Sekten, usw. Weil sie trotz aller Wissenschaft und Argumente funktionieren.
    • Rabbi Jussuf 16.08.2020 23:49
      Highlight Highlight Heidi
      Wahrheiten kann man nicht beweisen. Es ist also kein Paradox, sondern nur doppelt gemoppelt.
  • Beteigeuze 15.08.2020 13:31
    Highlight Highlight H.Stamm

    Ich picke jetzt von dem was Sie geschrieben haben nur 1 Argument heraus und das ist die EVOLUTION.

    Dass sich alles auf dieser Schiene bewegt, darüber sind wir uns sicher einig. Sie argumentieren, dass die Evolution aus ZUFÄLLEN besteht. Ich behaupte jedoch, dass die Evolution ein raffinierter, ausgeklügelten Plan ist, die sich Gott zu seinem Vehikel gemacht hat.

    Aber beweisen können wir das weder Sie noch ich. Wir bringen ANNAHMEN, bestenfalls THESEN, mehr nicht.

    Deshalb sind alle Diskussionen diesbezüglich Geschichten die sich die Hunde am Feuer erzählen u. somit zum vergessen.
    • Heidi Weston 15.08.2020 18:32
      Highlight Highlight @Beteigeuze

      Was ist das denn für eine Logik?

      Da hat ihr Gott die Zauberkraft das Universum, die Erde und all das Leben darauf innert sechs Tagen zu erschaffen und dann bringt es der gleiche Typ nicht fertig, die Natur vollständig und fertig zu erschaffen und muss ein System wie die Evolution einsetzten? Was macht das für einen Sinn? Entweder ist ihr Gott ein Pfuscher oder doch kein so guter Zauberer vor allem ist er nicht unfehlbar!
    • Prolonomics 16.08.2020 09:54
      Highlight Highlight @Heidi Whataboutism...
      @Beteigeuze: Dass etwas nicht messbares, nicht definiertes nicht existiert, kann natürlich nicht bewiesen werden, bewiesen werden kann ja nur was existiert. Darum müssen, zum Leidwesen der Orthodoxen, auch Religionen wie die Kirche des fliegenden Spaghetti Monsters offiziell anerkannt werden, die sich über dieses tolle Argument lustig machen.
    • ThisNameWasTaken 16.08.2020 16:40
      Highlight Highlight "dass die Evolution ein raffinierter, ausgeklügelten Plan ist, die sich Gott zu seinem Vehikel gemacht hat"...

      Schöne Behauptung, die sich leider nicht belegen lässt. Und um das ging es auch gar nicht, sondern das "Gottes Wort" offensichtlich rein mathematisch nicht stimmen kann. Aber wenn Sie bereit sind, die Evolution anzuerkennen, dann sollten wir wohl die Bibel entsprechend anpassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mascarpone 15.08.2020 13:30
    Highlight Highlight Warum heisst das hier eigentlich "Sektenblog"?! Das Einzige was Stamm hier liefert sind wöchentliche Tiraden gegen Christen. Meistens mit uralten "Pseudo-Anti-Argumenten", die ich nicht ernst nehmen kann. Er könnte doch mal zur Abwechslung gegen Mohammed lästern. Oder fehlt ihm der Mut dazu?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.08.2020 09:04
      Highlight Highlight Weißt du, herumstänkern mag ja spaßig sein.
      Aber peinlich wird, wenn man einfach etwas behauptet. So wie du gerade.

      Lies mal die von mir geposteten Links durch, die unter dem Kommentar von Autokorrektur stehen.

      Es gäbe noch einen zweiten Artikel von Hugo Stamm zum Thema Islam, den fand ich jedoch nicht mehr.
    • Mascarpone 16.08.2020 12:33
      Highlight Highlight Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir "Duzis" gemacht haben...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.08.2020 13:24
      Highlight Highlight Es ist nicht mein Problem, wenn du ein Problem damit hast, dass im Internet hauptsächlich auf Du und Du geredet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Autokorrektur 15.08.2020 12:45
    Highlight Highlight Dafür, dass sich das hier "Sektenblog" nennt, scheint es jede Woche nur um Christen zu gehen. Schade, ich hatte mir echt mehr erhofft.
    • Oxymora 15.08.2020 12:58
      Highlight Highlight @Autokorrektur

      Von welcher Sekte hätten Sie es den gerne?
    • TJ Müller 15.08.2020 13:41
      Highlight Highlight Ist halt eine der grössten Sekten auf dieser Welt.
    • rodolofo 15.08.2020 13:56
      Highlight Highlight Zuerst mal "vor der eigenen Haustüre kehren".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Prometheuspur 15.08.2020 12:43
    Highlight Highlight Intelligentes "Gott-Design" klingt wie göttliches Marketing, ist es aber nicht. Erstaunlich wieviel komisches und dümmliches Menschen doch glauben geschickt verpacken zu können, um es als Gott anzupreisen.


    Sinngemäß zitiert

    «Dieses ständige und krampfhafte Getue zu meinen, daß man Seelen für Gott gewinnen müße ist müßig. Denn was soll das - wenn ein Gott so hilflos ist, daß er diese Seelen nicht mal selber für sich gewinnen kann?!»
    Die coolen Worte Gandhis

    «Die Geschichten des guten Gottes hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem außer von ihm selbst hören möchte - basta»  ;)
    By Goethe
    • bbelser 15.08.2020 13:22
      Highlight Highlight Weder bei Gandhi noch bei Goethe war damit die Auseinandersetzung mit der Gottesfrage beendet.

      Btw: das Zitieren einzelner Sätzchen aus dem Aphorismen-Steinbruch ohne Kontext und Zusammenhang empfinde ich als ähnlich hilflos wie das Zitieren einzelner Sätzchen aus dem Bibel-Steinbruch.
    • Prometheuspur 15.08.2020 16:37
      Highlight Highlight Ja ich weiss @bbbbbelesener..
      Denken ist eine Anstrengung. Glauben ein Komfort.

      Kann ja jeder Mensch nachsehen, du hochgradiger Geistesprotz.
  • Mat_BL 15.08.2020 12:20
    Highlight Highlight Ich habe mal gelesen, dass die Wahrscheinlickeit das aus der "Ursuppe" der Mio. alten Erde, eine so hochkomplexe Materie wie die DNA allen Lebens entstand, ungefähr gleich gross ist, wie wenn nach der Explosion einer (alten) Druckerei, die einzelnen Bleibuchstaben aus der Luft auf ein A4 Blatt Papier fallen und dann einen sinnvollen, zusammenhängenden Text auf dem Blatt ergeben. Nur so. Finde den Vergleich einfach gut.
    • Autokorrektur 15.08.2020 12:56
      Highlight Highlight Wahrscheinlichkeiten sind so ein Ding; es gibt die statistische Wahrscheinlichkeit*, dass wenn du oft genug mit einer Hand auf einen Tisch schlägst, alle Atome aneinander vorbei gehen und deine Hand durch den Tisch geht. 52,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000,000 Male müsstest du auf den Tisch schlagen für eine Chance. (Google: "Can atoms miss each other")
    • bbelser 15.08.2020 13:49
      Highlight Highlight Was du Zufall nennst, sind einfach Entwicklungsschritte. DNA hat sich unter den Bedingungen auf unserem Planeten einfach faktisch entwickelt.

      Da wir an vielen Orten der Natur evolutionäre Prozesse beobachten oder auf diese schliessen können, liegt es nahe, auch für die Entwicklung von DNA Evolution anzunehmen.
      Angesichts der Fülle evolutionärer Prozesse (Evolution scheint ein Grundprinzip zu sein) liegt dies jedenfalls sehr viel näher, als hier einen "grossen Bastler" zu vermuten.

    • Share 15.08.2020 14:35
      Highlight Highlight Mir wurde mal gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit nicht mit Vorurteilen konfrontiert zu werden so unwahrscheinlich ist, dass mir empfohlen wurde, nicht für die Kirche zu arbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redEye 15.08.2020 12:04
    Highlight Highlight Allen Christen (und damit gleichzeitig allen anderen Anhängern von Religionen, die ihr Gottesbild auf eine heilige Schrift stützen) möchte ich empfehlen: Lesen Sie ihre heilige Schrit mal tatsächlich, und zwar von A bis Z. Überlegen Sie, wie sie Ihren Gott nach menschlichen Kriterien charakterisieren würden. Sie werden allzu menschliche Eigenschaften entdecken wie Stolz, Suche nach Anerkennung, Neid, Gier und fast immer auch einen starken Hang zu Gewalt. Warum haben die Götter das immer nötig? Stehen sie nicht über den Dingen? Nein, denn der Mensch hat sie nach seinem Ebenbild erfunden.
    • bbelser 15.08.2020 17:11
      Highlight Highlight Du denkst jetzt aber nicht wirklich, dass du der einzige Schlaukopf bist, der geschnallt hat, dass es sich bei den Beschreibungen von Göttlichem in der Bibel ausnahmslos um Gottesbilder handelt, die Menschen sich gemacht haben, um ihren spirituellen Erfahrungen Ausdruck zu verleihen?

      Menschen reagieren mit ihren Gottesbildern auf bestimmte Erfahrungen, die sie in ihrem Leben, Leiden und Lieben machen.

      Dir als Christenkritiker möchte ich empfehlen: lies doch neben der Bibel eine theologische Auslegung der Gottesbilder in der Bibel.
      Du wirst staunen, was Christen schon gedacht haben.
    • redEye 16.08.2020 09:14
      Highlight Highlight Mir ist durchaus bewusst, dass all die verschiedenen Bibelversionen und Strömungen Bibliotheken mit umfangreichsten Überlegungen produziert haben.

      Inhaltlich kann ich Deinem Input nur zustimmen: Gottesbilder sind Reaktionen der Menschen auf ihre Erfahrungen im Leben. Genau das ist der Punkt. Daraus die Existenz Gottes abzuleiten ist jedoch mindestens stark erklärungsbedürftig. Nicht weniger naheliegend wäre eine individual- und massenpsychologische Analyse des Phänomens.
    • bbelser 16.08.2020 10:43
      Highlight Highlight Warum Menschen aus ihren Erfahrungen heraus Gottesvorstellungen entwickeln, die Sinnhaftigkeit der Ableitung eines Gottes aus solchen Entwicklungen, der Zusammenhang von Glaube und Erfahrung, individual- und massenpsychologische Analyse religiöser Bewegungen: dies und viel mehr untersucht und reflektiert (selbstkritisch, interdisziplinär, human- und naturwissenschaftlich begleitet) moderne kath. oder ref. Theologie.
      Reagiert habe ich, weil du "allen Christen" empfiehlst, ihre "heiligen Schriften" ganz zu lesen. Das aber genügt bei Weitem nicht.
      Reflexion der Gottesfrage braucht viel mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.08.2020 11:32
    Highlight Highlight Wir wollen wissen wie unser blau grüner Planet Erde entstanden ist, u. uns über sein Paradies, unerforschten Ursprungs interessieren, wie gesund damals unser Baby bei seiner Geburt war.

    So sollte uns bewusst sein, u. uns sorge machen, wie aus dem Baby, zum erschlossenen kontinentalen Fauna entwickelt hat, u. noch lange so war, u. es uns jetzt egal ist, wie lange es uns noch gibt, dann werden Forschungs-Labore nie wissen, wie wir entstanden sind, daselbst die Nuklear Labore es bis jetzt nicht herausgefunden haben, wie die Erde entstanden ist, u. es noch in tausend Jahren es nicht wissen, da unser Planet nicht mehr bewohnbar ist.
  • Denverclan 15.08.2020 11:24
    Highlight Highlight Ob es einen „Gott“ gibt oder nicht, wir Menschen haben jedenfalls die Werkzeuge „bekommen“, um diese blaue Kugel zum Paradies oder zur Hölle zu machen. Es liegt also so oder so in unseren Händen, wir Menschen haben die Macht!!! Nun, Babylon macht uns einen Strich durch die Rechnung, wir scheinen es nicht fertig zu bringen, in derselben Sprache zu sprechen. Und der Mensch wird sich auch nie einig, wie er die Erde erhalten oder versenken will. Das Geniale an der Geschichte ist, während wir streiten, geht die Kugel wie von selbst den Bach runter. Es liegt also wohl am Streiten, nicht an Gott...
    • rodolofo 15.08.2020 14:01
      Highlight Highlight Gott hat doch nichts gegen den Streit!
      Würden wir denn sonst noch streiten?
    • Denverclan 15.08.2020 16:35
      Highlight Highlight @Rodolfo: Das Streiten sollte aber der Sache dienen und weder unserer Lebensgrundlage noch dem Leben als solches schaden. Egoismus als solches ist auch erst dann schädlich, wenn es zu Lasten des Nächsten geht. Die Balance macht es aus...alles Extreme ist schlecht, weil einseitig, ob in der Wirtschaft, den Religionen, der Politik, des Zusammenlebens usw. es führt zu nichts als Ärger und Protest! Bei aller Freude am Streiten und Recht haben, die Balance muss das letzte Wort haben, ein ständiges Geben und Nehmen, mit dem Fokus auf das grosse Ganze. Ein täglicher Kampf in und mit sich selbst .
    • rodolofo 15.08.2020 19:26
      Highlight Highlight @ Denverclan
      Okay, das sagst DU...
  • Robi14 15.08.2020 11:24
    Highlight Highlight Aus wissenschaftlicher Sicht hat Darwin nichts bewiesen. Er lieferte eine Theorie und sammelte Daten, die seine Theorie stützten. Weil es bisher keine Befunde gibt, die seine Theorie widerlegen, wird seine Theorie als plausibel oder gültig angesehen. So funktioniert Wissenschaft Herr Stamm.
    • Mat_BL 15.08.2020 12:08
      Highlight Highlight Danke, Robi14. Wollte dasselbe eben auch gerade schreiben. These und Antitese. Korrelation und Kausalität.
      Finde immer wieder den Fact schön, dass es gleichzeitig dem Rückgang der Population der Störche, es auch weniger Kinder/Frau gibt. Das kann doch wirklich kein Zufall sein. Alles klar?
    • bbelser 15.08.2020 13:57
      Highlight Highlight Nennt man in den Naturwissenschaften Fakten, Beobachtungen, Experimente und die darauf fussenden Schlüsse, die eine Theorie stützen, nicht auch Beweise?
      Vermutlich lässt sich ja streng genommen nur in der Mathematik von Beweisen reden.
      Aber unser Sprachgebrauch ist da wohl nicht so eindeutig.
    • Share 15.08.2020 14:56
      Highlight Highlight Nun ja, es ist @bbelser, die vom Töpfern schwabuliert. Die Botschaft bleibt die selbe: flexibel wie die Windfahne. Dem Machterhalt zu liebe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 15.08.2020 11:03
    Highlight Highlight Bleiben sie bei den Fakten, Herr Stamm. Sie schreiben, dass aus der Schöpfungsgeschichte hervorgehen soll, dass die Erde maximal 10000 Jahre als sei. Das steht so nicht geschrieben. Es heisst zu Beginn der Bibel: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“
    Wann dieser Anfang war, ist nicht bekannt.
    • B. Bakker 15.08.2020 12:52
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • neurot 15.08.2020 14:11
      Highlight Highlight Das sagt nicht Herr Stamm, das sagen die Kreationisten selber. Und sie haben es aus all den Zeitangaben in der Bibel „berechnet“.
  • Georgia Byrd 15.08.2020 11:02
    Highlight Highlight Wir sollten mehr Geduld mit uns und der Menschheit haben. Wie ich lernte, definierten wir unser Selbst lange (weitgehend unbewusst) auf der Basis der Physik. Wir hielten uns an der Vorstellung fest, dass das Universum aus festen Objekten besteht. Dann kamen neue Phänomene dazu die sich nicht mit Newton beschreiben liessen. Die Physik wurde durch Atome erweitert. Einstein brachte Newton zum Einsturz. Unterdessen sind wir bei Hologrammen u der multidimensionalen Wirklichkeit gelandet. Wir haben (auch ganz ohne Religion) noch eine begrenzte Selbstdefinition u Blick auf die höhere Ordnung (Gott).
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.08.2020 16:55
      Highlight Highlight Georgia Byrd,

      nicht weil sie uns auferlegen wollen, dass müsste unwiderruflich so sein, das ist nicht der Beweis, dass es wirklich ihrer Schöpfungstheorie so entspricht!
    • Georgia Byrd 16.08.2020 11:42
      Highlight Highlight Wollte eigentlich nur über die Wissenschaft (und was die moderne Physik bis anhin so alles festgestellt hat) aufzeigen, dass auch sie eine Entwicklung durchmacht(e). Sie kommt immer wieder zu neuen Erkenntnissen und kommt damit den Erkenntnissen aus der Spiritualität immer näher. Stamm zeigt gerne auf wie und wo die alten Religionen stehen geblieben sind (und warum die Leute sich von ihr abwenden). Gleichzeitig ignoriert und diffamiert er oft all jene Strömungen die in Glaubensfragen, Spiritualität viel, weiter sind als die alten Religionen. Als wäre die Physik bei Newton stehen geblieben.
    • Rabbi Jussuf 17.08.2020 01:28
      Highlight Highlight Georgia
      Newton wurde nicht zum Einsturz gebracht. Seine Gesetze gelten nach wie vor.
  • Michael Goldberg 15.08.2020 10:45
    Highlight Highlight Halte absolut nichts von ID. Leider Gottes bleibt aber auch heute Stamms Reflexionsniveau weit hinter demjenigen der 'Gegner' zurück.

    Strohmänner und Diffamierungen ist alles was dieser 'Sektenblog' zu liefern vermag.
    • neurot 15.08.2020 14:13
      Highlight Highlight Gibt auch keine Fakten die er widerlegenden könnte.
    • Andre Buchheim 16.08.2020 13:16
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • caro90 15.08.2020 10:40
    Highlight Highlight 2/2 'Meine Religion' ist die dankbare Unwissenheit. Ein Vertrauen in die Urkräfte, Geborgenheit durch die ehrfürchtige Betrachtung der Wunder der Natur (nur weil wir nachvollziehen können, wie das Zeug gebaut wird, ists nicht weniger krass, dass es existiert). Und der Hoffnung, dass alles seinen Sinn hat. Der Vorstellung, dass wir hier sind, um zu lernen, und unser Lebensziel die Selbstentwicklung ist. Selbst wenn im Alter Krankheiten kommen, bei denen die Hardware nicht mehr richtig Funktioniert (z. B. Demenz). glaube ich, dass die Seele niemals ihre Errungenschaften vergisst.
    • rodolofo 15.08.2020 14:06
      Highlight Highlight Alles kann kaputt gehen.
      Auch die Seele.
      ist einfach so.
      Amen.
  • caro90 15.08.2020 10:26
    Highlight Highlight Ich glaube an etwas Höheres. Aber: In meiner Vorstellungs muss 'das Höhere' so mächtig sein, dass wir - die ewig mit sich selbst Überforderten, an doppelmoral und Illusionen scheiternden Geschöpfe, die wohl öfter wider besseren Wissens handeln als umgekehrt - nicht dazu in der Lage sein können, dies zu verstehen. Ich finde es eine dreiste Arroganz, 'Gott' begreifen wollen zu können. Das grösste Problem an den Religionen sehe ich in der abstrusen Auffassung, der Mensch wäre ein Ebenbild Gottes... Wenn dem so wäre müsste ich hoffen, es gibt keinen und nach dem Tod ist einfach aus die Maus!
    • bbelser 15.08.2020 14:17
      Highlight Highlight Die Alten meinten aber nicht, dass der Mensch in allem, was er tut, ein Ebenbild Gottes ist, sondern in seiner Grundanlage ("Im Grunde gut" sagt Herr Bregman ;-)
      Die Alten wussten nämlich sehr wohl: der Mensch versaut das Bild regelmässig, weil er die Freiheit dazu hat und diese auch geflissentlich missbraucht.
      Ebenbildlichkeit ist ein Auftrag: werde zu dem, was in dir angelegt ist. Und die Alten meinten optimistisch, dass das Angelegte gut sei.
      Die 7-Tage-Erzählung spiegelt ganz besonders deutlich die optimistische Haltung der Alten, wenn dort immer wieder gesagt wird: im Grunde gut.
  • Saerd neute 15.08.2020 10:25
    Highlight Highlight Stamm tut mir leid.
    Es scheint dass er seine ganze Kraft und Energie darauf verwendet sich gegen das Christentum zu ereifern.
    Warum nur?
    Sein Blog nennt sich Sektenblog, in Wahrheit aber ist es bald ein " antichristlicher Blog". Die absolute Mehrheit seiner Einträge richten sich gegen das Christentum. Und dies mit zunehmender Vehemenz und fast Wut.
    Es scheint als ob Stamm mit zunehmendem Alter ahnt dass nach dem Leben doch noch etwas kommt und dass er auch wenn er noch so wütend um sich schlägt dieser Vorahnung nicht entkommt.
    Beten wir für ihn, aus reiner Nächstenliebe.
    • Oxymora 15.08.2020 11:03
      Highlight Highlight @Saerd neute

      Soso, wer schlägt wild um sich?

      Guckt man sich das Tagesgeschehen an sind es eindeutig die fanatisierten Schlagstock Zombies, der frommen Führer.


      https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2020-04-20/ostermessen-belarus-trotz-pandemie-lukaschenko-erklaert-kirchgang-zum-prinzip-meines-lebens


      Patriarch Kyrill zeichnet Alexander Lukaschenko mit dem Heiligen-Seraphim-von-Sarow-Orden der I.Klasse aus
      Benutzer Bild
    • smartash 15.08.2020 11:10
      Highlight Highlight Nicht ganz richtig. Oft drehen sich Stamms Beiträge ums Christentum, aber nicht immer. Wir leben in einer „christlichen“ Kultur. Das Christentum ist hierzulande die dominierende Religion. Ist also logisch, dass der Grossteil seiner Beiträge vom Christentum handelt.

      Deine Behauptung, Stamm würde ahnen, dass nach dem Tod noch was kommt, ist eine absurde, fast schon arrogante Unterstellung. Typisch für Gläubige. Jeder der nicht an die Existenz Gottes glaubt, hat in Wirklichkeit einen Groll gegen Gott. Als ob Menschen wie dir die Vorstellungskraft fehlt, dass man auch nicht an Gott glauben kann
    • bbelser 15.08.2020 11:20
      Highlight Highlight Stamm stellt Theorien von bestimmten Christen zur Diskussion. Argumentiere statt zu beten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rene Goeckel 15.08.2020 10:24
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • bbelser 15.08.2020 11:23
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Oxymora 15.08.2020 11:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Musikuss 15.08.2020 10:21
    Highlight Highlight Der Stamm mal wieder: von nichts eine Ahnung, aber immer eine grosse Klappe. Vielleicht sollte er sich mal ein paar Videos von Harald Lesch anschauen, um eine Ahnung zu bekommen, was es alles für „Zufälle“ gebraucht hat, damit wir auf dem blauen Planeten leben können. Darwin: Evolution des Lebens gibt es. Allerdings haben die schlauen Wissenschaftler auch nicht annähernd erreicht, künstliches Leben neu zu erschaffen, sie haben schon genügend Probleme, das Bestehende zu beschreiben und zu versuchen, es irgendwie zu begreifen. Arroganz ist also völlig fehl am Patz!
    • Heidi Weston 15.08.2020 10:53
      Highlight Highlight @Musikuss
      Und Sie haben dieses Wissen? Oder wie muss man Ihre grosse Klappe verstehen?
    • smartash 15.08.2020 11:15
      Highlight Highlight @Musikuss Es gibt Milliarden von Galaxien, die wiederum Milliarden von Planeten beihalten. Dass sich auf dem einen oder anderen ideale Bedingungen für Leben entwickelt hat, ist kein Zufall, sondern bei dieser Größenordnung ein muss. Hat was mit Wahrschindlichkeiten tu tun

      Und nur weil die Wissenschaft noch lange nicht aufnalle Fragen eine Antwort bereit hat, heisst das nicht, dass sie in den Erkenntnissen die sie bereits hat, falsch liegt. Auch nicht, dass (noch) fehlendes Wissen mit Glauben ersetzt wird
    • redEye 15.08.2020 11:36
      Highlight Highlight Arrogant ist vielmehr, Halb- und Nichtwissen nicht einzugestehen, sondern daraus finale, emotionale, schwammige Antworten („wir wissen vieles nicht, also muss es sowas wie Gott geben“) ableitet. Das ist nicht nur völlig unlogisch, sondern auch anmassend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 15.08.2020 10:12
    Highlight Highlight Weil aus dem Nichts nichts kommen kann, sucht man etwas aus dem etwas gekommen ist. So funktionieren wir, oder unsere herausragende Intelligenz, die wir uns bescheidenerweise selbst zuschreiben um uns abzuheben und selbst zu krönen.

    Möglicherweise „sehen“ wir im Nichts nichts, weil wir es schlicht nicht wahrnehmen oder detektieren können oder die Intelligenz fehlt. Wenn dem so wäre, wäre da möglicherweise etwas. Dieses Etwas wäre die Erklärung, weil wir davon ausgehen, das nichts verloren geht und sich stetig wandelt. Aus dieser Sicht wäre etwas da, aus dem auch wir entsprungen sein könnten.
    • fuegy 15.08.2020 12:02
      Highlight Highlight Zur Erklärung empfehle ich das Buch;
      A Universe from Nothing von Laurence Krauss.
    • Musikuss 15.08.2020 12:42
      Highlight Highlight Es geht tatsächlich nichts verloren, weder auf der geistigen Ebene, noch auf der materiellen: Die Summe aller Energien bleibt immer gleich. (Angeblich gilt dieses Axiom nur für abgeschlossene Systeme. Die gibt es allerdings nur in der Mathematik, real gibt es keine Nullenergie, sehr kleine Energien sind technisch nur nicht mehr messbar.)
    • rodolofo 15.08.2020 14:11
      Highlight Highlight Genial. oder völlig durchgeknallt...
  • Heidi Weston 15.08.2020 09:52
    Highlight Highlight Ich hatte vor Jahren am Münchner Stachus eine Diskussion mit solchen „Christen“. Einer versuchte mir mittels einer Broschüre zu erklären, dass Dinosaurier gar nicht so alt wären und zur Zeit Noah noch gelebt hätten. Gemäss dieser Broschüre hätte der Vatikan an Ziegenknochen die Radiokarbonmethode angewendet und das alter auf mehrere Millionen Jahre datiert, obwohl die Ziege erst vor Wochen geschlachtet wurde.

    Mit solchen verblendeten Menschen kann man unmöglich diskutieren.
    • Rene Goeckel 15.08.2020 10:27
      Highlight Highlight Kann man nicht, und sollte man auch nicht. Müll bitte woanders abladen, nicht bei mir!
    • bbelser 15.08.2020 14:31
      Highlight Highlight Hoch problematisch finde ich an dieser Art unwissenschaftlichem Weltbild (Kreationismus oder ID) , dass es z. B. in den USA zunehmend zum "Mainstream" und zu einem Ersatz für Wissenschaft wird.
      Und es sind nicht etwa erkennbar verkorkste Spinner, die das propagieren, sondern ganz normale Amis, die gesellschaftlich und ökonomisch bestens vernetzt funktionieren.
      Die haben z. B. einen riesigen pseudowissenschaftlichen Erlebnispark mit nachgebauter Arche Noah und immer neuen Themenwelten gebaut, um ihren Kreationismus möglichst anschaulich und "überwältigend" demonstrieren zu können.
    • Alienus 15.08.2020 15:48
      Highlight Highlight Rene Goeckel

      So einfach ist woanders abladen des Mülls nicht möglich.

      Denn Müll ist ein unbrauchbarer Rest von Mahlen des Getreides.

      Also ist der besagte Müll, ob Getreide oder der von Mitmenschen, immerzu das Resultat des unbrauchbaren und ungenießbaren Rest davon und bleibt somit ein ewiges Problem.

      Also da gibt es als Lösung für solchen Müll den Kehrichthaufen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 15.08.2020 09:41
    Highlight Highlight Das Kunsthaus Aarau bewarb ihr Haus mit der Kunst eines Wortakrobaten. Ist mit dem Aufkommen von IT eine ID notwendig, sind die Sprachwissenschaften um Murphy’s Law zu ergänzen. Quasi Funk für alle.

    NICHTS
    NICHT
    ICH
    SCHT
    • Walter Sahli 15.08.2020 12:02
      Highlight Highlight Das ist jetzt Kunst, nicht wahr? Habe ich sofort erkannt! Wenn ich etwas nach mehrmaligem Lesen nicht verstehe, dann handelt es sich in den meisten Fällen entweder um Juristengedöns oder Kunst.
    • Share 15.08.2020 12:42
      Highlight Highlight Kunst hat Hand und Fuss. Diese Perspektive der Betrachtung des Seins gründet in der Phonetik. Und da immer etwas verloren geht, lässt sich die Reihe logisch fortsetzen.

      NICHTS
      NICHT
      ICH
      SCHT
      CH
      ST
      TS
      Z
    • Walter Sahli 15.08.2020 13:15
      Highlight Highlight PFFRRRZZ
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  • HundBasil 15.08.2020 09:27
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Herrn Stamm weiss ich nicht, wie alt die Erde ist. Im Gegensatz zu Herrn Stamm weiss ich aber, dass Darwin nichts bewiesen, sondern eine für viele schlüssige Theorie entwickelt hat. Stamm macht sich jetzt über alle lustig, die nicht das glauben, was er glaubt. Das macht er als Sektenexperte. Und das finde ich schon erstaunlich. Merkt er nicht, dass er mehr Inquisitor statt Aufklärer ist?
    • smartash 15.08.2020 09:47
      Highlight Highlight Vorsicht ☝️ Du unterliegst hier einem klassischen Irrglauben. In der Wissenschaft versteht man unter Theorie nicht das, was wir in der Alttagssprache verstehen.
      Die Evolutionstheorie ist keine Hypothese, so wie du es offensichtlich verstehst, sondern ein allgemein glültiger Konsens. Die Evolutionstheorie ist bewiesen (so weit sich sowas beweisen lässt, ist halt keine Mathematik).
      Die Entstehung der Erde hat also nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Wissen
    • GetReal 15.08.2020 10:12
      Highlight Highlight HundBasil: Ist schon ein starkes Stück, wenn Sie als angeblich gläubiger Menschen, also als Vertreter derjeningen, die im Namen Gottes gefoltert haben, jemanden als Inquisitor beschimpfen, der eine zu Ihrem Glauben abweichende Meinung vertritt. Scheint fast, als hätten die Religionsvertreter seit der Inquisition nichts dazugelernt.
    • HundBasil 15.08.2020 10:18
      Highlight Highlight @smartash. Es gibt auch im Iran einen allgemein gültiger Konsens. Aufgrund dessen kerkert man diejenigen, die diesen allgemein gültigen Konsens nicht teilen, ein, stürzt schwule von Dächern und lässt Frauen unter Schleiern verschwinden. Aber du schreibst es ganz gut und noch richtiger: die Evolutionstheorie kann nicht bewiesen werden. Wie denn auch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 15.08.2020 09:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • BVB 15.08.2020 09:49
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Shlomo 15.08.2020 10:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Hans Jürg 15.08.2020 09:23
    Highlight Highlight Also wenn die Welt auf Gottes intelligentes Design beruht, scheint er ja mächtig versagt zu haben.

    Und jetzt schämt er (oder sie, oder es?) sich offenbar so sehr darüber, dass er/sie/es sich versteckt und irgendwo in einem "Himmel" genannten Platz rumhängt, statt sich uns zu zeigen und seine Fehler nachzubessern.

    • karl_e 15.08.2020 12:08
      Highlight Highlight Warum hat das ID das Corona-Virus und all die anderen Plagen für Mensch und Tier erschaffen? Besonders intelligent war das wohl nicht.
    • bruuslii 16.08.2020 15:33
      Highlight Highlight hans jürg: wieso denken sie, dass gott versagt hat? sie leben ja, oder finden sie das nicht gut?

      ob es gott gibt, weshalb er/sie/es sich nicht zeigt und es leid gibt, kann ich leider auch nicht beantworten.

      dass ich und auch sonst niemand das beantworten kann, ist jedoch kein beweis für die nichtexistenz gottes oder dessen versagen.

      frei nach dürrenmatt zum schachspielvergleich (einsteinvortrag): wenn man denkt, der andere betrüge mit unerlaubten zügen, könnte es auch daran liegen, dass man nicht alle regeln des spiels kennt oder richtig verstanden hat.
  • Jo Kaj 15.08.2020 09:22
    Highlight Highlight Mein Gott, jedes Kind weiss doch dass man die Überlieferungen nicht wortwörtlich übernehmen kann und soll.
    • Heidi Weston 15.08.2020 09:53
      Highlight Highlight Hmmm und wie denn? Als grosse Lüge?
    • Gummibär 15.08.2020 10:29
      Highlight Highlight Leider nicht. Wer an der Wortwörtlichkeit heiliger Schriften zweifelt und solche Zweifel öffentlich äußert, bezahlt dies vielerorts immer noch mit Feindseligkeit und Ausgrenzung.
    • Musikuss 15.08.2020 12:53
      Highlight Highlight @Gummibär: das gilt allerdings auch umgekehrt: wer eine intuitive Lebenseinstellung hat, wird von den Rationalisten gnadenlos als naiv und dumm abgestempelt. Das ist auch Ausgrenzung und ungerecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mon tuno 15.08.2020 09:20
    Highlight Highlight Zwischendurch mags ja mal interessant sein, aber Woche für Woche dasselbe Thema... ich weiss gar nicht was es da zu diskutieren geben soll. Ob Rot die schönere Farbe als Grün ist?

    Die Menschheit ist nicht zu Höherem berufen. Bleibt den alten Mustern verpflichtet. Ab und an ein Lichtblick, aber das ist die Ausnahme der Regel.
  • Punting Unit 15.08.2020 09:18
    Highlight Highlight als verblendeter kreationist muss ich schon sagen, dass an der evolutionslehre was dran ist. denn wenn ich mir die menschheit so anschaue, dann entwickeln wir uns irgenwie wieder zum affen zurück.
    und dieses mal scheinen wir nicht millionen von jahren zu benötigen..
    • LifeIsAPitch 15.08.2020 09:58
      Highlight Highlight Was haben Dir die Affen angetan, dass Du sie so derart beleidigst?
  • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.08.2020 09:11
    Highlight Highlight Eigentlich weiss es keiner wie alles entstanden ist, denn das sucht man noch zu erfinden, was durch ein bisschen klitzekleinen Erfolge, meint den wirklichen Erfolg auf den Weg der Erforschung zu finden!

    Ich kann nicht verstehen, weshalb so viel Aufwand und dafür verschwendetes Geld, für solche Wissenschaft geopfert wird, wenn Umweltsorgen eigentlich unser wirkliches Anliegen sein soll, um möglichst lange auf diesem Planet zu verweilen, doch das kümmert uns nicht, denn wenn wir die Welt verstehen wollen, können wir es erst dann, wenn wir auf unsere Zukunft sorge tragen, denn nicht nur in Hundert Jahren braucht es, um zu wissen, wie unseren Ursprung entstanden ist.
    • Hans Jürg 15.08.2020 09:25
      Highlight Highlight Also im Vergleich dazu, wieviel Ressourcen, Leben und Geld für Religionen verschwendet wurden und werden, ist die Wissenschaft ja gerade zu spott billig.

      Zudem liefert die Wissenschaft überprüfbare Ergebnisse und kann Fehler eingestehen. Ganz im Gegensatz zu Religion, die immer recht hat und Fehler offenbar nicht vorkommen und deshalb auch nicht korrigiert werden müssen.
    • Ein Biss~~chen vom Tiger 15.08.2020 10:37
      Highlight Highlight HJ. Das Erforschen wie die Welt entstanden ist, kann nur auf eine längere Zeit hinaus erforscht werden, und das bisweilen weit über unseren Tod hinaus, und da Geld auch Geld ist, sind die finanziellen Retouren zusammengezählt in der langen Zeit bis es soweit ist, verglichen mit unseren besorgten Umwelt, viele lassen sich tatsächlich im Immer-recht-haben nichts zu, dass anderweitige Sorgen, der Umwelt wichtiger ist, als die teuren Bücher der Apokalypse, die Unmengen vom Geld verschlingen, was sonst Lebensfauna von Tier und Pflanzen aufrecht halten können, denn wenn wir das nicht tuen, und es Menschen nicht mehr gibt, wissen wir dann noch nicht, wie unsere Welt entstanden ist.
    • Hans Jürg 15.08.2020 10:43
      Highlight Highlight Leider verstehe ich nicht ganz, was Du jetzt mit Deinem Beitrag sagen willst.

      Dass die Umwelt wichtig ist? Ja klar, sogar überlebenswichtig.

      Aber den Rest kapiere ich nicht.

      Die Wissenschaft hat uns übrigens erst ermöglichst, den Klimawandel zu erkennen und - ich hoffe - dass die Wissenschaft uns auch einen Ausweg oder zumindest einen Weg das zu überleben, findet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DARTH OLAF 15.08.2020 09:00
    Highlight Highlight In Diskussionen mit Christen über die Schöpfung sage ich oft, dass sein Gott damals in der Ausbildung im Modul „Wie erschaffe ich die Krone der Schöpfung“ wohl nicht Klassenbester war. Oft endet dann hier die Diskussion. Manchmal entstehen aber auch lustige Diskussionen.
  • purpletrain 15.08.2020 09:00
    Highlight Highlight Wenn schon der Titel kein korrektes Deutsch ist...
  • bbelser 15.08.2020 08:57
    Highlight Highlight Im Buch Genesis stehen zwei poetische Schöpfungserzählungen unvermittelt nebeneinander.
    Die ältere erzählt eine Töpfer-Story.
    Die interessante jüngere erzählt die Sicht auf den Ursprung der Welt in für damalige Verhältnisse "wissenschaftlicher" Weise:
    sie ordnet die Natur- und Selbsterfahrung der Menschen in einem gedichtförmig sich wiederholenden 7-Tage-Schema.
    Verblüffend an dieser vorwissenschaftlichen Ordnung: die Reihenfolge der skizzierten Entwicklungsschritte entspricht grob der heutigen Evolutionstheorie, in anderen Zeitmassstäben natürlich.
    Dumm waren die Schreiber damals nicht.
    • Peugeot 15.08.2020 09:20
      Highlight Highlight Bbelser
      Die Evolutionslehre ist ein erfundenes Gebilde, dass schon lange in die Brüche gegangen ist. Aus dem Nichts kommt nichts.
    • rodolofo 15.08.2020 09:26
      Highlight Highlight Jedenfalls hatten die Schreiber von damals Fantasie...
      Gegen Fantasie ist doch überhaupt nichts einzuwenden!
      Fantasie bereichert und verzaubert unsere Welt!
      Träume sind Schäume.
      Aber was wäre ein Schaumbad ohne Schaum?
      Und noch dramatischer: Was wäre BIER OHNE SCHAUM?!
      Träume verraten uns manchmal mehr, als "vernünftige" Überlegungen, weil in Träumen das Unterbewusstsein zu uns spricht, und zwar unkonventionell überraschenden Bildern und Geschichten.
      "Realität" und "Traumwelt" lassen sich in unserer Wirklichkeit des Tagträumens nicht so leicht abgrenzen, wie das Ordnungsfanatiker gerne hätten.
    • bbelser 15.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Btw:
      Mit Kreationismus und ID kann ich nichts anfangen.
      Interessant finde ich aber, wie und was Menschen vor 3000 Jahren über unsere Welt und ihre Erfahrungen darin dachten.
      Schöpfungserzählungen sind ein Echo dieser Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen und Beobachtungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peugeot 15.08.2020 08:52
    Highlight Highlight Frage an Hugo Stamm:
    Von wo haben sie die Berechtigung oder die Kompetenzen das AT und NT zu beurteilen. Wenn sie der Bibel nichts abgewinnen können, ok aber bitte lassen sie es sein andere zu belehren. Ein paar Jahr journalistische Tätigkeit, heisst noch lange nicht das man dazu Fähig ist.
    • bbelser 15.08.2020 09:23
      Highlight Highlight Hugo Stamm stellt seine Meinung zur Diskussion.
      Argumentiere dagegen, statt ihm die Berechtigung zu einer eigenen Meinung abzusprechen.
    • Pasionaria 15.08.2020 09:36
      Highlight Highlight Spiegel @ Peugeot:
      Von wo haben sie die Berechtigung oder die Kompetenzen, einen kritischen Blogartikel zu beurteilen? Wenn sie dem logischen Denken nichts abgewinnen können, bitte lassen sie es sein, bewährte Journalisten wiederholt zu beschimpfen und zu verunglimpfen. Fundamentalistische Einstellung heisst noch lange nicht, dass man stets ausfallend sein soll!
    • Alienus 15.08.2020 09:40
      Highlight Highlight Frage an Peugeot:

      Woher nehmen Sie sich die Berechtigung oder die Kompetenz den Hugo Stamm zu beurteilen.

      Wenn Sie seinen Texten nichts abgewinnen können, ok, aber bitte lassen Sie es sein ihn zu belehren.

      Ein paar Jahre Ihres religiösen Wahns heißt noch lange nicht, dass gerade Sie dazu befähigt sind.

      PS. Peugeot, höchste Zeit, sich freiwillig in die Metallpresse zu begeben und dann für ein neues Fahrzeug schmelzen zu lassen!

      Porsche?

      MB

      RR

      oder

      doch

      Zastava?
    Weitere Antworten anzeigen
  • RüdigerBreitenhals 15.08.2020 08:43
    Highlight Highlight Lassen Sie diese Leute doch glauben was sie wollen. Grundsätzlich war niemand von uns dabei, was auch heissen könnte, dass ein riesiges zig-dimensionales Huhn unser Universum in einen noch grösseren Stall geschissen hat. Auf Stroh und mit allem drum und dran.

    Man kann Meinungen auch stehen lassen und muss nicht immer die Gedankenpolizei spielen. #Huhniversum
    • bbelser 15.08.2020 09:11
      Highlight Highlight Du banalisierst die Frage nach dem Ursprung, mit dem sich vorwissenschaftliche und wissenschaftliche Menschen seit Menschengedenken herumschlagen.
      Diskurs-Verweigerung.
      Kann man machen.
      Aber wozu?
    • Share 15.08.2020 09:36
      Highlight Highlight Die Religionslehrer, die ID an Schulen vorsieht wäre verpflichtet auch die Religion des fliegenden Spaghettimonster zu dozieren. Und das Huhniversum. Und die Scientology. Und über Walhalla. Ob‘s dann noch Platz hat für Orthographie und Mathematik, Physik, Chemie und Sport - das lass‘ ich jetzt einfach mal so stehen.
    • RüdigerBreitenhals 15.08.2020 11:30
      Highlight Highlight @ bbelser
      Keine Diskursverweigerung ist nützlich, da gebe ich dir völlig recht. Doch ich finde ich die Floskel „religiöse Verblendung“ etwas harsch für eine entspannte Diskussion. Ausserdem können Nutzer ja nicht direkt mit Herr Stamm diskutieren, weil das schliesslich ein „Zeitungsartikel“ ist.

      Natürlich habe ich den vorherigen Kommentar auch nicht ganz ernst gemeint. Wenn aber ein Mensch anderer Meinung (marginal anders) als „verblendet“ oder gleich Funamentalistisch abgestempelt wird, kann ich das nicht ernst nehmen.

      Nichts für ungut für das banalisieren.
  • rodolofo 15.08.2020 08:33
    Highlight Highlight Zum Erfolgsrezept von Hugo Stamm's Religions- und Sekten-Blog gehört es, mit provokativ einseitigen Leitartikeln "Freund und Feind" aus dem Busch zu klopfen, was dann wiederum heftige Auseinandersetzungen generiert.
    Grundsätzlich bin ich auch auf der Seite der modernen Wissenschaften, ABER wie der Populärwissenschaftler Harald Lesch immer wieder darauf hinweist: Es muss da draussen im Weltall "dunkle Materie" und "dunkle Energie" geben, und zwar in viel grösseren Mengen, als die bekannten Formen von Materie und Energie!
    Bleiben wir also bescheiden und -ja, warum eigentlich nicht?- demütig...
    • bbelser 15.08.2020 09:19
      Highlight Highlight Diesmal hat sich Hugo aber zurückgehalten. Er benennt und differenziert die Akteure und Ideologien sehr klar.

      Er fokussiert auf Fundamentalisten, Kreationisten und ID-Anhänger.
      Dieser Kritik kann ich folgen, auch wenn sie diesmal viel zu kurz ausfällt.

      Dass man mit einem naturwissenschaftlichen, an der Evolutionstheorie ausgerichteten Weltbild auch eine Gottesvorstellung verbinden kann, ohne sich intellektuell bis zur Unkenntlichkeit verbiegen zu müssen, spricht er ja nicht an.
      Und dass es Naturwissenschaftler gab und gibt, die genau das tun, auch nicht.
      Demut ist immer gut... 😉
    • Jo Kaj 15.08.2020 09:28
      Highlight Highlight Als gebildeter Mensch übernimmt man doch aus allen Theorien jenes, was man auch brauchen kann.
      Einseitige "Freund und Feind" Leitartikel, wie du es saget, trifft es genau. Wie um Himmels Willen also kommt er auf die Idee wissenschaftliche Ideen wortwörtlich in die Bibel zu interpretieren oder umgkehrt.
      Habe eine Zeit lang wirklich gerne die informativen Artikel von Hugo Stamm gelesen. Mittlerweile ist es aber nur reine Provokation. Solcher Journalismus schadet dem Ruf von Watson. Der nimmt aber generell zu durch solche Artikel, nicht nur von Hugo Stamm.
    • Toerpe Zwerg 15.08.2020 09:47
      Highlight Highlight Lesch ist ja vor allem Populär.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 15.08.2020 08:21
    Highlight Highlight Nach wie vor frage ich mich, warum dieser angeblich allmächtige und allwissende Gott nicht einfach mit einem starken, für alle unmissverständlichen Auftritt für ein- und allemal Klarheit schafft.

    Hat er Freude daran, dass sich die Leute wegen dieser Unklarheit über Entstehung der Welt, Zweifel an seiner Existenz und derjenigen anderer Götter sich die Köpfe einschlagen? Wäre ein schräger Humor, das müsste man ihm lassen.
    • benn 15.08.2020 08:37
      Highlight Highlight Für alle bei klarem Verstand die selber denken herrscht schon lange Klarheit!
    • Walter Sahli 15.08.2020 08:44
      Highlight Highlight Einem allmächtigen und allwissenden Gott dürfte es am Hintern vorbeigehen, was wir von ihm halten und was wir hier tun. Würde es ihn kümmern oder gar stören, könnte er es ja umgehend ändern. Für irgendwas ist er ja allmächtig.
    • Peugeot 15.08.2020 08:45
      Highlight Highlight @GetReal
      Er hat es ja gemacht und Klarheit geschaffen, siehe AT und NT. Es gibt keine Unklarheiten auch keine Zweifel. Es gibt keine eindeutigere Botschaft. Das Problem sind sie GetReal. Sie schreiben, "hat er Freude" sie geben damit im die Schuld anstelle bei sich zu suchen und Realistisch in den Spiegel zu schauen. Aber den Mut haben viele nicht, weil ich sonst mein Leben ändern müsste. Und sowieso Andere zu kritisieren geht einfache.
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