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Lugano's player Jens Odgaard and Lugano's player Numa Lavanchy, from left, celebrate the 1-0 goal, during the Super League soccer match between FC Lugano and FC St. Gallen, at the Cornaredo stadium in Lugano, on Saturday, October 24, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Bild: keystone

Lugano bodigt Leader St.Gallen und rückt vor – FCZ holt in Vaduz ersten Saisonsieg

St. Gallen bezog in der 5. Runde der Super League die erste Niederlage. Der Leader verlor im Tessin beim ebenfalls ungeschlagenen FC Lugano 0:1. Numa Lavanchy erzielte den einzigen Treffer früh. In seinem ersten Spiel als Ersatz von Ludovic Magnin führte Massimo Rizzo den FCZ in Vaduz zum 4:1-Sieg.



Lugano – St. Gallen 1:0

Der FC St. Gallen musste sich nicht vorwerfen lassen, dass er sich nicht bemüht hätte vor knapp 1400 Zuschauern im Cornaredo. Eine Woche nach dem 2:2 in Luzern konnte die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler aber wiederum nicht verbergen, dass sie vom Niveau der letzten Saison vor allem in offensiven Belangen noch ein ganzes Stück weit entfernt ist. Die St. Galler rannten zwar emsig an, bissen gegen die gut organisierte Lugano-Verteidigung aber Mal um Mal auf Granit. Mehr als ein Pfostenschuss durch Lukas Görtler in der 82. Minute sprang für die Ostschweizer nicht heraus.

Numa Lavanchys 1:0 nach einer Viertelstunde blieb der einzige Treffer im Duell, in dem in der Vorsaison nie weniger als vier Tore gefallen waren. Dass ein Verteidiger auch in der Offensive die entscheidende Note setzte, passte zum Spiel. Am sehenswerten Treffer waren aber auch die Luganos Offensivspieler massgeblich beteiligt. Lavanchys Kopfball am langen Pfosten ging ein Zusammenspiel zwischen Adrian Guerrero und Flankengeber Jonathan Sabbatini voran.

Lugano rückte damit bis auf einen Punkt zum FC St. Gallen heran und ist nach fünf Spielen noch ungeschlagen. Nach drei Remis dank späten Toren gab es nun den zweiten Sieg dank einem frühen Treffer.

Lugano's player Sandi Lovric, center left, during the Super League soccer match between FC Lugano and FC St. Gallen, at the Cornaredo stadium in Lugano, on Saturday, October 24, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Es war heute nicht der stilsicherste Auftritt des FCSG. Bild: keystone

Lugano - St. Gallen 1:0 (1:0)
1400 Zuschauer. - SR Schnyder. -
Tor: 16. Lavanchy (Sabbatini) 1:0.
Lugano: Baumann; Lavanchy, Kecskes, Maric, Daprelà; Custodio (88. Covilo); Lavanchy, Lovric (65. Guidotti), Sabbatini, Guerrero (88. Facchinetti); Gerndt (83. Lungoyi), Odgaard (65. Bottani).
St. Gallen: Zigi; Kräuchi (46. Rüfli), Stergiou, Fazliji, Muheim; Quintilla; Görtler, Ruiz (68. Youan); Stillhart (68. Ribeiro); Guillemenot (46. Babic), Duah (88. Staubli).
Bemerkungen: Lugano ohne Selasi (verletzt), St. Gallen ohne Nuhu (gesperrt), Alves, Gonzalez und Lüchinger (alle verletzt). 82. Pfostenschuss Görtler. Verwarnungen: 26. Kräuchi (Foul). 34. Guillemenot (Foul). 36. Guerrero (Foul). 53. Gerndt (Foul). 60. Lavanchy (Foul). 73. Guidotti (Foul). 75. Quintilla (Foul). 88. Ribeiro (Foul).

Vaduz – Zürich 1:4

Der Gast aus Zürich erwischte bei der Rückkehr von Massimo Rizzo an die Seitenlinie in jeder Hinsicht einen idealen Start. Lasse Sobiech brachte den FCZ, dem der 46-Jährige Rizzo im Herbst 2015 bereits während sechs Spielen vorgestanden war, bei erster Gelegenheit in Führung. Nach einem Corner von Benjamin Kololli traf der 29-jährige Innenverteidiger in der 6. Minute per Kopf zum 1:0.

Was folgte war die abgeklärteste Leistung des FCZ seit Monaten, die im höchsten Sieg seit einem überraschenden 4:0 beim damaligen Leader FC St. Gallen im Juni dieses Jahres endete. Aiyegun Tosin (41.), Assan Ceesay (68.) und der 16-jährige Teenager Wilfried Gnonto (78.) trugen sich bei den Zürchern als weitere Torschützen ein. Verteidiger Joël Schmied (74.) erzielte das einsame Tor des Heimteams.

Rizzo hatte das Zürcher Team in seinem ersten Spiel nicht komplett, aber eben entscheidend umgestellt. Neben Tosin, der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder in der Startformation stand, bot der neue Chef auch Verteidiger Nathan sowie die beiden Neuzuzüge Fidan Aliti und Ousmane Doumbia von Beginn weg auf. Mit den Neuen trat der zuletzt erblasste FCZ mit einer andere Dynamik auf. Fokussiert, bissig und bereit. Tosins 2:0 und das 3:0 durch Ceesay leitete der vom FC Winterthur verpflichtete Doumbia mit sehenswerten Ballgewinnen ein.

Zuerichs Assan Ceesay, Mitte, gegen Vaduz' Gabriel Luechinger, rechts, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Zuerich, am Samstag, 24. Oktober 2020, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Zürich holt sich in Vaduz den ersehnten ersten Saisonsieg. Bild: keystone

Vaduz - Zürich 1:4 (0:2)
1396 Zuschauer. - SR Piccolo. -
Tore: 7. Sobiech (Kololli) 0:1. 41. Tosin (Marchesano) 0:2. 68. Ceesay (Doumbia) 0:3. 75. Schmid (Gajic) 1:3. 78. Gnonto (Schönbächler) 1:4.
Vaduz: Ospelt; Schmid, Schmied, Simani (20. Rahimi); Obexer (68. Hug), Prokopic (46. Gajic), Lüchinger (62. Wieser), Dorn; Di Giusto, Cicek (46. Milinceanu), Sutter.
Zürich: Brecher; Omeragic (85. Wallner), Sobiech, Nathan, Aliti; Domgjoni (85. Hekuran Kryeziu), Doumbia; Tosin (72. Gnonto), Marchesano (60. Schönbächler), Kololli; Ceesay (72. Kramer).
Bemerkungen: Vaduz ohne Büchel (krank), Coulibaly und Göppel (beide verletzt). Zürich ohne Britto (verletzt) und Janjicic (krank). 20. Simani verletzt ausgeschieden. 47. Pfostenkopfball Sobiech. Verwarnungen: 24. Marchesano (Foul). 39. Lüchinger (Foul). 74. Gnonto (Foul). 76. Schönbächler (Foul). 82. Doumbia (Foul).

Die Tabelle

(zap/sda)

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