Interview
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ARCHIV - ZUM KEYSTONE-SDA-TEXT UEBER DEN PRAESIDENTEN DES FC SION, CHRISTIAN CONSTATIN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Der President des FC Sion, Christian Constantin beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Sion vom Sonntag 30. September 2018 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Sion-Präsident Christian Constantin ist nicht glücklich, dass die Super League bald weitergeht. Bild: keystone

Interview

Constantin über Restart: «Die Anderen ärgert es weniger als mich, Geld zu verlieren»

julien oberholzer / keystone-sda



In den beiden höchsten Fussball-Ligen freut man sich fast ausnahmslos über die baldige Fortsetzung der Meisterschaften. Mit klarer Mehrheit entschied sich die Swiss Football League dafür, die Ende Februar unterbrochene Saison fortzusetzen.

Am Montag sind die letzten Super-League-Mannschaften wieder ins Training eingestiegen, darunter auch der FC Sion. Dessen Präsident Christian Constantin ist einer der wenigen Gegner des Neustarts. Im Gespräch ärgert er sich über die Kosten: «Ich studiere die rechtlichen Möglichkeiten.»

Christian Constantin, weshalb sind Sie gegen den Neustart der Super League?
Christian Constantin: Mich ärgert es sehr, Geld zu verlieren (lacht). Ich denke, das ist blöd.

Die lange Liste der Sion-Trainer unter Christian Constantin:

Was wäre Ihre Lösung gewesen?
Meine Lösung wäre ziemlich simpel gewesen: Man stockt die Super League auf zwölf Teams auf und bestreitet in der kommenden Saison 44 Runden. So hätten wir die verpassten Matches nachgeholt und wären unseren Pflichten gegenüber dem TV nachgekommen. Nun haben wir während zwei Monaten Ausgaben und fast keine Einnahmen.

Und wieso fand Ihr Plan keine Beachtung?
Die Anderen ärgert es weniger als mich, Geld zu verlieren.

Geld würden Sie sowieso verlieren, egal ob Sion spielt oder nicht.
Am billigsten kommt es für mich, wenn ich für die Spieler Kurzarbeit beantragen kann. Das ist eine Hilfe, die ich nicht zurückzahlen muss. Mit Kurzarbeit hätte ich rund 300'000 Franken verloren, jetzt werden es 3.5 Millionen sein.

«Die TV-Einnahmen in der Schweiz sind lächerlich.»

Wieso sehen das die anderen Klub-Präsidenten anders? Was haben die Ihnen gesagt?
Wenn du mit den anderen Präsidenten redest, sagen Sie, dass du recht hast. Und wenn Sie dann abstimmen müssen, sagen Sie, die Swiss Football League habe recht. Von den neun Mitgliedern des Komitees der Swiss Football League sind acht Klub-Präsidenten. Sie sind untereinander solidarisch – natürlich. Sie vertreten die Interessen der Liga. Aber ich sage auch: Jeder darf seine eigene Meinung haben.

Mit ihrer Meinung stehen Sie ziemlich alleine da.
Ich bin alleine. Ich war der Einzige, der gegen die Fortsetzung der Meisterschaft gestimmt hat – vielleicht mit Xamax.

Hat Teleclub als TV-Rechteinhaber Druck ausgeübt?
Ich nehmen an, dass es für das Fernsehen eine gute Sache ist, die Saison wiederaufzunehmen. Es wird mehr Zuschauer vor dem TV geben. Auf der anderen Seite werden die Klubs Verluste schreiben.

Das TV zahlt aber auch.
Die TV-Einnahmen in der Schweiz sind lächerlich. Im Ausland macht das ein Drittel des Budgets aus, in der Schweiz sind es zehnmal weniger.

Werden Sie juristisch gegen den Start der Meisterschaft vorgehen?
Ich studiere die Möglichkeiten, die es gibt. Nach meiner Rechnung wird die Liga im August 35 Millionen Franken Schulden gemacht haben. Wieso sollte ich Geld verlieren, wenn nicht alles korrekt abgelaufen ist. Schliesslich war ich ja gegen den Neustart.

«Ich verliere seit Montag 35'000 Franken pro Tag. Das ist die einzige Wahrheit, die ich kenne.»

Was können Sie konkret unternehmen?
Man kann sich fragen, ob es richtig ist, dass die Liga eine Abstimmung angeordnet hat. Jedes Mitglied hat ganz andere Interessen. Wäre es nicht die Aufgabe der Liga gewesen, die Interessen aller zu berücksichtigen? Im Ausland wurde die Fortsetzung der Meisterschaft ohne Gegenstimmen beschlossen - in der Schweiz nicht.

Sion zieht Wiederaufnahme an die Wettbewerbskommission

Der FC Sion beantragt mittels einer einstweiligen Verfügung die Aufhebung der Wiederaufnahme der Saison. Die Walliser fordern zu diesem Zweck die Wettbewerbskommission (COMCO) auf, eine Untersuchung gegen die Swiss Football League (SFL) einzuleiten.

Der Klub will geklärt haben, ob die SFL seine «beherrschende Stellung» missbraucht hat. Die SFL wiederum will aufgrund des von der COMCO festgelegten Zeitraums ihre Position darlegen. Die SFL erinnert derweil erneut daran, dass 17 von 20 Vereinen am letzten Freitag für die Wiederaufnahme der Saison für den 19. Juni gestimmt hatten.

Können Sie juristisch verlangen, dass die Meisterschaft nicht fortgesetzt wird?
Ich weiss nicht, was rechtlich möglich ist. Fakt ist aber, dass wir kein Recht mehr auf Kurzarbeit haben, wir damit unsere Angestellten bezahlen müssen, aber keine Einnahmen haben. Vielleicht wird im Nachhinein gesagt, dass es nicht richtig war, Klubs zu zwingen, Geld zu verlieren. Der Organisator (die Swiss Football League - Red.) hätte vielleicht anders handeln können. Wenn der Organisator seine Einnahmen abgesichert hätte, hätten auch die Klubs weniger Probleme gehabt.

Sie klären ab, was rechtlich möglich ist?
Ich lasse untersuchen, was möglich ist. Im Moment sind es nur Worte. Das Einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich seit Montag 35'000 Franken pro Tag verliere. Das ist die einzige Wahrheit, die ich kenne.»

Wenn der FC Sion um den Titel spielen würde, hätten Sie da nicht für eine Fortsetzung der Meisterschaft plädiert?
Ich erinnere Sie, dass wir um den Cupsieg spielen. Wir wissen, dass wir nicht mehr Meister werden können, aber im Cup sind wir noch dabei. Ich habe also auch ein Interesse daran, dass die Saison fortgeführt wird.

Trotzdem wirft man Ihnen fehlende Solidarität vor.
Wenn man mir sagt, dass ich 3.5 Millionen Franken verlieren muss, um den anderen Klubs zu gefallen, ärgert mich das enorm. Ich bin ein Bauer. Um mein erstes Geld zu verdienen, habe ich Bohnen und Aprikosen gepflückt, Spargeln gestochen. Also ärgert es mich, Geld zu verlieren. Das ist alles. Aber wir haben ja nicht nur wirtschaftliche, sondern auch sportliche Probleme mit den Ende Juni auslaufenden Spielerverträgen.

Der Rueckkehrer Serey Die spielt den Ball waehrend dem ersten Training des FC Sion nach dem Lockdown in der Krise um die Pandemie des Coronavirus, Covid-19, am Montag, 1. Juni 2020 in Riddes VS. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Darf Sion Neuzugang Serey Die überhaupt einsetzen? Bild: keystone

Sie haben eben Geoffroy Serey Die und Grégory Karlen verpflichtet, die in dieser Saison nicht zum Einsatz kommen können.
Das Reglement der FIFA sagt etwas anderes. Ich werde jetzt die Spielberechtigung verlangen und wir werden sehen, was die Swiss Football League sagt. Für mich ist der Fall klar: Spieler, die keinen Vertrag mehr haben, dürfen verpflichtet werden.

Trotz allem haben Sie sich also mit dem Neustart abgefunden?
Klar, das ist, was entschieden wurde. Ich akzeptiere das, ich denke bloss, dass es falsch ist. Aber da ich der Einzige bin, der das sagt, habe ich ja vielleicht unrecht. (abu/sda)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 04.06.2020 09:31
    Highlight Highlight Ich finde die Aussagen und das Vorgehen von Herrn Constantin ziemlich wirr. Ich kann dahinter kein Konzept erkennen.

    Klar ist, dass der FC Sion unter CC auch einige schöne Erfolge hat feiern können. Doch in den letzten Jahren hat sich der Verein nicht mehr weiter entwickelt. Treten an Ort und Rückschritt wechseln sich ab. Schritte vorwärts fehlen jedoch komplett.

    Vielleicht täten die Constantins gut daran, ihren Verein etwas breiter aufzustellen. Zwar hätten sie dann nicht mehr das alleinige Sagen, aber sie trügen auch nicht mehr alleine das Risiko. Wetten, dass es dann vorwärts ginge.
  • Therealmonti 04.06.2020 05:15
    Highlight Highlight Er verliert Geld. Geld das er mit Schlaumeiereien, Mauscheleien und Insiderwissen anderen abgeknöpft und schamlos angehäuft hat. U. a. mit dem Bau der Autobahn im Wallis,
    • Militia 04.06.2020 06:32
      Highlight Highlight Inwiefern hat CC mit dem Autobahnbau im Wallis Geld verdient?
    • Therealmonti 04.06.2020 11:40
      Highlight Highlight Er hat gewusst, wo die Autobahn geplant war, hat günstig Grundstücke erworben und sie dann dem Staat und anderen teuer verkauft.
  • Danilowski 03.06.2020 21:39
    Highlight Highlight Aber für eine Trainerentlassung haben Sie wieder einmal mehr genug Geld Herr CC. Treten Sie doch endlich zurück, dann verlieren Sie kein Geld mehr und die Fussball Schweiz ist von diesem ewigen Kindergarten endlich befreit.

    Ihre Idee ist nicht umsetzbar, das hat der TC klar kommuniziert. Eine klare Mehrheit hat sich für die Fortführung ausgesprochen, das gilt es zu akzeptieren, auch wenn Ihnen das nicht gefällt. Wie gesagt, Sie können ja auch einfach zurücktreten. In diesen Zeiten braucht es Solidarität und keine Trotzköpfe.
  • Stinkstiefel 03.06.2020 21:06
    Highlight Highlight CC sinniert über rechtliche Schritte gegen den Mehrheitsentscheid der Liga (bezüglich weitermachen UND bezüglich nicht-aufstocken), aber geht völlig selbstverständlich davon aus, dass mit seiner Schlaumeierei die Verpflichtung aus dem TV-Vertrag erfüllt würde.

    Was ist wohl für Teleclub attraktiver; die restlichen 65 Spiele der schon seit langem nicht mehr so ausgeglichenen (und deshalb spannenden) Saison, zu einer Zeit in der nach 4 Monaten Pause alle nach sportlicher Unterhaltung lechzen, oder die 84 zusätzlichen Spiele einer 12-er Saison mit Beteiligung von Lausanne und (derzeit) Vaduz?
  • glass9876 03.06.2020 19:12
    Highlight Highlight Dass es für Spieler ab einer gewissen Lohnsumme überhaupt Kurzarbeit gibt, ist schon skandalös genug, aber dass CC erwartet, dass diese Kurzarbeit bei einem freiwilligen Saisonabbruch weiter gewährt wird, übertrifft einfach alles!
    • Danilowski 03.06.2020 21:44
      Highlight Highlight Das müssen Sie jetzt aber erklären. Wenn aus finanziellen Gründen nicht mehr regulär weiter gearbeitet werden kann, ist es doch legitim, Kurzarbeit einzuführen. Den Fussballclubs sind praktisch alle Einnahmen weggebrochen und auch beim Weiterspielen sind viele Quellen immer noch stillgelegt. Dass das Probleme verursacht ist völlig logisch, aber gegen die bösen Fussballer zu wettern gehört scheinbar zum guten Ton. Übrigens hat keine Branche so gravierende Auflagen erhalten, wie die Sportbranche.
    • Jonaman 04.06.2020 00:41
      Highlight Highlight @Danilowski Nein, legitim ist Kurzarbeit, wenn nicht genügend Arbeit da ist. Wenn rein aus finanziellen Gründen nicht gearbeitet werden kann ist es das Problem des Unternehmens.
      Da fast alle anderen Clubs damit einverstanden sind ist das auch ok so und es ist nur eine Täubelei von CC, und ein Versuch, sich selbst mit ALV Geldern zu bereichern.
    • glass9876 04.06.2020 04:43
      Highlight Highlight @Danilowski: Gerne:
      1. Ab dem Tag, wo Fussballer trainieren dürfen, arbeiten sie. So auch beim Individualtrainig, um so mehr ab letzdem Samstag. Das gilt zB auch in der Sommerpause.
      2. Die Kurzarbeitregelung galt nur für unbefristete Verträge. Dies wurde für Sportler angepasst.
      3. Diese Anpassung geht zulasten der ALV.
      4. Bei grossen Verdiensten ist unklar, ob die Differenz zwischen "versichertem Lohn" und "Reallohn" durch die Vereine trotzdem gedeckt wird: falls ja für mich ein No-Go, da die KA-Beiträge zur finanziellen Rettung des Clubs dienen und nicht zur Bereicherung.
  • HerbertBert 03.06.2020 18:46
    Highlight Highlight Sorry, aber die Schadenfreude ist einfach zu gross.
    Null Mitleid für jemanden, der Trainer und Spieler während einer Pandemie fristlos entlässt. Da hat er halt einfach schlecht gepokert, wie er jetzt mit den neuen Spielern auch pokert. Wäre gut, wenn da der SFV durchgreift und denen erst für nächste Saison eine Spielerlaubnis gibt.

    Ich hoffe, dass Sion absteigt.
    • Hansi_Wursti 03.06.2020 21:05
      Highlight Highlight Hallo HerberBert

      Möchte dich gleich in 3 Dingen korrigieren:
      1) CC hat während des Lockdown den Trainer NICHT entlassen.
      2) der SFV hat in der Liga bei gar nix durchzugreifen. Wenn, dann müsste das die SFL machen, eine komplett andere Organisation.
      3) es existiert kein Regelverstoss und somit keine Basis für einen Lizenzentzug.
    • HerbertBert 04.06.2020 09:35
      Highlight Highlight Halo Hansi_Wursti

      1) Macht auch nicht besser, dass die Spieler entlassen wurden
      2) Es ist völlig egal, welche Organisation es ist. Solches ich scheiss auf meine Mitarbeiter Verhalten sollte nich durchgehen
      3) Weil du so sehr auf Details aus bist. Es ist kein Lizenzentzug sondern eine Lizenzvergabe. Und diese sind normalerweise auf die neue Hälfte der Saison. Aber das ist schlussendlich der Punkt über dem man streiten könnte.

      Grundsätzlich geht es aber darum, dass hier absolut auf die eigenen Leute geschissen wurde. Und das will ich nicht unterstützen.
  • Super8 03.06.2020 18:42
    Highlight Highlight Mich nimmt ja schon wunder, wieviel CC mit Sion verliert im Vergleich zu anderen Clubs so über einen Zeithorizont von 7-10 Jahren. Kann ja sein, dass er clevere Verträge abschliesst und mit Spielerverkäufen z. T. auch mal einen Glückstreffer landet. Ist ja auch schon passiert. Aber mit so einem Trainer- und Spielerverschleiss kann ich fast nicht glauben, dass der gut wirtschaftet.
    • Bullet-Tooth-Joni 03.06.2020 23:22
      Highlight Highlight CC erarbeitet einen grossteil seiner persönlichen Gewinne mit Nebengeschäften für seine Unternehmen bei Transfers... ist seit langem bekannt und der einzige der so tut als gäbs das nicht ist der olle CC selbst!
      Constantin macht jedes Jahr privat Geld mit diesen Nebengeschäften und steckt das dann teilweise in den FC Sion.

      Zudem: Ist ja nicht so das er bereits einmal mit der Klubkasse das weite gesucht hat! Aber das Langzeitgedächtnis vieler Walliser ist scheinbar leider etwas havariert...

      Hoffe Sion steigt ab.
  • wasps 03.06.2020 17:42
    Highlight Highlight Der Verband schwimmt im Geld. Aufgrund der Erfoge der Nati. Was gedenken die Herren Funktionäre zu tun? Öffnen sie ihre Schatullen zu Unterstützung der Klubs?
  • TanookiStormtrooper 03.06.2020 17:41
    Highlight Highlight CC hat sich schlicht verzockt und mit der Entlassung von Spielern auf einen kompletten Abbruch der Saison spekuliert. Jetzt darf man die Saison doch noch fertig Spielen, ob das jetzt gut ist will ich nicht beurteilen, und Sion steht ohne Trainer und mit einigen Spielern weniger da. Dumm gelaufen, aber irgendwie auch selber schuld. Wer wie CC so mit Menschen umspringt, der kriegt nun mal die Quittung.
  • ChillDaHood 03.06.2020 17:07
    Highlight Highlight Das hat sicher nix damit zu tun, dass CC seine teuersten Spieler fristlos entliess, den Trainer und irgendwie darauf spekulierte, dass der Lockdown und die Fussballfreie Zeit länger dauert.

    Ich persönlich hoffe, dass Xamax den FC CC in die 2. Liga schiesst, auch wenn mir das für die Sittener Fans leid tut.
  • schnupperi 03.06.2020 16:53
    Highlight Highlight Man muss sich das mal vorstellen. Ein Präsident/Besitzer eines Fussballvereins ist dagegen, dass sein Verein wieder Fussball spielen darf. Ich weiss, die wirtschaftlichen Interessen stehen hier im Vordergrund. Aber eigentlich traurig, dass dies so ist.
    In unserem Verein zumindest freuen sich alle, vom Präsi bis zum G-Junior/in, dass es ab nächster Woche wieder losgehen kann.
  • fools garden 03.06.2020 16:47
    Highlight Highlight Ach wenn doch nur die Andern nicht wären, das Leben könnt so toll sein.
    Lieber Constantin, die Meissten von uns haben keine 3.5 Mio. Sie können es sich immerhin leisten Diese zu Verlieren ohne das sich an ihrem Lebensstandard etwas ändert.
  • Willy Tanner 03.06.2020 16:06
    Highlight Highlight Der wird ja immer lustiger. Echt einer der besten Schweizer Komiker. Könnte später aber von seinem Sohn übertrumpft werden!
  • Scaros_2 03.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Ich bin bei vielem nicht seiner Meinung und er ist ein oppurtunistischer Arsch. Aber hey, er ist ne ehrliche Sau in dem Sinne und ich kann ihn schon verstehen das er die Verluste lieber gefedert hätte als jetzt alles auf seinen Kosten zu belassen. Es ist natürlich einfach er wenn der Steuerzahler für die Verluste aufkommt als er selbst.

    Es ist pures Kalkühl von ihm. Aber immerhin ist er so ehrlich und gibt das so zu und versteckt sich nicht hinter was.
    • wasps 03.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Im Ernst jetzt: Die anderen Klubs spekulieren nicht auf Steuergelder? Ich behaupte, das ist Kalkül der Liga! Wenn Klubs wie Thun dann hopps gehen, fängt das nationale Fussballgeheule an. Dann werden aus Bundesdarlehen ruckzuck à fonds perdu Beiträge!
  • demian 03.06.2020 15:43
    Highlight Highlight Er will kein Geld verlieren, möchte aber sein Hobby FC Sion von der Allgemeinheit finanzieren lassen?

    Und sein Trainerverschleiss ist wohl kostenlos...
    • wasps 03.06.2020 17:38
      Highlight Highlight Erstens traue ich ihm Einiges mehr zu als den Ligafunktionären. Soll mir mal jemand erklären, wie man einen Betrieb hochfahren und finanzieren soll, ohne dass Einnahmen generiert werden. Und zweitens verstehe ich, wenn er als Alleinbesitzer gegen das Geldvernichten ist (den Baslern ist das anscheinend egal, sie haben ja genug Stutz zum Verbraten). Und drittens ist er wohl schlau genug, die Verträge mit den Trainer so abzuschliessen, dass bei einer Entlastung seine Kosten begrenzt sind.
    • crik 03.06.2020 17:39
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht. Entlassene Trainer auf Kurzarbeit zu setzen ist natürlich praktisch.

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