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epa08704011 A still image taken from a handout video footage published 28 September 2020 on the official website or the Azerbaijan's Defence Ministry shows allegedly Azerbaijan's artillery fires in direction of the enemy positions deployed in the self-proclaimed Nagorno-Karabakh Republic. The territorial conflict between Azerbaijan and Armenia over the Nagorno-Karabakh territory erupted into an armed clashes on 27 September 2020 along the contact line of the self-proclaimed Nagorno-Karabakh Republic.  EPA/AZERBAIJAN DEFENCE MINISTRY/HANDOUT HANDOUT MANDATORY CREDIT /BEST QUALITY AVAILABLE / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine aserbaidschanische Artillerie-Batterie nimmt eine armenische Stellung unter Beschuss. Bild: keystone

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Krieg im Kaukasus: Erdogan legt Feuer in Putins Vorgarten

Die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan werden heftiger, es gibt immer mehr Tote. Die Türkei unterstützt den Krieg – zum Ärger Russlands. Was wollen Putin und Erdogan in der Region?

patrick diekmann, david ruch / t-online.de



Ein Artikel von

Panzer brennen, Raketenwerfer und Kampfflugzeuge feuern massenhaft Geschosse auf den militärischen Feind, tote Soldaten liegen regungslos in den Schützengräben der Grenzregion. Diese Bilder aus dem eskalierenden Konflikt in Berg-Karabach werden von Armenien und Aserbaidschan schonungslos über Fernsehen und Internet verbreitet. Es ist einerseits Kriegspropaganda der verfeindeten Länder, doch andererseits und vor allem dokumentieren die Videos eines: Das Grauen des Krieges.

Der Konflikt um Berg-Karabach, der Anfang der 90er Jahre in einen blutigen Krieg mündete, flammt nun so heftig auf wie lange nicht mehr. Seit Sonntag gab es mehr als 60 Tote und Hunderte Verletzte. In beiden Staaten wurde der Kriegszustand verhängt. Eine Lösung scheint nicht in Sicht, das Vertrauen zwischen den Konfliktparteien ist komplett zerstört. Doch kommt es erneut zum Krieg, drohen sich auch Konflikte zwischen den Regionalmächten zu verschärfen.

Bild

Karte des Konflikts: Bergkarabach (braun), armenisch besetztes Gebiet Aserbaidschans (orange). bild: Furfur/wikimedia/CC BY-SA 4.0,

Da ist zum Einen die Türkei, die sich als Schutzmacht Aserbaidschans sieht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt die Offensive gegen Armenien. Und da ist zum Anderen Wladimir Putins Russland, das Armenien unterstützt und aus eigenen sicherheitspolitischen Interessen einen Krieg verhindern muss.

Ohne Rückendeckung ihrer Schutzmächte würde weder Aserbaidschan noch Armenien eine militärische Offensive starten. Mit seiner Unterstützung für Aserbaidschan hat Erdogan deshalb ein Feuer im Vorgarten von Putin gelegt. Er riskiert damit eine dramatische Verschlechterung der Beziehungen mit Moskau.

Die Region sah viele Herrscher

Um die komplexen Zusammenhänge des Konflikts zu verstehen, lohnt zunächst ein Blick in die Geschichte. Berg-Karabach sah seit der Spätantike viele Herrscher. Einst kontrollierten die Mongolen das Gebiet, später die Perser, dann zu Anfang des 19. Jahrhunderts die Russen. Stets war die Region dabei ethnisch durchmischt. Muslimische Turkvölker, Araber, Kurden, aber auch christliche Armenier lebten hier.

Doch mehrere grosse Einwanderungswellen verschoben das gesellschaftliche Gefüge. Nach dem Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich und ihrer damit einhergehenden Flucht wuchs ihr Anteil an der Bevölkerung von Berg-Karabach auf über 80 Prozent an.

Armenian soldiers take their position on the front line in Tavush region, Armenia, Tuesday, July 14, 2020. Skirmishes on the volatile Armenia-Azerbaijan border escalated Tuesday, marking the most serious outbreak of hostilities between the neighbors since the fighting in 2016. (Armenian Defense Ministry Press Service/PanPhoto via AP)

Armenische Soldaten (Archivbild): Um die zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittene Region Berg-Karabach gibt es erneute Gewalt. Bild: keystone

Die Spannungen nahmen zu, auch weil die in dem Gebiet lebenden Aserbaidschaner sich der Türkei verbunden fühlten. Es kam zu blutigen Pogromen mit Tausenden Toten. Mit dem Zerfall des Zarenreiches am Ende des Ersten Weltkrieges erhoben Armenier wie Aserbaidschaner Anspruch auf das Gebiet: Armenien verwies auf den grossen Anteil der Armenier an der Bevölkerung, Aserbaidschan auf die Unverrückbarkeit der Grenzen und die traditionellen Weidegrunde muslimischer Nomaden.

Nach der Ausrufung von Sowjetrepubliken in Armenien und Aserbaidschan erklärte Berg-Karabach sich freiwillig zugehörig zu Aserbaidschan – ein Zugeständnis an die Türkei, mit der Moskau zuvor einen Friedensvertrag geschlossen hatte. Zugleich erhielt das Gebiet Autonomiestatus. Bis 1989 blieb dieser Zustand unangetastet.

Den Pogromen folgte der Krieg

Als Mitte der 80er Jahre die Macht der Sowjetunion zu zerbröseln begann, brachen alte Gräben wieder auf und nationalistische Bewegungen erwuchsen. Die über Jahrzehnte von der Zentralmacht in Moskau benachteiligten Aserbaidschaner verübten Pogrome an den in der Teilrepublik lebenden Armeniern.

Aus Berg-Karabach wiederum wurden Tausende Aserbaidschaner von Armeniern vertrieben. Nachdem Nationalisten in Aserbaidschan versuchten, die Macht an sich zu reissen, rollten am 20. Januar 1990 russische Panzer ein, begleitet von 160'000 Soldaten, und besetzten die Hauptstadt Baku.

In this photo provided by the Azerbaijan's Presidential Press Office provided on Sunday, Sept. 27, 2020, Azerbaijani President Ilham Aliyev gestures as he addresses the nation in Baku, Azerbaijan. Fighting between Armenia and Azerbaijan broke out Sunday around the separatist region of Nagorno-Karabakh and the Armenian Defense Ministry said two Azerbaijani helicopters were shot down. Ministry spokeswoman Shushan Stepanyan also said Armenian forces hit three Azerbaijani tanks. (Azerbaijani Presidential Press Office via AP)

Ilham Alijew, Präsident der Republik Aserbaidschan, hält eine Rede an die Nation. Armenien hat nach Kämpfen mit dem Nachbarland Aserbaidschan in der Konfliktregion Berg-Karabach den Kriegszustand ausgerufen. Bild: keystone

Weder der Einmarsch der Roten Armee noch die Unabhängigkeit Armeniens und Aserbaidschans ein Jahr später befriedeten den Konflikt – im Gegenteil. Weitere Pogrome mit Dutzenden Toten liessen den Konflikt 1992 vollends eskalieren. Zwei Jahre Krieg forderten mehr als 25'000 Tote, zwangen über eine Million zur Flucht. 1994 wurde ein Waffenstillstand geschlossen, der bis heute gilt, doch immer wieder verletzt wurde.

Im Fokus vieler Regionalmächte

Völkerrechtlich ist die Sache klar: Berg-Karabach gehört zu Aserbaidschan, weder die Vereinten Nationen noch die Europäische Union erkennen das seit 2017 Republik Arzach genannte Territorium als unabhängig an. De-facto allerdings wird es seit 1994 selbständig regiert. Neben dem ungelösten Grenzkonflikt sorgten nun weitere Faktoren dafür, dass der alte Streit die Region in einen neuen Krieg stürzen könnte.

Da ist die strategische Lage mit dem nach geopolitischer Macht strebenden Russland im Norden, der ambitionierten Türkei im Westen, dem Iran im Süden. Da sind aber auch die Erdöl- und -gasvorkommen in der Region, die die Aufmerksamkeit der Regionalmächte wecken, deren Ausbeutung ein neuerlicher Krieg allerdings in Gefahr bringen könnte.

Das Interesse an einer weiteren Eskalation dürfte sich somit in Grenzen halten, das russische allemal. Ein neuer Krisenherd so nah an der Grenze bedroht direkt russische Sicherheitsinteressen. Der Nordkaukasus gilt als Achillesferse Russlands. Für den Kreml war es immer schwer, diesen Teil des russischen Staatsgebietes unter Kontrolle zu bringen. Das muslimisch-geprägte Tschetschenien wurde zur Keimzelle für den islamistischen Terrorismus und es gibt ernsthafte Armuts- und Strukturprobleme. Auch die Terrormiliz IS konnte zu ihrer Hochzeit in der Region Fuss fassen.

Putin will Frieden

Es fordert Russland viel Kraft und Geld ab, den Nordkaukasus zu befrieden. Die Einsätze in Syrien und Libyen dienen auch dem Zweck, islamistische Gruppierungen im eigenen Land zu schwächen. Ein weiterer Punkt ist die geopolitische Einflussnahme in der Region – auch in Armenien. Der Kreml kann den aktuellen Konflikt im Kaukasus nicht eskalieren lassen, damit sich der Brand nicht auf das eigene Staatsgebiet ausbreitet. Spannungen zwischen ethnisch-religösen Gruppen gibt es etwa in den russischen Teilrepubliken Dagestan und Nordossetien-Alanien.

Für den Notfall unterhält Russland in Armenien einen Luftwaffenstützpunkt und Moskau wird seinen Sicherheitsversprechen für das Land nachkommen, auch um sein Gesicht nicht zu verlieren. Erste Berichte über russische Kampfjets in der Region gibt es schon. Letztlich aber dürfte ein militärischer Sieg über Aserbaidschan kaum das Ziel Moskaus sein, sondern eher ein Frieden.

Türkei treibt sich selbst in die Enge

Dass Berg-Karabach in diesen Tagen die schwersten Gefechte seit Jahren erlebt, dürfte Putin deshalb umso mehr verärgern. Und dass noch dazu die Türkei sofort Partei ergriff für Aserbaidschan und schwere Vorwürfe in Richtung Armenien erhob. Wer letztlich den ersten Schuss abgab, lässt sich aktuell nur schwierig nachzeichnen. Beide Seiten geben sich die Schuld. Mit der eiligen Positionierung verliert die Türkei gleichwohl immer mehr Verbündete und stellt das eigentlich gute Verhältnis zu Russland nach den Spannungen in Libyen nun ein weiteres Mal auf die Probe.

Dabei hätte die Türkei nach dem Völkermord an den Armeniern eigentlich eine gewisse Sorgfaltspflicht gegenüber dem kleinen Nachbarland. Trotz unterschiedlicher Religionen sind Türken und Armenier kulturell eng verbunden, lange lebten sie in einem Land. In türkischen Grossstädten wie Istanbul ist die armenische Architektur noch gut sichtbar. Aber das die Armenier in eine Wüste vertrieben und zu Zehntausenden ermordet wurden, lernen Kinder nicht in der Schule. Sie wurden umgesiedelt, heisst es. Rückfragen sind nicht erlaubt.

Meist verhinderte die Politik der Türkei eine Aussöhnung mit dem schrecklichen geschichtlichen Erbe. Erdogan träumt von einem neoosmanischen Reich, die momentane türkische Regierung sieht den Mittelmeerraum als ihr Einflussgebiert. Der Nationalismus ist im Land stark ausgeprägt und viele nationalistische Bewegungen in der Türkei sehen Aserbaidschan als muslimischen Bruder und Armenien als türkisches Staatsgebiet, das besetzt wurde. Erdogan sieht das ähnlich: «Wenn Armenien sofort das Gebiet verlässt, das es besetzt, dann wird die Region zu Frieden und Harmonie zurückkehren», sagte er am Montag.

Die offiziellen Gründe der Türkei für die Unterstützung des Krieges sind klar: Einerseits Einerseits sieht Erdogan als Rückzugsort der kurdischen Miliz PKK, andererseits besteht er darauf, dass das Völkerrecht eingehalten wird. Doch wie auch andere Mächte zieht der türkische Präsident das Völkerrecht heran, wenn es seinen Interessen dient. Auf Zypern und im Mittelmeer-Konflikt wird es von der Türkei ignoriert.

Turkey's President Recep Tayyip Erdogan, right and Russian President Vladimir Putin, left, look at each other during a news conference following their meeting in Istanbul, Monday, Oct. 10, 2016. Putin and Erdogan voiced support for the construction of a gas pipeline from Russia to Turkey, called Turkish Stream, a project that was suspended amid tensions between the two countries. The pipeline would carry Russian natural gas to Turkey and onto European Union countries. (AP Photo/Emrah Gurel)

Die Türkei und Russland wollen ihren Einfluss in der Region sichern: Es geht aber auch um sicherheitspolitische Interessen. Bild: AP/AP

Es gab zwar eine Annäherung beider Länder, aber die gegenwärtige türkische Politik hat kein Interesse daran, dass Armenien wirtschaftlich erfolgreich wird. Die Grenzen sind dicht, ausgenommen davon sind Armenier, die für geringe Löhne in der Türkei als Gastarbeiter arbeiten.

Religion als vorgeschobenes Argument

Im Kaukasus-Konflikt stand Ankara stets hinter Aserbaidschan, so auch jetzt. «Das türkische Volk wird unsere aserbaidschanischen Brüder wie immer mit allen Mitteln unterstützen», erklärte Erdogan im aktuellen Konflikt. Der türkische Präsident hat wenig Probleme, dieses Vorgehen innenpolitisch zu verkaufen. Neben der nationalistischen Komponente befeuert seine islamisch-konservative AKP auch einen religiösen Konflikt zwischen Islam und Christentum. Dabei ist die Religion allenfalls vorgeschoben – als Legitimation und Motivation für einen Krieg.

Erdogan geht es dabei vor allem um Macht und Einfluss. Wie in Syrien, in Libyen und im Streit um Erdgasvorkommen im Mittelmeer möchte er mit am Verhandlungstisch sitzen. Sein Problem: Die Türkei kämpft gerade an vielen Fronten. Wahrscheinlich an zu vielen. Wirtschaftlich kann sie sich das längst nicht mehr leisten. Am Montag stürzte die Lira auf ein neues Allzeittief.

Erdogans gefährliches Spiel

Militärisch wird der Konflikt um Berg-Karabach kaum zu lösen sein. Das muss auch Erdogan begreifen, ehe er Russland zu einer militärischen Intervention zwingt. Die Türkei hat Einfluss auf Aserbaidschan und die Unterstützung des Angriffs auf Armenien führt zu keiner Lösung.

Im Gegenteil: Die Türkei verprellt damit weiter andere Verbündete und schadet sich wirtschaftlich enorm. Ankara und Moskau haben die Möglichkeit, die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu zwingen. Bis sie das tun, werden Dörfer zerstört und Menschen getötet. Das ist tragisch, denn durch das Kräftegleichgewicht in der Region ist jedes verlorene Menschenleben letztlich sinnlos.

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75
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    Alle Leser-Kommentare
  • Quo Vadis 29.09.2020 19:45
    Highlight Highlight Russische Medien behaupten die USA und GB wären hinter der ganzen Situation.

    Die angebliche Revolution, wo der pro-westliche Pashinyan durch Soros Hilfe an die Macht kam, war nichts anderes um Russland in Bedrängnis zu bringen. Putin wird quasi gezwungen eine Seite wählen zu müssen... 😂
  • Quo Vadis 29.09.2020 16:50
    Highlight Highlight Eine Türkische F-16 gestartet aus Azerbaijan vom Glughafen Ganja hat soeben eine Armenische SU-25 abgeschossen IN armenischem Luftraum abgeschossen (gemäss Armenischen Quellen).

    Die Frage ob die Türkei aktiv in den Krieg involviert ist dürfte allerspätestens jetzt wohl geklärt sein.
    https://www.rt.com/news/502044-turkey-nagorno-karabakh-armenia-jet/
    Benutzer Bild
    • cal1ban 29.09.2020 17:24
      Highlight Highlight Wenn es stimmt, wird die F-16 eher vom in der Nähe befindlichen Militärflugplatz gestartet sein.
      Benutzer Bild
    • Quo Vadis 29.09.2020 19:40
      Highlight Highlight Es war mehr um zu veranschaulichen wo Ganja liegt.. und nicht dass der eine oder andere hier Ganja als berauschende Substanz sieht.
    • Sprachrohr 29.09.2020 19:59
      Highlight Highlight Deine Quelle (rt, vormals Russia Today) ist leider alles andere als neutral, sondern ein bekanntes Propagandaorgan Putins.

      Das muss nicht heissen, dass deine Information falsch ist.

      Aber man sollte bei solch dubiosen Quellen schon ein wenig vorsichtig sein, insbesondere wenn Russland selbst in den Konflikt involviert ist.
  • CHatson 29.09.2020 16:44
    Highlight Highlight Ich kann das Russland / Türkei / USA Zeugs echt nicht mehr hören, echt. Die Welt wird soeben von den Chinesen übernommen, z.B. Corona - Aktienmarkt bricht nicht ein - wieso nicht? Rohstoffplünderung Afrika, Käufe von Geschäftsfeldern bis zu Böden in Europa, lässt Euch von den Medien nicht blenden. Aber eben, wir stimmen für den Erhalt von Wölfen, beschaffen Kampfflugzeuge, welche aber keine Piloten haben, weil alle im Vaterschaftsurlaub sind. Gute Nacht meine Freunde!
    • Imfall 29.09.2020 19:57
      Highlight Highlight "beschaffen Kampfflugzeuge, welche aber keine Piloten haben, weil alle im Vaterschaftsurlaub sind"


      ojee.... gleichgesinnte frustrierte wahlverlierer findest du eher bei blick online

  • John Henry Eden 29.09.2020 13:37
    Highlight Highlight Gemäss Putin war der Zerfall der Sowjetunion die grösste geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

    Das stimmt wahrscheinlich.
    • redeye70 29.09.2020 19:14
      Highlight Highlight Frag mal die die «überzeugten» Kommunisten in den damaligen Teilrepubliken. Stalin und die Sowjetunion waren deren Katastrophe des 20. Jahrhundert und nicht der Zerfall dessen.
  • Quo Vadis 29.09.2020 13:21
    Highlight Highlight Schöner Titel der türkischen Zeitung - gemäss Google Übersetzung heisst es:

    "Azerbaijani statement from Çavuşoğlu: We want to solve this issue completely"

    oder auf Deutsch

    "Aserbaidschanische Erklärung von Çavuşoğlu: Wir wollen dieses Problem vollständig lösen"

    Hört sich ja fast nach ENDLÖSUNG an.. ein Schelm der nach 1915 dabei böses denkt! https://www.trthaber.com/haber/gundem/cavusoglundan-azerbaycan-aciklamasi-artik-bu-meseleyi-kokunden-cozmek-istiyoruz-519504.html?fbclid=IwAR1XennqKHHRPbizvzAPSq_E4paBCBw4g-YGN8msH6NVeLsb4qW4w9eCk6M
    Benutzer Bild
  • paule 29.09.2020 12:36
    Highlight Highlight Erdogan wird mit einem Krieg versuchen, seine Katastrophale Politik zu retten, was wetten wir!

    Das musste seinerzeit auch Hitler machen und andere Despoten. Krieg wenn man keine Antworten mehr hat.

    Nur, er hat etwas zu viele Schützengräben geöffnet und stösst nach und nach seine Unterstützer vor den Kopf.
  • tss 29.09.2020 12:25
    Highlight Highlight Der Feind meines Feindes ist mein Freund.
    Das muss auch Erdogan begreifen,
    Seine List wird länger und länger.
    Wenn Russland, Iran, Griechenland, Zypern, USA, Deutschland, Frankreich, Opo von Lybien und Syrien, etc.
    Bleib im noch Assad.
    • redeye70 29.09.2020 19:17
      Highlight Highlight Assad? Der hat aber gar nichts am Hut mit den Türken. Die Türkei unterstützt islamische Kräfte, die gegen Assad kämpften und missachtet mit der Besetzung der Grenzregion Syriens dessen territoriale Unversehrtheit.
  • Quo Vadis 29.09.2020 12:09
    Highlight Highlight Wenn man sich die News über den Konflikt mittlerweile von RT holen muss, weil lokale Seiten gehackt wurden. (gibt mir eigentlich sehr zu denken, würde ich RT sonst nie und nimmer zitieren).
    Benutzer Bild
  • du_bist_du 29.09.2020 11:37
    Highlight Highlight Ich verstehe Erdogan nicht ganz.
    Dass er die militärische Karte mal spielt in seinem Vorhof oder bei innenpolitischen Problemen ist unschön aber nicht ungewöhnlich.
    In der jetzigen Lage, wirtschaftlich, militärisch an vielen Fronten, Corona usw. noch weitere Baustellen zu eröffnen macht aber keinen Sinn.
    Es ist ja nicht so, dass Erdogan nichts kann. Wirtschaft kann der schon einigermassen, hat er früher mal gezeigt. Wieso nicht einfach einen Schritt zurück gehen, Gespräche mit den ursprünglichen Partnern, der EU suchen und die heimische Wirtschaft vor dem Ausverkauf an China retten?
    • maylander 29.09.2020 13:37
      Highlight Highlight Er kann eben nichts.
      Die anfänglichen Erfolge waren auf Pump gekauft.
      Auf Druck seiner Geldgeber hat er sich dann stark in Syrien engagiert.

      Jetzt ist er gefangen in einem System, in dem er neue Schulden machen muss um alte zu bezahlen.
      Und neue Konflikte startet um von alten abzulenken.

      Wie ein Spielsüchtiger im Casino reitet er sich immer tiefer in den Dreck.

      Da kann er noch lange beten von oben kommt keine Hilfe.
    • Grubinski 29.09.2020 14:52
      Highlight Highlight @maylander
      Ich habe gehört "er" könne gut mit Ziegen.
  • Emil Eugster 29.09.2020 11:35
    Highlight Highlight Keiner dieser ach so stolzen Feldherren werden sich dort im Kriegsgebiet zeigen. Ebensowenig wird man da ihre Kinder antreffen, sondern bloss die Kinder von anderen Eltern.
  • insert_brain_here 29.09.2020 11:01
    Highlight Highlight Nun da die Pax Americana vorbei ist und die Russen drauf und dran sind den Kalten Krieg in der Nachspielzeit doch noch für sich zu entscheiden müssen wir us darauf einstellen, dass überall auf der Welt lange schwelende Konflikte offen ausbrechen. Siehe auch die immer deutlich werdende Kriegsrethorik Chinas gegenüber Taiwan.
    • maylander 29.09.2020 11:41
      Highlight Highlight Das sind zwei ex Sowjetrepubliken und seit 1994 war Ruhe dort. Russland hat Null Interesse dass sich Armenier und Azeris gegenseitig die Köpfe einschlagen.
      Aber wenn jetzt eine Seite meint mit Hilfe der Türken neue Fakten zu schaffen ist der Fall klar.
    • Amarillo 29.09.2020 12:18
      Highlight Highlight Richtig bemerkt, auch wenn es dafür natürlich Blitze hagelt. Liegt aber vermutlich am "Realitätscheck", den nun müss(t)en diejenigen etwas tun, die bisher nur aus der sicheren Deckung heraus den Amis erklärten, wie man es eigentlich richtig machen würde. Aber da man selber nicht kann und vor allem nicht will, so füllen nun die Russen + Chinesen die Lücke. Die haben immerhin den Vorteil, dass es in den europäischen Städten keine Demo's gegen sie gibt.
    • insert_brain_here 29.09.2020 15:09
      Highlight Highlight @Amarillo: Gewisse einfach zu überprüfende Fakten triggern gewisse Menschen.

      Es ist eine simple Tatsache, dass die drohende Militärmacht der USA sehr viele Konflikte unterdrückt hat und Europa davon meistens profitiert hat. Dass dahinter natürlich kalkuliertes Eigeninteresse stand und mit der selben Militärmacht auch ganz viele Sauereien angestellt wurden ändert daran nichts.

      BTW: Gegen das Vorgehen Russlands in der Ukraine und Chinas in Hongkong und mit den Uiguren gab und gibt es durchaus Demos in europäischen Städten.
  • LooTerror 29.09.2020 10:54
    Highlight Highlight Erdogan muss mit solchen Aussenpolitischen Themas Macht demonstrieren. Den innen Politisch ist es ja ein Desaster so kann er davon ablenken..
  • Quo Vadis 29.09.2020 10:35
    Highlight Highlight Türkisch/Azerische Hackerattacken auf armenische Newsportale erschweren zur Zeit den Informationsfluss.

    Aus Yerevan wird mir gemeldet dass Vardenis getroffen wurde und es zivile Opfer gibt.
  • Quo Vadis 29.09.2020 10:32
    Highlight Highlight Das Abwarten Russlands muss nicht mit einem Overstretch zu tun haben. Meine Vermutung ist, dass Russland bewusst abwartet sich als Schutzmacht aufzuspielen, um Armenien quasi erpressen zu können. Armenien hat u.a. durch die Wahl Pashinyans einen eher pro-Westlichen Kurs eingeschlagen - es sich aber trotzdem mit den Russen nicht verspielt. Russland aber will dass Armenien sich auch wirtschaftlich an Russland orientiert und nicht am Westen.

    In der Zwischenzeit wurde Vardenis getroffen. Die Attacke der Azeris geht nun nicht mehr nur auf Artsakh sondern auch auf Armenien selbst.
  • Bär51 29.09.2020 10:31
    Highlight Highlight Gerade Erdogan, der den Völkermord der Türken an den Armeniern 1915/16 verleugnet, giesst mit seiner Haltung Oel ins Feuer!
    • redeye70 29.09.2020 19:19
      Highlight Highlight Überrascht?
    • Bär51 29.09.2020 20:26
      Highlight Highlight Nein, überhaupt nicht!
  • Stratosurfer 29.09.2020 10:25
    Highlight Highlight Nun wird klar was die Nuss vom Bosporus mit dem Geldfluss aus China anstellt. Der Despot sucht den Krieg an allen Fronten.
    • redeye70 29.09.2020 19:21
      Highlight Highlight Ganz im Sinne Chinas. So müssen sie selber keine imageschädigende Kriege führen und können ihre Widersacher ausbluten lassen. Wenn dann keine nennenswerte Gegner mehr da sind, wird zuerst einmal Taiwan zurück ins Reich geholt und dann der Rest der Welt.
  • Amarillo 29.09.2020 10:22
    Highlight Highlight Eine (noch mehr) ruinierte Türkei stellt ein Problem dar, das niemand will. Derzeit fungiert sie strategisch gesehen als Puffer gegen das Dauerkonfliktgebiet "naher Osten" und die Migrationsströme. Somit muss auch Europa ein Interesse daran haben, dass die Türkei nicht völlig zusammenbricht. Mit Erdogan im Cockpit ein schwieriges Unterfangen. Wenn es aber nicht gelingt, werden auch die Türken in immer grösserer Zahl migrieren. Und zwar nur in eine Richtung, Religion hin oder her. Leider sieht es so aus, dass Erdogan erst dann den Sultansthron verlassen wird, wenn das Land am Boden liegt.
    • Göönk 29.09.2020 12:41
      Highlight Highlight Nun, mit dem Flüchtlingspakt finanziert die EU schon ein paar Milliarden des Türkischen Budgets...
    • redeye70 29.09.2020 19:23
      Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass Europa ein paar kernige Massnahmen ergreifen könnte gegen diese Migrationserpressung seitens der Türkei. Nur am Mut und politischen Willen fehlt es eben derzeit.
  • Heinzbond 29.09.2020 10:21
    Highlight Highlight Meine analyse: es sterben wieder Menschen weil zwei Autokraten ohne echte Kontrolle durch irgendwelche Parlamente und dergleichen sich einen genitalvergleich leisten um zu sehen wer weiter oder höher pinkeln kann. Und das orangen Frettchen mit dem Clown drunter schaut nur auf seine Wiederwahl. Und Europa guckt grad ganz woanders hin...
    • redeye70 29.09.2020 19:24
      Highlight Highlight Diese beiden Autokraten sind wohl eher Bauern als Könige auf diesem Schachbrett. Da stehen andere Interessen dahinter.
  • Skeptischer Optimist 29.09.2020 10:09
    Highlight Highlight Erdogan pokert sehr hoch.
  • Notabik 29.09.2020 09:47
    Highlight Highlight Warum werden die Türkei und Russland als internationale Menschenrechtsverletzer & Kriegstreiber nicht konsequenter geahndet & geächtet von der Europäischen Gemeinschaft? Stehen wieder einmal wirtschaftliche Interessen vor der Moral?
    • Sarkasmusdetektor 29.09.2020 13:01
      Highlight Highlight Wenn sich zwei erklärte Anti-Europäer gegenseitig verkloppen, wäre die EU ja schön blöd, da einzugreifen. Etwas besseres kann Europa doch gar nicht passieren. Jedenfalls bis dann wieder die Flüchtlinge vor der Türe stehen.
  • Hierundjetzt 29.09.2020 09:10
    Highlight Highlight Klar sind Armenien und Aserbeidschan Armenhäuser

    Armenien: BIP im Wert der Swisscom
    Aserbeidschan: BIP im Wert der Credit Suisse

    Aber wohl gerade darum wird der Konflikt noch lange dauern.

    Es gibt nichts anderes 😕
    • maylander 29.09.2020 11:15
      Highlight Highlight Azerbaijan hat mit Milliarden wichtige Sportevents durchgeführt.
      Das sollte das Image verbessern und Baku modern dastehen.
      Alles futsch weil sie sich von Erdogan zu diesem Manöver verleiten liessen. Islamistische Söldner haben sie wohl auch eingeflogen.
      Ein riesen PR Disaster.
  • Hierundjetzt 29.09.2020 09:07
    Highlight Highlight Aktuell führt die Türkei folgende Konflikte:
    Zypern (Besetzung)
    Griechenland (Erdgas)
    Syrien (Besetzung)
    Lybien (Krieg)
    Kurdistan (Bürgerkrieg)
    Armenien (Krieg)

    Ein Land mit einem BIP der Schweiz (!) aber 10x mehr Einwohner

    Wie will er das bezahlen?

    Rein unmöglich
    • Ueli der Knecht 29.09.2020 12:16
      Highlight Highlight zB. mit Öl und Rohstoffen aus Syrien, dem Iran und Aserbaidschan. Aber solche wirtschaftliche Zusammenhänge sind zu komplex für einfache Weltbilder.

      Aber wenn du deine Rechnung auf die USA und ihre vielen Konflikte weltweit anwendest, dann bemerkst du vielleicht, wie man solche Kriege kurz- und mittelfristig finanzieren kann.

      Es gibt auch historische Beispiele, zB. der Zweite Weltkrieg, der fast vollständig mit Schulden finanziert wurde, oder die Kriege der Habsburger https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017/05/albrecht-von-wallenstein-portrait-feldherr-erfolge-niederlagen/komplettansicht
    • Franz v.A. 29.09.2020 12:21
      Highlight Highlight Libyen und nicht Lybien, merkt euch das mal!
    • The Destiny // Team Telegram 29.09.2020 14:10
      Highlight Highlight Gibt da ein Zauberwort: Inflation
  • Firefly 29.09.2020 09:03
    Highlight Highlight "Erdogan legt Feuer in Putins Vorgarten"

    Erdogan zündelt rundherum mit zum teil fatalen Folgen.

    Was sagt die NATO dazu?
    • Dong 29.09.2020 11:32
      Highlight Highlight Die stellt sich tot, weil die Türkei NATO-Mitglied ist.
  • aglio e olio 29.09.2020 09:02
    Highlight Highlight „Die Grenzen sind dicht, ausgenommen davon sind Armenier, die für geringe Löhne in der Türkei als Gastarbeiter arbeiten.“
    So mögen sie es, die Rechtspopulisten. Hüben wie drüben.
    Dieser Konflikt hat Potenzial. Hoffen wir mal, dass da einige einen kühlen Kopf bewahren. Alle werden es leider nicht tun.
    • Hierundjetzt 29.09.2020 09:20
      Highlight Highlight Nach 30 Jahren wärs an der Zeit zu einer Lösung zu kommen.

      Wird nicht einfach, erscheint mir aber machbar.

      Wie Kosovo / Serbien.
  • Pipikaka Man 29.09.2020 08:42
    Highlight Highlight Die Türken sind selber in illegallen Gebietsabtrennungen verwickelt. Wenn die jetzt Armenien dafür bekriegen wollen, sollten sie sich selbst an der Nase fassen und von dort abhauen. All diese illegal abgetrennten Gebiete wie Krim, Südostossetien, Abchasien, Berg Karabach, Kosovo oder Nordzypern sind unnötig und verschlimmern die Konflikte erheblich, speziell wenn imperialistische Mächte wie die USA, Russland oder die Türkei dahinter stehen. Es kann nur Lösungen zusammen geben. Nicht gegeneinander.
  • Winger 29.09.2020 08:35
    Highlight Highlight Diese Bergregion ist schwierig zu kontrollieren. Auch weil die Nachbaren sich ständig einmischen. Das war dort schon immer so. Und wozu gibt es die NATO? War da nicht was mit Diktaturen verhindern und so? Mit einem Diktator in den eigenen Reihen? Die NATO ist oberschwach (Macron hat was gegen die blutleere Nato, wenigstens das). Und Europa wird vielleicht die Bankkonten vom türkischen Vizeverteidigungsminister sperren. Und in einigen Jahren werden sich gekrümmte EU-Exponenten trauen das Wort Genozid in den Mund nehmen. Es gibt kein miteinander nach dem Genozid und den Pogromen des 20.Jh.!
    • insert_brain_here 29.09.2020 10:56
      Highlight Highlight Die NATO ist ein reines, ursprünglich gegen den Ostblock ausgerichtetes Defensivbündnis und hat sich noch nie an Diktaturen gestört, ausser sie haben mit nuklearwaffenfähigen Mittelstreckenraketen gespielt.
  • Meinung 29.09.2020 08:33
    Highlight Highlight Konflikte können die Wirtschaft auch ankurbeln; etwa wenn für das Militär die Rüstungsindustrie hochgefahren wird.
    So entstehen in der Türkei Arbeitsplätze.

    So kann Recep Tayyip Erdogan der Geld bringende Diktator sein.

    • Samurai Gra 29.09.2020 09:16
      Highlight Highlight Stimmt aber das muss man sich Leisten können und das kann sich die Türkei nicht mehr
    • Firefly 29.09.2020 09:16
      Highlight Highlight Und woher bekommt der Erdogan das Geld zum Kriegführen?
    • maylander 29.09.2020 09:25
      Highlight Highlight Ja genau.
      Sich mit allen Nachbarn anzulegen ist sicher gewinnbringend.
      Die Türkei ist fast pleite und die Chinesen stehen schon bereit um dort noch mehr Infrastruktur zu kaufen.
      Die Türken dürfen dann noch lange dafür bezahlen das sie Erdogan gewählt haben.
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  • Oneiroi 29.09.2020 08:24
    Highlight Highlight Erdogans Niedergang ist bereits besiegelt und im Gange. Die Umfragewerte für RTE im Land haben einen noch nie da gewesenen Tiefpunkt erreicht. Die grosse Mehrheit des Volkes wendet sich von ihm ab und hat genug! Sehnt sich nach Wohlfahrt und Wohlstand. Dies ist nur mit einer gesunderen Aussenpolitik zu erreichen, was Erdogan in den letzten Jahren mit den Füssen getreten hat. Erdogan hat ein Ablaufdatum, jedoch die Türkei nicht. Weswegen wir die Opposition nie aufgeben dürfen!
    • felixJongleur 29.09.2020 09:28
      Highlight Highlight Absolut - wenn, denn auf den Mann zielen, und nicht auf "die Türken", "die Amis" etc.
    • redeye70 29.09.2020 19:29
      Highlight Highlight Mir kommt das aber gar nicht so rüber, dass das türkische Volk sich von Erdi abwendet. Gerade diejenigen die in Europa leben sind meist verblendete Nationalisten und reden alles schön um ihren selbstsüchtigen Autokraten.
    • _kokolorix 29.09.2020 21:22
      Highlight Highlight Letztendlich sind es aber doch die Türken und die Amis, die sich von diesen Typen blenden lassen und sie wieder alle Vernunft wählen.
      Sind wahrscheinlich die Gleichen, welche sich online Haarwuchsmittel bestellen, um ihre Glatze zu reparieren...
  • Zwerg Zwack 29.09.2020 08:17
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel! Zeigt wieder einmal, wie wenig Ahnung ich von der Welt habe... 🙈
    Dafür weiss ich genau, wieviel Steuern Trump im 2016 bezahlt hat und wieviele Coronainfizierte am Wochenende dem BAG gemeldet wurden. Immerhin etwas... 👍😉
  • maylander 29.09.2020 08:09
    Highlight Highlight Schon in Lybien uns Syrien unterstützen die Türkei und Russland verfeindeten Vasallen.

    Die Türkei hat zudem noch Konflikte mit Zypern und Griechenland.

    Zudem läuft es wirtschaftlich sehr schlecht. Ohne gesicherte Einkünfte haben auch die Türken keine Lust auf ein neues Osmanischen Reich.

    Erdogans Kartenhaus wird bald in sich zusammenfallen. Massiver Kollateralschaden inbegriffen.
    • Franz v.A. 29.09.2020 12:24
      Highlight Highlight Libyen und nicht Lybien. Merkt euch das mal!
  • Hamudi Dudi 29.09.2020 08:02
    Highlight Highlight Eigentlich gibt es keinen anderen gangbaren Weg für die armenischen Bewohner, als Arzach entweder in die Unabhängigkeit zu entlassen oder als Teil Armeniens anzuerkennen. Ein Wiederanschluss an Aserbaidschan wäre für die armenischen Bewohner Arzachs mit hohem Risiko (Pogrome, etc.) oder einem Bevölkerungsaustausch analog Griechenland-Türkei damals verbunden. Der Kosovo durfte sich ja auch als unabhängig erklären, warum also nicht auch Arzach?
    • maylander 29.09.2020 09:29
      Highlight Highlight Völlig korrekt. Die heutige Konfliktsituation entstand weil Stalin damals den Grenzverlauf zwischen zwei Sowjetrepubliken gelegt hat.
  • Donny Drumpf 29.09.2020 07:56
    Highlight Highlight Vielleicht würds helfen, wenn die Schweiz den Völkermord an den Armeniern öffentlich anerkennen würde. Vielleicht würds helfen, wenn das andere Staaten auch würden. Vielleicht sollten die Regierungen mal mit Kuschelkurs gegenüber Erdowahn aufhören... Der will nicht weniger als das Osmanische Reich wiederaufrichten. Waren die Osmanen nicht auch mal in Frankreich? Ich sage euch, der Typ wird nicht genug haben, selbst wenn er den nahen Osten erobert hat.
    • Heinz Maag 29.09.2020 09:17
      Highlight Highlight Um ein Völkermord anzuerkennen muss man sorgfältig recherchieren. Das wurde ja nie gemacht in Sache Armenien. Ein Vorschlag von der Türkei ein Komitee zu gründen und zu Recherchieren wurde von Armenien abermals abgelehnt.
      Einfach ohne Recherche ein Land abzustempfeln, hoffe ich das es im 21 Jahrhundert nicht möglich ist.
    • Hamudi Dudi 29.09.2020 09:19
      Highlight Highlight Die Osmanen kamen bis Wien, aber meines Wissens nach nicht nach Frankreich. Meinst Du vielleicht die arabische Expansion von der iberischen Halbinsel her? Das war jedoch noch lange vor den Osmanen.
      Zwischen Frankreich und dem osmanischen Reich bestanden jedoch immer wieder Bündnisse gegen die anderen europäischen Grossmächte.
    • Hierundjetzt 29.09.2020 09:24
      Highlight Highlight Der Nationalrat hat den Völkermord an den Armeniern anerkannt.

      Der Bundesrat weigert sich (!) weil aus Gründen (Könnte ja jeder kommen) 🤮

      Ach ja, wir sind Depositärstaat des Roten Kreuzes.
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