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Elliott will Backwarenkonzern Aryzta schlucken – schon wieder



Der Backwarenkonzern Aryzta wird erneut von der US-amerikanischen Investmentfirma Elliott umworben. (Archiv)

Soll übernommen werden: Aryzta. Bild: sda

Der Backwarenkonzern Aryzta wird erneut von der US-amerikanischen Investmentfirma Elliott umworben. Elliot bestätigte am Montag entsprechende Presseberichte vom vergangenen Freitag.

Man habe dem Verwaltungsrat von Aryzta ein Angebot zur Übernahme «potentiell aller ausstehenden Aktien» der Aryzta AG unterbreitet, heisst es in einer Mitteilung von Elliot; dies zu einem indikativen Preis von 0.80 Franken je Aktie, was einer Bewertung von Aryzta von insgesamt etwa 794 Millionen Franken entsprechen würde.

Die Investmentfirma Elliott des US-Milliardärs Paul Singer hatte bereits im September «fortgeschrittene» Übernahmeverhandlungen bestätigt. Ende Oktober wurden die Gespräche dann aber vom Verwaltungsrat des kriselnden Backwarenkonzerns abgebrochen, ohne bindendes Angebot. Der Verwaltungsrat wolle «alle strategischen Optionen im besten Interesse des Unternehmens und der Aktionäre vollständig ausloten», hiess es damals seitens Aryzta.

Das Angebot für Aryzta sei nach mehrmonatiger Vorbereitung und mit Unterstützung des Unternehmens und seines Verwaltungsrats «sowohl vor als auch nach der ausserordentlichen Generalversammlung vom 16. September 2020» erfolgt, so Elliot am Montag.

Weiter bestätigte Elliot, dass die Finanzierung des potentiellen Angebots zur Verfügung stehe und dass sich die Refinanzierungsvereinbarungen für die ausstehenden Schulden von Aryzta in einem weit fortgeschrittenen Stadium befänden. Elliot benötigt nun "die Zustimmung des Verwaltungsrats zum Angebot und die Unterstützung des Unternehmens, um unsere Refinanzierungsvereinbarungen zum Abschluss zu bringen.

Das öffentliche Übernahmeangebot würde üblichen Angebotsbedingungen unterstehen, welche noch zu definieren seien.

Am Freitag gingen die Aryzta-Aktien bei 0.665 Franken aus dem Handel. (aeg/sda/awp)

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