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Frankreich

Auch zweiter Atomreaktor in Fessenheim heruntergefahren



epa04130680 A protest banner from Greenpeace with text reading 'Stop Risking Europe!' is unfurled by activists at the Fessenheim nuclear power plant in Fessenheim, France, 18 March 2014. An estimated 50 activists entered the grounds of the nuclear power plant. The environmental organization says it wants to draw attention to the 'danger of aging nuclear power plants in Europe'.  EPA/PATRICK SEEGER

Das Atomkraftwerk Fessenheim: hier bei einer Protestaktion von Greenpeace. Bild: EPA/EPA

Nach einem Zwischenfall im ältesten französischen Atomkraftwerk in Fessenheim ist auch der zweite Reaktor nahe der Grenze zur Schweiz heruntergefahren worden. Auswirkungen auf die Sicherheit gebe es nicht, hiess es beim französischen Betreiber EDF am Samstag.

Nach dem vorzeitigen Verschluss eines Ventils habe sich der Reaktor Nummer zwei am Freitagabend automatisch abgeschaltet. Reaktor Nummer eins in Fessenheim steht nach einem Vorfall in der Wasserversorgung seit Anfang April still.

Die Atomreaktoren in Fessenheim - 35 Kilometer nördlich von Basel am Rhein gelegen - sind seit Jahren vor allem in Deutschland und der Schweiz heftig umstritten.

Die französische Atomaufsicht ASN hatte das seit den 1970er Jahren betriebene Atomkraftwerk erst in dieser Woche weitgehend positiv beurteilt. Bei so alten Meilern sei es aber äusserst schwierig, die Technik auf den neuesten Stand zu bringen, hiess es. (sda)

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