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Die britische Regierung verwendet Zoom, um während des Corona-Lockdowns Kabinettssitzungen abzuhalten. bild: twitter/@tomwarren

Analyse

Wegen Corona nutzen alle Zoom – ist die Videokonferenz-App eine «Datenschutz-Katastrophe»?

Zoom ist das neue Skype. Doch die in Corona-Zeiten populäre Video-Chat-App übermittelte heimlich Daten an Facebook – und hat offenbar auch Sicherheitsprobleme. Was also sind die Alternativen?



Zoom ist die App der Stunde. Denn von Selbst-Quarantäne, Homeoffice und Fernunterricht profitiert niemand mehr als der aufstrebende Videokonferenz-Anbieter aus den USA.

Noch vor zehn Jahren hätten während eines Lockdowns alle geskypt, doch heute läuft Zoom dem etablierten Anbieter für Videoanrufe den Rang ab. Seit Ausbruch der Pandemie rangiert Zoom in vielen Ländern auf Platz 1 in den App-Stores von Apple und Google. Das müssen allein in den letzten Wochen zig Millionen von Downloads sein.

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Die Google-Suchanfragen nach Zoom explodieren seit Mitte März

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Suchanfragen weltweit nach Zoom (blau), Skype (rot), Microsoft Teams (gelb) und FaceTime (grün).
screenshot: google trends

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Zoom (blau) hat die Welt erobert. Nur in Europa dürfte Skype (gehört zu Microsoft) noch knapp beliebter sein. screenshot: google trends

Für Zooms Durchmarsch gibt es gute Gründe:

Wer zu Corona-Zeiten schnell, unkompliziert und kostenlos ein Video-Meeting mit bis zu 100 Teilnehmern durchführen will, greift immer öfter zu Zoom. Und zwar nicht nur Unternehmen: Die Menschen nutzen Zoom für Yoga-Kurse, für ein Bier mit Freunden und für die Schule.

Doch längst nicht alle zoomen fröhlich mit: Die Datenschutz-Aktivisten von Digitalcourage twittern, Zoom sei eine «Datenschutz-Katastrophe». Auch der IT-Sicherheitsexperte Mike Kuketz rät «dringend» von der Zoom-Nutzung ab. Denn: «Hier werden offenbar einige Daten erhoben, gesammelt und an Dienstleister (Drittanbieter) übermittelt – datenschutzfreundlich ist das nicht.» Zu einem ganz anderen Schluss kommt der IT-Fachanwalt Stephan Hansen-Oest: «Die Behauptung, dass Zoom nicht datenschutzkonform einsetzbar ist, ist aus datenschutzrechtlicher Sichtweise offensichtlich falsch.»

Warum also die Aufregung?

Zooms merkwürdiger Umgang mit Privatsphäre und Sicherheit

Recherchen des Onlinemagazins Motherboard zeigen, dass die iOS-App von Zoom heimlich Daten an Facebook weitergibt bzw. weitergab, selbst wenn man kein Facebook-Konto hat (die Android-Version wird nicht erwähnt). Bekanntlich liefern viele Apps und Webseiten Nutzerdaten an Facebook, was auch nicht grundsätzlich verboten ist. Das Problem hier: Zoom lässt die Nutzer über den Datenfluss an Facebook im Dunkeln.

Konkret sammelt Zoom Daten über die Nutzung und das Gerät des Zoom-Nutzers und gibt die gerätespezifische Werbe-ID an Facebook weiter. Diese eindeutige Identifikation wird genutzt, um Nutzern App- und Webseiten-übergreifend personalisierte Werbung anzuzeigen. Als Nutzer kann man immerhin verhindern oder zumindest einschränken, dass von Webseiten und Apps an Facebook weitergegebene Daten mit dem eigenen Facebook-Profil verknüpft werden. Wie das geht, haben wir in diesem Artikel erklärt.

Am Montag reichte ein US-Nutzer der Videokonferenz-Software eine Sammelklage ein wegen der Weitergabe von Daten an Facebook. Zoom hat das heimliche Tracking zugegeben und den Facebook-Tracker inzwischen aus der iOS-App entfernt. Im Firmenblog schreibt Zoom, man nehme den Datenschutz «extrem ernst» und es habe sich um ein Versehen gehandelt.

Also alles gut? Mitnichten.

Auch wenn Zoom im Browser (statt als App) genutzt wird, fliessen Daten an etliche Trackingdienste, wie der deutsche IT-Sicherheitsprüfer Mike Kuketz schreibt. Seine zu Testzwecken bei Zoom registrierte E-Mail-Adresse sei direkt an eine weitere Firma (Kundenbefragungsplattform) übermittelt worden.

Das Fazit des IT-Experten:

«An jeder Ecke wird gerade Zoom für Videokonferenzen empfohlen. Wer die Datenschutzerklärung gelesen und verstanden hat, wird Zoom vermutlich nicht nutzen wollen. Absolut gruselig.»

Zoom reagiert

Die Kritik und die drohende Sammelklage haben Zoom offenbar aufgeschreckt. Das Unternehmen hat seine Datenschutzhinweise überarbeitet und schreibt nun klipp und klar:

«Wir verkaufen Ihre personenbezogenen Daten nicht. Egal, ob Sie ein Unternehmen, eine Schule oder ein einzelner Benutzer sind, wir verkaufen Ihre Daten nicht. [...] Wir verwenden die auf der Grundlage Ihrer Nutzung unserer Dienste, u. a. Ihrer Meetings, erhobenen Daten nicht für Werbezwecke.»

Zoom zoom.us

Kritiker wird dies trotzdem nicht gänzlich beruhigen, denn:

Zoom ist ein Wiederholungstäter

Mit dem Erfolg gerät Zoom in den Fokus der Datenschützer, das Unternehmen sorgte aber schon zuvor mit Sicherheitslücken für Schlagzeilen:

Erstes Beispiel: Ende Januar wurde bekannt, «dass ein Angreifer eine lange Liste von Zoom-Meeting-IDs (z. B. zoom.us/j/93XXX9XXX5) generieren und automatisiert schnell überprüfen kann, ob eine entsprechende Zoom-Meeting-Adresse gültig ist oder nicht». Ein Hacker hätte so Zugang zu Zoom-Meetings erhalten, die nicht passwortgeschützt sind.

Zweites Beispiel: «Durch eine schwerwiegende Sicherheitslücke im vergangenen Jahr konnte ungefragt auf die Webcam von Millionen Zoom-Nutzern auf dem Mac zugegriffen werden. Selbst nach Deinstallation der Software war dies weiterhin möglich», schreibt das deutsche Techportal golem.de. Das heisst: Zoom-Nutzer konnten auf dem Mac ungefragt zu Videokonferenzen hinzugefügt werden – mitsamt Videostream.

Die Zoom-Entwickler schlossen die Lücke nur unzureichend, so dass sich Apple schlussendlich genötigt sah, mit einem stillen System-Update den ungewollten Zugriff auf die Webcam zu sperren. Die Sicherheitspanne wurde möglich, da Zoom einen undokumentierten, lokalen Webserver auf den Mac-Rechnern einrichtete, der selbst nach der Deinstallation von Zoom auf dem Mac verblieb.

Drittes Beispiel: In den USA warnte die Electronic Frontier Foundation (EEF) jüngst vor Zooms umfassenden Überwachungsfunktionen, die vermutlich längst nicht allen Nutzern bewusst sind. Die Nichtregierungsorganisation, die sich für Privatsphäre und Konsumentenschutz einsetzt, kritisiert primär den folgenden Punkt:

Teilt der Videokonferenz-Veranstalter seinen Bildschirm in Zoom, kann er sehen, ob die anderen Teilnehmer das Zoom-Fenster aktiv haben, oder eben nicht. Konkret wird angezeigt, welche Teilnehmer das Video-Fenster länger als 30 Sekunden nicht mehr aktiv bzw. im Vordergrund haben.

Ein Vorgesetzter, der ein Zoom-Meeting anberaumt, kann also beobachten, welche Mitarbeiter aufmerksam an seinen Lippen hängen bzw. potenziell etwas anderes tun. Eigentlich wurde dieses «Aufmerksamkeitstracking» entwickelt, damit beispielsweise Online-Kursleiter prüfen können, ob Teilnehmer dem Kurs auch wirklich folgen.

Immerhin: Die kontroverse Funktion ist in den Einstellungen standardmässig deaktiviert, kann vom Konferenz-Veranstalter aber jederzeit aktiviert werden.

Zoom reagiert nun auch auf die Kritik am Aufmerksamkeitstracking und schreibt:

«Ihre Meetings gehören Ihnen. Wir überwachen sie nicht und speichern sie nach Abschluss Ihres Meetings auch nicht, es sei denn, wir werden vom Gastgeber des Meetings beauftragt, sie aufzuzeichnen und zu speichern. Wir benachrichtigen die Teilnehmer sowohl über Audio als auch über Video, wenn sie an Meetings teilnehmen, ob der Gastgeber ein Meeting aufzeichnet, und die Teilnehmer haben die Möglichkeit, das Meeting zu verlassen.»

Zoom

Angestellte sollten sich dennoch bewusst sein, dass das eigene Unternehmen bzw. die IT-Administratoren aufgezeichnete Zoom-Meetings später jederzeit wieder anschauen können.

Zu den Zoom-Kunden gehören nebst immer mehr Privatpersonen insbesondere grosse Unternehmen, Regierungen und Organisationen im Bildungs- und Gesundheitswesen. Für sie gilt: Zoom ist weder beim Datenschutz noch bei der Sicherheit über alle Zweifel erhaben.

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Auch die britische Regierung zoomt.

Als Premierminister Boris Johnson vor einigen Tagen auf Twitter ein Foto von sich und der Regierung beim Zoom-Meeting veröffentlichte, stellte die BBC die Sicherheitsfrage. Das britische National Cyber Security Centre antwortete: «Es gibt keinen Grund, Zoom nicht für Kommunikation unterhalb einer gewissen Geheimhaltungsschwelle zu nutzen».

Die Frage nach den Alternativen

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Jitsi Meet kann insbesondere für kleine Teams eine Alternative sein. bild: jitsi.org

Im Windschatten von Zoom, Skype, Microsoft Teams oder Google Meet (allesamt US-Firmen) gewinnt momentan die Open-Source-Alternative Jitsi Meet an Fahrt. Wie bei Zoom oder Skype kann man bequem ohne Nutzerkonto an einem Video-Chat teilnehmen. Glaubt man den Reviews in den App-Stores, scheint Jitsi allerdings insbesondere bei einer grösseren Anzahl Teilnehmenden wenig zuverlässig zu funktionieren. Für kleinere Online-Meetings mit fünf bis zehn Personen ist es trotzdem eine Überlegung wert.

Gerade Universitäten, die Vorlesungen an Hunderte von Studenten übertragen, werden hingegen weiterhin auf grosse, leistungsstarke Anbieter wie Zoom setzen. IT-Anwalt Stephan Hansen-Oest, der Online-Schulungen mit bis zu 800 Teilnehmenden hält, schreibt hierzu: «Bei mir ist Zoom das einzige Tool gewesen, das nachhaltig die Leistung hat, grosse Meetings zu ‹wuppen›, ohne dass Ton oder Bild ausfallen oder ich Meeting-Teilnehmende bitten muss, bitte ihre Kamera auszustellen, damit das mit der Bandbreite hinhaut.»

Zoom, das kleinere Übel?

«Der Spiegel» bringt das Dilemma auf den Punkt:
Wenn Firmen wegen Corona ihre ganze Belegschaft ins Homeoffice schicken und vom IT-Verantwortlichen erwartet wird, dass ruckzuck alles funktioniert, «welche Videokonferenzsoftware wird der wohl bevorzugen – die auf eigenen Servern einzurichtende Premium-Datenschutz-Lösung aus Deutschland, die bei mehr als vier Nutzern ins Trudeln gerät, oder das US-Angebot Zoom, das auch von Anfängern leicht zu bedienen ist und selbst bei mehreren hundert gleichzeitigen Teilnehmern stabil läuft? Es ist eine Abwägung zwischen dem, was schiefgehen wird, und dem, was schiefgehen könnte.»

So gesehen ist Zoom im Alltag für viele schlicht das kleinere Übel.

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HerbertKappel 01.04.2020 14:30
    Highlight Highlight Datenschutz , wenn ich das Wort höre bekomme ich eine Gänsehaut !
    Bei Facebook geben sie alle Daten freiwillig her , aber wenn man eine HP besucht und nichts zum Anklicken hat ruft man die Polizei ?
  • Provinzprinz 01.04.2020 09:25
    Highlight Highlight Am sichersten für Unternehmen ist sicherlich Cisco Webex oder MS Teams. Es ist immer fragwürdig wenn man sich mit dem Google oder Facebook Account registrieren kann.... gell Watson :-) ?
  • GoldjungeKrater 01.04.2020 06:48
    Highlight Highlight Wir nutzen Zoom schon lange. Top App! 👌
    • Orias Riese 01.04.2020 12:38
      Highlight Highlight Wer ist wir? Und wofür?
  • The Destiny // Team Telegram 31.03.2020 21:17
    Highlight Highlight Die Briten benutzen eine App welche den Chinesen gehört, da sind sie in der IT Abteilung beim Bund noch mehr bei Sinnen.
  • Herr Je 31.03.2020 20:37
    Highlight Highlight Mit bis 4 Teilnehmern kostenlos und stabil, ohne Account und systemübergreifend nutzbar: whereby.com
  • Cotten91 31.03.2020 19:38
    Highlight Highlight Was ist Zoom? Höre ich zum ersten Mal. Discord ist aber mein Favorit.
    • Orias Riese 01.04.2020 12:38
      Highlight Highlight Was ist Discord? Höre ich zum ersten Mal.
    • The Destiny // Team Telegram 01.04.2020 15:06
      Highlight Highlight @Orias, Teamspeak aber moderner und nützlicher.
  • tr3 31.03.2020 18:56
    Highlight Highlight Unsere Hochschule verwendet webex und jitsi, funktioniert einwandfrei. Vorlesungen mit >100 Studis werden eh nicht live gestreamt, sondern auf switchtube hochgeladen.
  • Ökonometriker 31.03.2020 18:08
    Highlight Highlight Kann mir einer erklären, was an Videokonferenzen so toll ist? Ich weiss ja, wie meine Kollegen aussehen. Erkenne den Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Telefonkonferenz nicht.
    • Siddhartha 31.03.2020 18:37
      Highlight Highlight Auf der Arbeit möchte man halt manchmal den Bildschirm teilen, um den Kollegen etwas zu zeigen. An meiner Uni ist Video beispielsweise Pflicht, weil sie damit unsere Aufmerksamkeit erhöhen wollen (dann macht man eher nicht so viel anderes nebenher).
    • ulmo 31.03.2020 18:47
      Highlight Highlight Bildschirm teilen, wieder mal in der Quarantäne einen Mensch sehen, Mimik und Gestik sehen.

      Gerade für den Fernunterricht kann dies relevant sein
  • PeteZahad 31.03.2020 17:29
    Highlight Highlight Jitsi funktioniert auch für grössere Firmen/Teams, hier macht es jedoch Sinn einen eigenen Server aufzusetzen um die benötigte Kapazität zur Verfügung zu haben:
    "Run your own service on your own servers.
    So let’s start with this: running a Jitsi Meet rig is simply the easiest way on the planet to set up meetings that you can absolutely trust. Open Source, encrypted and on infrastructure you own. What’s more, you can get all of this in less than an hour of work!"
    https://jitsi.org/news/make-it-live-with-video/
  • Steibocktschingg 31.03.2020 17:20
    Highlight Highlight Wenn Jitsi nicht so rund läuft, liegt das vielleicht daran, dass man es nicht auf einem Server installiert hat, denn dann sollte die Performance besser sein, laut Kollegen, der Jitsi besser kennt als ich.
  • outdoorch 31.03.2020 17:11
    Highlight Highlight Jemand Erfahrung mit Rocket Chat?(https://rocket.chat).

    Wurde letzthin an mich rangetragen, kenne die Lösung jedoch nicht.
    • PeteZahad 31.03.2020 17:31
      Highlight Highlight rocket.chat ist in erster Linie eine Chat- und keine Videokonferenz-Lösung.
  • derlange 31.03.2020 16:58
    Highlight Highlight Brauchen wir überhaupt so viele Meetings und Konferenzen?

    Haben wir das konzeptionelle Denken verloren?
    Ausgangslage genau schildern, Problem erkennen, Ziele Formulieren, Strategie zurecht legen, Massnahmen definieren, Controlling-Elemente...


    • PeteZahad 31.03.2020 17:37
      Highlight Highlight Funktioniert vielleicht für Projekte/Aufgaben innerhalb eines kleinen Teams aber nicht für grössere Projekte mit unterschiedlichen internen und externen Stakeholdern und insbesondere nicht wenn Detailfragen in der Ausführung geklärt werden müssen.

      Du kannst noch lange grosse Ziele formulieren / Strategien festlegen, wenn diese nicht verstanden werden kommst nirgends hin.

      Missverständnisse im Schriftverkehr sind nicht die Ausnahme sondern die Regel. In einer Audio- oder Videokonferenz merkst du meist sofort, wer etwas verstanden hat und wer nicht, resp. wo etwas umformuliert werden müsste.
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.03.2020 16:50
    Highlight Highlight Bei uns in der Firma nutzen wir eine VPN-Verbindung zu unseren Firmen-PCs und von dort aus benutzen wir Cisco Webex Meetings.

    Wie sieht es dort mit der Sicherheit aus?
    • PeteZahad 31.03.2020 17:39
      Highlight Highlight Kommt drauf an wie gut eure Mitarbeiter mit den VPN Zugangsdaten umgehen (ich hoffe dass ihr MFA verwendet) und wie regelmässig eure IT die Applikationen patched.
      https://www.theregister.co.uk/2020/01/27/cisco_webex_bug_let_anyone_join_a_passwordprotected_meeting/
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 31.03.2020 18:37
      Highlight Highlight @ PeteZahad:

      Danke für den Link!

      Ja, wir nutzen MFA. Erst Login-Name, dann Passwort (wird alle 6 Monate gewechselt), danach VPN-Authentifizierung und noch einmal Login und Passwort... (das ganze via VMware Horizon).
      Und soweit ich weiss, werden alle unsere Applikationen mindestens einmal pro Woche gepatched.
    • Orias Riese 01.04.2020 12:43
      Highlight Highlight Nützlich Informationen. Danke.
      Leite es an unsere IT weiter mit Zusatz: "Wenn Applikation nicht gepatched, dann wird euch eins getätscht"!
  • Cirrum 31.03.2020 16:43
    Highlight Highlight Das sind allgemein gefährliche Zeiten, die die Lockerung der Datenschutzgesetze fördern
  • outdoorch 31.03.2020 16:26
    Highlight Highlight Open Source Videoconf - pretty cool 😎:
    https://jitsi.org

    Bei uns im Business Einsatz. Bei Interesse / help required einfach melden.
  • Kruk 31.03.2020 15:55
    Highlight Highlight Das sich die Homeofficeler als "alle" sehen, ist ja nicht neu und die Ursache ihrer oft überheblicher Einstellung gegenüber Leuten die es sich nicht leisten können zu Hause zu bleiben.

    Das ist der Luxus, das Prestige dieser Zeit es sich leisten zu können zu Hause zu bleiben.
    • Lord_ICO 31.03.2020 16:14
      Highlight Highlight Ist da jemand frustriert? Die Leute bleiben zu Hause, weil ihr Beruf auch von zu Hause aus machbar ist. Die jetzige Situation, kann zu einer Transformation unserer Bürokultur führen. Das hilft auch den Arbeitnehmern, die jeden Tag auf die Strasse müssen, weil ihr Job nicht von zu Hause machbar ist. Stell dir mal vor, wie schön es wäre, wenn sich der Pendlerverkehr um 20-30% reduzieren würde und all die Büroarbeiter nicht am Abend einkaufen müssten. Das würde den Dichtestress für alle senken. Also lieber Chancen sehen als mit Neid auf andere Blicken.
    • Kruk 31.03.2020 16:34
      Highlight Highlight "Ist da jemand frustriert?"
      Ja und auch will ich wieder einmal provozieren.

      Ich bin mir ganz sicher es sind genau die welche Home office machen, die dann meinen sie hätten genug gutes getan und am Wochenende in Scharen an den Greifensee (wo auch immer das ist) gehen und es sind auch jene die über Ostern in ihr Ferienhaus im Tessin gehen werden.

      Während wir mit voller Absicht bei der Arbeit durchseucht werden um genug immune zu produzieren zur Rettung der später aus dem Home Office zurückkehrenden (also wenigstens jene die nicht an den Greifen oder was auch immer See gingen).
    • outdoorch 31.03.2020 17:07
      Highlight Highlight Ich weiss, dass ich als IT-ler trotz der auch für mich spürbaren Einschränkungen im Vergleich zu anderen in einer privilegierten Lage bin.

      Macht jedoch ja auch keinen Sinn, wenn ich mich quasi aus Solidarität denselben Gefahren aussetze - damit ist auch niemandem gedient.

      Ich helfe ein bisschen mit, indem ich durch meine flexiblen Arbeitszeiten 1 Tag die Woche Einkäufe für Risikopersonen tätige.

      An alle „da draussen“: my deepest respect für Euren harten Einsatz Tag für Tag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • metall 31.03.2020 15:53
    Highlight Highlight Jamie open source auf allen Plattformen und peer to peer
    • metall 31.03.2020 17:04
      Highlight Highlight sorry heisst Jami
    • outdoorch 31.03.2020 17:14
      Highlight Highlight Genau, Jamie ist ja open cooking 😂
    • Schluch 31.03.2020 17:26
      Highlight Highlight glaub du meinst jami
  • HugoBalls 31.03.2020 15:49
    Highlight Highlight Google Hangouts - da musst du nicht mal was installieren
    • PeteZahad 31.03.2020 17:44
      Highlight Highlight Bei Jitsi am PC/Mac im Browser auch nicht.
    • Bernhard K. 31.03.2020 18:28
      Highlight Highlight Für Google Hangouts braucht es einen Gmail-Account. Und wer will das schon...
  • bcZcity 31.03.2020 15:37
    Highlight Highlight Die Frage ist, warum wird Zoom auf einmal mehr genutzt als z.B Skype? Auf diese Frage geht ihr hier leider nicht ein. Was sind den die Vorteile von Zoom und warum wurde es so beliebt?

    Denn Abseits von Datenschutz - der immer kontrovers sein kann bei solchen global benutzten Apps grosser Anbieter - interessiert es den Nutzer doch vor allem wie zuverlässig und einfach eine solche App funktioniert.

    Also, was kann/hat Zoom was Skype und co. nicht können?
    • maddiepilz 31.03.2020 16:08
      Highlight Highlight Weil Zoom zuverlässiger ist als Skype und robuster.
    • Spi 31.03.2020 16:31
      Highlight Highlight Weil Zoom zahlreiche Video-Channels gleichzeitig anzeigen kann und weitere super tolle Features bietet, wie z.B. das Aufsplitten einer grossen Gruppe in kleine Subgruppen --> ideal für virtuelle Workshops.
    • NochEinKommentar 31.03.2020 16:40
      Highlight Highlight Wir arbeiten schon länger mit zoom. Aktuell wohl das stabilste und bedienungsfreundlichste Tool. Skype oder Webex sind im moment fast nicht zu gebrauchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo23 31.03.2020 15:31
    Highlight Highlight Homeparty APP ist viel besser und einfacher! 😁

Das steckt hinter den merkwürdigen Paket-SMS, die gerade Tausende Schweizer erhalten

SMS, die über den Lieferstatus bestellter Waren informieren, sind praktisch. Doch aktuell versenden Betrüger massenhaft Fake-SMS im Namen von Paketdiensten. Sie haben es auf Kreditkartennummern abgesehen – und locken die Opfer in eine Abofalle.

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