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Analyse

Huawei, euer neues Smartphone ist richtig geil – aber was ist mit dem Google-Chabis?

Auf dem Papier scheint das Mate 30 Pro schon jetzt das beste Android-Smartphone 2019 zu sein. Doch wo trumpft es auf und was bedeutet der ganze Google-Chabis für das Top-Smartphone wirklich?



Am Donnerstag hat Huawei in München das Mate 30 Pro vorgestellt. Wie immer bei solch neuen Geräten ist alles wieder ein bisschen leistungsfähiger und hübscher. Doch das Mate 30 Pro hat durchaus ein paar Features, die es zum Top-Smartphone 2019 machen könnten.

Nachfolgend sehen wir uns die interessantesten Eigenschaften des Mate 30 Pro an und sprechen auch über den Elefanten im Raum: Wie geht es mit der Mate-30-Reihe in Europa weiter?

Für die Zukunft gerüstet

Wer Wert darauf legt, dass ein Smartphone technisch mehr als nur zwei Jahre hält, kann mit dem Mate 30 Pro nichts verkehrt machen. Dieses Telefon ist so hochgerüstet, dass es auch in vier, fünf Jahren noch gute Dienste leisten dürfte.

Huawei hat schon jetzt einen 5G-Chip verbaut, der laut eigener Aussage sogar noch schnelleren Download-Speed bieten soll, als alle bisherigen Chips. Unter Laborbedingungen ist das tatsächlich der Fall: Hier überflügelt das Mate 30 Pro das Samsung Note 10 Plus 5G bei der Download-Geschwindigkeit deutlich.

Huawei

Bild: watson

Zwar ist in der Schweiz das 5G-Netz noch nicht wirklich bereit – auch wenn Sunrise und Swisscom etwas anderes behaupten – allerdings ist man so zumindest gerüstet.

Auch bei den Kameralinsen hat Huawei Technik reingepackt, die es an die Spitze der Android-Kameracharts katapultieren wird. Mit dem aktuellen Kamera-Setup wird man auch noch in einem halben Jahrzehnt wunderbare Fotos schiessen können.

Huawei Mate 30 Pro

Huawei nennt das neue Setup eine 40-MP-Cine-Kamera. Bild: Huawei

Einziger Wermutstropfen dürfte wie so oft, die Update-Politik sein. Auch wenn sich Huawei hier stark verbessert hat, ist damit zu rechnen, dass es maximal zwei Betriebssystem-Updates geben wird. Damit wären Aktualisierungen für mindestens zwei Jahre gesichert. Zu hoffen bleibt, dass Huawei bei den monatlichen Sicherheitspatches länger als zwei Jahre durchhält.

Die Farben

Dürfen die Farben eines Smartphones ein Kaufargument sein? Ja, klar! Huawei hat mit Emerald Green und Cosmic Purple zwei frische Farbtöne im Programm, während Cosmic Silver und Black auf Nummer sicher gehen.

Vor allem in Emerald Green sieht das Mate 30 Pro in echt einfach wundervoll aus. Im Showroom in München liess sich kaum jemand finden, der der grünen Farbe widerstehen konnte.

Huawei Mate 30 Pro Farben

Auf der Schweizer Website von Huawei sind im Moment nur die Farben Cosmic Silver und Black aufgelistet. Bleibt zu hoffen, dass die anderen beiden Farben auch in die Schweiz kommen. Bild: huawei

Der Nachtmodus

Huawei hat es einfach im Griff, wenn es darum geht, einen Sensor zu bauen, der möglichst viel Licht auffängt. Laut Datenblatt sogar 137 Prozent mehr als der Sensor des aktuellen iPhone 11 Pro Max, welches laut ersten Tests einen hervorragenden Nachtmodus besitzen soll.

Bei den Vergleichsfotos, die Huawei präsentierte, musste dann allerdings Erzrivale Samsung herhalten, um zu zeigen, wie gut der Nachtmodus des Mate 30 Pro angeblich ist.

Huawei Mate 30 Pro Fotovergleich

Das Mate 30 Pro ist zu einem deutlichen höheren ISO-Wert fähig. Ob der tatsächlich was taugt, muss sich noch zeigen. Bild: watson

Natürlich ist zu erwarten, dass die Bilder für den Vergleich unter perfekten Bedingungen aufgenommen wurden. In der Realität dürfte man so etwas in Eigenregie kaum erreichen.

Dennoch hat bereits das P30 Pro gezeigt, dass der Nachtmodus der Huawei-Smartphones wirklich einiges zu leisten vermag. Von daher wäre es durchaus möglich, dass Huawei sich mit dem Mate 30 Pro vor Apple und Samsung an die «Nachtmodus-Spitze» setzt.

Der Ultraweitwinkel

Ultraweitwinkel-Linsen braucht man nicht – bis man sie dann hat. Danach will man sie nicht mehr missen. Warum?

Darum:

Du kriegst mehr auf dein Foto drauf, obwohl du am selben Ort stehst. bilder: pascal scherrer

Es gibt unzählige Situationen, bei denen ein Ultraweitwinkel nützlich ist. Zum Beispiel, um ein Zimmer auf ein Foto zu kriegen:

Zimmer

Bild: pascal scherrer

Bereits mit dem Mate 20 Pro hatte Huawei eine Ultraweitwinkel-Linse eingeführt. Nun, im Mate 30 Pro, profitiert diese von einem besseren Sensor, der auch bei wenig Licht gute Fotos macht. Und wem einfach nur möglichst viele Megapixel wichtig sind, wird mit 40 MP sicher auch nicht unzufrieden sein.

Der Ultraweitwinkel steht nun wie schon beim P30 Pro im Videomodus in 4K zur Verfügung. Vor allem bei Landschaftsaufnahmen entfaltet sich so ein Effekt, bei dem man das Gefühl hat, ins Bild hineingezogen zu werden.

Der gebogene Rand

Ich bin kein Fan von gebogenen Display-Rändern. Das habe ich bereits in meinem Test zum P30 Pro vermerkt. Der Grund ist schlicht, dass gebogene Ränder keinen wesentlichen Vorteil bringen, ausser vielleicht, dass es hübsch aussieht. (Was jetzt auch Geschmacksache ist).

Beim Mate 30 Pro biegt Huawei den Rand noch mehr – und zwar um ganze 88 Grad. Im ersten Moment ein No-Go für mich, doch haben sich die Ingenieure bei Huawei tatsächlich etwas dabei gedacht. Die gebogenen Ränder sollen nämlich nun endlich für etwas gut sein. Samsung hatte das bereits 2014 bei einer gebogenen Variante des Note Edge versucht – mit mässigem Erfolg.

Wer erinnert sich noch?

Galaxy Note Edge 2014

Bild: Flickr/Kars Alfrink

Huawei scheint nun aber wirklich einige sinnvolle Funktionen für die Ränder gefunden zu haben. Beispielsweise kann man die Lautstärke nun ganz einfach via Display-Rand verändern. Einfach zweimal auf den Rand tippen und schon öffnet sich der Lautstärkeregler. Das ist vor allem für Linkshänder eine tolle Neuerung, denn nun «sitzt» der Lautstärkebutton auch für sie an der richtigen Seite.

Lautstärke Huawei

Bild: watson

Einen anderen Anwendungsbereich hat Huawei beim Gaming vorgeführt. Dank des stark gewölbten Display-Randes hat man nun zwei zusätzliche Buttons mehr beim Gamen. Diese sind im Prinzip virtuelle Schultertasten, die man selber belegen kann.

Huawei Mate 30 Pro Gaming

Bild: Huawei

Im ersten Moment klingt das natürlich alles ganz toll und ich bin tatsächlich versucht, Display-Rändern noch einmal eine Chance zu geben. Dennoch steht und fällt die Sache damit, wie viele weitere nützliche Funktionen die Ränder ermöglichen – und wie die Berührungsempfindlichkeit ist. Ich habe natürlich dann keine Lust, aus Versehen andauernd irgendwelche Menüoptionen zu starten.

Die Superzeitlupe

Okay, das ist einfach grossartig. Da geht schlicht der Geek in mir durch. Braucht es eine Superzeitlupe? Vermutlich nicht. Aber das Mate 30 Pro hat sie nun einmal und was diese leistet, ist echt genial für so ein kompaktes Stück Technik.

Mit 7680 Bildern pro Sekunde könnt ihr mit dem Mate 30 Pro Videos drehen! Zwar nur in HD-Auflösung, aber das reicht noch immer aus, um ansehnliche Videos zu drehen. Wer lieber in Full HD dreht, kriegt immer noch 960 Bilder pro Sekunde hin.

Was 7680 FPS für coole Videos ermöglicht, seht ihr hier:

abspielen

Video: YouTube/Sparrows News

Natürlich, eine Superzeitlupe ist nichts, was man täglich brauchen wird. Aber für Leute, die viel Video-Content mit ihrem Handy produzieren, ist das eine grossartige Zusatzfunktion. Fraglich bleibt natürlich, wie das Mate 30 Pro mit dem Rendern einer Superzeitlupe zurechtkommt, die länger als nur ein paar Sekunden ist.

Das Zubehör

Nein, ich rede hier nicht von Kopfhörern und Schutzhüllen. Huawei will mit dem Mate 30 Pro vor allem Fotografen und Filmerinnen ansprechen und setzt das auch ausserhalb des Smartphones um.

Zum Beispiel mit den Profotos 1 und C1, die allerersten tragbaren Studiolichter für Smartphones. Huawei hat, zusammen mit dem Hersteller, genau diese Studiolichter exakt auf das verbaute Kameramodul und deren Software abgestimmt. Damit arbeitet das Fotolicht natürlich viel präziser mit dem Smartphone zusammen, als über eine allgemeine App, die möglichst mit vielen Modellen kompatibel sein muss.

Huawei

Bild: watson

Das Gleiche hat Huawei zusammen mit dem Drohnenhersteller DJI gemacht. Deren Smartphone-Gimbal Osmo Mobile 3 ist perfekt auf das Mate 30 Pro abgestimmt. Damit soll sich das Gimbal nicht nur automatisch mit dem Smartphone verbinden, sondern ist auch perfekt synchronisiert. In der Theorie ist damit ein praktisch verzögerungsfreies Steuern des Mate 30 Pro möglich.

Huawei

Bild: watson

Ein praktisches Zubehör hat Huawei für Autofahrer parat: Eine Halterung für das Smartphone, die gleichzeitig eine kabellose Ladestation ist. Das Smartphone wird also während es in der Halterung steckt, mit bis zu 27 Watt geladen. Ein nettes Detail ist, dass man das Handy nicht mühsam in die Seitenklammern der Halterung stecken muss. Diese fahren nämlich automatisch etwas auseinander, sobald man das Handy in die Nähe der Halterung hält. Sobald das Handy zwischen den Klammern ist, schliessen sie sich wieder und das Smartphone sitzt an seinem Platz.

Huawei Supercharger Auto Wireless

Bild: Huawei

Das waren die in meinen Augen besten Argumente für ein Mate 30 Pro. Bleibt noch die Sache mit den fehlenden Google Apps. Nachfolgend die wichtigsten Fragen und Antworten:

Warum kommt das Mate 30 Pro vorerst nicht nach Europa?

Huawei

Bild: watson

Weil Huawei eingesehen hat, dass ein Smartphone ohne Play Store in Europa keinen Sinn ergibt. Wie es scheint, hat Huawei bisher noch keine befriedigende Lösung gefunden, um Usern auch ohne Lizenz den Zugang zum Play Store zu ermöglichen.

Daher sind auch die Telefongesellschaften, die einer der wichtigsten Vertriebskanäle für Smartphone-Anbieter darstellen, sehr vorsichtig. Sorgen machen den Anbietern vor allem Kunden, die über die ganze Situation nicht informiert sind. Kaufen diese sich dann ein Mate 30 Pro und finden keinen Play Store darauf, respektive müssen diesen in ihren Augen mühsam selbst installieren, sind Reklamationen vorprogrammiert.

Leider hat Huawei die ganze USA/Google-Problematik in München schlicht totgeschwiegen. Fragen, wie es mit dem Play Store weitergeht, weichen die Chinesen aus und verweisen auf die eigene App Gallery. Da dort aber weder Google Apps noch die wichtigsten Anwendungen wie YouTube oder Instagram verfügbar sind, nützt das herzlich wenig.

Warum dann die Europa-Präsentation?

Huawei

Bild: watson

Darüber lässt sich nur spekulieren. Auch Huawei gibt dazu kein offizielles Statement ab. Wahrscheinlich ist, dass die Chinesen Präsenz markieren wollen, denn immerhin ist Europa noch immer einer der wichtigsten Märkte von Huawei Mobile.

Kommt das Mate 30 Pro in die Schweiz?

Huawei Mate 30 Pro

Auf der Website von Huawei Mobile Schweiz ist das Mate 30 Pro gelistet. Bild: screenshot huawei mobile schweiz

Ja und zwar noch 2019. Das ist das offizielle Statement von Huawei Schweiz und kein Gerücht. Hält sich Huawei daran, sollte das Mate 30 Pro also spätestens Ende Jahr in den Läden regulär zu kaufen sein.

Wie komme ich vorher an das Mate 30 Pro?

Huawei

Bild: watson

Ganz einfach: Du importierst es dir selber. Das ist aber nur ratsam, wenn du wirklich Erfahrung damit hast. Denn es gibt viele China-Online-Shops, die billige Kopien von Top-Smartphones anbieten oder die Geräte erst gar nie verschicken. Da man immer im Voraus bezahlen muss, ist das Geld dann natürlich weg. Ein weiteres Minus ist die Garantie. Geht das Gerät kaputt ist eine Garantieabwicklung meist kostspielig bis unmöglich.

Einfacher ist es, darauf zu warten, dass Schweizer Shops das Gerät importieren und anbieten. Auch in Deutschland gibt es den einen oder anderen Shop, der sich auf den Import von China-Geräten spezialisiert hat. Nicht vergessen sollte man, dass bei einem Smartphone von über 1000 Franken noch ordentlich Zollgebühren hinzukommen.

Kann ich Google Apps nachinstallieren?

Bild

Diese Frage ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig zu beantworten. Bisher nahm man an, dass man den Google Play Store schlicht von einer externen Quelle herunterladen und installieren kann. Allerdings ist es nicht sicher, ob das wirklich so einfach möglich ist.

Natürlich, Android ist Open Source. Doch ohne Google Lizenz kommt die Software komplett ohne Google Services daher. Damit fallen nicht nur Apps wie Maps, Gmail oder YouTube weg, sondern auch diverse Hintergrunddienste und Schnittstellen, die nötig sind, dass beispielsweise Play Filme läuft.

epa07853487 A Huawei Mate 30 Pro is seen after the presentation of the new Huawei Mate 30 and 30 Pro smartphones in Munich, Germany, 19 September 2019.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS

Läuft der Play Store zuverlässig auf dem Mate 30 Pro oder nicht? Bild: EPA

Zwar hat Huawei durchaus angedeutet, dass das externe Herunterladen des Play Stores eine mögliche Lösung sein könnte. Allerdings haben die Kollegen von Techgarage bei einem Mate 30 Porsche Edition genau dies versucht. Ergebnis: Der Play Store lief auf dem Gerät nicht! Allerdings muss man hier auch anmerken, dass es sich bei dem Gerät um einen Prototypen handelte. Die Software darauf war also noch eine Developer Edition, was unter Umständen dazu geführt haben mag, dass der Play Store darum nicht funktioniert hat.

Selbst wenn der Play Store bei Importgeräten installiert werden kann und funktioniert, kann das immer noch zu Problemen führen. Viele Apps, vor allem solche aus der Schweiz, sind auf Schnittstellen von Google angewiesen, die ohne Google Lizenz nicht vorhanden sein dürften. Beispielsweise könnte es dann gut sein, dass Anwendungen wie Twint, die auf die Google-Pay-Schnittstelle zugreifen, schlicht nicht funktionieren.

Das alles ist aber vor allem Spekulation. Schlussendlich können wir nur abwarten und hoffen, dass sich eine Lösung am Horizont abzeichnet.

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61 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
_stefan
20.09.2019 14:29registriert September 2015
Wie sieht die Situation eigentlich juristisch aus? Müsste die EU nicht aktiv werden und diese unbeabsichtigte Wettbewerbsverzerrung von Google ahnden? Es kann doch nicht sein, dass Trump sowas ohne Reaktion der EU durchsetzen kann.
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IsChalt
20.09.2019 14:05registriert September 2019
Bin wirklich beeindruckt.
Entlich mal eine Präsentation mit neuerungen, die auch wirklich neuerungen sind.
Sowohl Apple, wie auch Samsung können da nicht mithalten.
Wäre da nicht der Google Playstore 🤷‍♂️
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Madison Pierce
20.09.2019 15:42registriert September 2015
Das ganze Drama könnte für die Benutzer einen Vorteil haben: um die Google Apps zu installieren, musste man (zumindest noch vor ein paar Jahren) entweder Zugriff aufs Recovery-System oder aber Root-Rechte haben.
Will heissen: wenn Huawei die Installation einfach ermöglichen will, müssen sie den Bootloader entsperren oder gleich Root als Option anbieten.
Das wäre ganz vorzüglich in Zeiten, in denen die Hersteller das Rooten immer mehr erschweren.
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