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Handys machen klassische Kameras überflüssig – so schlimm sieht die Situation aus

Weil Smartphones immer bessere Fotos ermöglichen, geht die Nachfrage nach klassischen Kameras seit Jahren massiv zurück. Nun hat ein erster Traditionshersteller aufgegeben. Weitere könnten folgen.



2021 hätte für Olympus ein grosses Jahr werden können. Dann hätte sich die Vorstellung der ersten Kamera des Traditionsherstellers zum 85. Mal gejährt. Eine beachtliche Zahl, die man durchaus mit einem Jubiläum hätte feiern können. Dazu kommen wird es nicht. Stattdessen gibt Olympus das Kamerageschäft nach 84 Jahren auf.

epa08508289 (FILE) The Olympus logo is seen during the CP+ Camera and Photo Imaging Show 2017 in Yokohama, near Tokyo, Japan, 23 February 2017 (reissued 25 June 2020). According to media reports, Olympus announced it is planning to sell its camera division to a Japanese investment fund after over 80 years in the photo business.  EPA/FRANCK ROBICHON

Bild: keystone

Damit verabschiedet sich nach Kodak ein weiterer grosser Name aus dem Kamerageschäft. Doch während Kodak einfach den Wechsel zu Digitalkameras verschlafen hat, fällt Olympus einer Technologie zum Opfer, mit der alle Hersteller gleichermassen zu kämpfen haben: Smartphones.

Verkaufszahlen sind eingebrochen

Seit die schlauen Telefone das Licht der Welt erblickt haben, machen sie der Kamerabranche das Leben schwer. Spätestens ab 2010 gingen die Kameraabsätze beinahe Jahr für Jahr drastisch zurück. So schrumpften die Verkaufszahlen von weltweit 121,5 Millionen Stück im Jahr 2010 auf gerade einmal noch 15,2 Millionen im Jahr 2019. Von Verkaufszahlen wie Apple, die in drei Monaten zwischen 40 und 70 Millionen iPhones absetzen, können die Kamerahersteller nur träumen.

Rückgang der Kameraverkäufe von 2010 bis 2019.

Von 2010 bis 2019 ist der Verkauf von Kameras um 87 Prozent zurückgegangen. Bild: watson | quelle daten: statista

Wie disruptiv Smartphones für den Kameramarkt sind, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Noch 2006 herrschte in der Branche Aufbruchstimmung. Das digitale Fotozeitalter versprach hohe Profite und lockte so auch grosse Elektronikkonzerne an. Sony verleibte sich Minolta ein und startete seine bis heute erfolgreiche Alpha-Reihe. Auch Panasonic und Samsung versuchten sich, als Kamerahersteller zu etablieren. Inzwischen hat Samsung eingesehen, dass die Zukunft bei Smartphone-Kameras liegt und sich aus dem Markt zurückgezogen. Panasonic ist zwar noch aktiv, lässt seine Anhänger aber seit rund anderthalb Jahren auf eine neue Kamera warten.

Auch «Profikameras» sind nicht die Rettung

Inzwischen machen Smartphones dank mehreren Linsen und Software so gute Fotos, das Laien sich damit zufriedengeben. Das führt so weit, dass den Kameraherstellern inzwischen auch der Einsteigermarkt für Systemkameras immer mehr wegbricht. Viele Hobbyfotografen, die sich früher noch eine günstige Einsteiger-DSLR gekauft haben, «um professionelle Ferienfotos zu schiessen», geben sich heutzutage mit einem guten Handy zufrieden.

Samsung Galaxy S20 Ultra

Moderne Smartphones leisten bereits ab der Mittelklasse einiges, was die Kamera angeht. Das reicht vielen Nutzern bereits. Bild: watson

Die Industrie versucht, mit diversen Innovationen dagegenzuhalten. Immer bessere spiegellose Systemkameras, neue Sensorgrössen, gewaltiger Zoom. Funktioniert hat das bisher nicht wirklich. Das musste auch Nikon einsehen. Mit ihrer neuen Z-Serie wollten sie 2019 wieder durchstarten und warben vollmundig mit «spiegellos neu definiert». Genützt hat es nicht viel und die Japaner mussten sich eingestehen, dass man die Nachfrage überschätzt hatte.

Nikon Z7

Die Nikon Z7, die Mitte 2018 vorgestellt wurde. Bild: Wikipedia/昼落ち

Ist Nikon das nächste Opfer?

Wie sehr Nikon den Markt anscheinend verkannt hat, zeigte sich Ende 2019. Das Unternehmen hatte einen historischen Umsatzrückgang von 18 Prozent hinnehmen müssen. Besonders bitter: Während andere Hersteller ihre Kamerasparte durch andere Geschäftsfelder querfinanzieren können, ist Nikon fast komplett vom Kamerageschäft abhängig.

Einer der wenigen Kamerahersteller, die sich mit Smartphones arrangieren konnten, ist Leica. Der deutsche Premiumhersteller hat es dank einer Partnerschaft mit Huawei geschafft, in der Smartphone-Welt Fuss zu fassen. Huawei ist inzwischen zum zweitgrössten Handy-Hersteller der Welt aufgestiegen. Diese Zusammenarbeit dürfte sicher einiges dazu beigetragen haben, dass Leica sich bisher trotz der Hochpreisstrategie einigermassen gut im Kamerageschäft halten konnte. Angeblich sollen Lizenzeinnahmen, die Leica durch Huawei erzielt, sogar einen beträchtlichen Teil des Umsatzes ausmachen.

Huawei P9 Leica-Kamera

Seit dem P9, kommt jedes Huawei-Flaggschiff mit einer «Leica-Kamera» daher. Bild: Wikipedia/Kārlis Dambrāns

Corona sorgt für erneuten Tiefschlag

Die Zukunft für den Kameramarkt sieht kaum besser aus. Bereits Anfang 2019 prognostizierte Canon, dass der Markt bis 2021 um weitere 50 Prozent schrumpfen werde. Da konnten die Kamerahersteller noch nicht ahnen, dass ein Jahr später mit Corona ein weiterer Tiefschlag auf sie zukommen würde. Erste Analysen zeigen, dass der Kameramarkt im März 2020 um rund 52 Prozent eingebrochen ist. In Asien lag das Auslieferungsvolumen gar nur bei etwa 40 Prozent gegenüber den Zahlen des Vorjahrs. Zwar hat auch der Smartphone-Markt fast 20 Prozent eingebüsst, die Handy-Verkäufe dürften aber wieder schneller anziehen als Kamerakäufe.

Da erscheint es nachvollziehbar, dass Olympus bei solch düsteren Zukunftsaussichten den Stecker zieht. Ob die Kameramarke wirklich vollkommen verschwinden wird, zeigt sich im September. Dann soll die Kamerasparte von Olympus an die Firma Japan Industrial (JIP) Partner verkauft werden. Das Unternehmen hatte 2014 schon die Notebooksparte von Sony und damit die Marke VAIO aufgekauft. Ob die Firma die Kameramarke Olympus weiterführen darf oder nur an den Patenten interessiert ist, weiss aktuell niemand. Überhaupt ist noch gar nichts in trockenen Tüchern, bevor die Kaufverträge am 30. September 2020 nicht unterzeichnet sind.

Olympus will sich in Zukunft vollständig auf sein Geschäft mit Medizintechnik konzentrieren, ein Markt, der auch in einem Jahrzehnt noch sehr profitabel sein dürfte.

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161Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luukituuki 27.06.2020 14:47
    Highlight Highlight Sorry aber in diesem Artikel spielt extrem der Dunning-Kruger Effekt hinein.

    Hier eine Erklärung:
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    Darum werden auch bei jeder Thematik immer wieder neue Experten geboren.
    • Findolfin 27.06.2020 20:42
      Highlight Highlight Wie meinst du das? Das der Autor des Artikels inkompetent ist oder die User, die kommentiert haben?
  • Blues 27.06.2020 11:58
    Highlight Highlight Es wird so sein wie beim Vinylplattenspieler. Eine Schallplatte überträgt den Ton so, dass alle Frequenzen darauf sind, auch die, die wir gar nicht hören. Die CD (bis 20000 Hz) wird "kastriert", MP 3 und MP 4 noch viel mehr um die Grösse zu verkleinern und somit auch immer Schlechtere Qualität.

    DSLR Kameras machen Fotos ähnlich wie die Schallplatte den Ton.

    Die Handykamera hat den absoluten Vorteil, sie ist (meistens) immer zur Hand.
    • Bosshard Matthias 28.06.2020 10:56
      Highlight Highlight Richtig beim Thema Sound kommt hinzu das 80% keine HiFi haben wo man den unterschied hören würde und darum ist es der breiten Masse auch nicht klar. Bei Bildern reicht der Masse schlechtere Qualität da es sowieso nie weiter verarbeitet wird für Offset schlicht unbrauchbar sollte die Druckqualität auch gut werden.
  • mike2s 27.06.2020 11:43
    Highlight Highlight Ein Problem das Telefone haben wurde noch erwähnt.
    Es liegt zum photographieren schlecht in der Hand. Im Netz kursieren genügend GIFs für mehre Fail-Dienstags von Leuten die ihr Telephon beim photographieren. verlieren.
    Das Problem wäre zwar lösbar. Z.b. mit einer Hülle mit eingebautem Griff. (Ähnlich der Pentax67).
    Das Telefon wäre dann nicht mehr wirklich handy.
  • Baumi72 27.06.2020 09:21
    Highlight Highlight Welche Kamera auch immer. Schliesslich ist sie eine Box mit einem Loch. Was dabei raus kommt ist zum Glück immer noch vom Fotografen abhängig.
  • Maria R. 27.06.2020 08:12
    Highlight Highlight Die Knipskistchen, die man früher gesehen hat, haben wohl ausgedient. Auch der gewöhnliche Tourist hat keine Kamera mehr, die vor der Brust baumelt. Diese machen ihre Bilder mit dem Smartphone.

    Der Fotograf hat eben beides dabei. Ein Smartphone und natürlich die professionelle Ausrüstung.
    • SanchoPanza 27.06.2020 09:16
      Highlight Highlight naja, was schon auffällt ist die grosse Menge an DSLR‘s. als ich um 2006 meine erste DSLR gekauft habe, war ich nicht nur im Freundeskreis die einzige Person - auch in den Ferien wars nicht üblich. Heute hat gefühlt jeder zweite Tourist eine DSLR in der Hand (und sonst ein Handy).
  • Blocher Jo 27.06.2020 07:12
    Highlight Highlight Meine durchschnittliche Nikon F 60 Analogkamera macht bessere Bilder als jedes absolute top of the Line Handy. Kostete mit 2 Objektiven nicht mal die Hälfte......neu.
  • Knety 27.06.2020 07:03
    Highlight Highlight Ist das das Ende von MFT?
    • cheeky Badger 27.06.2020 14:58
      Highlight Highlight Kaum. Lumix nutzt auch MFT und hat gute Modelle, die vermutlich nicht schlecht laufen.
  • Mirko Timm 27.06.2020 06:32
    Highlight Highlight Ich habe mir vor den letzten hawaii Ferien dann auch noch eine systemksmera geholt von Sony und wenn ich unterwegs war hatte ich alles dabei von Handy über gopro weiter zur camera bis zur drohne. . Nach den Ferien habe ich mir Bilder auf leinwand machen lassen. Und das waren am Ende 4 Kamera Bilder und ein Drohnen Bild. Die Qualität von Handy Bildern reicht einfach nicht. Vorallem bei schnellen Bewegungen wie beim volleyball Match oder stark schsukelnden Boot war die Kamera dank extrem schnellen autofokus besser
  • Juerg Brechbuehl 27.06.2020 06:12
    Highlight Highlight ich denke, es geht nicht nur um die Frage, wie gut die Telefonkameras sind, sondern auch darum, was die Leute nachher mit den Fotos anfangen. Ich kenne niemanden, der noch Papierfotos in das Album klebt. Wenn mir jemand Fotos zeigt, dann sind sie meistens auf einem Smartphone-Bildschirm, seltener auch noch auf dem Laptop. -- Die Speicherkarte in der Digitalkamera ist eine Sackgasse, weil die Hobbyisten gar nichts damit anfangen können. -- Leica hat nicht nur eine Kooperation mit Huawei sondern sie haben zu ihren sehr teuren Kameras auch eine App, die die Bilder direkt aufs Handy nimmt.
    • Sarkasmusdetektor 27.06.2020 15:10
      Highlight Highlight Kabellose Übertragung der Fotos ans Handy per WLAN oder Bluetooth ist inzwischen eine Standardfunktion selbst bei Einsteiger-Systemkameras. Aber direkt mit dem Handy knipsen und hochladen ist natürlich immer noch bequemer, klar.
  • freifuchs 27.06.2020 00:27
    Highlight Highlight Der Grund liegt auch darin, dass die Kamerahersteller die Software-Revolution verpasst haben und einfach schlecht in der Softwareentwicklung sind. Das führte dazu, dass deren Kameras im Automatikmodus auch heute noch lächerliche Resultate liefert. Jedes iPhone und Google der letzten Jahre schlägt aktuelle DSLRs im Automatikmodus. Da hilft auch kein 2000.- Objektiv. Dem Fotoenthusiasten kann das egal sein, aber damit gewinnt man den Consumer Markt nicht.
    • sambeat 27.06.2020 01:36
      Highlight Highlight Es käme mir nicht in den Sinn, meine DSLR immer im Automatikmodus abzufeuern. Das ist doch gerade das geile an der Fotografie! Es ist in gewisser Weise ein Handwerk, das wissen die Hersteller ganz genau, deswegen wird das Automatikgedöns nicht als Ziel gesetzt! Aber eigentlich ist die Diskussion eh überflüssig: Jeder, der sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigt, wird sein Smartphone eher zum telefonieren benutzen als manch anderer😉 Mit Kameras macht man Bilder, mit Smartphones Fotos und Schnappschüsse. Ist so, weil Physik.
    • mike2s 27.06.2020 02:10
      Highlight Highlight Ein Phonekamera muss eine halbwegs presentable AI-Optimirte Pixelsuppe herausgegeben können.
      Die Dslr oder auch Mirrorless muss das machen was ich ihr sage.
      So kann meine M9 eine 3 Pixel breite Linie noch sauber abbilden.
    • Swen Goldpreis 27.06.2020 04:50
      Highlight Highlight Das glaube ich auch. Wer Fotografieren kann, der ist mit einer richtigen Kamara noch immer Meilen besser. Aber wer einfach Schnappschüsse macht, erzielt mit den heutigen Handys meistens besser Resultate als mit teuren Kameras. Gerade bei HDR und ähnlichen Technologien sind Handy-Kameras weit voraus.
  • glüngi 26.06.2020 23:00
    Highlight Highlight passt halt. wenn man keinen Anspruch hat...
  • Phillsen 26.06.2020 22:46
    Highlight Highlight Ich glaub das liegt aber auch daran, dass kaum einer unter 30 noch Fotos entwickeln. Lässt. Fotos werden fast nur noch auf dem Handy konsumiert. Dazu kommt das alles mit 1000 Filtern zugemüllt wird, da spielt das Grundmaterial kaum noch eine Rolle.

    Für die ganzen Kommerziellen Anwendungen wird es sicher immer Profikameras mit großen Sensoren geben.
    Aber wie er schon schreibt es wird halt immer mehr zum Nischenprodukt.
  • hansj 26.06.2020 22:37
    Highlight Highlight Ein heisser Tipp zu Olympus von einem, der auch mit Nikon Spiegelreflex- und spiegellosen Kameras fotografiert: Kauft eine Olympus Tough TG-5 oder TG-6, solange es diese Kameras noch gibt. Diese preisgünstigen Kameras passen in jede Hosentasche, können bis 15 Meter unter Wasser eingesetzt werden und sind praktisch unzerstörbar. Und das Wichtigste: Sie machen hervorragende Aufnahmen.
  • Nachthafenwärter 26.06.2020 22:21
    Highlight Highlight Büsst die klassische Kamera an Relevanz ein? Sicherlich. Um das festzustellen, muss man kein Genie sein. Werden die klassischen Kameras überflüssig, wie es der - nicht gerade unreisserische - Titel suggeriert? Wohl eher nicht, jedenfalls nicht in nächsten Jahren.
    Und: „Artenvielfalt“ finde ich persönlich etwas tolles; so möchte ich weder meine 5DMIV, noch mein iPhone (und dessen durchaus beeindruckende Kamera) und schon gar nicht meine Leica M6 missen.
  • Wurstbrot 26.06.2020 22:13
    Highlight Highlight Olympus hat ein Händchen dafür die Zeichen der Zeit zu verpassen. Mitte der 80er war Olympus der Meinung dass "Profis" keinen Autofokus brauchen. Minolta, Nikon, Canon und auch Pentax brachten Mittelklasse und Profikameras auf den Markt mit AF. Olympus brachte die 707. Eine Einsteiger SLR. Resultat war dann die Einstellung des OM Systems um das Jahr 2000. Dann kam Four Thirds (DSLR). Gabs nur einige Jahre dann wurde FT durch die heute noch gebauten spiegellosen mFT Kameras ersetzt. FT verschwand von der Bildfläche.
  • Johannes Imhof 26.06.2020 22:03
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, so bedauernswert die Entwicklung auch ist, mir geht es genau gleich: zu oft hatte ich meine spiegelreflex nicht dabei, wenn ich spontan etwas fotografieren wollte. Also habe ich in ein besseres Smartphone investiert, im klaren darüber, dass ich damit nicht die Qualität der DSLR erreiche.
    Doch schlussendlich überwiegen für meine Bedürfnisse die Vorteile: automatische Synchronisation mit der cloud, schneller Zugriff und die Bilder sofort bereit zum Teilen. Der Umweg über den PC, Speicherkarte ständig löschen, Fotos evt. Komprimieren um hochzuladen, den separaten Akku aufladen...
  • Wurstbrot 26.06.2020 22:00
    Highlight Highlight Bei der Modell- und Preispolitik von Olympus wundert mich das überhaupt nicht. Und dann baut man in die Einsteigermodelle immer noch den gleichen steinalten 16Mp Sensor von 2012 ein. Sorry aber was rauchen die da?
    Und Nikon hatte gross Gas gegeben. Die neuen DSLMs sind sicher nicht schlecht. Der AF bot am Anfang noch nichtg mal einen Augen AF (für Canon gilt dasselbe). Das musste mit einem Firmwareupdate nachgeliefert werden. Von Neudefinition der DSLMS konnte nicht mal annähernd die Rede sein. Kein Wunder gabs es schon bald saftige Rabatte.
  • p4trick 26.06.2020 21:59
    Highlight Highlight Für schnelle Bilder ist das Smartphone super, weil die beste Kammera ist die, die du dabei hast. Aber sich Zeit nehmen mal schöne Bilder machen v.a. von den eigenen Kindern etc. Ist halt eine System Kamera wie meine Fuji XT-2 mit 50mm F1.2 einfach unschlagbar. Ich sage nur Schärfentiefe und Bokeh. Das kann ein kleiner Sensor nun mal nicht und wird es auch nie können Punkt und aus. Es ist viel eher so dass die Billigkammeras mit ihren Suppenzooms niemand mehr will weil einfach schlecht
  • stolca 26.06.2020 21:52
    Highlight Highlight Nun ja, "überflüssig machen" ist wohl kaum der passende Begriff im Vergleich zwischen den Smartphones und den grossen Digitalkameras. An den Rand drängen hätte besser gepasst.
    Smartphones und Digitalkameras (vor allem hochwertige) haben nicht das gleiche Zielpublikum - auch wenn die allermeisten Digitalkamerabesitzer wohl auch ein Smartphone haben.
    Meine ersten analogen Kompaktkameras waren auch Schrott im Vergleich zu den analogen SLR's von Nikon. Das gleiche gilt auch heute noch: Smartphones für die Masse, Kameras für die Klasse. Und ja, Smartphones machen erstaunlich gute Bilder.
  • Erklärbart. 26.06.2020 21:44
    Highlight Highlight "Viele Hobbyfotografen, die sich früher noch eine günstige Einsteiger-DSLR gekauft haben, «um professionelle Ferienfotos zu schiessen», geben sich heutzutage mit einem guten Handy zufrieden."

    Die Ansprüche sinken halt auch. Mein S10 liefert gute Bilder. Ich habe aber noch eine 10jährige Canon Powershot (SX210) - da kann der Zoom vom S10 nicht mithalten. Und mit meiner Canon EOS 80D vergleiche ich Handy Kameras nicht.

    Daher schade dass sich so viele mit "guter Bildqualität" von Mittelklassehandys zufrieden geben. Schade für die Hersteller.

  • Prometheuspur 26.06.2020 21:43
    Highlight Highlight Olympus has fallen - Schade!
    Da jedoch Olympus seit länger schon nicht mehr gross Innovation zeigt, überrascht es nicht sehr. Und nicht nur Nikon ebenso Fuji, Pentax, Sony.. stehen kaum glänzend da und werden über kurz oder lang genauso eingeholt und damit konfrontiert sein wie aktuell Olympus.
    Komplett sinnlos wäre natürlich ein Systemwechsel, wer also eine coole Olympus, etwa noch zwei oder mehr Objektive sein eigen nennt soll sich weiterhin an der "Dame" erfreuen und mit ihr Top-Bilder einfangen. Jetzt gilt es wohl am ehesten abzuwarten.
    • Wurstbrot 26.06.2020 22:04
      Highlight Highlight Unsinn. Fuji und Sony stehen sehr gut da. Pentax nicht. Ricoh hat sich Pentax wohl als Hobby gekauft. Die gehören noch nicht lange zu Ricoh. Vorher war Hoya der Besitzer.
    • Lord_ICO 26.06.2020 22:23
      Highlight Highlight Also Sony kannst du aus dieser Aufzählung getrost rausnehmen. Die halten im Moment 50% des globalen Marktes im Systemkamerabereich und holen im Moment Marktanteile. Auch im professionellen Bereich, haben sie vor allem Nikon die Kunden weggeschnappt.

      Sie sind im Moment die klare Nummer eins im Sensor-Bereich und in fast allen Top-Smartphones, somit ist die Kameraabteilung im hoch profitabel.
    • Prometheuspur 27.06.2020 07:44
      Highlight Highlight Es geht ja nicht um Smartphones, sondern um DSLR aber auch spiegellose Systemkameras.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheBee 26.06.2020 21:42
    Highlight Highlight Die Hersteller haben sich ins eigene Fleisch geschnitten, als sie zu gierig wurden und man Nikon, Canon und Co. nur noch mit Exklusivverträgen verkaufen durfte. Die Auflagen waren absurd, und die wenigen Fachgeschäfte welche diese erfüllen konnten, hatten dann die Möglichkeit zusammen mit den Herstellern die Preise diktieren (natürlich UVP). Leider hat man nicht damit gerechnet, dass die "Hobbyfotografen" nicht bereit waren diese zu zahlen. Tja, pech gehabt.
  • TheKen 26.06.2020 21:36
    Highlight Highlight Eigentlich schon wieder dieses Thema. Aber stimmt schon, DSLR ist tot, nur noch die Profis mit ihren teuren Gläsern habe diese. Die Zukunft ist Mirrorlesss und Handy. Das Handy mit dem Mickeymaus Sensor wird nie soviel Licht aufnehmen wie ein Crop Sensor. Handy ist halt immer da, die Schnappschüsse sind iR gut genug für foodporn und selfie. Aber meine Ferien nur mit dem Handy? Das ist wie, trinkst du Wein aus Plastilbecher, Tetrapak? Grillierst Du dein Angus Beef in der Mikrowelle? Ich bearbeite meine Bilder noch Jahra danach neu. Man lernt dazu und weiss mehr, plötzlich holt man Mehr raus.
    • Sarkasmusdetektor 27.06.2020 15:19
      Highlight Highlight Stimme zwar zu, aber passt nicht zum Thema. Olympus baut schon lange keine DSLR mehr, nur spiegellose. Nach deiner Logik müsste denen also die Zukunft gehören. Wer weiss, vielleicht wird sie es ja unter einem neuen Eigentümer.
  • bmst 26.06.2020 21:23
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, warum nie ein Kamerahersteller ein Kamera mit WLAN oder SIM, anständigem OS und User Interface für das direkte Fotografieren in die Cloud Speicher oder Social Media Accounts gebaut hat. Die Vernetzung macht m.E. die Smartphones so Konkurrenzfähig auf dem Kameramarkt und nicht die Optik.
    • Suchlicht 27.06.2020 09:46
      Highlight Highlight WLAN gibt es, macht aber nur im Studio Sinn, da die Reichweite stark beschränkt ist.

      Man kann bei einigen Kameras das Mobile koppeln und dann Bilder direkt übertragen. Sony hatte sogar mal Apps für die Kamera, mit denen man Bilder direkt auf Flickr oder Facebook laden konnte, das wurde aber abgeschafft, weil eher unnütz.

      Aus eine DSLM / DSLR werden heute wohl die meisten Bilder durch den Fotografen erst bearbeitet und dann finalisiert und publiziert. Da lädt keiner das Automatikbild hoch. Wer nur Automatik nutzt und alles gleich hochladen will, ist eher der Smartphonekunde.
    • Wurstbrot 27.06.2020 13:36
      Highlight Highlight Samsung hat sowas mal gebaut aber die sind weg aus dem Kamerageschäft.
  • mike2s 26.06.2020 20:59
    Highlight Highlight Wenn man die Graphik anschaut dann sieht man dass, die Kameras mit wechsel Optik gar nicht so gelitten haben.
    • what_else? 26.06.2020 21:14
      Highlight Highlight Und genau damit hat Olympus mit der Kamerasparte versucht Geld zu verdienen (wie Pentax und andere). Halt nur halb-schlecht recherierter Artikel.
    • mob barley 26.06.2020 21:49
      Highlight Highlight Hab ich mir auch gedacht. Überflüssig geworden sind die Kompaktkameras mit fixem Objektiv. Die sind einem Smartphone zwar beim optischen Zoom und der Brennweite überlegen, aber wer will schon zwei Geräte mit sich rumtragen, nur um Schnappschüsse zu machen.

      Spiegelreflexkameras sind Smartphones noch immer haushoch überlegen. Gefühlt sehe ich auf Reisen auch immer mehr Leute mit guten Kameras. Dieser Markt wird nicht so schnell einbrechen.
  • UrsK 26.06.2020 20:49
    Highlight Highlight Es ist ja eigentlich logisch, dass eine Handykamera niemals eine Spiegelreflex oder die neuen Systemkameras ersetzen kann.Bereits die unterschiedlichen Grössen der Linsen, die Lichtstärken etc. zeigen das auf. Auch wenn die Handykameras viele Bilder schönrechnen können, heisst das nicht, dass ich meine DSLR ersetze. Ich kaufte eine Spiegelreflex Ende der 80iger Jahre und würde die heute noch brauchen, wenn nicht die Digitalisierung gekommen wäre. Dann bin ich halt umgestiegen, aber auf dieselbe Marke.Ich benutze deshalb immer noch einige der Objektive von damals.Eine DSLR ist eine Investition.
    • what_else? 26.06.2020 22:03
      Highlight Highlight Richtig - nur dass es heute wohl eine DSLM wäre...
    • UrsK 27.06.2020 11:09
      Highlight Highlight Wenn ich ein Neueinsteiger wäre, würde ich mir auf jeden Fall eine DSLM zulegen. Da ich aber meine über die Jahrzehnte erstandenen Objektive weiter verwenden will, bleibe ich bei meiner DSLR (A-Mount/E-Mount). Das Teil bietet genug Funktionen und Auflösung um viele weitere Jahre gute Bilder zu machen. Es gibt zwar die Adapter-Ringe, um alte Objektive auch bei einer DSLM weiter verwenden zu können, das ist aber mit Einschränkungen verbunden.
    • Wurstbrot 27.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Grad Sony A-Mount ist leider auch tot. Da wird nichts mehr kommen. Sony setzt voll auf E Mount. Die noch aktuellen A Mount Kameras sind keine DSLRs sondern SLT Kameras. Ein Zwitter mit teildurchlässigem Spiegel und elektronischem Sucher. DSLRs baut Sony schon seit Jahren keine mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflirocker1970 26.06.2020 20:27
    Highlight Highlight Ein Handy ist für‘s Plane-Spotting ungeeignet. Da braucht es eine gute Kamera und ein ordentliches Objektiv.

    Auch ein wirklich gutes Naturbild gelingt kaum mit dem Smartphone.

    Um Urlaubsbilder zu knipsen, ist das Smartphone, das man ja immer dabei hat, eine gute Wahl.
    • what_else? 26.06.2020 22:04
      Highlight Highlight Eigentlich ist das Smartfon nur bei Selfies brauchbar...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 26.06.2020 22:29
      Highlight Highlight "Ein Handy ist für‘s Plane-Spotting ungeeignet.'

      90% aller Fotos von Flugzeugen und Sonnenuntergänge werden mit dem Handy fotografiert. Können 100% der Handyfotografen irren?
  • Pollo Loco 26.06.2020 20:14
    Highlight Highlight Eine Handykamera kommt allein wegen der Sensorgrösse niemals an eine Spiegelreflex oder Systemkamera hin. Es kommt immer auf die Ziele des Fotografierens drauf an. Zum im Chat oder Social Media zu teilen braucht es sicher keine grössere Kamera, ausser man möchte wegen Lichtverhältnisse, Bildgrösse etwas gutes haben.
    • T13 26.06.2020 20:53
      Highlight Highlight Das kann schon sein aber für Hans Müller der nur Ferien Schnappschüsse und ab und an ein selfie knipst reicht die Handy cam mehr als aus.
      Ausserdem ist diese bei weitem einfacher zu bedienen.
      Die hersteller klassischer Kameras werden sich über kurz oder lang entscheiden müssen ob sie sich in Zukunft nur noch auf den professionellen Markt fokussieren oder aufgeben.
      Für kleine Hobby knipser wird das sehr schlecht werden wenn die low range Kameras verschwinden sollten.
    • Pollo Loco 26.06.2020 22:20
      Highlight Highlight Ja aber vlt. mag Hans Müller doch lieber eine qualitativ bessere Kamera als nur das Handy haben. Ich denke nicht das die Kameras auch im Anfanger/Fortgeschrittenenbereich verschwinden.
    • T13 26.06.2020 22:53
      Highlight Highlight Was gibts da zu blitzen?
      Das Beispiel mit Olympus zeigt doch auf.
      Ich benutze auch gerne meine Spiegelreflex.
      Aber wenn Firmen mit etwas keinen Gewinn einfahren wird die Verlust Sparte oftmals geschlossen.
      Ausnahmen bestätigen die Regel. (Xperia)

      @pollo
      Kann sein aber gerade für Hans Müller der keine Ahnung von Kameras hat wird sich fragen wieso soll ich Geld für was ausgeben was ich schon habe.

      Ich hoffe das es noch so sein wird aber aktuell sieht leider danach aus.
  • Tanuki 26.06.2020 20:06
    Highlight Highlight Wer ein wirklich schönes Foto machen möchte und es möglicherweise auch noch als Poster an die Wand hängt wird immer eine "echte" Kamera kaufen. Tatsache ist jedoch, dass die Mehrheit einfach nur Schnappschüsse machen möchte. Dafür reicht heutzutage das Handy. Bin aber überzeugt, dass ein paar Marken diese Nische der DSLR noch lange bedienen wird. Ist ein bisschen wie bei Lautsprecher, Sonos für die Massen... Piega und co für die Fans.
  • Deep_Blue 26.06.2020 20:03
    Highlight Highlight Also ich würde gegen keine digitale tauschen
    Benutzer Bild
    • what_else? 26.06.2020 22:05
      Highlight Highlight Man sieht kaum was es ist...
    • moedesty 27.06.2020 02:10
      Highlight Highlight ironischerweise hast du das foto mit deinem handy gemacht.
    • Juerg Brechbuehl 27.06.2020 06:15
      Highlight Highlight Dieses Föteli hast Du sicher mit dem Handy aufgenommen.
  • TheKen 26.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Dass die Handies den Einsteigermarkt für Fotografie zerstört, war schon seid einigen Jahren absehbar. Das Handy kann aber nicht mit Apsc und Fullframe mithalten. Da sind physikalische Grenzen, die du auch mit SW nicht überbrücken kannst.
  • Rene Goeckel 26.06.2020 19:54
    Highlight Highlight Das ist der Unterschied zwischen knipsen und fotografieren.
    • Defekte Demokratie 26.06.2020 22:55
      Highlight Highlight Genau. Und doch gibt es so viele DSLR BesitzerInnen, die nicht übers Knipsen hinauskommen. Sie verwenden nur den Automatikmodus, da sie zu faul sind, sich mit den Themen Der Fotografie auseinanderzusetzen. Schade.
    • Toltec 27.06.2020 10:41
      Highlight Highlight Automatikmodi übernehmen ja nur die Belichtung, d.h. man kann Blende oder Verschlusszeit fix einstellen und die Automatik stellt den resp. Verschlusszeit oder Blende dazu ein.
      Oder man stellt beides fix ein und lässt die ISO Automatik die Belichtung regeln.

      Ich nehme an, du meinst die Motivprogramme. Diese produzieren etwa bei einer Nikon D800 wirklich keine brauchbaren Resultate.
  • bebby 26.06.2020 19:49
    Highlight Highlight Olympus geht den Weg, den manche Hightechfirma in Japan geht: Weg von Consumerprodukten und hin zur Herstellung von Komponenten.
    Da braucht es die Digitalkameras nicht mehr. Selbst für Sony ist das kein bedeutendes Geschäft mehr.
    Digitkameras sind wie Notebooks ein billiges Standardprodukt ohne Differenzierung.
    • what_else? 26.06.2020 21:17
      Highlight Highlight Welche Komponenten für Kameras soll denn Olympus herstellen? Ihr Hauptgeschäft ist seit Jahren Koloskopie/Mikroskopie Equipment. Die Kamerasparte hat seit Jahren nur Verluste eingefahren und wurde quersubventioniert.
    • Wurstbrot 26.06.2020 22:07
      Highlight Highlight Sony hat den Kameramarkt mit ihren spiegellosen Vollformatkameras umgekrempelt. Die verkaufen sich sehr gut.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 26.06.2020 19:46
    Highlight Highlight Ja, früher hatten Sport- und Wildlifefotografen noch klotzige Kameras und 500mm f1.8 Objektive. Jetzt sieht man alle am Spielfeldrand oder auf Safari mit Mobiltelefonen fotografieren. Alles scharf von vorne bis hinten und das auf Wunsch digital hineingerechnete Bokeh ist ein Traum.
    • Caturix⸮ 26.06.2020 20:20
      Highlight Highlight Für eine Null der von Fotografie keine Ahnung hat ist besser er kauft sich ein Smartphone, aber sicher nicht für den Profi.
    • ETH1995 26.06.2020 20:35
      Highlight Highlight Eher nicht....
    • Felix Meyer 26.06.2020 20:38
      Highlight Highlight Ironie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 26.06.2020 19:40
    Highlight Highlight Ich bin seit 20 JahrenHobbyfotograf und finde den Fortschritt bemerkenswert.

    Ich würde aber niemals meine Nikon Zuhause lassen wenn ich Reise. Auch vom aktuellen Top Smartphone sehen die Bilder am TV scheisse aus im Vergleich zu meiner DSLR. Es kommt immer drauf an wozu man ein Foto macht. Für Dokumentationen einer Baustelle zB. nehme ich auch mein Handy.

    Toter als Tot ist aber definitiv das günstige Preisfeld der Kameras, da sind Handys wirklich gleichwertig oder zT. sogar besser!
    • T13 26.06.2020 22:59
      Highlight Highlight Das Problem ist dass diese low range model oft als Einstieg in die Fotografie dienen.
      Find ich auch gut wieso viel Geld ausgeben wenn man nach ein paar Fotos keinen Bock mehr hat.
      Sollten diese wegfallen müssen sich Einsteiger für viel Geld eine Kamera kaufen welche nur um zu sehen ob sie spass daran haben.
  • Stefan Z. 26.06.2020 19:39
    Highlight Highlight Wechselt das Wort Kameras durch Uhren aus, dann könnt ihr euch einen zweiten Artikel sparen. ;)
    • BVB 26.06.2020 23:24
      Highlight Highlight Uhren sind halt ein Statussymbol, die werden nicht so schnell aussterben.
  • De-Saint-Ex 26.06.2020 19:37
    Highlight Highlight Was soll daran schlimm sein? Ist halt der „Fortschritt“. Auch da wird sich wohl eine Art Nischenmarkt entwickeln analog Vinyl Plattenspieler. Und irgendwann mal wird es auch keinen Menschen mehr brauchen um auf den Auslöser zu drücken. Ist nun mal so. Lässt sich nicht aufhalten.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 26.06.2020 20:57
      Highlight Highlight Ihre Glaskugel scheint ihnen gute Dienste zu leisten.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.06.2020 21:14
      Highlight Highlight Eher Rückschritt. So trifft uns demnächst auch noch der ARM-SoC-Rückschritt, wenn leistungsstarke CPUs in die Profiklasse verbannt und wahnsinnig teuer werden. Die Masse darf dann Konsument sein und jedes Jahr mit DAU-freundlichem Spielzeug den neuesten Modetrends nacheifern. Es gibt dann wieder wie früher einen klaffenden Abgrund, der Profis von Konsumenten abgrenzt.
      Der Vinyl-Vergleich ist schlecht. Da geht's um reine Liebhaberei. Eine bessere Leistung hat nichts mit Liebhaberei zu tun. Und nein, Vinyl klingt nicht besser. Ist rein physikalisch unmöglich. Es ist reine Liebhaberei.
  • Rugentee 26.06.2020 19:33
    Highlight Highlight Olympus has fallen!
  • Zwiebeln haben Schichten 26.06.2020 19:32
    Highlight Highlight Ich würde niemals ohne eine richtige Kamera in die Ferien gehen. Ich bin nach wie vor der Meinung ein richtiger Apparat macht schönere Bilder.
    • Posersalami 26.06.2020 19:41
      Highlight Highlight Genau so schauts aus.
    • Wurstbrot 26.06.2020 22:09
      Highlight Highlight Man kann auch ausserhalb der Ferien fotografieren. Für den reinen Ferienknipser reicht in 95% der Fälle ein Smartphone.
  • majado1o 26.06.2020 19:28
    Highlight Highlight Die Grafik zeigt schön: Kameras mit fixen Objektiven werden überflüssig, was wohl auch stimmt.

    Aber wer behauptet, dass ein Handy professionelle Kameras und Objektive(!) ersetzen kann, der hat leider nicht wirklich eine Ahnung vom Fotografieren. Problem: man muss zuerst viel Erfahrung sammeln, um das Potential einer solcher Ausrüstung überhaupt abschätzen zu können. Eine Einsteiger-DSLR zu kaufen und nach ein paar Wochen zu behaupten, dass das Handy genauso gut ist, reicht leider nicht aus.

    Das ist wie wenn ich einen Ferrari kaufen würde und nur 50er Zone fahre. Da reicht auch der C1...
  • 3-blettligs-chleeblatt 26.06.2020 19:27
    Highlight Highlight Hoi Pascal. Es gibt doch immer mal wieder so Kameravergleiche (bsp. Huawei vs iphone etc). Du könntest doch mal einen Test machen: Handycam vs Profikamera und dann müssen wir erraten, welches Foto womit gemacht wurde :). Habe gerade Lust auf Spielchen spielen :)
    • Töfflirocker1970 26.06.2020 20:29
      Highlight Highlight Auf dem Bildschirm ist der Unterschied kaum wahrnehmbar.
      Macht man aber einen großen Abzug, z.B. ein Wandposter, tritt der Unterschied klar zu Tage.
    • Gawayn 26.06.2020 20:53
      Highlight Highlight Chleeblatt
      So einfach ist so ein Vergleich nicht.
      Ein Hobbyknipser mit einer wertvollen SLR in der Hand, wird vermutlich keine berauschend tollen Bilder damit hin bekommen.

      Aber ein Profi durchaus.
      Das ist das Problem
      Man muss was drauf haben, um wirklich tolle Bilder zu schießen.
      Mit dem Handy ein Bild zu knipsen dann ein wenig optimieren fertig.
      Kriegt so ziemlich jeder hin.

      Ein weiteres Problem.
      Profi Fotografen ist ein kleinerer Markt als Handyknipser.

      Deshalb bringt ein Vergleich eh wenig bis nichts...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.06.2020 21:01
      Highlight Highlight Bei den üblichen Bildern hier spielt es kaum keine Rolle, ob eine High-End-Cam oder ein 100 Franken-Smartphone dafür verwendet wurde. Macht also nur Sinn, wenn wir die Fotos in unbearbeitetem Zustand mit maximaler Auflösung zu sehen bekommen. Dann sieht man den Unterschied sofort. Aber dann geht wohl der Watson-Server in die Knie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglaf 26.06.2020 19:25
    Highlight Highlight Was bei den klassischen Fotofirmen seit jeher vernachlässigt wird, sind Software, intenet- und netzwerkfähigkeit und dazugehörender Support. Es hiess immer, dies sei nicht Kerngeschäft. Habe mich mit Nikon und Canon genug rumgenervt und gebe mich jetzt halt auch mit Smartphone-Fotos zufrieden. Einzig für Langzeitbelichtungen krame ich meine 2-jährige Canon hervor.
    • what_else? 26.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Das stimmt sehr oft, selbst bei Sony (einem Elektronikkonzern) sind Interface und Anbindung an andere Interfaces exterm schlecht gestaltet. Olympus war da eigenltich noch eher besser. Nützt aber wenig...
  • lesenderr 26.06.2020 19:19
    Highlight Highlight Definitiv nein, ohne den Beitrag gelesen zu haben.
    Wer so eine Aussage macht wie jene im Titel hat die Möglichkeiten eine rSystemkamera noch nicht ausgereizt.
    • Pascal Scherrer 26.06.2020 20:05
      Highlight Highlight Ich kenn die Möglichkeit euner Systemkamera. Aber es geht gar nicht um den technischen Ersatz.

      Ein Profi wird immer eine Systemkamera bevorzugen. Ein Laie nicht. Steht übrigens so im Text. evt. nächstes Mal doch lesen? 😉
    • what_else? 26.06.2020 21:22
      Highlight Highlight Dunahst aber die Kommunikation von Olympus auch nicht ganz gelesen...die Fotosparte wird eventuell verkauft. Siehe Volvo oder andere...
    • lesenderr 27.06.2020 13:47
      Highlight Highlight Im Beitrag widerspricht Du also deinem Titel...ich weiss grad nicht ob ich nun lachen oder heulen soll.
  • Sälüzäme 26.06.2020 19:13
    Highlight Highlight Habe mir zum Tauchen die Nikon coolpix gekauft, macht unter und über Wasser super Bilder, ist klein und handlich. Was mich bei Handykameras schon immer störte waren die schlechten Macroaufnahmen und das miese Zoom, ein elektronisches kommt nicht an ein mechanisches Zoom heran.

    Finde es aber schade, das solche Traditionsbetriebe verschwinden aber wie sagt man so schön: wer nicht mit der Zeit geht der geht.
    • Wurstbrot 26.06.2020 22:10
      Highlight Highlight Sie meinen wohl ein optisches Zoom. Ein mechanisches Zoom habe ich noch nie gesehen.
    • balzercomp 27.06.2020 08:23
      Highlight Highlight @Wurstbrot: Wie funktioniert denn der optische Zoom? Durch das mechanische Verändern der Abstände der Linsen. Also ist es ein mechanischer Zoom.
  • Sven O 26.06.2020 18:59
    Highlight Highlight Ein Smartphone ersetzt weder eine DSLR noch einen richtigen Zoom! Smartphones sind Schnappschuss-Gadgets, mehr nicht.
  • Hattori_Hanzo 26.06.2020 18:56
    Highlight Highlight Schade, Olympus war meine "Hausmarke" da sie untet anderem gerade für UW Fotografie einsteiger Modelle (Systemkameras) mit passendem Zubehör im Sortiment hatte. Zudem fand ich MFT Bayonett Standart sehr ansprechend (M.m.n. immer positiv wenn sich mehrer Hersteller auf einen Standart einigen)
    • Exilglarner 26.06.2020 19:29
      Highlight Highlight Geht mir auch so... ich habe auch immer Olympus bevorzugt... hoffen wir mal, dass anderen namhaften Marken nicht das gleiche Schicksal ereilt...
    • Karhu 26.06.2020 21:32
      Highlight Highlight Wirklich schade, ja! Mit Olympus hat mein Vater schon ausschliesslich Filme gefüllt - ich bin also damit gross geworden. Letztes Jahr habe ich mir dann auch wieder eine Olympus gekauft (nach langer Kompaktkamera-Phase) bin total happy damit und habe die Freude am Fotografieren wiederentdeckt.
    • atorator 26.06.2020 22:29
      Highlight Highlight Mal Fuji ausprobieren, für mich ein absoluter Geheimtipp unter dem Radar vieler Fotografen.
  • lynx 26.06.2020 18:55
    Highlight Highlight Sehr schade, vor allem für den Micro Four Thirds Standard. Was Olympus da jeweils aus dem kleinen Sensor rausgeholt hat, war beachtlich. In letzter Zeit konnten sie aber mit ihren Flaggschiffen E-M1X und der E-M1 Mk III nicht mehr punkten. Die M1X war meines Erachtens zu spezifisch auf ein bestimmtes Nutzersegment ausgelegt, die E-M1 Mk III schlicht ein Abklatsch der Mk II. Hätte man stattdessen eine Mk III gebracht, die ein richtiger Fortschritt gewesen wäre (z.B. höhere Auflösung), wer weiss, wo Olympus heute stünde...
    • Sauäschnörrli 26.06.2020 20:23
      Highlight Highlight DSLR waren doch schon immer ein Nischenprodukt. Kompaktkameras waren es nicht und diese verschwinden. Die allermeisten haben für Urlaubs- und Familienfotos doch eine Sony Cybershot für 300-500.- verwendet, dafür kriegt man ja knapp ein Body einer günstigen DSLR.
    • Sauäschnörrli 26.06.2020 20:35
      Highlight Highlight Der Kommentar ist irgendwie am falsche. Ort gelandet. War eigentlich eine Replik auf:
      Benutzer Bild
    • what_else? 26.06.2020 21:23
      Highlight Highlight Olympus baut seit sehr langem keine DSLR mehr. Das Mft System mir Olympus und Panasonic ist DSLM.
  • namib 26.06.2020 18:53
    Highlight Highlight Nikon und Canon haben das Feld für spiegellose Kameras 5 Jahre lang Sony überlassen. Olympus war bereits 2018 angeschlagen, nachdem eine Verlagerung der Produktion zu Liegerschwierigkeiten geführt hat.
    Die Kameras mit fixem Objektiv wurden durch das Smartphone verdrängt aber kein ambitionierter Hobbyfotograf hätte sich je eine solche Kamera gekauft. Ein Smartphone wird ihm ebenfalls nie reichen.

    Der Durchschnittstourist mag auf sein Smartphone schwören. Wer mit Ambitionen fotografiert, wird auch künftig zu einer Kamera mit Wechselobjektiven greifen. Dafür wird es immer einen Markt geben.
    • Felix Meyer 27.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Als ambitionierter Hobbyfotograf besitze ich eine Kamera mit fixem Objektiv (Sony RX100) als Zweitkamera, die immer in der Tasche dabei ist.
      Immer noch 100x besser, wie die Bilder meines Smartphones.
  • Ricardo Santiago 26.06.2020 18:48
    Highlight Highlight Für Profifotografen ist die Kamera ein Werkzeug, welches robust und schnell sein muss und ein gutes Handling sowie viele Einstellmöglichkeiten haben muss.

    Für Otto Normalverbraucher ist die Verfügbarkeit (das Handy ist immer dabei), die einfache Bedienung und die direkte Verbindung zu den sozialen Medien viel wichtiger. Dazu kommt, dass die heutigen Handykameras locker die Qualität von Kompaktkameras toppen können und es sogar mit Einsteiger DSLR aufnehmen können.

    Die beiden Sparten werden weiterhin bestehen, nur mit anderen Verkaufszahlen und weniger Konkurrenten.
  • Dani B. 26.06.2020 18:45
    Highlight Highlight Die Lichtfeldkammera (oder Plenoptische Kamera) wird die klassische Spiegelreflex ersetzen. Und sie hat Platz im Handy.
    • Waseli 26.06.2020 19:25
      Highlight Highlight 🤔 ich versteh die Blitzer nicht.
      Ich sehe die Zukunft des Produktes als Unterstützung , jedoch nicht als eigenes Produkt.
      Lytro, die eine eigenständige Kamera auf diesem Prinzip produzierte scheiterte. Die Frage ist, ob die Technik zu einem späterem Zeitpunkt erfolgreich von einer Firma wieder aufgegriffen wird
    • ursus3000 26.06.2020 19:27
      Highlight Highlight Ja genau so wie der Quanten-Feld Motor
    • what_else? 26.06.2020 21:24
      Highlight Highlight Weil Olympus keine DSLR produziert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 26.06.2020 18:42
    Highlight Highlight das telefon kann keine dslr ersetzen!
    • Leerzeichen 26.06.2020 19:02
      Highlight Highlight die Grafik im Artikel sagt aber etwas anderes 🤷🏼‍♂️
    • Toerpe Zwerg 26.06.2020 19:07
      Highlight Highlight DSLR ist mause. Niemand braucht den Spiegel.
    • ursus3000 26.06.2020 19:31
      Highlight Highlight Die dslr auch kein Telefon . Und was ist jetzt besser ? Eine Kamera ohne Telefon oder ein Telefon mit Kamera ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • cheeky Badger 26.06.2020 18:38
    Highlight Highlight Ich denke eher, dass Leica sich nicht trotz sondern gerade wegen der Hochpreisstrategie gut hält.

    Was vor allem obsolet geworden ist, sind Kompakt- und Bridgekameras. Und nur für Urlaubfotos eine teure Kamera zu kaufen, hat sich sowieso noch nie gelohnt.
    • Sven O 26.06.2020 19:01
      Highlight Highlight Nicht mal eine Bridge kann ein Smartphone ersetzen.
    • Wurstbrot 26.06.2020 22:03
      Highlight Highlight Leica hat noch eine zahlungskräftige Klientel die gewillt sind die absurden Preise zu zahlen. Aber die sterben auch irgendwann weg.
    • MrEurovision 27.06.2020 00:03
      Highlight Highlight Thema Leica noch etwas ausgeführt...
      Leica hat vorallem ein Alleinstellungsmerkmal, nämlich Rangefinder-Kameras, was so oder so noch mal ein Thema für sich ist (sozusagen schon fast eine analoge Kamera, einfach mit einem digitalen Sensor, so fühlte es sich zumindest an als ich mal eine ausprobieren durfte.
      Dazu kommt das Leica auch den Mut zeigt, indem sie auch durchaus unkonventionelle Wege gehen, beispielsweise mit einer M10 Monochrome, quasi die einzige „bezahlbare“ Kamera mit einem BW Sensor (bezahlbar weil die einzige Alternative Phase One (da kostet die Kamera mindestens 50000 ist)
  • maricana 26.06.2020 18:34
    Highlight Highlight Sobald die SwissCovid-App für meine NIKON kompatibel ist werde ich sie auch installieren, versprochen.
  • Gopfidam 26.06.2020 18:19
    Highlight Highlight Canon und Nikon haben den Trend verpasst. Spiegellose Systemkameras (sony) dominieren momentan den Markt.
    • Dani B. 26.06.2020 18:52
      Highlight Highlight Ja. Warum soll ich in einer digitalen Kamera eine difficile Mechanik haben?
    • sealeane 26.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Bisher konnte mich keine spiegellose Kamera überzeugen, der Blick durch das Digitale Objektiv kann ich nicht ab. 😅
    • maricana 26.06.2020 19:05
      Highlight Highlight @Gopfidam: Mit der Coolpix P950 z.B., hat NIKON keinen Trend verpasst.
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