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Einen virtuellen Tesla in der Einfahrt parkieren: Hat ein Norweger mit wenig Aufwand programmiert. screenshot: youtube

Apples neues Killerfeature – diese «Demos» zeigen, was das iPhone bald kann

Mit iOS 11 macht Apple «Augmented Reality» massentauglich. Aber was bringt die Technik im Alltag? Hier sind zwölf vielversprechende Beispiele.



Glaubt man den Einschätzungen renommierter Experten, dann stehen wir an einem Wendepunkt, was die menschliche Interaktion mit Computern betrifft.

Bitte was?!

Ok, zweiter Versuch:

In naher Zukunft bedienen wir unsere Smartphones und Tablets auf ungewohnte Weise und erledigen damit äusserst praktische Dinge, die bis anhin schlicht nicht möglich waren.

Das Zauberwort lautet Augmented Reality, kurz AR. Dabei wird die reale Welt (respektive das, was das menschliche Auge davon erfasst) mit virtuellen, aber realistisch wirkenden Objekten erweitert und auf dem Mobile-Bildschirm verschmolzen.

Pokémon Go war nur der Anfang, und die Anwendungen reichen weit über Handy-Spielereien hinaus. Konkrete Beispiele, zu denen wir weiter unten erste Videos zeigen, sind:

Um die fast unbegrenzten Möglichkeiten zu veranschaulichen, gucken wir uns zunächst ein YouTube-Video an. Darin sehen wir, wie ein iPhone-User Vincent Van Goghs Schlafzimmer in seiner Küche platziert und sich darin umschaut...

Das Smartphone bleibt (vorläufig) König

AR-Anwendungen sind Software, sie benötigen leistungsfähige Hardware, um ihre Wirkung zu entfalten. Und da sieht es tatsächlich so aus, als spielte das Smartphone die zentrale Rolle. (Wer ihren Untergang prognostiziert, ist also zu früh dran).

Eigentlich wäre ja die Brille das geeignete Vehikel, um Bewegbilder direkt vor unser Auge zu bringen, wie der AR-Spezialist Daniel Eckler in diesem lesenswerten Beitrag («Everything You Need to Know About AR in 5 Minutes») bei medium.com festhält. Doch konnte sich das Konzept bislang nicht durchsetzen.

Googles Videobrille («Glasses») sei als Massenprodukt kläglich gescheitert und der wirtschaftliche Erfolg von Snapchats Billig-Modell («Lenses») halte sich in Grenzen. Nur eine AR-App für das Smartphone schlug so richtig ein: Pokémon Go.

Das war 2016 und damit sind wir wieder beim Smartphone, respektive beim iPhone. Diesen Herbst lanciert Apple mit der neuen System-Software iOS 11 eine mächtige AR-Plattform. Nie war es einfacher für Software-Entwickler, AR-Apps zu lancieren. Dabei winkt ein lukrativer Markt mit hunderten Millionen Usern.

Im Juni hat Apple die Entwicklerwerkzeuge für AR-Apps veröffentlicht und seither experimentieren schlaue Köpfe, was sich mit «ARKit» (so nennt Apple das Bündel an Programmier-Schnittstellen und Software-Bibliotheken) alles anstellen lässt.

Zwar seien Mobilgeräte nicht die optimale Plattform für AR, hält der AR-Fachmann Daniel Eckler fest. Doch sei es zu begrüssen, wenn Apple, Google und Co. auf die Technik setzen.

Was Apples ARKit-Plattform betrifft, stehen wir erst ganz am Anfang. Doch die Versuche können sich sehen lassen ...

Den Tesla in der eigenen Einfahrt parkieren

Der norwegische Software-Entwickler Jelmer Verhoog sorgt mit einer ARKit-Anwendung im Internet für Furore. Um sich das lange Warten auf den bestellten Tesla zu verkürzen, hat er sich ein virtuelles Elektromobil hinter sein Haus gestellt. Sogar die Lackfarbe lässt sich auf Knopfdruck anpassen ...

Einen Roboter im Wohnzimmer tanzen lassen

Das neue Haus vor dem ersten Spatenstich besichtigen

«Minecraften» für Fortgeschrittene

Wie wärs mit einer Partie «Minecraft»? Dabei werden die virtuellen Bauklötze direkt in der eigenen Küche platziert...

Ebenfalls sehenswert ist das folgende Video, das auf einer echten Strasse ein «interdimensionales Portal» zeigt.

Wie bei Harry Potter ...

abspielen

(via Redmond Pie) Video: YouTube/Made With ARKit

Distanzen zentimetergenau messen (ohne Messband oder anderes Hilfsmittel)

Beim folgenden Video eines anderen iOS-Entwicklers wird auch gleich das (virtuelle) Messband eingeblendet.

Räume möblieren

Im Restaurant: Vor dem Bestellen die Menüs in 3D auf dem Teller sehen

Mit der Rakete im Swimmingpool landen

Der Regenwald in der eigenen Garage

Tür aufschweissen und los ...

abspielen

Video: YouTube/8ninths

... und raus aus der Garage.

abspielen

Video: YouTube/8ninths

Ein Schiff vor Anker

Auf dem «Desktop» spielen

Der Wermutstropfen: Die AR-Apps funktionieren nur mit neuerer Apple-Hardware, ab iPhone 6S oder einem iPad Pro.

Was ist deine Lieblings-Anwendung? Schreib ins Kommentarfeld, inklusive Link zur sehenswerten ARKit-Animation.

Inputs via Mac Observer und @MadeWithARKit.

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36 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
pumpkin42
04.07.2017 20:23registriert January 2015
Wow... Wie konnte ich bisher ohne diese Features leben?? Besonders das Essen vor dem Servieren in AR zu sehen führt dann wieder zu Watson-Artikeln bom Stil "Wie du es dir vorgestellz hast ...und wie es wirklich ist!"
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Smoke
04.07.2017 21:44registriert July 2017
Hyper Apple Fanboy! Hier von einem Killerfeature zu reden ist einfach nur Hohn! Apple setzt rein allein auf AR da der Auflösungsstandart bei den Geräten von Cupertino für VR noch nicht ausreicht.
AR benützen andere Technologiefirmen schon länger und in Verbindung z.B. mit Hololenses auch wirklich cool, aber wer will schon sein Haus durch einen 5,5" Display Besichtigen. AR auf einem NonHeadmounted Display hat 0 Immersion.
Bitte das nächste Mal die rosarote Fanbrille zu Hause lassen! Alle gezeigten Beispiele sind funny aber sicher kein Killerfeature
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bokl
04.07.2017 22:11registriert February 2014
"Das war 2016 und damit sind wir wieder beim Smartphone, respektive beim iPhone."
Guter Artikel über AR. Unnötigerweise mit dem iPhone und iOS verbandelt. Genau darum wirst du dein Fanboy-Image nie los.
Wie Pokemon Go gezeigt hat, ist AR kein iGadget. Für mich ist ein "Killerfeature" etwas, was die Konkurrenz nicht so schnell anbieten kann. Innert Kürze wird es verschiedene AR-Kits im Angebot geben.
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36

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