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Das neue Macbook Air (2020).

MacBook und iPhone sollen künftig die gleiche Prozessor-Architektur haben. Bild: Apple

Apple entwickelt eigene Prozessoren für seine Macs – erstes MacBook mit ARM-Chip ab 2021?

2005 verkündete Apple den Wechsel bei den Prozessoren von IBM zu Intel. Nun will der Konzern eigene Chips für seine Macs entwickeln.



Gerüchte um eigene Apple-Prozessoren für Macs gibt es schon seit Jahren, doch nun stehe die offizielle Ankündigung unmittelbar bevor, schreibt Bloomberg. Apple werde bei seinen Mac-Computern künftig nicht mehr auf Intel-Prozessoren setzen, sondern eigene, ARM-basierte Chips entwickeln, berichtet die Nachrichtenagentur.

Demnach werde Apple den zukunftsweisenden Schritt bereits diesen Monat an der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC verkünden. Diese ist 2020 wegen der Coronapandemie als reiner Online-Event geplant und soll voraussichtlich am 22. Juni stattfinden.

Macs mit Apple-Prozessoren ab 2021?

Der erste ARM-basierte Mac werde 2021 erscheinen. Künftig sollen alle Macs eigene Apple-Prozessoren haben. Apple habe mindestens drei ARM-basierte Mac-Prozessoren in der Entwicklung, die auf dem A14-Chip des nächsten iPhones basieren und Teil des «Kalamata»-Projekts seien.

Prozessoren mit ARM-Architektur benötigen weniger Energie, deshalb kommen sie seit Jahren in Smartphones und Tablets und seit einiger Zeit auch immer häufiger in Windows-Laptops zum Einsatz. Mit ARM-Prozessoren wären künftig wohl dünnere und leichtere MacBooks möglich, die weiterhin mit macOS laufen. Software-Entwickler müssten allerdings ihre Mac-Programme für die neuen ARM-Chips optimieren.

(oli)

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43
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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Cubebyte 10.06.2020 17:13
    Highlight Highlight RIP Hackintosh.
  • bebby 10.06.2020 06:36
    Highlight Highlight Das ist ein mutiger Schritt, da ihr Marktanteil bei PC/NBs sehr tief ist im Vergleich zu den Tablets und Mobiles.
    Für viele Entwickler wird es sich so nicht lohnen, extra eine Version für MacOS zu programmieren und damit wird der Mac noch mehr zum Nichenprodukt werden.
  • Exilglarner 09.06.2020 18:37
    Highlight Highlight Das Ganze wird sich bestimmt auch auf den Preis auswirken... wie wenn Apple-Produkte nicht schon teuer genug sind...
    • ursus3000 10.06.2020 08:30
      Highlight Highlight Nur wenn Mans sich nicht leisten kann
    • Exilglarner 10.06.2020 14:14
      Highlight Highlight Das ist doch bei allem so...
    • moedesty 10.06.2020 15:34
      Highlight Highlight in der schweiz kann sich jeder ein mac leisten. die frage ist nur ob man prestige und ansehen so viel mehr wert sind. für menschen mit gewissen minderwertigkeitskomplexe bestimmt.
  • dmark 09.06.2020 17:48
    Highlight Highlight Aber hey, wenn Apple auf ARM umschwenkt, dann bekommt man auf die Macs ja auch Android drauf.

    Ich erwarte nun einen lauten Aufschrei... ;)
    • ikbcse 09.06.2020 17:56
      Highlight Highlight (:
    • Truth Bot 09.06.2020 18:24
      Highlight Highlight Apple wird schon dafür sorgen, dass keiner in den Bootvorgang eingreift, so wie man das beim iPhone bereits macht. Man kauft bei Apple ja keinen Computer, sondern ein Ökosystem mit Lizenz zur eingeschränkten Hardwarenutzung.
    • dmark 09.06.2020 21:24
      Highlight Highlight @Truth Bot:
      Wahrscheinlich...
      Apple wird sicherlich, wie so oft alles fest verlöten und das Gehäuse unter Vakuum verschweissen.
      Und wenn es doch jemand öffnet, wird ein Sauerstoffsensor zerstört, ein Farbbeutel gezündet und somit der Mac unbrauchbar gemacht, während der Böse dann 4 Wochen mit leuchtend rotem Gesicht herum laufen darf ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 09.06.2020 17:34
    Highlight Highlight Jede Dekade ein CPU Befehlssatzwechsel welcher die alte Software unbrauchbar oder mühsam macht. Das schafft echt nur Apple ohne dass die Kunden auf die Barrikaden gehen.
    • The Dark Knight 09.06.2020 17:47
      Highlight Highlight Wie kriegt man das als User mit? Funktionieren dann plötzlich gewisse Programme nicht mehr?
    • Duscholux 09.06.2020 18:39
      Highlight Highlight Ja das wird so sein. Alle Programme müssen neu für ARM upgedated werden.
    • Posersalami 09.06.2020 18:46
      Highlight Highlight @ The Dark Knight: Das weiss man noch nicht. Beim Wechsel auf Intel gab es ewig lange eine virtuelle Schicht im OS, die auch alte Programme tadellos ausgeführt hat. Ich weiss nicht mehr wie lange es das gab, schätze aber sicher so 7-8 Jahre. Danach allerdings hat dann die alte Software nicht mehr gestartet.

      Ich nehme an, dass Apple das diesmal wieder so macht. Ansonsten wäre der Umstieg sehr hart.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheKen 09.06.2020 16:54
    Highlight Highlight schade eigentlich, dass nicht AMD mit ihrer Zen Architektur eine Chance gegeben wird. Jetzt wo AMD so richtig aufdreht
    • o.zone 09.06.2020 22:47
      Highlight Highlight AMD hat ein Projekt mit Samsung am Laufen. Zudem macht es wirklich mehr Sinn, die ganze Produktelinie auf eine Architektur auszurichten, zumal ja Apple die mobilen CPU ja schon länger selbst designt. Und abhängig ist man dann auch nicht mehr und kann tun und lassen was man will...
  • insert_brain_here 09.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Da sich macOS und iOS immer mehr annähern und in absehbarer Zeit wohl komplett miteinander verschmelzen werden ist der Schritt eigentlich nur logisch.
    • Hank Moody 09.06.2020 17:15
      Highlight Highlight Na hoffentlich nicht. Dann hat man am Schluss nichts halbes und nichts ganzes, also Windows.
    • psycodad 09.06.2020 18:11
      Highlight Highlight Hat das nicht vor Jahren Microsoft schon versucht mit Windows Mobile / Windows 8?
    • insert_brain_here 10.06.2020 09:56
      Highlight Highlight @psycodad: Das Vorgehen war bei Windows 8 anders. Es wurde einfach beschlossen, dass jetzt ein OS für alle Geräte eingeführt wird. Das Desktop- und das Mobile-OS von Apple existieren aber schon sehr lange nebeneinander und haben sich über die Zeit immer mehr angeglichen. Wenn du heute an einem iPad pro mit Tastatur und Maus arbeitest fühlt sich das fast identisch an wie bei der selben Software auf MacOS. Unter dem Strich wird so der Aufwand für die Softwareentwickler und natürlich auch Apple selber reduziert.
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