Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Apple CEO Tim Cook introduces the IOS 8 operating system during his keynote address at the Worldwide Developers Conference in San Francisco, California June 2, 2014. REUTERS/Robert Galbraith (UNITED STATES - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY)

Apple-Chef Tim Cook hatte bislang mit iOS 8 nicht nur Freude. Das soll sich nun ändern. Bild: ROBERT GALBRAITH/REUTERS

iOS 8.1.1 macht ältere Geräte schneller

Apple veröffentlicht das wichtigste iOS-Update des Jahres – und eines, das offenbar problemlos läuft

Darauf haben viele Besitzer eines iPhone 4S und iPad 2 gewartet: Die jüngste Software-Aktualisierung macht iOS 8 massentauglich. Wer Probleme mit dem Speicherplatz hat, muss auf Computer und USB-Kabel zurückgreifen.



iOS 8.0.1, iOS 8.0.2, iOS 8.1 und nun iOS 8.1.1: Am Montagabend hat Apple das vierte Update für das im September lancierte mobile Betriebssystem veröffentlicht.

Die gute Nachricht: Im Gegensatz zu früheren Updates scheint dieses Mal alles gut zu funktionieren und iOS 8.1.1 behebt laut Ankündigung (und ersten praktischen Eindrücken) einige Fehler. 

Was für viele Apple-Kunden wichtig sein dürfte: Ältere iPads und iPhones sollen nach dem Update schneller laufen. Besitzer des iPhone 4S und des iPad 2 hatten nach der Aktualisierung auf iOS 8 über Performance-Probleme geklagt. Diese sollen behoben werden.

Neben iOS 8.1.1 hat Apple am Montag auch OS X Yosemite 10.10.1 veröffentlicht. Das Update für das Mac-Betriebssystem soll unter anderem Probleme mit WLAN-Empfang und E-Mails beheben. Und auch für die Set-Top-Box Apple TV ist eine Aktualisierung verfügbar.

Ach ja: Wer auf seinem iOS-8-Gerät einen Jailbreak durchführen möchte, sollte keinesfalls auf iOS 8.1.1 aktualisieren. Das aus China kommende Tool Pangu soll sonst nicht mehr funktionieren.

Tempo gewinnen

Zwei Tipps: Wenn man die folgenden System-Features in den Geräte-Einstellungen deaktiviert, können ältere iOS-Geräte noch etwas schneller laufen:

1. Parallax-Effekt abschalten: Geräte-Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen > Bewegung reduzieren > den Schalter aktivieren, um den 3D-Effekt auf der Benutzeroberfläche zu deaktivieren.

2. Transparenz-Effekt verringern: Geräte-Einstellungen > Bedienungshilfen > Kontrast erhöhen > Transparenz reduzieren.

Der Tempo-Gewinn dürfte marginal, beziehungsweise im täglichen Gebrauch kaum zu messen sein, aber immerhin...

Zu wenig Speicherplatz?

Das jüngste Update kommt zwei Monate nachdem iOS 8.0.1 zehntausende Geräte vorübergehend ausser Gefecht gesetzt hatte. Es gab Netzwerk-Probleme und auch der Fingerabdruck-Scanner (TouchID) funktionierte laut Rückmeldungen nicht mehr richtig. Gemäss Apple waren aber nicht mehr als 40'000 Geräte betroffen.

Apple wollte dieses Mal um jeden Preis ein Debakel verhindern. Darum wurde das vergleichsweise kleine Update entgegen früheren Gepflogenheiten über das Beta-Programm für registrierte Software-Entwickler vorab veröffentlicht und im Alltag getestet.

iOS 8.1.1 ist laut Beschrieb lediglich 64 Megabyte gross. Bei Geräten, auf denen bereits iOS 8 läuft, kann die Aktualisierung drahtlos über eine WLAN-Verbindung gemacht werden. In weniger als 15 Minuten geht dies über die Bühne.

Wer noch nicht auf iOS 8 aktualisiert hat, sollte das viel grössere Update über einen Computer mit iTunes einspielen. Dazu wird das iOS-Gerät per Kabel angeschlossen. Mit diesem Vorgehen kann auch das Problem des zu knappen Speicherplatzes umgangen werden ...

Ältere iPhones als das 4S und das Ur-iPad bleiben bei iOS 7.

Kennst du schon die watson-App?

85'000 Menschen in der Schweiz nutzen bereits watson für die Hosentasche. Und die Bewertungen sind top: 5 von 5 Sternen. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Greta Thunberg erteilt Donald Trump einen «Rat» – und das Internet dreht durch

Die junge Klimaaktivistin schlägt den US-Präsidenten mit den eigenen Waffen.

Während die Welt gebannt auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl wartet, feiert eine junge Klimaschützerin aus Schweden einen besonderen Sieg. Und dies gegen den mächtigsten Mann der Welt. Greta Thunberg zeigt Donald Trump mit einem simplen Tweet den Meister.

Sie hat auf einen Trump-Tweet geantwortet, der am Donnerstag über die Vereinigten Staaten hinaus für Entsetzen sorgte. Der amtierende US-Präsident forderte tatsächlich, das Auszählen der Stimmen zu stoppen.

Das Resultat, bislang*:

* …

Artikel lesen
Link zum Artikel