Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
iPhone 6 Ladekabel Lightning

Wenn das iPhone keinen Tag durchhält, sollte man die Einstellungen überprüfen.
bild: shutterstock

Akku-Sorgen mit dem iPhone, iPad oder iPod? Diese Tipps zu iOS 9 können helfen

Jedes Mal wenn Apple ein Software-Update veröffentlicht, häufen sich rund um den Globus die Beschwerden über Akku-Probleme. Ein Ratgeber.



iOS 9 läuft inzwischen auf Hunderten Millionen von Geräten. Laut Apple ist es das am schnellsten übernommene System-Update. Während bei den meisten Nutzern Freude herrscht, gibt es auch Klagen...

Die folgenden Ratschläge können bei Akku-Sorgen helfen.

1. Gerät neustarten

Auch wenn es banal erscheinen mag: Das Erste, was man bei hartnäckigen Computer- oder Smartphone-Problemen tun sollte, ist das Gerät neu zu starten.

Beim iPhone, iPad und iPod Touch führt man einen sogenannten Hard Reboot durch, indem man gleichzeitig den Homebutton und den Einschaltknopf gedrückt hält. Das System wird heruntergefahren und nach wenigen Sekunden automatisch neu gestartet. Sobald das Apple-Logo auf dem Display erscheint, loslassen!

2. Den iCloud-Schlüsselbund reaktivieren

Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach!

Der Schlüsselbund speichert Passwörter und andere sensible Nutzerdaten (Kreditkarte) sicher auf Apple-Servern und stellt sie auf allen Geräten zur Verfügung.

Die praktische Funktion, die sich in den iCloud-Einstellungen findet, kann unerklärliche Akku-Probleme verursachen, respektive die Batterie leersaugen. Einfache Lösung: aus- und wieder einschalten.

Bild

> Einstellungen > iCloud > Schlüsselbund

3. Ortungsdienste einschränken

Das generelle Ausschalten der Ortungsdienste ist nicht zu empfehlen, weil viele Apps den Standort des Nutzers kennen sollten, um gut zu funktionieren.

Bild

> Einstellungen > Datenschutz > Ortungsdienste

Das andauernde Bestimmen der GPS-Position kann allerdings den Akku ziemlich beanspruchen. Daher lohnt es sich, in den Einstellungen festzulegen, welche Apps unter welchen Umständen den Standort kennen dürfen.

Bei den meisten Anwendungen genügt es, die Option «Beim Verwenden» festzulegen. Allerdings ist dies nicht bei allen Apps möglich. Es lohnt sich, die Einstellung für jede einzelne App zu prüfen und allzu neugierige Apps, die immer Zugriff auf den Standort haben wollen, in die Schranken zu weisen – oder zu deinstallieren.

Bild

Wer bei Facebook keine standortbezogenen Funktionen nutzt, kann den Ortungsdienst bedenkenlos ausschalten. Der Akku wird es danken.

4. Beim Surfen Inhalts-Blocker verwenden

Mit iOS 9 ermöglicht Apple Inhalts-Blocker für den Standard-Browser Safari. Damit surft man schneller und schont den Akku.

4. Den Stromsparmodus nutzen

Das ist zwar keine nachhaltige Lösung, kann einem aber vor dem Supergau (Leerer Akku) bewahren. Der Stromsparmodus von iOS 9 reduziert die Systemleistung auf die wichtigsten Prozesse.

Bild

> Einstellungen > Batterie > Stromsparmodus

4. Zurück zum Start

Wenn die oben aufgeführten Tipps nicht helfen, sollte man das Zurücksetzen aller Einstellungen ins Auge fassen. Das ist zwar mit Aufwand verbunden, weil man anschliessend alles (WLAN-Passwort etc.) neu eingeben muss. Dafür hält hoffentlich der Akku wieder länger.

Bild

> Einstellungen > Allgemein > Zurücksetzen

5. iOS 9 neu installieren («Clean Install»)

Extreme Probleme rufen nach extremen Lösungen, hält der Techblog Redmond Pie fest. Gemeint ist die saubere Neuinstallation von iOS 9, und zwar nicht über WLAN, sondern via Ladekabel, Computer und iTunes.

Und wenn das alles nichts hilft?

Dann geht es definitiv ins Tal der Tränen. Noch ist es möglich, zurück zum alten System (iOS 8.4.1) zu wechseln. Redmond Pie zeigt in diesem Beitrag, was zu tun ist.

via Redmond Pie

Das bietet iOS 9 fürs iPhone und iPad

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zoom hat's vermasselt – die unglaubliche Chronologie der Zoom-Fails

Zoom ist der grosse Profiteur der Corona-Pandemie. Über 200 Millionen Menschen tauschen sich täglich über die Videokonferenz-App aus. Doch nun tauchen täglich neue Probleme auf. IT-Experten nennen Zoom «ein Datenschutz-Desaster» oder schlicht «Schadsoftware».

Zoom wird seit Wochen von neuen Nutzern überrannt, da die Corona-Pandemie immer mehr Menschen dazu zwingt, von zuhause aus zu arbeiten. Das schlagende Argument des Skype-Rivalen sind die nahezu reibungslos funktionierenden Videoanrufe und Videokonferenzen. Egal ob mit zwei oder 100 Personen, egal ob am PC oder Smartphone, es funktioniert. Und zwar so einfach, dass es jede und jeder nutzen kann (sogar Boris Johnson).

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Darum zoomen längst nicht nur …

Artikel lesen
Link zum Artikel