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Google und Apple betonen, dass sie Kontaktdaten nur auf den Smartphones speichern wollen und nicht auf einem zentralen Server.

Google und Apple bekämpfen Coronavirus gemeinsam mit Contact Tracing in Android und iOS

Weltweit arbeiten Entwickler an Corona-Warn-Apps. Nun haben sich Google und Apple – die Hersteller der beiden massgeblichen Smartphone-Plattformen – zusammengetan, um das technische Fundament für eine datenschutz-freundliche Umsetzung zu erstellen.



Apple und Google wollen als Anbieter der beiden führenden Smartphone-Plattformen weltweit die Entwicklung von Apps zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen erleichtern. Sie setzen dabei auf das Erkennen von Abständen mit Bluetooth-Funktechnik und Verschlüsselung.

«Der Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit der Benutzer werden im Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen», erklärten die beiden Konzerne am Freitag. Das iOS-Betriebssystem von Apples iPhones und das Google-System Android sollen entsprechende Schnittstellen bekommen.

Das Konzept sieht vor, dass Smartphones unabhängig vom verwendeten Betriebssystem temporäre Identifikationsnummern austauschen können, so dass die Privatsphäre der Anwender gewahrt bleibt. Damit ähnelt das Konzept der beiden Konzerne dem Ansatz der paneuropäischen Initiative PEPP-PT, die von 130 Wissenschaftlern und Entwicklern aus acht europäischen Ländern vorgestellt wurde.

Apple und Google wollen die Kontaktdaten nur auf den Smartphones der Anwender speichern, nicht auf einem zentralen Server. Erst wenn jemand mit Covid-19 positiv getestet wurde, werde die Information an einen Server übertragen, wenn der Betroffene dem zustimme. Die anderen Smartphones rufen bei diesen Konzept regelmässig eine Liste der anonymisierten IDs der Erkrankten ab, um zu sehen, ob sie selbst Kontakt mit einer infizierten Person hatten.

Google und Apple wollen dabei unter anderen sicherstellen, dass der ständige Austausch der ID-Nummern die Batterielaufzeit der Geräte nicht erheblich verkürzt. In einem ersten Schritt werde man im Mai eine Programmierschnittstelle (API) veröffentlichen, die die Zusammenarbeit zwischen Android- und iOS-Geräten unter Verwendung von Apps der Gesundheitsbehörden ermöglichen. Diese offiziellen Apps würden den Benutzern über ihre jeweiligen App-Stores zum Download zur Verfügung stehen.

In einem zweiten Schritt werden die beiden Unternehmen «in den kommenden Monaten» daran arbeiten, eine umfassendere, Bluetooth-basierte Plattform zur Nachverfolgung von Kontakten zu ermöglichen. Diese Funktionalität würde dann direkt in das Betriebssystem, also iOS und Android, integriert.

«Dies ist eine stabilere Lösung als eine Programmierschnittstelle und wird es mehr Einzelpersonen ermöglichen, sich nach ihrer Entscheidung nach einer aktiven Zustimmung (Opt-in) zu beteiligen.» Darüber hinaus werde die Interaktion mit einem breiteren Ökosystem von Apps und staatlichen Gesundheitsbehörden möglich.

So funktioniert Contact Tracing, also die Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten:

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Programmcode soll frei einsehbar sein

Apple und Google wollen den Programmcode der Initiative zur freien Einsicht veröffentlichen, um möglichst viel Vertrauen zu schaffen. Die Firmen betonten, bei dem Projekt würden keine Benutzer identifiziert und keine Ortungsdaten verwendet.

«Google und Apple sehen nicht, wer krank oder wer gesund ist.» Den Benutzern werde auch deutlich gemacht, wie sich sie beteiligen können oder auch, wie sie eine Beteiligung ablehnen können. Bei der Information über Infektionen würden die Gesundheitsbehörden beteiligt.

Die Liste der ID-Nummern der Leute, die man getroffen habe, verlasse nicht das Gerät, solange man nicht explizit dies zulasse. Die Bluetooth-IDs sollen dabei alle 15 Minuten geändert werden, um ein umfassendes Tracking der Personen technisch unmöglich zu machen.

Google und Apple könnten die Funktionalität in den Betriebssystemen auch wieder deaktivieren, wenn sie in bestimmten Regionen der Welt nicht mehr benötigt werde.

Sicheres Contact-Tracing, Made in Switzerland

«Wir alle bei Apple und Google glauben, dass es nie einen wichtigeren Moment gegeben hat, um gemeinsam an der Lösung eines der dringendsten Probleme der Welt zu arbeiten», heisst es in der gemeinsamen Erklärung.

«Durch eine enge Zusammenarbeit und Kooperation mit Entwicklern, Regierungen und öffentlichen Dienstleistern im Gesundheitswesen hoffen wir, die Kraft der Technologie nutzen zu können, um Ländern auf der ganzen Welt zu helfen, die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen und die Rückkehr in den Alltag zu beschleunigen.»

Anwender, die von der Initiative von Google und Apple profitieren wollen, müssen dafür das Betriebssystem aktualisieren. Google erklärte, man werde Android-Geräte ab der Version Marshmellow (Android 6) unterstützen. Das wären in der Schweiz rund 95 Prozent aller Android-Smartphones. Apple sagte, man werde dafür sorgen, dass quasi sämtlichen iOS-Geräte mit einem entsprechenden Update versorgt würden.

Die Chefs von Google und Apple informieren auf Twitter über ihre gemeinsame Initiative

(bzbasel.ch/oli)

Was du über Contact-Tracing-Apps wissen musst:

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 11.04.2020 23:05
    Highlight Highlight "Google und Apple betonen, dass sie Kontaktdaten nur auf den Smartphones speichern wollen und nicht auf einem zentralen Server."

    Ernsthaft? Nein, nicht wirklich jetzt, oder?

    Als ich diesen Satz oben las, wurde mein Monitor Opfer einer Spontanentleerung meines Mundes, welcher eigentlich gerade die Aufgabe hatte, Kaffee in die andere Richtung zu befördern, sich aber der Kraft meiner Lachmuskeln nicht entgegen stemmen konnte...

  • Swen Goldpreis 11.04.2020 19:59
    Highlight Highlight Das ist es, wovon ich schon seit längerem warne: Wenn wir diese Apps einmal anwenden - so sinnvoll sie in Einzelfall auch sein werden - werden wir sie nie mehr los.

    Google und Apple wollen wir nun offenbar tief im System verankern, um für die nächste Epidemie bereit zu sein. Der Typ von in der "Höhle des Löwen" meinte vor ein paar Tagen, dass sie App sinnvollerweise für immer drauf bleiben sollte.

    Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass bei der kleinsten Bombe alle danach schreien, diese Daten abzugreifen. Jetzt ist die letzte Chance, die Massenüberwachung zu verhindern.
    • dmark 11.04.2020 23:11
      Highlight Highlight Ruhig, ganz ruhig. Zur Not kann man immer noch sein Telefon komplett reseten, den alten Account ignorieren und neu machen. Alles gut...

      Ich habe z.B. alleine bei Tante Google im Moment 5 unterschiedliche Konten (Apple 3), welche nichts voneinander wissen. Die Bewegungsprofile sind lustig.
  • reactor 11.04.2020 17:52
    Highlight Highlight Dann laufen 10 mit manipulierten Handys 2 Tage durch den Berufsverkehr an verschiedenen Grossbahnhöfen und sonstigen Schnittstellen und Schwups sind tausende, oder zehntausende unter Quarantäne. Werden so die nächsten Wirtschaftskriege geführt?
  • Heinzbond 11.04.2020 17:17
    Highlight Highlight Google und Apple arbeiten zusammen und denken an datenschutz?
    Da hab ich mich wohl verlesen oder bin im Traum...
  • SGR 11.04.2020 13:22
    Highlight Highlight Na welcher Code wird denn opensource ? Dass die App opensource sein wird glaube ich denen ja noch halbwegs. Aber nicht beim OS.

    "Darüber hinaus werde die Interaktion mit einem breiteren Ökosystem von Apps und staatlichen Gesundheitsbehörden möglich"

    Welche auch alle opensource sein müssen !

    und dann noch...
    "Google und Apple könnten die Funktionalität in den Betriebssystemen auch wieder deaktivieren, wenn.."

    ja genau, sie könnten...
    Das ist keine Frage von können oder wollen sondern sie MÜSSEN! und zwar den Code aus dem OS entfernen, nicht nur deaktivieren.




  • nick11 11.04.2020 12:27
    Highlight Highlight Ihr wisst schon, dass ihr alleine mit einem Kommentar hier wesentlich mehr über euch preisgebt, als es die angedachte Lösung tun würde? Aber hauptsache man versteht nichts von der Sache und muss sofort nach Datenschutz und Überwachungsstaat schreien 🙄
    • Lowend 11.04.2020 12:51
      Highlight Highlight Ich denke, hier trifft einfach sehr viel vorgefasste Meinung auf sehr wenig Wissen und so ist eigentlich alles wie immer. 😉
    • Barracuda 11.04.2020 14:46
      Highlight Highlight Für die einzig richtigen Fakten haben wir ja Experten wie dich, Lowend. Wir hören alle gespannt deinen weisen Worten und deinen professionellen Fachkenntnissen, die du uns anscheinend direkt von der Front an uns Unwissenden weiterleiten kannst ;-)
    • Lowend 11.04.2020 16:00
      Highlight Highlight Wer nicht am Inhalt herummäkeln kann, verunglimpft halt lieber den Schreiber. Eine altbekannte Taktik die hauptsächlich bei den extrem rechten Populisten sehr beliebt ist. Trump würde Sie sicher sofort anheuern, liebster Kampffisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ian 11.04.2020 09:29
    Highlight Highlight Die Uebereachung wird somit perfekt. Spbald es im Betriebssystem drin ist, kann man es auch nicht mehr abschalten.
  • Danilowski 11.04.2020 09:09
    Highlight Highlight Alle am jammern wegen des Datenschutzes, um zwei Minuten später auf Facebook das halbe Leben zu teilen. Genau mein Humor 😅.
    • Super8 11.04.2020 10:32
      Highlight Highlight Das macht die meisten schon lange nich mehr.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.04.2020 11:16
      Highlight Highlight Du kennst das mit den Äpfel und Birnen sicher?
      Im einen Fall entscheide ich was ich wann, wo an wen weiter geben möchte ( inkl Daten die dann natürlich allgemein zugänglich werden) .
      Im andern Fall entscheiden andere wir man jetzt schon sieht wie google Bewegungsprofile erstellt.
    • Danilowski 11.04.2020 12:58
      Highlight Highlight @nadassagenwirjetzteinfachmal: sobald ein Handy benutzt wird, hast du es nicht mehr ernsthaft unter Kontrolle, das nimmt man einfach in Kauf. Beim Tracing, das in diesem Fall sehr sinnvoll sein kann, schauen die Menschen aber ganz genau hin, obschon wesentlich besser kommuniziert wird, was da genau passiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 11.04.2020 08:08
    Highlight Highlight Apple und Google haben so oder so schon alle meine Daten. Da kommt es auf ein bisschen mehr auch nicht mehr darauf an.
    • bokl 11.04.2020 09:35
      Highlight Highlight So en Seich.

      Wenn sie schon alle deine Daten haben, wie sollen sie noch mehr kriegen?
  • nachwievor 11.04.2020 02:18
    Highlight Highlight «Der Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit der Benutzer werden im Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen»

    "In einem 'ersten' Schritt ... die Zusammenarbeit zwischen ... Geräten unter Verwendung von Apps der ...behörden ermöglichen."

    Mhm :))
  • Tobias K. 11.04.2020 00:53
    Highlight Highlight Ich fange mich ernsthaft an zu fragen was das hier alles ist... Ist es eine Pandemie eines hochaggresiven Virus oder ist das immer mehr ein sozieales Experiment? Vielleicht vernebelt mir die Selbstisolation langsam die Sinne aber wie sich unser Verhalten in den letzten Wochen verändert hat ist schon krass.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 11.04.2020 01:21
      Highlight Highlight Die Frage ist, ob das Verhalten davor vernünftiger, angemessener und besser war?

      Die Antwort heisst in jedem Fall: Nein.

      Aber ja, es ist eine sehr experimentelle Ära, in die wir gerade rauschen. Wir experimentieren, wie viel die Umwelt verträgt, bis es knallt. Auch experimentieren wir, wie viele Menschen es verträgt und wie eng man diese zusammenpferchen kann. Und nun das.
    • Maya Eldorado 11.04.2020 10:55
      Highlight Highlight Ein kleiner Vorgeschmack davon, wie es in China zu und her geht. Das betrifft ja nicht nur Coronazeiten dort.
    • MAOAM 11.04.2020 17:25
      Highlight Highlight Ich Frage mich wie lange es dauert bis wieder jeder dritte Erstweltler übers Wochenende in ein Flugzeug steigt und so zu sagen dem Nachbarn in seinem Snack hustet. Leute ihr macht euch Sorgen die wirklich keine sind. Weiter Bewegungsprofil ist beiden Unternehmen schon lange bekannt. Und wenn du Scheisse baust wird sich der Staat diese Daten sich verschaffen. Wirklich... 🙊🙉🙈
  • frog77 11.04.2020 00:15
    Highlight Highlight Jeder soll selber entschieden können, ob er eine solche App installiert. Und z.B. Geschäften oder Institutionen sollte die Möglichkeit geboten werden nur Leuten mit installierter App Zutritt zu gewähren (Barcode Scanner am Eingang). Jedem seine Freiheit.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.04.2020 11:18
      Highlight Highlight Wenn dann Migros und Coop nur noch Leute mit App einlassen ist meine Wahlfreiheit voll im Arsch.
    • frog77 11.04.2020 12:36
      Highlight Highlight Deine Wahl wird durch den Rest der Gesellschaft bezahlt, durch einen Effizienzverlust beim Contact tracing und somit mehr Ansteckungen. Das soll die Gesellschaft einfach so auf sich nehmen?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.04.2020 17:23
      Highlight Highlight @frog77...du bestätigst also dass damit meine Wahlfreheit eingeschränkt wird, weil Leute wie du dann die Moralkeule schwingen werden .
    Weitere Antworten anzeigen
  • drjayvargas 11.04.2020 00:08
    Highlight Highlight Nö, danke.
  • Posersalami 11.04.2020 00:06
    Highlight Highlight Google und Datenschutz zusammen in einem Satz ist ein starkes Stück!
  • Christof1978 10.04.2020 23:31
    Highlight Highlight Wenn man von der Datenbeschaffungssucht der beiden Konzerne absieht, durchaus sinnvoll. Die App wird so sicher professionell und läuft auch. Und wenn wirklich sichergestellt wird - nachvollziehbar - dass Daten maximal anonymisiert zentral archiviert werden (wovon ja nicht mal die Rede ist), dann ist dies vorbildlich und unterstützenswert.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.04.2020 22:41
    Highlight Highlight Nach Google und Datenschutzfreundlich hab ich einen Lachanfall bekommen und war nicht mehr in der Lage weiter zu lesen ...
    • Bits_and_More 11.04.2020 10:33
      Highlight Highlight Hättest du machen sollen. Wird der Source Code veröffentlicht, kann sehr schnell geprüft werden, wie mit den Daten umgegangen wird.
      Google und Apple profitieren natürlich indirekt schon, wenn die Krise schneller bewältig ist, steigt auch der Konsum wieder schneller an.
    • Ueli der Knecht 11.04.2020 14:32
      Highlight Highlight "Wird der Source Code veröffentlicht, kann sehr schnell geprüft werden, wie mit den Daten umgegangen wird."

      Zumindest im veröffentlichten Source-Code. Im Smartphone läuft aber nicht der Sourcecode, sondern eine compilierte Version irgendeines anderen Sourcecodes, der angeblich (aber wohl kaum) dem veröffentlichen Sourcecode entspricht.

      Die Veröffentlichung des Sourcecodes ist nur eine trügerische Sicherheit, solange niemand den Sourcecode selbst compilieren und einbinden darf, geschweige denn kontrollieren kann, ob der eingebundene Code tatsächlich dem Veröffentlichen entspricht.
    • MAOAM 11.04.2020 17:42
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: am Besten wird es sein wenn jeder sein Smartphone in die volle Badewanne mitnimmt. Dazu Radio hört, statt übers WE einen Städteflug nach London zum Shoppen macht. Wenn er dann noch auf Fleisch aus Massentierhaltung verzichtet und öfters mal auf unsinnige Ausflüge mit einem Benziner verzichtet, dann wird es sicher wieder besser mit der Umwelt.
      Das kleine hirnlose Ding ist stärker wie wir, auch wenn wir glauben es bekämpft zu haben, wird der nächste Virus auftauchen. Wir alle sind das Problem. Nicht Apple und Google.
    Weitere Antworten anzeigen
  • woezzl 10.04.2020 22:35
    Highlight Highlight wegen all den Paranoiden wird eine solche (unbedingt nötige) Lösung leider verunmöglicht. Dabei ist sie ein Teil von verschiedenen Massnahmen, um unsere schöne, alte Normalität einigermassen wieder zurückzubekommen. Diese gibts bestimmt nicht zum Nulltarif zurück!
    • Team Insomnia 11.04.2020 08:14
      Highlight Highlight Weil Du nicht paranoid bist, heisst es noch lange nicht, dass Sie nicht hinter Dir her sind.
    • woezzl 11.04.2020 11:00
      Highlight Highlight Ok und was machen wir jetzt? Die Ausbrüche im Kaffeesatz rauslesen?
  • DrDeath 10.04.2020 22:14
    Highlight Highlight "Anwender, die von der Initiative von Google und Apple profitieren wollen, müssen dafür das Betriebssystem aktualisieren."

    Heisst konkret, wer ein älteres Handy oder eines von einem bei Updates langsamen Herstellers hat schaut in die Röhre.

    Konkret heisst das, die kritische Masse an Anwendern, die für das Funktionieren von Contact Tracing nötig ist, wird in reichen Ländern ca. Mitte 2023 erreicht – in ärmeren Ländern noch später, wenn überhaupt jemals.

    Das errinnert mich an Elon Musk's Uboot – auf dem Papier toll, in der Praxis nutzlos weil nicht zu Ende gedacht.
    • Randen 10.04.2020 22:34
      Highlight Highlight iOS 13 läuft auf 80% aller iPhones weltweit. Bedeutet Schweiz wohl ca 90%
    • aye 10.04.2020 22:43
      Highlight Highlight Google kann die Schnittstellen über die Play Services verteilen, diese Updates werden ohne Umweg über die Hersteller direkt an die Nutzer verteilt. Das wird auch regelmässig für ältere Geräte gemacht.

      Bei Apple ist wohl ein Betriebssystem-Update nötig, dort werden aber auch ältere Geräte berücksichtigt.
    • Randen 10.04.2020 22:52
      Highlight Highlight Ältere Androiden können über die Play Services aktualisiert werden. Einige der günstigsten werden das nicht schaffen aber eine genügende Anzahl schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonkonformist 10.04.2020 21:56
    Highlight Highlight Ohne mich, die Datenkraken wollen zusammenarbeiten und uns alle kontrollieren. Wehrt euch dagegen.
    • Basti Spiesser 10.04.2020 22:16
      Highlight Highlight aber der Apfel ist doch so süss
      Benutzer Bild
    • MartinZH 10.04.2020 23:14
      Highlight Highlight @Basti Spiesser: Hübsch visualisiert und auf den Punkt gebracht. 🍎👍😂
  • Miimiip! aka Roadrunn_er 10.04.2020 21:21
    Highlight Highlight Eine tolle Idee wenn sich die Software Hersteller mal aufeinander zubewegen.... Aber....
    Bei Apple Geräten sehe ich eigentlich kein Problem dass dies schnell umgesetzt und ausgerollt wird, bei Android sind halt auch immer noch die Geräte Hersteller die das Update schlussendlich auf ihre Geräte bringen müssen. Denke da wäre ein App für die Verteilung besser geeignet, welche die Funktion ebenfalls besitzt.
    • aye 10.04.2020 22:31
      Highlight Highlight Google wird das wohl in die Play Services integrieren. Die werden ohne Umweg über die Hersteller aktualisiert.
  • paulmole 10.04.2020 21:21
    Highlight Highlight Wie funktioniert der letzte Schritt, wo Alice erfährt dass sie möglicherweise angesteckt wurde?
    • p4trick 10.04.2020 22:25
      Highlight Highlight Die Keys die Bob uploaded stimmt mit einem von Alice überein, so weiss Alice dass sie Kontakt mit einem Infizierten hatte
    • paulmole 11.04.2020 10:45
      Highlight Highlight @p4trick Wie denn genau?
      1) Alice lädt all ihre keys hoch damit sie notifiziert werden kann -> annonymität ist nicht mehr gewährleistet.
      2) Alice muss regelmässig abfragen ob neue Matches für ihre Keys gefunden werden -> wohl nicht praktikabel, wenn ALLE das System benutzen.
      3) ???
    • ast1 11.04.2020 13:38
      Highlight Highlight Bob lädt seine Keys der letzten 14 Tage hoch, diese werden also als infiziert gemeldet.

      Alice lädt regelmässig eine Kopie der als infiziert gemeldeten Keys herunter und vergleicht diese mit den Keys, die ihr Gerät in dene letzten Tagen gesehen hat. (Daher dezentral)

      Wenn es eine Übereinstimmung gibt, weiss Alice, dass sie Kontakt mit einem Infizierten hatte.

      Mit SHA256 und 15min/Code müsste pro Infiziertem 256*4*24*14*1/8 ~= 43 Kilobyte verarbeitet werden. Für die 25‘000 Infizierten in der CH wären das etwas über 1GB. Wobei längst nicht alle davon in den letzten 14 Tagen getestet wurden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 10.04.2020 20:52
    Highlight Highlight Google und Apple machen etwas für die Gesellschaft, womit sie kein Geld verdienen wollen? 🤔 Wären diese Unternehmen gesellschaftlich so engagiert und selbstlos, hätten sie das in den letzten zehn Jahren schon längst einmal auf andere Art und Weise zeigen können. Jetzt einfach auf der Welle der Corona-Krise als wohltätige Helfer auch noch mitreiten zu wollen, ist weder glaubwürdig noch seriös. Nur dreist. Man wundert sich nur, dass die Marketing-Verantwortlichen dieser Unternehmen so lange geschlafen haben. Meinen die jetzt wirklich, dass das eine "innovative" Idee ist? Wirklich lächerlich! 😩
    • MasterPain 10.04.2020 21:48
      Highlight Highlight Dann mach du doch ne App 👍

      Play Icon
    • MartinZH 10.04.2020 22:07
      Highlight Highlight @Adam Smith: Dito. Ihr Kommentar ist unnötig. Super Kommentar, oder? So konstruktiv und intelligent.

      Nur die dümnsten Kälber suchen suchen sich auch noch ihren Schlachter selber aus. Wie naiv kann man eigentlich nur sein? China wegen der totalen Überwachung mit dem "Bürger-App" kritisieren, aber freiwillig für börsenkotierte US-Unternehmen das Opfer-Lamm mimen? Willkommen in der "Brave New World"! 👏😂

      Wundern Sie sich dann aber nicht, wenn gewisse Services und Dienstleistungen auf einmal viel teurer werden, weil sie sich im Umfeld von Corona-Infizierten bewegt haben. Einfach einmal denken!
    • p4trick 10.04.2020 22:29
      Highlight Highlight @MartinZH Google und Apple investieren Milliarden in Projekte die der Menschheit helfen, ihnen aber kein Gewinn bringt. Etliche Projekte von Alphabet werden zwar querfinanziert, sind aber ausschliesslich Projekte um z.b. in der Forschung oder in 3t Weltländern mit Gesundheits Themen zu helfen und werfen kein Gewinn ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 10.04.2020 20:51
    Highlight Highlight Bravo an Apple und Google, denn genau eine solche universelle API ohne Speicherung der Daten auf einem Server ist der Schlüssel, um eine Tracking-App ohne direkte Verfolgbarkeit zu implementieren, denn so bleibt die Entscheidung über die Daten wirklich beim Benutzer.
    • Pbel 10.04.2020 22:14
      Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden aber esgeht um tracing (wer hatte Kontakt irgendwann) und nicht um tracking (wann hat sich wer wo befunden). Das zweitere hat ja lustigerweise Google bereits schon von fast allen Android Usern die nichts speziell eingestellt haben - dürfen/können diese aber so nicht auswerten.
    • Lowend 10.04.2020 22:32
      Highlight Highlight Stimmt! Tracking bedeutet den Standort erfassen, Tracing bedeutet der Spur nachgehen. Hab‘s in der Eile wieder mal verwechselt, aber bei all den Anglizismen und Fachausdrücken passiert das leider hin und wieder, speziell an Feiertagen. 😉
    • Satan Claws 10.04.2020 23:25
      Highlight Highlight @Lowend

      Es braucht einen Server oder jeder müsste ständig die komplette datenbank (Blockchain) mitführen, da man nur so richtig anonym wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • techiesg 10.04.2020 20:44
    Highlight Highlight Genial. Toll, dass die beiden Giganten zum Wohle der Gesellschaft zusammenarbeiten. Top.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.04.2020 22:45
      Highlight Highlight Ein Herz für deinen Kommentar der mich echt zum Lachen gebracht hat. Ein 3fache hurra auf unsere Schlachter.

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