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Google krebst zurück – und verspricht Besserung beim Belauschen der User

Der Google Assistant soll die Privat- und Intimsphäre besser achten.



Auch Google weist Nutzer künftig ausdrücklich darauf hin, dass Mitschnitte ihrer Unterhaltungen mit seinem Sprachassistenten von Menschen angehört werden können.

Apple, Amazon und Facebook hatten bereits bekannt gegeben, dass sie künftig nur noch mit ausdrücklicher Erlaubnis der Nutzer Mitschnitte abtippen lassen werden.

Zugleich soll der Google Assistant künftig besser erkennen, wenn er sich nur versehentlich aktivierte – diese Interaktionen sollen dann aus der Auswertung durch Mitarbeiter herausgehalten werden, wie Google am Montag über einen Beitrag im Firmen-Blog ankündigte. Der Grossteil der Mitschnitte solle nach «wenigen Monaten» gelöscht werden

Google CEO Sundar Pichai attends a joint press conference with Prime Minister of Finland Antti Rinne in Helsinki, Finland, Friday Sept. 20, 2019. (Jussi Nukari/Lehtikuva via AP)

Google-CEO Sundar Pichai hört wohl eher selten bei Gesprächen von Usern mit. Bild: AP

Die Erkenntnis, dass Mitschnitte von Unterhaltungen mit Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Apples Siri routinemässig von Mitarbeitern angehört werden, hatte in den vergangenen Monaten für massive Kritik gesorgt. Die Tech-Konzerne setzten die Auswertung daraufhin aus.

Google betont, dass man den Assistant auch weiterhin nutzen könne, ohne dass die Unterhaltungen aufgezeichnet würden. Der Konzern hatte erklärt, dass lediglich rund 0.2 Prozent der Mitschnitte nachträglich von Menschen angehört worden seien, unter anderem, um die Erkennung von Akzenten zu verbessern.

Schon im Juli hatte Google per Blog-Post versucht, das umstrittene Auswerten von zum Teil höchst privaten Gesprächen von Kunden durch Mitarbeiter zu verteidigen.

(sda/awp/dpa)

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