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Google stellt Chat-App Allo ein



Google stellt seine Chat-App Allo nach gut zwei Jahren wieder ein. Die Internetkonzern hatte darauf gesetzt, dass Allo mit smarten Funktionen wie automatischen Antwortvorschlägen Facebooks dominierenden Konkurrenzdiensten WhatsApp und Messenger Paroli bieten kann.

Doch Allo blieb ein Nischenangebot. Bereits im Frühjahr hatte Google die Entwicklung pausiert und jetzt soll im April kommenden Jahres ganz Schluss sein. Funktionen wie die Antwortvorschläge und Unterstützung auf PCs wurden in den SMS-Ersatz Messages integriert, den Google jetzt auf Android-Geräte bringt.

Google engineering director Erik Kay talks about the new Allo messaging app and Duo during the keynote address of the Google I/O conference, Wednesday, May 18, 2016, in Mountain View, Calif. Google unveiled its vision for phones, cars, virtual reality and more during its annual conference for software developers. (AP Photo/Eric Risberg)

2016 vorgestellt, zwei Jahre später «gekillt». Bild: AP

Bei dem Konzern wuchs über die Jahre eine nahezu chaotische Vielfalt nicht miteinander verbundener Kommunikations-Apps an. Zusammen mit Allo stellte Google auch die Videochat-App Duo vor – die jetzt bestehen bleibt, wie der Konzern in der Nacht zum Donnerstag betonte.

Schon zuvor gab es die Hangouts-Videochats. Sie werden jetzt vorrangig auf Unternehmenskunden ausgerichtet und neue Funktionen sollen private Nutzer mit Verzögerung erreichen.

WhatsApp und Facebook Messenger sind plattformübergreifend sowohl auf Google Android-System als auch auf Apples iPhones verfügbar und haben jeweils mehr als 1.5 Milliarden Nutzer. Apple ist auf seinen Geräten stark mit dem Chatdienst iMessage und den FaceTime-Videochats, in China dominieren einheimische Apps we WeChat.

(awp/sda/dpa)

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