Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trotz US-Bann: Huawei kickt Samsung vom Smartphone-Thron



Huawei hat im zweiten Quartal 2020 mehr Smartphones verkauft als Samsung. Damit löst der chinesische Handy-Hersteller den südkoreanischen Konkurrenten nach sieben Jahren an der Spitze ab. Samsung hatte 2013 den damaligen Spitzenreiter Apple vom Smartphone-Verkaufsthron gestossen.

Laut der Analyse der Marktforscher von Canalys hat Huawei im zweiten Quartal 55,8 Millionen Smartphones verkauft. Samsung ist mit 53,7 Millionen Geräten knapp dahinter. Zwar sei auch der Absatz von Huawei, wie auch bei allen anderen Herstellern, zurückgegangen. Im Vergleich zu Samsung, die mit 30 Prozent einen regelrechten Absatzeinbuch erlitten, gingen die Verkäufe bei Huawei nur um fünf Prozent zurück.

Dies ist vor allem auch auf den US-Bann zurückzuführen. Obwohl Huawei im gesamten US-Markt schon seit Jahren keine Handys mehr verkauft, stieg der Absatz im Heimatmarkt. Die Chinesen greifen wegen des US-Banns aus Solidarität immer öfter zu Huawei-Handys. Damit ist Huawei in China Marktführer, während Samsung dort gerade noch auf einen Marktanteil von einem Prozent kommt.

Trotzdem ist es fraglich, wie lange die Führung anhalten wird. Fast 70 Prozent der Smartphones hat Huawei in China verkauft, schätzt Canalys. Ausserhalb des Heimatmarktes sanken die Verkäufe von Huawei um satte 27 Prozent. Es ist daher naheliegend, dass Huawei von Samsung wieder überholt wird, wenn die Verkäufe in den Kernmärkten wie Indien oder Brasilien wieder anziehen. Das liegt vor allem auch an den fehlenden Google-Apps, die dafür sorgen, dass Käufer neue Huawei-Handys eher meiden. (pls)

Wie brauchbar ist ein Handy ohne Google-Lizenz? Hier erfahrt ihr es:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Kommt ohne Google-Ökosystem: die Huawei P40-Serie:

Huaweis Falt-Smartphone Mate X kostet 2500 Franken

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8

Das steckt hinter den merkwürdigen Post-SMS, die Tausende Schweizer seit Tagen erhalten

Kriminelle versenden im Namen der Post SMS, die über eine angebliche Zustellung informieren. Betrüger versuchen so auf Android-Geräten eine Spionage-App zu installieren oder an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen.

Tausende Schweizer haben in den letzten Tagen eine SMS erhalten, die angeblich von der Post kommt. Flüchtig betrachtet sieht sie wie eine typische Zustell-Benachrichtigung aus. In Tat und Wahrheit versuchen Kriminelle an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen, bzw. Android-Nutzer dazu zu verleiten, eine Spionage-App zu installieren. Gekaperte Handys versenden anschliessend automatisch und auf Kosten der Opfer Tausende von SMS an weitere Handynutzer.

Die Kantonspolizei Zürich und Swisscom …

Artikel lesen
Link zum Artikel