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Das abgewandelte Adobe-Logo: Der australische Fotograf Adam Marsh hat Anfang Jahr mit seiner Photoshop-Kritik in ein Wespennest gestochen. screenshot: petapixel.com

Kommentar

Adobe Photoshop ist 30 – warum das (fast) kein Grund zum Feiern ist 🤨

Das Programm, das für Bildbearbeitung steht, ist auch ein Beispiel dafür, was bei Quasi-Monopolisten schief läuft. Ein Rant mit einem Happy-End.



Adobe Photoshop ist 30.

Dass ich über das bekannte Bildbearbeitungsprogramm schreibe, hat mit einem kürzlich gehörten Beitrag auf Radio SRF1 zu tun. Eine gefühlt endlose und unkritische Lobbeshymne für eine ziemlich fragwürdige Software.

Hier kommt nun – in der gebotenen Kürze – mein Rant, warum 30 Jahre Photoshop nicht nur Grund zum Feiern ist.

Photoshop ist wie WhatsApp

Viele glauben, nicht darauf verzichten zu können. Dabei scheitert das Wechseln zu alternativen Programmen hauptsächlich an unserer eigenen Bequemlichkeit. 😏

Monopole sind NIE gut für die Konsumenten

Microsoft ist mit seinem Windows-Betriebssystem und der Office-Software das Paradebeispiel für einen Quasi-Monopolisten. Wenn ein Unternehmen dermassen gross und mächtig wird, ist der Wettbewerb beeinträchtigt. Punkt. Das gilt auch für Adobe – die Dominanz zeigt sich nur schon daran, dass Photoshoppen das Synonym für Bildbearbeitung ist.

Quasi-Monopole mögen für die Aktionäre einträglich sein, den Schaden haben wir Steuerzahler und Konsumenten. Stattdessen sollten wir eine Vielfalt von Anbietern anstreben und vor allem Open-Source-Software fördern.

Das Abkassier-, äh Abo-Modell

Was tun Unternehmen, um mit dem gleichen Produkt noch mehr von seinen Kunden zu kassieren? Richtig, statt das Produkt zu verkaufen, wird es nur noch vermietet. Oder auf Englisch: Welcome to the Business Model from Hell.

Und jetzt rate, wann Adobe das Abomodell einführte ...

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screenshot: google

«Es spielt keine Rolle, ob Photoshop noch König ist, denn Königreiche revoltieren normalerweise, wenn der König tyrannisch wird.»

Adam Marsh

Auf den ersten Blick ist das Abo-Modell verlockend, weil die Kunden keine (im direkten Vergleich) teureren Einzel-Lizenzen bezahlen müssen. Dazu gibts Online-Speicher, um die Dateien bequem und sicher in der Cloud zu speichern.

Die Schattenseite dieses Lock-in-Effekts zeigte sich im vergangenen Oktober in Venezuela. Nachdem die US-Regierung Wirtschafts-Sanktionen verhängte gegen das lateinamerikanische Land, musste Adobe ankündigen, dass sämtliche Nutzerkonten gesperrt werden müssten.

Wenn der König Fett ansetzt

Viele professionelle Nutzer müssen die Software-Lizenzen nicht bezahlen, das übernimmt der Arbeitgeber. Von einigen ist die Kritik laut geworden an Adobe, dass das Unternehmen zu wenig auf seine wichtigsten Kunden höre.

Photoshop ist Marktführer und bietet zweifelsohne ein bestechend gutes Gesamtpaket an. Doch tragen die einseitigen Machtverhältnisse nicht unbedingt zu einer stetigen Verbesserung der Software bei, wie Kritiker bemängeln.

Wenn der Wettbewerb hart sei, zwinge er ein Unternehmen dazu, mehr Ressourcen in Forschung und Entwicklung (R&D) zu investieren und einen tieferen Profit zu akzeptieren, argumentiert der australische Blogger Adam Marsh. Dies habe man bei früheren Photoshop-Versionen gesehen:

«Adobe musste wirklich hart an der Entwicklung neuer Funktionen für jede Iteration von Photoshop arbeiten, von [Version] 2 bis 3 bis 5 bis 6. Zu diesem Zeitpunkt waren sie am besten.»

Kundendienst?

Über den Support, den Adobe aus Kostengründen in ferne Länder ausgelagert hat, liessen sich Bände schreiben.

Aufschlussreicher Hashtag: #CancelAdobe

Willkürliche Preisänderungen, fehlende Transparenz

Adobe stand währen seiner 30-jährigen Regenschaft mit Photoshop immer mal wieder wegen der undurchschaubaren Preispolitik in der Kritik.

Bekanntermassen führt das Unternehmen auf seiner Website A-B-Tests mit unterschiedlichen Preisen durch, was für Besucher nicht nachvollziehbar ist. Zudem variierten die Preise je nach Kontinent massiv. Weil Europäer mehr bezahlen sollten als Amerikaner, gab es sogar politische Vorstösse.

Bei der Lancierung 2013 verlangte das Unternehmen 10 US-Dollar pro Monat für das Creative-Cloud-Bundle, das neben Photoshop auch Online-Speicher beinhaltete. 2019 verschwand das Angebot plötzlich, nun sollten die Kunden das doppelte bezahlen, also 20 Dollar pro Monat. (das ursprüngliche Angebot mit 9.99/Monat existiert immer noch).

Mac-User haben das Nachsehen

Adobe und Apple – das ist eine Hassliebe.

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Am 19. Februar 1990 wurde Photoshop 1.0 exklusiv für den Apple Macintosh veröffentlicht. bild: versionmuseum.com

Nun kursieren Online-Petitionen, die von Adobe fordern, bei den Mac-Versionen von Photoshop und Co. nachzubessern, damit die Programme besser laufen unter macOS.

Im Oktober 2019 bestätigte Adobe Kompatibilitätsproblemen bei Photoshop und bei Lightroom mit dem neuen macOS Catalina. User sollten mit dem Update warten.

PS: Es dauerte unendlich lange, bis Photoshop auch als mobile Software für das iPad verfügbar war. Und die ersten Versionen waren alles andere als begeisternd.

«Viele Software-Giganten verlieren ihren Vorsprung bei dem, was die Kunden wirklich wollen, und nehmen ihre Vorherrschaft als selbstverständlich hin.»

Adam Marsh

Flash

Adobe Systems Inc. hat der Welt nicht nur Photoshop beschert, sondern auch die Animations-Software Flash. Das entsprechende Browser-Plugin war wegen seiner vielen Sicherheitslücken massgeblich beteiligt an der weltweiten Verbreitung von Malware.

Und das Positive?

Das sind natürlich die epischen Photoshop-Battles und die Fails, über die wir uns köstlich amüsieren können. Darum von meiner Seite trotz aller Kritik: Happy Birthday!

Penisse in bekannten Firmenlogos? Ja, das geht

PS: Was sind die besten Photoshop-Alternativen?

Jetzt bist du gefragt! Womit bearbeitest du am liebsten und erfolgreichsten digitale Fotos? Lass uns deinen Favoriten via Kommentarfunktion wissen. Gerne auch mit Link, falls es sich um einen unbekannten Herausforderer handelt.

Mein Vorschlag schliesst sich dem von Adam Marsh an: Wer es nicht kennt, sollte Affinity Photo ausprobieren.

Oder wie wär's mit:

Wie oft verwendest du Photoshop von Adobe?

Quellen

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Wenn dich diese Photoshop-Bilder nicht aus den Socken hauen, dann wissen wir auch nicht

Sogar die Influencerinnen lügen uns frech an!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yergan 23.02.2020 08:02
    Highlight Highlight Adobe Flash als Argument gegen Adobe Photoshop? Echt jetzt?
  • -thomi- 22.02.2020 16:26
    Highlight Highlight So what? Gutes Stück Software mit beeindruckenden Fähigkeiten (ja, man kann es anders gebrauchen, als nur zum Bilder verfälschen). Schonmal einen Gaussschen Weichzeichner von Hand programmiert? Geht mit dem Ding einfach etwas schneller. Das kostet halt in Gottes Namen was. Gimp ist bezüglich UX/UI definitiv keine Alternative, aber wers günstig mag, der passt sich wohl an.
  • John M 22.02.2020 13:44
    Highlight Highlight Die Affinity Suite hat bei mir Adobe vollständig ersetzt. Ich kann alles damit machen wofür ich früher monatlich bezahlt habe.

    Und wenn du alle drei von Affinity hast musst du nur noch Publisher öffnen. Dank Studio Link kannst du aus Publisher heraus direkt auf die Werkzeuge von Photo und Designer zugreifen. Ich mache seit dem alles nur noch direkt in Publisher.
  • Nachthafenwärter 22.02.2020 13:20
    Highlight Highlight [...]Adobe stand währen seiner 30-jährigen Regenschaft mit Photoshop immer mal wieder wegen der undurchschaubaren Preispolitik in der Kritik.[...]

    Ja, diese Regenschaft Adobes 😀
  • Buceador 22.02.2020 11:46
    Highlight Highlight Nutze diverse Programme (PS, Illustrator, Premiere, After Effects, Indesign) aus der Palette beruflich und täglich- bin sehr zufrieden 🤷🏼‍♂️
  • Obey 22.02.2020 10:53
    Highlight Highlight C1 als Alternative zum PS zu nennen finde ich nicht ganz richtig. C1 ist zwar der mit Abstand beste Raw-Converter auf dem Markt, allerdings fehlen doch einige Funktionen um PS zu ersetzen (zumindest im Profibereich).
  • The Count 22.02.2020 09:37
    Highlight Highlight Gimp hat mir immer gereicht für z.b. Flyer, Plakate oder eine Collage. Bildbearbeitung ist für mich ansonsten Tabu. Entweder schiesst man Bilder welche man ohne Bearbeitung zeigen kann oder man lässt es besser sein.
    • Suchlicht 22.02.2020 20:51
      Highlight Highlight Mit Verlaub, das ist Quatsch. Ein RAW unbearbeitet ist für die Katze. Das ist, als ob Du in der analogen Fotografie sagen würdest, man soll gefälligst so fotografieren, dass man den Film nicht entwickeln muss.

      Ob man Composings macht und mag, ist ein anderes Thema, aber einen schlauen RAW-Konverter braucht man für ernsthafte Fotografie zwingend. Ich könnte sonst provokativ sagen, wer keinen guten Konverter braucht, kann gleich mit dem Smartphone jpg machen.
    • The Count 23.02.2020 01:05
      Highlight Highlight Kannst du, ich hoffe du meinst es dann aber auch so. Ich bleibe dabei; fotografieren bedeutet für mich einen Moment genau so einzufangen und abzubilden wie er in genau diesem Moment entstanden ist. Unabhängig von Format und Auflösung.
  • Kiro Striked 22.02.2020 09:11
    Highlight Highlight Ich kann jedem.der halbwegs Professionell arbeiten muss, die drei Affinity Programme Empfehlen, Photo, Designer und Publisher. Funktionieren alle drei super gut und kosten einmalig je 50 franken.

    Publisher kann sogar PDF Dateien bearbeitbar Öffnen.
  • The Snitcher 22.02.2020 08:48
    Highlight Highlight Cool wäre noch ein Beitrag zu alternativen für Adobe Premiere wie z.B. DaVinci Resolve etc..
  • El Rafiosi 22.02.2020 08:42
    Highlight Highlight Als Profi im gestalterischen, fotografischen Bereich nervt mich vor Allem dass ich ein teures Abo kaufen muss für Programme die ich nur sporadisch brauche (Adobe Illustrator, Adobe InDesign).
    Früher konnte ich mir eine Version kaufen und auch noch nutzen wenn eine neuere Version erschien (mit Features die ich zu 99% nicht brauche).
    Bei Photoshop und Lightroom, welches bei mir in täglichem Gebrauch ist, finde ich es wiederum gut durch das Abo immer auf dem neuesten Stand zu sein.
    Schön wäre die Wahl zwischen Abo (für Heavyuser) oder Standalone Version (für Seltennutzer).
  • Patrick Salonen 22.02.2020 08:30
    Highlight Highlight Mein Beruf ist "Photoshop". Ich arbeite seit Version 3.0 damit und bin nach wie vor zufrieden :-) Die Software ist nicht ganz billig, allerdings verglichen mit den Kosten für ein EBV-System aus den frühen 90er-Jahren ein Schnäppchen, und in der Bedienung um einiges praktischer. Ich persönlich finde auch das Abo-Modell nicht schlecht. So habe ich immer die aktuellste Software auf meinem Rechner. Für jemanden der nur ab und zu ein Bild verändern will aber wohl zu teuer und auch etwas zu kompliziert. Da gibt es wohl praktischeres...
    • MartinZH 22.02.2020 14:23
      Highlight Highlight Du schreibst, dass Du das Abo-Modell nicht schlecht findest, weil Du so immer die aktuellste Software auf Deinem Rechner hast.

      Ich finde, Du solltest Dir unbedingt einmal Affinity Photo des britischen Herstellers Serif anschauen, denn wer so etwas schreibt, hat sich sicher noch nie mit dieser absolut ebenbürtigen (und z.T. noch innovativeren) PS-Alternative im Detail auseinandergesetzt... 😉

      Nach der Einmalzahlung hat man ein Leben lang Anspruch auf Updates und Patches.

      Das Adobe-Abo-Modell ist einfach viel zu teuer – erst recht im Vergleich des Preis-/Leistungs-Verhältnis' von Affinity. 👍
  • Scaros_2 22.02.2020 08:14
    Highlight Highlight Darum lädt man sich eben weiterhin die illegalen cracked versionen runter. Und ja auch die neuesten kann man so laden.
  • dracului 22.02.2020 07:52
    Highlight Highlight Pixelmator Pro ist eine günstige und tolle Alternative. Alle Adobe-Produkte sind mir zu schwerfällig und fehleranfällig - auch nach all den Jahren. Dass sie zudem grosse Unternehmen regelmässig mit juristischen Lizenzklagen eindecken, zeigt, dass es mehr um Geld als Funktion geht. Adobe wünsche ich, dass sie dem Weg von Flash folgen mögen oder die Liebe zu den Produkten neu entdecken mögen.
  • spline 22.02.2020 06:58
    Highlight Highlight Photoshop ist damals in der Jahrtausendwende dank der illegalen Kopien gross geworden.
    Je mehr es verbreitet war, desto mehr legale Installationen.

    Aber ... danke für den Beitrag #canceladobe ich steige heute um.
    Ich kündige jetzt mein Abo. Mit dem Gedanken habe ich schon länger gespielt.
    Die Umgewöhnung auf Gimp und Rawtherapy wird ein wenig unbequem aber hinterher kommts sicher gut. Seit Microsoft gefühlt jedes dritte Update von Windows 10 verkackt, bin ich hauptsächlich sowieso nur noch auf Linux.
  • lilie 22.02.2020 06:54
    Highlight Highlight Ich nutze seit 25 Jahren die Produkte von Corel. Damals glaubs als Studiversion für Fr. 25.- oder sowas gekauft und dann 10 oder 15 Jahre genutzt, sowohl privat wie auch beruflich.

    Irgendswann wars natürlich schon bitz veraltet, da hab ich dann die neuste Version zum vollen Preis gekauft.

    Die hab ich immer noch.

    Ist aber wohl wie Windows und Mac: Wer Mac hat, ist tiefenentspannt und wundert sich über die Probleme der Windowser, und wer Windows hat (wie ich), entwickelt eine tiefsitzende Hassliebe, aus der es kein Entkommen gibt... 🤷‍♀️
  • luegeLose 22.02.2020 06:46
    Highlight Highlight Für die Nachbearbeitung und für den Druck benutze ich On1 Photo RAW. Luminar 4 habe ich auch gekauft, läuft leider sehr langsam auf meiner alten Maschine. Mit On1 habe ich einen guten Workflow etabliert.
  • Supermonkey 22.02.2020 06:34
    Highlight Highlight Im Vergleich zu Audiosoftware, wie dem Branchenstandard ProTools von Avid ist Photoshop Nasenwasser. Dank der nativen Unterstützung heute etwas besser aber trotzdem zahlst Du jährlich unsummen fur die Lizenzen und dazugehörige Proprietäre Hardware. Aber sind halt beide ob Photoshop oder Protools, Software für professionelle Anwendungen und nicht für den Heim-User ohne Geld. Ein Handwerker braucht ja auch Werkzeuge und muss diese Warten, etc. von dem her ist eine Aufregung Nicht unbedingt angebracht. 😊
  • Christian Heller 22.02.2020 04:22
    Highlight Highlight Affinity Photo ist meine Lieblings-Alternative zu Photoshop. Die haben mich sauer gemacht mit ihrer Preispolitik. Schon nach wenigen Versuchen war ich vertraut mit den Möglichkeiten auf Affinity.
  • MartinZH 22.02.2020 01:46
    Highlight Highlight Affinity Photo ist mein Favorit! Technisch ebenbürtig und mit der Einmalzahlung ein viel konsumentenfreundlicheres Geschäftsmodell! 👍

    Ist man einmal mit Affinity Photo in Kontakt gekommen, schätzt man auch schnell die umfassende Integration von Affinity Photo mit Affinity Designer. Und mit dem Affinity Publisher ist die Affinity Suite perfekt! 😉

    Eine Korrektur zum 8. Punkt "Flash": Flash stammt von der Firma Macromedia, die 2005 von Adobe für 3,4 Milliarden USD übernommen wurde. Flash gibt es seit 1997 und wurde einst von der Firma FutureWave entwickelt, die Macromedia 1996 aufgekauft hat.
    • Suchlicht 22.02.2020 21:00
      Highlight Highlight Du hättest eigentlich zwei 💙 verdient, einmal für Affinity und einmal für die Korrektur betreffend Flash.

      In Affinity Photo bringt man übrigens auch viele PS Plugins zum Laufen.
    • MartinZH 22.02.2020 21:45
      Highlight Highlight @Suchlicht: Vielen Dank für die Blumen! 🙄💐😊🌹😙💙👍😉

      Ich durfte kürzlich gerade wieder einmal an einer sehr fundierten Weiterbildung teilnehmen: Der Kurs war freiwillig, aber selbstverständlich wollte ich gerne meine Kenntnisse aufbessern, auch wenn ich – zugegebenermassen – nicht täglich mit einer Bildbearbeitungs-Software arbeite.

      Intensiv konnten wir verschiedene Aufgaben bearbeiten und lösen. Sämtliche Software-Pakete standen uns für die Bearbeitung zur Verfügung...

      Der Favorit ist ganz klar Affinity! 👍 Usability und Intuition..!
      Ab sofort immer im Einsatz, wenn ich es brauche! 😉
  • Ocean 22.02.2020 01:05
    Highlight Highlight Als Illustrator bin ich auf Photoshop angewiesen und finde die Entwicklung in den letzten Jahren sehr positiv.
  • Nordurljos 22.02.2020 01:01
    Highlight Highlight Photopea.com ist eigentlich ein Photoshop das gratis im Browser läuft. Habs einmal genutzt als ich meinen Laptop mit “Original” Photoshop vergessen hatte. War recht beeindruckt! Lohnt sich sicher mal richtig zu testen. Ebenen und Kopierstempel funktionieren zumindest 😅
  • PeteZahad 22.02.2020 00:27
    Highlight Highlight Flash ist ursprünglich von Macromedia und wurde von Adobe auf dem Höhepunkt des Hypes gekauft. Adobe war danach fast ausschliesslich mit dem schliessen von Sicherheitslücken beschäftigt. Das komplette CC Paket kostet 60 Euro im Monat, also 720 Euro im Jahr. Das mag nach viel klingen, man kriegt jedoch jederzeit die neueste Version. Ich mag mich erinnern dass das komplette CS 4 (oder 5) Paket um die CHF 5000 war. Professionelle Nutzer fahren mit den Abo-Modell sicherlich nicht schlechter.
  • spacekuh 21.02.2020 23:53
    Highlight Highlight Pixelmator Pro für Mac, ist eine interessante Alternative
  • dop_forever 21.02.2020 23:44
    Highlight Highlight Dafür gibt es GIMP und Paint.net (getpaint). Dazu zahllose Addons.
  • Watsianer 21.02.2020 23:40
    Highlight Highlight Capture One + Gimp und alle Probleme sind gelöst :)
  • Blackfoxx 21.02.2020 23:36
    Highlight Highlight Photoshop hat sich halt durchgesetzt über die Jahre und hat sich durch Ihre Funktionalität das Monopol erkämpft. Die Preispolitik gefällt mir auch nicht...aber die Adobe Cloud Anwendungen sind vor allem in der Werbebranche nicht mehr wegzudenken.
    Affinity Designer ist auch ein top Programm als Alternative, jedoch bieten die momentan nur 3 Anwendungen an.
    • supremewash 21.02.2020 23:58
      Highlight Highlight Das hat man vom Mac auch behauptet und heute stehen oft nur noch die schönen teuren Screens auf den Schreibtischen ;)
      Die Cloud-Anwendungen halte ich für ein schwaches Argument.
    • Suchlicht 22.02.2020 21:06
      Highlight Highlight @Supremewash Wie meinst Du das mit den Mac? Gerade im Bildschirmbereich war Apple bisher nicht besonders gut (das neue sauteure Display mal ausgenommen). Die Champions League bei solchen Schirmen ist Eizo. Wenn Du allerdings mit „teuren Screens“ die iMacs meinst, das ist nicht nur der Screen, sondern der komplette Rechner, da kommt nix mehr dazu 🤣🤣
  • Thom Mulder 21.02.2020 23:07
    Highlight Highlight Bin Profi Designer. Adobe ist bei mir out, seit sie das beste Grafikprogramm FreeHand gekauft und begraben haben.

    Jetzt arbeite ich mit Affinity. Ersetzt bei mir sogar Indesign. Dass es fast nichts kostet ist mir dabei überhaupt nicht wichtig. Ich zahle auch 3000 Fr., Hauptsache ich bin von der Adobe Abhängigkeit befreit.
  • Felix Meyer 21.02.2020 22:57
    Highlight Highlight Photoshop ist das Eine. Mühsamer ist der Wechsel bei Lightroom. Wenn man alle seine Bilder in einem Lightroom-Katalog hat ist, solange dieser von andern Programmen nicht importiert werden kann, ein Wechsel praktisch unmöglich. Und dabei geht es nicht nur um Stichwörter und dergleichen sondern um die ganze Bearbeitung.
    Ich arbeite noch mit LR6, der letzten LR-Version vor dem Abomodell. Ich weiss noch nicht, was ich mache, wenn diese nicht mehr supportet wird (manche Funktionen gehen bereits nicht mehr, die RAW meiner Kamera müssen z. B. zuerst in ein DNG umgewandelt werden).
    • homo sapiens melior 22.02.2020 01:01
      Highlight Highlight Das erinnert mich daran, warum ich mich nie mit Lightroom anfreunden konnte. Bridge reicht mir zum Glück. Bearbeitet wird in Photoshop.
    • Felix Meyer 22.02.2020 08:42
      Highlight Highlight Die non-destruktive Bearbeitung ist eigentlich genau der Hauptvorteil von LR und die Bildverwaltung ist unschlagbar gut. Ich habe eigentlich grosse Hoffnung in Luminar gehabt, da wurde am Anfang so viel versprochen. Leider wurde bisher für die Bildverwaltung nur gerade das allernötigste umgesetzt, sehr viele Funktionen fehlen immer noch.
    • Obey 22.02.2020 10:51
      Highlight Highlight Stell auf Capture One um. Glaub mir, das Programm ist so mächtig, einfach zu handhaben& vielseitig, dagegen ist LR nur ein mühsames rumgewurstel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • patsh 21.02.2020 22:43
    Highlight Highlight Kurze Klugscheisserei: Nicht Adobe hat uns Flash beschert, sondern Macromedia. Adobe hat die irgendwann mal aufgekauft...
  • Murky 21.02.2020 22:39
    Highlight Highlight Ich hab schon die Lehre darauf gemacht... irgendwann in den tiefen Neunzigern. Und seither arbeite ich damit. Sozusagen ein Schuhlöffel. Man kann einfach loslegen.

    Es gibt andere Software, ja... Aber irgendwie hab ich keine Lust was neues zu lernen. Ich lerne schon sonst ständig neues Zeug 😄
    • sambeat 22.02.2020 00:11
      Highlight Highlight Tja, ein ganz klassischer Sachverhalt würde ich sagen: Wer rastet, der rostet! Aber möglicherweise lässt sich der Rost ja wieder wegretouchieren😉
    • Murky 22.02.2020 10:38
      Highlight Highlight Easy. Ich retouchiere ALLES weg. ;-)
  • Sorbitolith 21.02.2020 22:35
    Highlight Highlight Flash und der Flash-Player wurde von Macromedia entwickelt und vertrieben!
    Adobe hat uns hier nur den fahrlässigen Umgang mit der Weiterentwicklung des Players beschert, nachdem sie Macromedia aufgekauft hatten.
    Flash findet übrigens, im Gegensatz zum Flash-Player, weiterhin seine Einsatzgebiete. Serverseitig oder als in „Animate“ umbenannte und weiterentwickelte 2D-Animationsoftware.
  • Harry Schlender 21.02.2020 22:25
    Highlight Highlight ich arbeite beruflich intensiv mit photoshop. in diesem kontext gibt es aktuell nichts vergleichbares. wenn man nebst photoshop auch illustrator für vektor-grafiken, indesign für layouts, xd für screendesign, after effects für animationen und premiere fürs video-editieren verwendet, ist der preis schon fast nachvollziehbar. aber als privatanwender definitiv zu teuer. ich erhoffe mir von der affinity-reihe den lange vermissten tritt in den hintern von adobe, damit endlich wieder etwas mehr geht in sachen weiterentwicklung.
  • ostpol76 21.02.2020 22:07
    Highlight Highlight In den meisten Grafik- oder Fotostudios stehen Apple Computer. Gibt es einen Grund das Apple selber bis jetzt kein ernstzunehmendes Konkurrenz Produkt zu Adobe entwickelt hat?
  • Gianni48 21.02.2020 22:03
    Highlight Highlight Photoshop brauchte ich noch nie weil es einfacher zu bedienende Software gibt und diese erst noch günstiger ist. Diese Software hat alles, was ich brauche (Zoner Photo Studio).
  • Marko 32 21.02.2020 21:43
    Highlight Highlight Der grosse Vorteil von Adobe sehe ich vor allem darin, dass sie praktisch die gesamte Bandbreite an Gestaltungssoftware anbieten welche sehr gut aufeinander abgestimmt sind. Brauchst du nur eine Alternative für Photoshop ist es das kkeinere Problem als wenn du Photoshop, Illustrator und InDesign ersetzen willst. Es ist möglich aber dann ist der Workflow halt umständlicher.
    • Kiro Striked 22.02.2020 09:18
      Highlight Highlight @marko
      affiniy macht genau das


      Photo - Photoshop Ersatz
      Designer - Illistrator Ersatz
      Publisher - Indesign Ersatz

      Das Für total einmal 150 Franken. Also 3 Monate für die CC. Und Affinity arbeitet professionell mit Industrie Standards wie FOGRA u.s.w.

      Und du hast z.b. in Publisher die möglichkeit jedes Bild schnell in Photo zu editieren, und das deutlich Ressourcen Freundlicher als bei Adobe.
  • Siru 21.02.2020 21:42
    Highlight Highlight Schade, dass die weiterführenden Links in den angepinnten Photoshop-Fail-Artikel nicht funktionieren.
  • Hauswurz 21.02.2020 21:30
    Highlight Highlight Pixelmator für den Mäc. Eine okay Alternative. Mehr oder weniger der Funktionsumfang von Photoshop. Einiges ist einfacher. Leider nicht erwähnt im Beitrag.
  • and Y? 21.02.2020 21:24
    Highlight Highlight Affinity! Seit nun einem halben Jahr damit am Arbeiten und bin begeistert. Für knapp 150 CHF gibts mit dem Designer, Photo und dem Publisher eine gute und günstige Alternative zu Ai, PS und ID. Mit Gimp machte ich vor vier Jahren meine ersten Versuche. Wir wurden aber keine Freunde..
  • Die_andere_Perspektive 21.02.2020 21:23
    Highlight Highlight Mit affinity bin ich selber sehr zufrieden. Sehr aufgeräumtes und gut durchdachtes User Interface und jede Menge Umfang für wenig Geld 👍
    • Sebwoh 21.02.2020 21:45
      Highlight Highlight Dito. Gleiches gilt auch für deren Designer als illu Ersatz und den Publisher statt indesign. Größtes Problem dürfte beim Publisher sein, dass es kein .indd unterstützt (im Gegensatz zum PSD beim Photo).
  • Normal 21.02.2020 21:02
    Highlight Highlight Für Fotos: Ligthroom (ich bearbeite meine Fotos nur was Licht und Auasschbitt etc angeht nicht mit Pinseln.

    Für fast alles andere Paint.
    Naütlich Paint.net, dass eigentlich recht viel kann, aber nicht überladen ist und sich mit Plugins erweitern lässt.

    Ab und mache ich noch Flyer dazu nutze ich PS, InDesign und Illustrator.

    Die LR und PS Lizenz habe ich in einem güstigen Abo, InDesign und Illustartor kann ich über einen Freund nutzen.
  • I_am_Bruno 21.02.2020 20:55
    Highlight Highlight Ich liebe Photoshop! Wobei ich 80% der Arbeiten mit Lightroom mache.
    • stolca 21.02.2020 22:31
      Highlight Highlight Bin ebenfalls im Team Photoshop. Brauche aber ein bisschen Bridge und sonst vor allem Photoshop selber. Und mit myportfolio habe ich mir eine hübsche Website mit meinen Fotos gebastelt. Nur für mich! 😁
      Teuer? Ja. Dafür rauche ich nicht.
  • Daniel R. 21.02.2020 20:41
    Highlight Highlight Ich hab die Umfrage „ Wie oft verwendest du Photoshop“ mit „höchstselten“ beantwortet und bin damit einer, der sich von Adobe monatlich Melken lässt.
  • 3klang 21.02.2020 20:23
    Highlight Highlight Pixlr.com
    Online als webseite verfügbar
  • sweeneytodd 21.02.2020 20:23
    Highlight Highlight Die Programme von Corel stellen mich (als zwischen Heavy- und Normal-User) ziemliech zufrieden. Trotzdem, am meisten kommt Adobe zum Einsatz, man gewöhnt sich an das System, kann es quasi Blind bedienen und kennt die Probleme und wie man sie umgeht. In etwa der gleiche Fall, wie wenn man einem Apple-Jünger das erste mal ein Android in die Hände drückt, er benötigt seine Zeit bis er die Funktionen kapiert und versteht ;).
    • Hank Moody 21.02.2020 20:43
      Highlight Highlight Warum muss immer alles mit Apple/Android, Apple/Windofs verglichen werden?
    • samsam88 21.02.2020 21:20
      Highlight Highlight @sweenytodd - Das kann als Einzelperson funktionieren. Aber nur sehr schwierig im professionellen.

      Jemand der z.b in einer Agentur Grafikbearbeitung macht hat einen Stundensatz zwischen 150 und 200 Franken.

      Auszubildende z.B Mediamatiker lernen Adobe Programme. Als Agenturunternehnem zahle ich lieber die 70CHF im Monat / Arbeitsplatz für die CC Lizenz als das ich neues Personal lange umschulen muss.

      Die 70CHF sind ein Klax - wenn man bedenkt, das dafür ein neuer Mitarbwiter quasi ab der 1. Mknute bereits produktiv einsetzbar ist.
    • sweeneytodd 21.02.2020 21:22
      Highlight Highlight @Hank, klar kann man andere Beispiele nennen, jedoch ist das Smartphone OS das Paradebeispiel. Wir brauchen es täglich, es ist quasi ein Duopol-Markt, beide OS sind sehr unterschiedlich und es lässt sich leicht vergleichen. Natürlich hätte ich ein solches Beispiel mit einem Android User machen können, welcher ein iPhone benützt. Habe ich jedoch nicht, weil einfach so 🙆💁
  • Franz v.A. 21.02.2020 20:23
    Highlight Highlight Bin mit Gimp voll und ganz zufrieden. Und ist gratis!
    • Gipfeligeist 21.02.2020 20:55
      Highlight Highlight Benutze ebenfalls Hobby-mässig Gimp 2.8 für trashige Bilderschaffungen, sehr zufrieden damit
  • samsam88 21.02.2020 20:16
    Highlight Highlight Kleine Dinge privat mache ich seit Jahren mit Gimp.

    Beruflich läuft bei mir seit Jahren eine virtuelle Maschine mit Windows 10 und das nur für die CC (Meine Workstation läuft mit Linux).

    Ich muss selten kreative Dinge in Adobe CC produzieren, da ich in der Entwicklung arbeite - aber immer wieder Photoshop Dateien öffnen.

    Die OpenSource Alternativen (Gimp, Inkscape, Scribus, vllt noch Krita) funktionieren zwar alle aber arbeiten nicht wirklich zusammen - hier spielt Adobe seine Vorteile gut aus.

    Ich wäre schon glücklich wenn Adobe gür Linux wenigstens Dateilesende Apps anbieten würde.
  • prismaanos 21.02.2020 20:09
    Highlight Highlight In der Berufsschule und im Betrieb meiner Polygrafen-Lehre sind die Bugs in Adobe-Programmen ständiger Gesprächsstoff …

    Besonders von Abstürzen von Adobe Acrobat Pro (oder dass er den RAM der Macs auf unrealistische 200 GB+ hochdreht und damit alle anderen Programme abstürzen lässt …) ist oft die Rede …

    Schade, dass Adobe (mit einem riesigen Potential) aus seinen Einnahmen nicht mehr macht!
  • Dubliner 21.02.2020 20:05
    Highlight Highlight Zahle für den Photoshop ziemlich genau gleich viel wie für Spotify oder Netflix. Passt für mich.
  • Sauäschnörrli 21.02.2020 20:05
    Highlight Highlight Naja, vor dem Abo-Modell hat Adobe keinen Stutz von mir bekommen, also weiss ich schon warum sie es eingeführt haben.
    • Gustav.s 21.02.2020 20:37
      Highlight Highlight Portable, noch immer kein Stutz....
      Aber ehrlich, die Alternativen reichen sogar für Profis. Ein paar Dinge vielleicht ausgenommen z b raw Importe von Canon sollen laut Kollegen mit Ps am besten sein.
  • Ürsu 21.02.2020 20:02
    Highlight Highlight Ich habe GIMP installiert. Für mich mehr als genpgend
  • What’s Up, Doc? 21.02.2020 19:48
    Highlight Highlight Ich sag nur Affinity...

Analyse

Die Schweizer Corona-Warn-App kommt – das sind die wichtigsten Fakten

Der Bundesrat hat wichtige Details verraten zum geplanten digitalen Contact Tracing. Noch bleiben viele Fragen offen. Derweil stösst das DP-3T-Protokoll auch im hohen Norden auf Interesse.

Die Schweizer Corona-Warn-App kommt, wie der Bundesrat am Mittwoch informierte. Sie ist als Ergänzung zur herkömmlichen personenbezogenen Kontaktverfolgung geplant. Die Anwendung stammt vom Software-Konsortium DP-3T. Dieser Beitrag gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Das Wichtigste in Kürze:

Das ist eine andere Bezeichnung für Contact-Tracing-App, in den Medien ist auch von Corona-Warn-App die Rede.

Die Entwickler der «Schweizer Lösung» DP-3T, um die es in diesem Beitrag geht, verwenden …

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