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Samsung Galaxy S21-Serie

Bild: Samsung

Das Galaxy S21 macht einiges anders – ob das einen Kauf rechtfertigt, liest du hier

Samsung hat am Donnerstag seine neuen Top-Smartphones vorgestellt. Hier erfährst du alle Infos zu den Kameraeigenschaften, Besonderheiten und den Preisen der Modelle Samsung Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra.

Laura Stresing / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Samsung legt in diesem Jahr einen Frühstart hin: Am 14. Januar – zufällig auch der letzte Tag der CES – lud der Elektronikkonzern zum virtuellen Unpacked-Event ein, um seine neuen Top-Smartphones Samsung Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra zu präsentieren. Normalerweise warten die Südkoreaner damit bis Februar, wenn die Mobilfunk-Messe Mobile World Congress ansteht.

Der ungewöhnliche Präsentationstermin unterstreicht jedoch den Anspruch des Smartphone-Giganten, der sich weiterhin an der Weltmarktspitze behaupten will und von seinen neuen Produkten sehr überzeugt zu sein scheint. «Welcome to the Everyday Epic» lautete das Motto am Donnerstag. Das klingt nach einer Zeitenwende im Hause Samsung. Doch was genau macht die neuen Flaggschiffe so «episch» und zugleich alltagstauglich? Hier findest du die wichtigsten Informationen zur neuen Samsung Galaxy S21-Reihe.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Die grösste Neuerung betrifft das Innenleben der S21-Reihe: Alle drei Modelle sind erstmals mit dem neuen Prozessorchip Exynos 2100 ausgestattet, der vor allem in Sachen Grafikleistung und Bildverarbeitung für bessere Ergebnisse sorgen soll.

Ausserdem bringt der Chip ein integriertes 5G-Modem mit, so dass die neuen Samsung-Handys für mobiles Turbo-Internet gerüstet sind. Zuhause oder im Büro können Nutzer bei entsprechender Ausstattung mit dem schnellen WLAN-Standard Wi-fi 6 surfen. Alle drei Geräte lassen sich mit zwei SIM-Karten nutzen, wobei eine davon elektronisch hinterlegt werden muss (eSIM). 

Der Exynos 2100 setzt auf CPU-Kerne von ARM und nicht mehr auf solche aus Samsung eigener Entwicklung.

Samsung Exynos 2100

Bild: Samsung

Samsung hat die Leistung stark gesteigert. Auf dem Datenblatt ist der Chip auf Augenhöhe mit dem Snapdragon 888. Beim

Samsung Exynos 2100

Bild: Samsung

In ersten Benchmarktests hat der Exynos 2100 gegenüber dem Snapdragon 888 sogar hauchdünn die Nase vorne.

Samsung Exynos 2100

Bild: Samsung

Genau wie im Vorjahr setzt Samsung auf drei Budget-Klassen – angefangen beim Standardmodell Galaxy S21, über das S21+ bis hin zum Premium-Gerät S21 Ultra. Dabei stehen unterschiedliche Speicher-Ausstattungen zur Auswahl. Diese sollte man gut überdenken, denn erstmals seit dem Galaxy S6 gibt es keine Möglichkeit, den Speicher zu erweitern.

Samsung Galaxy S21

Samsung Galaxy S21+

Bild: Samsung

Farben: Phantom Gray, Phantom Pink, Phantom Violet und Phantom White

Samsung Galaxy S21+

This photo provided by Samsung shows the Galaxy S21. Samsung

Bild: keystone

Farben: Phantom Gray, Phantom Pink, Phantom Violet und Phantom White

Samsung Galaxy S21 Ultra

Samsung Galaxy S21 Ultra

Bild: Samsung

Farben: Phantom Silver, Phantom Black

ACHTUNG: Vom Galaxy S20 Ultra sind nicht alle Varianten im freien Verkauf erhältlich. Die Version mit 512 GB internem Speicher gibt es nur im Online-Shop auf der Samsung-Website zu kaufen.

Wer sich das Galaxy S21 Ultra in der Farbe Phantom Titanium, Phantom Brown oder Phantom Navy holen möchte, kann dies ebenfalls nur im Online-Shop von Samsung tun.

Display

Die «Infinity-O-Displays» sind diesmal wieder flach und füllen fast die gesamte Frontseite aus. Von der seitlichen Wölbung des Schirms der Vorgängergeräte hat man sich also wieder verabschiedet. Gleich geblieben ist die kreisrunde Aussparung für die Selfie-Linse – für sie steht das «O» im Displaynamen. Samsung macht erneut eine Bildwiederholungsrate von bis zu 120 Hertz zum Standard seiner neuen Top-Modelle. Das ermöglicht eine flüssigere Bilddarstellung, zum Beispiel beim Scrollen.

This photo provided by Samsung shows the Galaxy S21 Plus. Samsung

Bild: keystone

Die Auflösung der Amoled-Panels beträgt 2'400 x 1'080 Pixel (Full-HD+) beim Galaxy S21 und S21+ und 3'200 x 1'440 Pixel beim Galaxy S21 Ultra (WQHD+ Qualität). Das Spitzenmodell hat mit 6,8 Zoll auch die grosszügigste Abmessung. Samsung hebt ausserdem die Helligkeitswerte von bis zu 1'500 Nits hervor. Die 6,2 beziehungsweise 6,7 Zoll grossen Bildschirmen der Standardmodelle erstrahlen mit bis zu 1'300 Nits – auch das sind aussergewöhnlich hohe Werte für Smartphones.

Design und Kamera

Das Kameramodul auf der Rückseite ist an den Rand gerückt und im Vergleich zum Vorgänger feiner ins Gesamtdesign integriert. Der millimeterhohe «Buckel» ist trotzdem auffällig und lässt sich wohl am besten mit einer entsprechenden Hülle kaschieren. Schade nur, wenn dadurch die erweiterte Farbpalette des Standardmodells nie zur Geltung kommt. 

Galaxy S21 Ultra

Die Kamera des S21 Ultra hat noch immer 100-fachen Digitalzoom. Den Marketingbegriff «Space Zoom» hat Samsung fallen gelassen. Bild: Samsung

Beim S21 und S21+ gibt es in der Kamerausstattung keine Unterschiede: Beide Modelle haben zwei 12-Megapixel-Sensoren, die den Ultraweitwinkel und Weitwinkel einfangen und einen 64-Megapixel Tele-Sensor. Zusammen ermöglichen sie einen bis zu 30-fachen Zoom. Die Frontkamera löst mit 10 Megapixel auf.

Das Ultra-Modell setzt noch einen oben drauf: Hier sind Aufnahmen mit bis zu 108 Megapixel oder einem 100-fachen Zoom möglich. Dazu arbeiten vier Sensoren mit 108 (Weitwinkel), 12 (Ultraweitwinkel) und zwei Mal 10 MP (Tele) zusammen. Die Frontkamera bietet eine 40-MP-Auflösung.

Videoaufnahmen in 8k-Auflösung

Erstmals ermöglichen alle drei Samsung-Modelle die Videoaufnahme in 8k-Qualität. Samsung hebt ausserdem seine Single-Take-Funktion hervor, die auch schon beim Vorgängermodell ein Thema war. Dabei erstellt das Smartphone automatisch verschiedene Versionen einer mehrsekündigen Aufnahme und bietet sie dem Nutzer zur Auswahl an. So werden zum Beispiel actionreiche Momente und schnelle Bewegungen zur Zeitlupe verlangsamt oder Gesichter erkannt und automatisch scharf gestellt. Die intelligente Software soll dabei helfen, flüchtige Momente auf die jeweils beste Art und Weise einzufangen, ohne dass sich der Nutzer lange mit der Suche nach den optimalen Einstellungen und Filtern aufhalten muss.

Die S21-Serie kommt mit dem aktuellen Betriebssystem Android 11 und Samsungs Nutzeroberfläche (Samsung One UI 3.1) auf den Markt. Ausserdem ist das Security-System Knox 3.7 zum Schutz vor Malware und anderen Bedrohungen vorinstalliert.

Samsung garantiert für die S21-Modelle drei Jahre Updates des Betriebssystems. Für Geschäftskunden gewährleistet Samsung mit der Enterprise-Edition Sicherheits-Updates für vier Jahre und Patch-Updates für fünf Jahre ab Launch.

Zusatzkosten durch Zubehör?

Entsprechend der Gerätegrösse staffelt sich die Akkuleistung des Samsung Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra in 4'000, 4'800 und 5'000 Milliamperestunden (mAh). Alle Geräte unterstützen Schnellladen mit 25 Watt sowie induktives Laden. Allerdings liegt den Galaxy-Smartphones erstmals kein Netzteil bei. Hier tritt Samsung in Apples Fussstapfen. Dabei war über die Ankündigung des iPhone-Konzerns, aus Rücksicht auf die Umwelt künftig auf das Zubehör zu verzichten, zunächst noch gelästert worden. In der Schweiz kostet das 25-Watt-Netzteil von Samsung, je nach Online-Shop, rund 30 Franken.

Eine weitere Neuerung in Sachen Zubehör: Das Samsung Galaxy S21 Ultra unterstützt als erstes Gerät dieser Serie einen Druckstift. Bisher galt der S-Pen als Alleinstellungsmerkmal der Note-Serie. Für den neuen S Pen hat Samsung sich mit Wacom zusammengeschlossen. Das japanische Unternehmen gilt als Spezialist für digitales Zeichnungszubehör. Allerdings verfügt das S21 Ultra nicht über einen Steckplatz am Gehäuse. Stattdessen sorgt eine spezielle Hülle dafür, dass der Stift nicht verloren geht.

So sieht das S21 mit spezieller Hülle mit S-Pen-Schacht aus.

Der S Pen ist für 44,90 Franken ab Launch-Datum separat erhältlich. Das Smart Clear View Cover mit S Pen gibt's für 99,90 Franken und der S Pen Pro ab April 2021 für 99,90 Franken.

Für wen lohnen sich die Geräte?

Leistungstechnisch hat Samsung mit der neuen S21-Reihe zweifellos erneut einen Schritt nach vorne gemacht. Allerdings zeigt die Erfahrung auch, dass die wenigsten Smartphone-Nutzer die volle Leistungsfähigkeit ihres Geräts jemals ausreizen. Vor diesem Hintergrund lohnt sich meist auch noch ein Blick auf die Modelle aus dem Vorjahr, die nach dem Marktstart der Nachfolger meist deutlich im Preis reduziert werden, bei noch immer aktueller Technik.

Wie gut die neu vorgestellten Geräte wirklich sind und ob es spürbare Unterschiede im Vergleich zum Vorgänger gibt, müssen Tests zeigen. Insbesondere der neue Exynos 2100-Chip steht vor einer Bewährungsprobe. Frühere Versionen der Chip-Reihe konnten in Sachen Leistung und Energieeffizienz nicht so recht überzeugen und brachten Samsung viel Kritik ein.

Wer es einfach möglichst günstig möchte, setzt auf Nokia:

Samsung pimpt auch seine Galaxy Buds Pro

Samsung Galaxy Buds Pro

Bild: Samsung

Samsungs True-Wireless-Kopfhörer haben ebenfalls ein Update erhalten. Die neuen Samsung Galaxy Buds Pro kommen in einem farblich abgestimmten Ladecase und ermöglichen laut Hersteller eine Gesamtnutzungszeit von bis zu 28 Stunden. Mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) sinkt die maximale Laufzeit auf bis zu 18 Stunden. Anschliessend lassen sich die Ohrstöpsel per USB-C oder kabellos wieder aufladen, zum Beispiel, indem man sie auf die Rückseite eines aktuellen Galaxy-Smartphones mit PowerShare-Funktion legt.

Samsung Galaxy Buds Pro

Bild: Samsung

Alle neu vorgestellten Geräte können ab sofort vorbestellt werden. Verkaufsstart ist der 29. Januar.

Verwendete Quellen:

(laura stresing/t-online/pls)

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