Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06939621 A handout photo made available by Samsung Electronics Co., Ltd shows a woman taking a selfie with Samsung Electronics Co.'s new Galaxy Note 9 smartphone during a rollout event at Barclays Center in New York, New York, USA, 09 August 2018.  EPA/SAMSUNG ELECTRONICS / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine von Samsung vorinstallierte App auf den Galaxy-Geräten arbeitet mit einer chinesischen Sicherheitsfirma zusammen, um Junk-Dateien zu finden. Bild: EPA

Samsung-Handys: Vorinstallierter Dienst sendet Daten nach China, aber ...

Auf den Android-Geräten gibt es zahlreiche vorinstallierte Apps und Dienste. Samsung hat dabei auch die Software zur Speicherbereinigung lizenziert. Dieser Dienst sendet die Daten allerdings nach China.



Ein Artikel von

T-Online

Mit der Speicherbereinigung liefert Samsung auf seinen Smartphones eine App mit, die bei der Gerätewartung helfen soll. Dabei übernimmt aber das Unternehmen Qihoo 360 die Speicherbereinigung auf Samsung-Geräten – und sendet dabei Daten nach China, wie ein User auf der Plattform Reddit schreibt.

Welche Daten das seien, konnte der User nicht nachvollziehen. Samsung schrieb auf Anfrage des Technikportals The Verge, dass allerdings nur allgemeine Daten wie Versionsnummer des Betriebssystems und Angaben zum Smartphone-Modell weitergegeben werden.

Das chinesische Unternehmen Qihoo 360 speichere laut Samsung Daten, die es zur Identifizierung von Junk-Dateien brauche, ausschliesslich lokal auf dem Rechner und diese werden auch nicht weitergeleitet.

Dienst lässt sich nicht deinstallieren

«Der Speicheroptimierungsprozess, einschliesslich des Scannens und Entfernens von Junk-Dateien, wird vollständig von Samsungs Gerätepflege-Lösung verwaltet», antwortete Samsung The Verge.

Dennoch lässt sich der Dienst nicht von Samsung-Smartphones deinstallieren, ein Problem, dass auf viele vorinstallierte Apps bei Android-Geräten zutrifft. Deshalb forderten Verbände in einem offenen Brief an Google, hier seine Marktmacht auszunutzen und zumindest die Deinstallation von Programmen zu ermöglichen – wir berichteten .

Eine Alternative zur internen Gerätewartung sind entsprechende Apps dem Google Play Store. Ohne Datenabfrage kommen aber auch diese Apps nicht aus.

Verwendete Quellen:

(sle/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die 10 wertvollsten Marken der Welt

So lehrt man Patriotismus in China

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nase voll von WhatsApp? So löschst du die Messenger-App RICHTIG

Möchtest du von WhatsApp zu Signal oder Threema wechseln? Einfach WhatsApp auf dem iPhone oder Android-Handy löschen und die neue Messenger-App installieren, reicht nicht. So geht's richtig.

WhatsApp ändert mal wieder seine Nutzungsbedingungen. In einer Pop-up-Meldung weist die Messenger-App, die zu Facebook gehört, auf ihre aktualisierte Datenschutzrichtlinie hin. Für User in der Schweiz ändert sich mit den neuen AGB, die derzeit viele Menschen verunsichern, vordergründig nur wenig. Facebook erhält zwar gewisse WhatsApp-Nutzerdaten, darf diese bei uns aber nicht für seine personalisierten Anzeigen nutzen. Diese Regelung gibt es schon länger. Stossend ist somit primär, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel