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Corona-müde? bild: shutterstock

Kommentar

SwissCovid ist ein Intelligenztest – und die Zwischenresultate sind, nun ja...

Wie überzeugt man Menschen, etwas freiwillig zu tun, von dem sie fälschlicherweise glauben, es bringe ihnen keinen Nutzen? Und was braucht es, damit Jung und Alt in Krisenzeiten solidarisch sind?



Die Corona-Krise spaltet das Land. Und lässt viele kalt.

Wie sonst ist zu erklären, dass Millionen Bürgerinnen und Bürger bewusst auf die nationale Warn-App verzichten, die zur Eindämmung der Seuche lanciert wurde?

Erhebungen des Bundes zeigen, dass die im Juni lancierte SwissCovid-App inzwischen auf 1,2 Millionen Smartphones läuft. Das ist wenig für ein aufgeklärtes, wohlhabendes Land mit über 6 Millionen kompatiblen iPhones und Android-Smartphones. Viel zu wenig.

Dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) als Herausgeberin der App ist es bislang nicht gelungen, die breite Bevölkerung zu überzeugen. Der digitale Graben zieht sich quer durch die Sprachregionen, Kantone und Altersgruppen. Er reicht von Schaffhausen über die Innerschweiz bis ins Wallis und betrifft Junge, Mittelalterliche und Senioren-Influencer.

Woran das wohl liegt?

Corona und Aids

Covid-19 ist eine Gefahr für die Gesundheit und unsere Gesellschaft. Aber wie gross ist das persönliche Risiko? Und wie weit sind wir bereit, andere zu schützen?

Der Psycho­analytiker und Satiriker Peter Schneider erklärte einem Republik-Journalisten, warum die Risikoabwägung bei Covid-19 völlig anders sei als bei Aids.

Schneider meinte:

«Die individuelle aktuelle Bedrohung durch Corona ist nicht gross genug. Auf HIV stand lange Zeit die Todes­strafe, nach ungeschütztem Geschlechts­verkehr war man in Panik. Also etablierte sich die Konvention des Kondoms. Corona bedroht jüngere Leute nicht so drastisch – und es gibt noch genügend Spital­betten. Es gibt reale Gründe, das eigene Risiko als vertretbar zu betrachten.»

quelle: republik.ch

Für junge User: In den 1980er-Jahren verunsicherten Berichte über die Ausbreitung der unheilbaren Immunerkrankung die hiesige Bevölkerung. Das HI-Virus wurde zum Schreckgespenst. Mütter kochten die Blockflöten ihrer Kinder aus. Und öffentliche WCs galten als Gefahrenzone.

Damals herrschte übertriebene Angst. Und heute?

Heute nerven wir uns über – zugegeben – üble Kommunikations-Pannen beim Bund, Versäumnisse der Kantone und das Fehlverhalten Dritter. Und wir verlieren uns in Diskussionen über Corona-Detailfragen, statt beim eigenen Verhalten anzusetzen und konsequent zu sein bei den von den Fachleuten empfohlenen Vorsichtsmassnahmen.

Welche Massnahme gegen Covid-19 hältst du persönlich für unnötig?

Wie viele Schweizerinnen und Schweizer glauben, dass ihnen SwissCovid keinen echten Nutzen bringt? Oder schlimmer noch, sie befürchten deswegen Nachteile?

Bild

SwissCovid funktioniert. Wie viele Warnhinweise angezeigt werden aufgrund der eingegebenen Covidcodes (durch User, die positiv getestet wurden) ist nicht bekannt. screenshot: bfs.admin.ch

Warum soll man sich freiwillig eine App «ins Haus» holen, deren Wirksamkeit nicht geklärt ist?

Gegenfrage: Warum sollte man auf ein einfaches Hilfsmittel verzichten, das nichts kostet und vergleichsweise sehr sicher ist, wie IT-Experten übereinstimmend sagen?

Das Problematische bei den App-Verweigerern ist, dass sie einer selbsterfüllenden Prophezeiung Vorschub leisten: Die vorgesehene Durchschlagskraft erreicht die App erst, wenn sie von vielen genutzt wird. Läuft SwissCovid hingegen weiterhin auf relativ wenigen Geräten, hält sich der gesellschaftliche Nutzen in Grenzen. Und damit sehen sich die Zweifler bestätigt: «Die App bringt nichts. Haben wir ja gesagt!»

Wird das noch was oder kann das weg?

Die entscheidende Frage zu SwissCovid, nämlich die Wirksamkeit der neuartigen Technik, lässt sich bislang nicht beantworten. Wir stecken noch mitten in der Pandemie und ein Ende ist nicht in Sicht, auch wenn wir Corona-müde sind und am liebsten gar nichts mehr davon hören möchten.

Fakt ist: Bundesbern kann und wird uns nicht vor Covid-19 bewahren. Wir alle sind gefordert – und stehen in der Pflicht. Die Zauberworte für das erfolgreiche Bewältigen der Corona-Krise lauten Eigenverantwortung und Selbstdisziplin.

Weil du bis hierhin gelesen hast (und nicht nur den zugegeben provokativen Story-Titel), will ich ehrlich sein:

Eigentlich müssen wir hoffen, dass SwissCovid auf lange Sicht kein durchschlagender Erfolg wird. Denn viele Leute würden die App wohl erst installieren, falls sich die Lage extrem verschlechtert und eine Überlastung der Spitäler und andere gravierende Konsequenzen drohen.

Dieser «Worst Case» scheint heute weit weg. Und darum versprüht SwissCovid weiterhin den trockenen Charme eines sozialwissenschaftlichen Massenexperiments.

Allerdings ist der Hintergrund todernst. Und wir tun gut daran, herauszufinden, was eine solche Anwendung für uns persönlich und unsere Gesellschaft leisten kann und ob unsere Smartphones zur Seuchenbekämpfung taugen.

Um es in Anlehnung an einen Spruch des legendären Forrest Gump zu sagen: Dumm ist der, der nichts tut.

PS: Die SwissCovid-App muss man nur einmal «zur Hand nehmen», um sie zu aktivieren, und kann sie dann getrost vergessen. Das liegt beim Kondom definitiv nicht drin. 😉

Video: watson

Noch nicht überzeugt?

Was für die SwissCovid-App spricht:

Und jetzt du!

Nach dem Abwägen sämtlicher Vor- und Nachteile ist völlig logisch, dass wir es probieren sollten. Oder nicht?

Quellen

Alles über die Schweizer Corona-Warn-App

Warum versagen die Kantone bei der SwissCovid-App? Es gibt einen bösen Verdacht

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yogi Bär 08.08.2020 08:13
    Highlight Highlight Wie man sich irren kann! Ich schätzte, dass 70% der Schweizer den Intelligenztest bestehen würden. Das Resultat ist ernüchternd, 30%.
  • OnkelJott 07.08.2020 22:14
    Highlight Highlight Ich wollte sie runterladen, bin aber noch nicht auf iOS 13.5, konnte deshalb nicht. Welche Features des OS-Updates sind denn zwingend für das Funktionieren der App? Wäre es nicht sinnvoller eine tiefere Mindestversion des OS zu verlangen, wenn möglich?
  • yey 07.08.2020 17:12
    Highlight Highlight Habe sie installiert und werde dadurch mit den Bedenken aus meinem Umfeld konfrontiert.

    Die Leute glauben oft, ihre Identität würde bei einer Warnung an das BAG weitergegeben und man müsse in jedem Fall in Zwangsquarantäne – was natürlich nicht stimmt.

    Diese Bedenken müssten klarer ausgeräumt werden, wenn man Personen für die App gewinnen will.
  • Lord Grizzly 07.08.2020 09:44
    Highlight Highlight Ich werd die App nicht installieren. Die einzigen Leute zu denen ich mindestens 15 Minuten am Tag Kontakt habe, sind Arbeitskollegen und die paar Freunde, die ich hab. Wenn einer von denen krank wird, werd ichs erfahren. In Restis geh ich eh nicht und auch sonst meide ich Menschenansammlungen. Zusätzlich müsste man immer Bluetooth eingeschaltet haben, was ich gar nicht mag.
  • Linus Luchs 07.08.2020 09:28
    Highlight Highlight Programmiert die SwissCovid-App so, dass sie auf einem älteren Android-Handy läuft, und ich installiere sie sofort. Aber ich kaufe wegen der App kein neues Handy.
  • Autokorrektur 07.08.2020 02:46
    Highlight Highlight Das mit den 6 Millionen Geräten – na ja. Wie viele davon sind wohl Wikos (chronischer Platzmangel und die App saugt darauf (auch nach mehrmaligem de- und wieder installieren) massiv Strom), oder ungebrauchte Geräte, die im Schrank lagern, oder "Notfall"- und Kinderhandys? Ich habe die App bei mir und nutze sie, sobald ich unterwegs bin (ich habe noch immer kein Argument erhalten, warum ich sie zu Hause aktiviert haben sollte); aber beim Kind habe ich sie nicht mehr installiert.
    • sowhat 07.08.2020 08:30
      Highlight Highlight Ich hatte die App lange zu Hause ausgeschaltet. Jetzt hab ich sie da auch an. Einfach, weil ich schon öfter vergessen hab, sie einzuschalten, wenn ich wegging. Ist so bequemer. Und sie nimmt tatsachlich kaum Ladung.

      Warum hast du sie beim Kind ausgeschaltet? Es könnte doch die Brücke zu dir oder Oma sein, ohne dass du es weisst. Wenn sie eingeschaltet bliebe, hättest du ca 1 Woche Vorlauf um Oma zu schützen.
    • Autokorrektur 07.08.2020 11:04
      Highlight Highlight @sowhat Weil das Kind ohne mich sowieso nicht unter Leute geht. Also nichts da mit Brücke. Ausserdem ist das Gerät eben ein Wiko Lenny, das dauernd wegen Speicherplatz schimpft. Ich hatte die App dort installiert, innerhalb eines 3/4 Tages war der Akku leer - andere Apps wie Spiele sind nicht installiert! App de- und wieder installieren hat das nicht gelöst, also hat das Kind die App momentan nicht. Wie es bei Schulstart aussehen wird, weiss ich noch nicht.
    • sowhat 07.08.2020 13:14
      Highlight Highlight Ah so, wenn es ohne dich nicht rausgeht, hast du die Meldung ja, alles klar.
  • caro90 06.08.2020 23:52
    Highlight Highlight Wegen Corona sind bei mir schon Freundschaften drauf gegangen... Die Menschen offenbaren beim Umgang damit viel von sich... Die App; die braucht doch nicht mal Selbstdisziplin! 🤷‍♀️🙈 Bei mir läuft sie seit Tag 1 und sie hat schon fast mühsam wenig Funktionen vor lauter Sicherheit, stört mich im Alltag jedoch keine Millisekunde - auch nicht beim Akku! Einmal installiert, fragt sie ab und zu nach einem Abgleich (den sie ja nicht selbst machen darf 🙄), ansonsten kriegt man davon nichts mit! Also los, biiitteee installiert sie! 🙏
    • sowhat 07.08.2020 08:31
      Highlight Highlight Könnten die Blitzer hier auch mal argumentieren?
    • taz 07.08.2020 09:53
      Highlight Highlight @sowhat: viele der blitzer, mich eingeschlossen, sehen keinen handlungsbedarf weil die fallzahlen seit monaten so tief sind. zudem ist dieser husten weniger infektioes als man urspruenglich angenommen hat. relax and enjoy the summer...und du darfst sogar das app dabei brauchen. win-win 😊

      love

      taz
    • caro90 07.08.2020 20:52
      Highlight Highlight Also ich kenne mehrere Personen, die bereits an Corona erkrankt sind. Nur einer davon hatte nur leichte Symptome, obwohl fast alle 25-50 jährig und fit. Von den andern standen 3 kurz vor der Spitaleinweisung und litten mehr als einen Monat an starken Schmerzen unterschiedlicher Art. Ich sehe nicht einen Grund, die App(likation) zu verweigern. Selbst wenn man angesteckt sein könnte passiert gar nichts; ihr könnt euch auch dann noch ausschliesslich FREIWILLIG testen lassen! Aber ihr helft all denen, die so ihre geliebten gefährdeten Menschen schützen können. Nützt nüt, schadets nüt! Please! 🙏
    Weitere Antworten anzeigen
  • sam13 06.08.2020 20:36
    Highlight Highlight Funktioniert die App überhaupt? Ständig kriege ich Meldungen, dass ich mehr Speicher benötige - obwohl ich genügend habe. Letzte Kontaktüberprüfung war vor zwei Tagen - obwohl ich gestern in einer grossen Menschenmenge war und abgeglichene Schlüssel seit es die App gibt bis heute: 0....
    • Sandro2 08.08.2020 08:56
      Highlight Highlight Wo findet man denn die Anzahl Schlüssel? Ich finde dies nirgends in der App.
  • AlterSack 06.08.2020 20:07
    Highlight Highlight „ein aufgeklärtes, wohlhabendes Land mit über 6 Millionen kompatiblen iPhones und Android-Smartphones“
    Sind es wirklich so viele?? Meine Frau und ich sind in den 80er-Jahren, hatten inkompatible iPhones 6, welche uns noch lange gedient hätten, mussten aber jetzt extra für die Covidapp neue Geräte kaufen. Geht schon ins Geld...
  • DanielaK 06.08.2020 19:33
    Highlight Highlight Für mich stellen sich hier einige Fragen: Wie schnell wird mir angezeigt: Achtung, da ist was.? Wenn ich jedesmal in Quarantäne sollte, wenn ich an einem möglichen Coronapatienten vorbeikomme, kann ich auch gleich ganz zu Hause bleiben. Ist überspitzt, klar, aber wo wird die Grenze eigentlich gezogen? Das 2. Ist, ich habe das Smartphone nicht immer dabei. Weder bei der Arbeit noch in der Freizeit. Was also bringt es, mir und andern, wenn diese Infos fehlen?
    • Shaun 06.08.2020 21:21
      Highlight Highlight Der gute Wille ist da, aber die meisten können auf ihr Smartphone nicht verzichten und haben es immer dabei. Da sind sie eher die Ausnahme! Meins z.B. ist 24 Std online.
      Ist der Akku unten ist, dann wird es halt geladen und es hält 11/2 Tage. Wo ist das Problem? Auch inkl. der Corona App! Das diese App so viel Akku verbraucht .. ist für mich eine faule Ausrede! Ich spüre nichts davon! Vielleicht weniger im Internet surfen und Nachrichten lesen?! Weniger WhatsApp? Aber sicher nicht diese Bluetooth Funktion!
    • DanielaK 06.08.2020 23:01
      Highlight Highlight Ich kann eben recht gut darauf verzichten. Und gerade bei der Arbeit habe ich es nie dabei, wäre auch nur im Weg. Angeschaltet ist es auch immer, aber in die Hosentasche passts nun mal nicht, deshalb suche ich es auch dauernd wieder🤭. Das mit dem wie schnell wird mir was angezeigt finde ich jedoch schon interessant/wichtig.
    • Rene Tinner 07.08.2020 08:06
      Highlight Highlight Ich gebe Dir vollkommen recht. Auch ich habe das Handy nicht ständig dabei. Leider ist es bei den Meisten ein lebenserhaltendes Teil wie Herz, Niere oder Lunge. So sind wir nun mal heute. Ich warte schon lange darauf, bis das erste Baby mit dem Handy in der Hand zur Welt kommt und vorher der Mutter per Whatsapp mitteilt, dass es zur Welt kommen wolle. 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • neurot 06.08.2020 19:32
    Highlight Highlight Swisslos soll einfach jede Woche 10 x 1000.- unter allen SwissCovid-Usern verlosen. Beim Intelligenztest mögen wir durchfallen, den Giertest bestehen wir locker...
    • Hi-Fish 06.08.2020 21:25
      Highlight Highlight Amen! 😂
    • Citizen321 06.08.2020 22:39
      Highlight Highlight Gute Idee, allerdings verliert man so die Anonymität.
  • Autokorrektur 06.08.2020 19:03
    Highlight Highlight Also hör mal, ich lass mich ja gern als vieles bezeichnen, aber "Mittelalterlich" bin ich dann doch nicht. Wenn schon, dann "mittelalt".
  • trinkfanta 06.08.2020 18:59
    Highlight Highlight Seit dem ersten Tag installiert. Ist für mich selbstverständlich. Das ganze blabla von wegen „warum sollte ich?..“ oder „ das bringt ja nix..“ kann ich nicht mehr hören. Aber an Demos gehen und die Abschaffung der 1000 Grenze fordern, für das ist dann genug Wille und Energie da.
  • franky watson 06.08.2020 18:48
    Highlight Highlight in der anleitung zur swisscovid-app steht, dass es nur aktiviert sein muss, wenn man längere zeit (mind. 15 minuten) nicht mehr als 2m von menschen ist. da ich das fast nie bin, brauche ich auch diese app nicht, würde auch nicht funktionieren, weil ich eben zu weit weg bin.

    fahre zurzeit nicht öv, nur velo, bin nicht in bars oder discos, in restaurants meistens nur draussen mit abstand, drinnen nur wenn wenige leute sind. bin nie in menschenansammlungen, wohne alleine und arbeite 100% im home office.

    also bringt mir diese app kaum was.
    • caro90 07.08.2020 21:03
      Highlight Highlight In der Zeit, die du für diesen Kommentar gebraucht hast, wäre sie installiert gewesen. Mehr Aufwand brauchts nicht. Und dann passiert wahrscheinlich gar nichts. Aber in der klitzekleinen Möglichkeit eines Falles, dass du dem Virus trotzdem ausgesetzt warst, könnte es sein, dass du plötzlich sehr froh über diese Info bist, weil du dann für einige Tage z. B. gar nicht mehr in ein Restaurant gehst und dich von gefährdeten Personen noch mehr fernhälst (hoffe ich)!

      Bitte. Installiert. Diese. App.!!! 🙏
    • IO human 08.08.2020 08:10
      Highlight Highlight Da ich fast nie Sex habe, brauche ich keine Kondome. Lohnt sich bei mir nicht.

      Ich sehe zu, dass ich alles zuhause oder alleine mache und wenn ich Sex habe dann nur kurz.

      Also bringt mir ein Kondom kaum was.

      Ps: kann eine andere Perspektive in sarkastischer Form enthalten.
  • bogan 06.08.2020 17:54
    Highlight Highlight Naja ist wie bei der Klimakrise.. wenn alle mitmachen ists sehr wirksam, wenns aber nur jeder 7. hat - sinnlos.
    Habe es persönlich mal runtergeladen aber der hohe Akkuverbrauch und die geringen Nutzerzahlen haben dazu geführt, dass ich es wieder deinstaliert habe.

    Denke da müssen andere Vorgaben raus.
    • @schurt3r 06.08.2020 18:07
      Highlight Highlight Du hast den Test leider noch nicht bestanden.
      Darfst ihn aber wiederholen. 😌
    • Chalbsbratwurst 06.08.2020 18:47
      Highlight Highlight @Lupe: Dein letzter Satz lässt mich leider an deiner Intelligenz zweifeln: "...die geringen Nutzerzahlen haben dazu geführt, dass ich es wieder deinstaliert habe."
      Da kann man doch echt nur noch den Kopf schütteln...
    • sowhat 07.08.2020 08:43
      Highlight Highlight Installier sie neu, der Akkuverbrauch hat sich gebessert.
      Und du wärst dann schon wieder einer mehr. 😊
  • EinePrieseR 06.08.2020 17:48
    Highlight Highlight Bei der SwissCovid-App Datenschutzbedenken haben, aber ein Android-Handy mit allen Google-Diensten nutzen 😂
    • Der P 06.08.2020 20:28
      Highlight Highlight Naja, es gibt wohl schon Unterschiede, ob man ein Handy nutzt, dessen OS Daten irgendwo in den US of A speichert, zusammen mit abermillionen anderen, oder ob man eine App hat mit direkter Verbindung zum eigenen Staat...
    • EinePrieseR 06.08.2020 21:55
      Highlight Highlight Und womit verdient die Firma aus US of A Ihre Milliarden, wenn nicht mit genau dem Verkauf dieser Daten?
      Ausserdem ist gerade diese App ein gutes Beispiel wie Datenschutz funktionieren sollte.
    • sowhat 07.08.2020 08:45
      Highlight Highlight P, das ist ja grade das, was die App NICHT macht.
      Sie hat eben KEINE Verbindung zum Staat.
  • Wolk 06.08.2020 17:47
    Highlight Highlight Es gibt tatsächlich Leute, auf deren Handy das nicht funktioniert. Und andere haben Angst, dass sie dann in Quarantäne müssen und den Job verlieren. Tatsächlich ist das aber nicht so. Man kann es ja verschweigen. Warum die App trotzdem nutzen? Solltest du krank werden, kannst du so Leute warnen, die mit dir Kontakt hatten. Das hilft denen und der Gesellschaft und schadet dir nichts.
  • TanookiStormtrooper 06.08.2020 17:46
    Highlight Highlight Ich tippe ja darauf, dass viele noch mit einem älteren iPhone unterwegs sind auf dem die App nicht mehr läuft...
    Meine Eltern kaufen sich wegen der App jetzt auch kein neues Handy. Da gibt es immer erst was neues, wenn das alte Teil nicht mehr zu retten ist.🤷‍♂️
    • Chalbsbratwurst 06.08.2020 18:35
      Highlight Highlight Am besten Ende Jahr nicht nur das 2G-Netz abschalten sondern auch gleich das 3G-Netz, dann brauchen viele ein neues Handy ;-) (PS: Nicht wirklich ernst gemeint)
    • Frl. Elli 07.08.2020 08:29
      Highlight Highlight Yep, zu der Gruppe gehöre ich auch. Wieso sollte ich ein neues Gerät kaufen, wenn beim alten noch alles OK ist? Nopenope.
  • broccolino 06.08.2020 17:43
    Highlight Highlight Kürzlich war ich bei einer Coiffeuse, die ihren Salon alleine führt. Masken tragen? Nur, wenn ich will (ich wollte). Swiss Covid App? Installiert sie nicht, denn sonst müsste sie ja, wenn sie eine Meldung erhält, den Laden für zwei Wochen dicht machen. Das geht doch nicht.

    Genau so Leute sind es, die das Virus verbreiten. Ich bin auch selbstständig und so was wie "bezahlte Ferien" durch Quarantäne, wie einige hier schreiben, gibt es für mich nicht. Bin ich in Quarantäne, kann ich nicht arbeiten, ergo verdiene ich nicht. Aber die Einbusse ist es mir für die Allgemeinheit Wert.
    • Chalbsbratwurst 06.08.2020 18:40
      Highlight Highlight Ich kann mitfühlen, ich bin auch selbstständig und habe die App trotzdem installiert. Ich will doch gewarnt werden wenn ich andere anstecken könnte! Ich will doch nicht, dass jemand in meinem Umfeld schwer erkrankt nur weil ich zu egoistisch war!
    • BVB 06.08.2020 20:53
      Highlight Highlight Zwei Wochen lang den Laden zumachen ist schlicht für manche unmöglich. Es kann sich nicht jeder leisten zwei Wochen lang nicht zu arbeiten, Ladenbetreiber schon gar nicht.
    • broccolino 06.08.2020 21:25
      Highlight Highlight Danke! Verstehe all die Blitzer nicht. Sind das die Leute, die dann trotz positivem Test rausgehen? Oder jene, die sich nerven, wenn sie leicht krank sind und deshalb ZU Hause bleiben müssen, nicht ahnend, dass sie damit evtl das Leben der Grosmutter ihres Arbeitskollegen gerettet haben? Wie du sagst, mir scheint, es gibt leider sehr viel Egoismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 06.08.2020 16:47
    Highlight Highlight Masken im ÖV

    Es wurde zur Pflicht und Päng alle haben sich ab Tag 1 daran gehalten, eine Maske über den Kessel zu ziehen.

    Die Covid-App dümpelt herum.

    Machen wir es doch wie mit der Maskenpflcht. Allen zwangsweise via Android- und Apple-Update die App aufs Handy installieren und gleich aktivieren.

    1. Müsste der arme Tropf Schurter uns nicht mehr mit Argumenten zukleistern.

    2. Wäre diese tolle App ohne Firlefranz installiert.

    3. Wären alle am Hyperventilieren, ergo Gaudi in der Kommentarspalte.

    4. Bernie Sanders
    • @schurt3r 06.08.2020 18:14
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
  • rodolofo 06.08.2020 16:39
    Highlight Highlight Warum bei Covid-19 so ernst?
    Wir nehmen so viele andere Bedrohungen schulterzuckend in Kauf, dass es auf eine mehr oder weniger wirklich nicht draufgab kommt:
    - Klimawandel
    - Atomwaffen
    - Umweltzerstörung
    - AKW's und radioaktive Verstrahlung
    - radioaktive Abfälle
    - Vermüllung
    - Mikroplastik
    - multiresistente Keime
    - auseinandergehende Schere zw. Arm und Reich
    - usw.
    Wir brauchen sehr viel Glück, um da heil durchzukommen, mit und ohne Corona...
    • Erklärbart. 06.08.2020 19:12
      Highlight Highlight Bester Kommentar von Rodolofo seit ich Watson lese... also seit 2014. Chapeau.
    • bbelser 07.08.2020 09:44
      Highlight Highlight Wenn ich bei so vielen Bedrohungen zumindest bei einer mithelfen kann, sie in den Griff zu kriegen, und das noch mit einfach und sicher anzuwendenden Mitteln, dann ist doch schon einiges erreicht.
      An allen aufgezählten Bedrohungen arbeiten Menschen, die darauf sensibilisiert sind, ebenso "ernst" und engagiert wie an der Eindämmung von Corona.

      Du erinnerst dich an die intensiven Diskussionen (auch hier) zu Klimawandel, Umweltkrise, Armut, sozialen Ungleichheiten...?

      Das eine tun und das andere nicht lassen...
    • Erklärbart. 07.08.2020 13:05
      Highlight Highlight bbelser... Klimawandel Diskussionen finden statt? Wo? Von Greta hört und sieht man ja nichts mehr. Greta ist 2019, 2020 ist Corona, 2021... lassen wir uns überraschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 06.08.2020 16:20
    Highlight Highlight Ich habe sie seit Tag #1 installiert und meine Familie auch.
  • bbelser 06.08.2020 16:17
    Highlight Highlight Lieber Dani Schurter, gibs zu:

    Du hast den Titel ganz bewusst gewählt,
    damit du in den Kommentaren möglichst viele absurde Argumente für das Nichtinstallieren der App sammeln kannst. 😉

    Du arbeitest heimlich am "Kompendium der faulen Ausreden in Zeiten einer Pandemie", oder?

    Und siehe da: es hat funktioniert! 👍

    So viele Ausreden an einem Haufen mit einem einzigen Zweck: nicht solidarisch sein zu müssen...
    Bravo!

    Btw:
    Es geht nicht um Intelligenz,
    sondern um Empathie.
    Es geht nicht um Eigenverantwortung, sondern um Fremdverantwortung.
    Deshalb:
    App? Aber selbstverständlich!
    • Tomtschi 06.08.2020 17:12
      Highlight Highlight Lieber bbelser, schöner kann man es nicht formulieren!
    • Weiss 06.08.2020 17:44
      Highlight Highlight Jawollllll. Absolut.
  • aglaf 06.08.2020 16:14
    Highlight Highlight Also ich verbringe die letzten paar Wochen viel Zeit zu Hause. Hier habe ich die App abgeschaltet (trage auch nicht ständig mein Smartphone mit mir rum....) . Wenn ich ausser Haus gehe, schalte ich die App ein - in der Regel. Leider kommt es oft vor, dass ich das vergesse. Eine Funktion, die erkennt, ob ich zu Hause bin oder nicht, und sich selbständig ein- und ausschaltet, das wäre gut. Bspw. mittels IFTT, wie bei Google Maps und anderen Apps.
    • JasCar 06.08.2020 16:52
      Highlight Highlight Und was ist deine logische Begründung, weshalb du zu Hause die App deaktivierst?
      Ich sehe darin keinen Sinn, lass mich aber gerne erleuchten.
    • Juliet Bravo 06.08.2020 17:15
      Highlight Highlight Eben genau nicht. Die App soll ja genau nur Kontakte über Bluetooth erkennen und keine Standortdaten erfassen!
    • President Rump 06.08.2020 17:46
      Highlight Highlight Lasse sie doch einfach immer eingeschaltet, Nachteile hat dies ja nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 06.08.2020 16:10
    Highlight Highlight @Schurter
    Ein sehr arroganter Artikel, der undifferenziert ausfällt. Ich würde sie installieren, kann aber nicht, da mein iPhone 6 zu alt ist. So dürfte es vielen nicht-Usern gehen... Leider verlierst du kein Wort über dieses Problem. Das iPhone 6 hätte die Hardwarevoraussetzungen, wird aber von Apple warum auch immer nicht unterstützt.
    • Pedro Salami 06.08.2020 16:39
      Highlight Highlight Schurter hat schon in mehreren Artikeln darauf hingewiesen! Und in diesem Artikel bemängelt er ja explizit bei "...6 Millionen kompatiblen iPhones und Android-Smartphones...".
      Es geht also um jene die könnten, aber nicht wollen. Nicht um jene die nicht können.
    • Daniel Caduff 06.08.2020 17:12
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel:

      "Das ist wenig für ein aufgeklärtes, wohlhabendes Land mit über 6 Millionen KOMPATIBLEN iPhones und Android-Smartphones. Viel zu wenig."
    • President Rump 06.08.2020 17:49
      Highlight Highlight Stand im Artikel nicht, dass es 6 Millionen kompatible Handys gibt? Und dass nur ca. 1,2 Millionen die App haben? Das würde bedeuten, dass der grösste Teil der Nicht-User wirklich nur Empathie- und Intelligenzlos sind.

      (Empathie = eine Form von Intelligenz)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gran Torino 06.08.2020 15:59
    Highlight Highlight Dann ist Ueli „Kä Luscht“ Maurer beim Intelligenztest durchgefallen?...
    • bbelser 06.08.2020 16:39
      Highlight Highlight Für den Ueli ist alles "Neuland":
      App.
      Internet.
      Regieren.
    • Chalbsbratwurst 06.08.2020 17:23
      Highlight Highlight Ja leider... wer eine Vorbildfunktion hat und solche Aussagen macht ist wirklich nicht sehr intelligent... zumindest was dieses Thema betrifft. Sonst mag ich ihn eigentlich sehr gut! Habe auch schon ein Bierchen mit ihm getrunken und darf ihn sogar mit Ueli ansprechen (kein Witz!) ;-)
    • Weiss 06.08.2020 17:48
      Highlight Highlight Ja. Aber sowas von.

      Und dann das noch zu kommunizieren. ;-))
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holunder 06.08.2020 15:59
    Highlight Highlight Viele ältere Menschen, die immer noch Prepaid-Handys nutzen, haben Angst, dass ihnen Kosten entstehen durch die Datenübermittlung.
    Das ist bei denen ein Hindernis.
    Sie verstehen die Technik nicht und wollen nicht riskieren, dass ihnen Geld belastet wird, für etwas, das sie weder verstehen noch einschätzen können.

    Hier müsste mehr Aufkärungsarbeit geleistet werden.
    • Chalbsbratwurst 06.08.2020 17:25
      Highlight Highlight Absolut! Die Leute verstehen doch nicht was "Dezentrale Datenspeicherung" heisst!
    • Holunder 07.08.2020 11:40
      Highlight Highlight Ein weiterer Punkt ist, dass dieselbe Zielgruppe oft ältere Geräte verwendet, die von der App schlicht nicht unterstützt werden.

      In meinem Umfeld ist es gang und gebe, dass die Jungen ihre alten Smartphones den Eltern/Grosseltern weitergeben wenn die Jungen neue Geräte kaufen. Die älteren Semester nutzen die dann oft noch Jahrelang.
  • leed 06.08.2020 15:44
    Highlight Highlight Vorteile
    - Bei einer Ansteckung besteht eine hohe Chance auf 2 Wochen bezahlte Ferien daheim kriegen (zumindest wenn man keine Symptome hat).
    - Das Sammeln von anonymen Schlüsseln per BT ist bei iPhones eh automatisch aktiviert, durch die App wird auch was mit den Daten gemacht.

    Der Bund hat schon ein paar Punkte versäumt
    1. Das Sicherheitskonzept laientauglich erklären (hätte uns schon mal die Gegeninitiative erspart)
    2. Lohnfortzahlung garantieren, schon wenn die App einen Verdacht angibt
    3. Den Laien klar machen, dass die BT-Technik kein Roaming braucht und die Batterie nicht stört.
  • Mhedi-Jakob_Schlumpftirggel 06.08.2020 15:39
    Highlight Highlight Jetzt geht’s auch mit iOS 14 Beta 4 – das war der letzte und einzige Grund, die App nicht zu installieren.
  • Kaspar Floigen 06.08.2020 15:38
    Highlight Highlight Die Funktionen der App müssten mit Whatsapp ausgeliefert werden. Schon 90% Nutzung erreicht.
    • Firefly 06.08.2020 16:10
      Highlight Highlight Jaaa, stecken wir dem Mark auch noch unser Gesundheitsdossier in den A....
  • Shaun 06.08.2020 15:31
    Highlight Highlight Manchmal bin echt verblüfft über die Argumente, wieso sich die Leute nicht schützen wollen!
    ALLES zu Bekämpfung des Virus IST sinnvoll!
    Warum die App anscheinend so sinnlos ist ... weil es immer noch zu wenige sind, die sich diese runterladen haben! Wenn ich hier lese, "Ich desinfiziere meine Hände nicht, weil mir zu viele die Flasche anfassen". Echt jetzt? Dafür in den Laden stürmen und die Einkaufswagen schieben! Wo sind wird nur angelangt!? Für viele ist es einfach ... Corona? Sch ... drauf! Aber die anderen, die darauf achten, nerven sich darüber.
  • leverage 06.08.2020 15:25
    Highlight Highlight @Schurter

    Ich bin total für die App und nutze sie und empfehle sie jedem.

    Wenn dann aber die Zürcher Clubs (covtra.ch) die App als Voraussetzung verlangen und weder die Clubs noch Watson auf den von mir hingewiesenen Konflikt mit dem Epidemiengesetz Art 60a Abs 3 reagieren, hat das einen etwas unschönen Beigeschmack.

    Ich würde vermutlich sogar für eine App-Pflicht stimmen, aber Stand heute muss die App freiwillig sein. Auch wenn es ein noch so erstrebenswertes Ziel ist, dass es jeder installiert.
    • landre 06.08.2020 16:21
      Highlight Highlight Ein "Club"
      (benutzen Sie rechtsstaatlich bewusst dieses brutal abstrakte Wort, neben einem Art 60a Abs 3?)
      darf in der Schweiz sogar zB ein "Dresscode" voraussetzen, denn ein "Club" ist Freizeitgestaltung und keine spezifische Pflicht.

      Und das soll es besser auch niemals werden, auch wenn "gewisse Clubs" versuchen könnten den Schwarzen Peter einer APP zuzuschieben...
    • Wolk 06.08.2020 17:51
      Highlight Highlight Es ist auch freiwillig in einen Club zu gehen. Diese sind privat und können ihre Geschäftsbedingungen selbst bestimmen. Clubbesuche sind kein Menschenrecht und auch keine Pflicht.
  • pali2 06.08.2020 15:20
    Highlight Highlight @Watson. Dieser Titel ist gefährlich. Alle, welche die App nicht installieren, in den Topf von unintelligenten Mitmenschen zu werfen, ist falsch und brandgefährlich.
    Klar, für Leute die im Homeoffice weiterarbeiten können, ist so eine Quarantäne nicht ein riesen Ding (obwohl ich mir keine 10 Tage in meinen eigenen 4 Wänden antun müsste). Denkt doch mal an die Leute, die eben kein Homeoffice machen können. Für die ist das ganze dann schon komplizierter...
    Ich finde einfach, solche Titel sind in solchen Zeiten wenig hilfreich und schüren nur weitere Gräben.
    • Weiss 06.08.2020 17:52
      Highlight Highlight Nein, ist er nicht.
      Es gibt ja bekanntlich nicht nur den IQ.

      Es gibt auch den EQ. Und der steht für emotionale Intelligenz.

      Darum geht‘s.
  • Daniel Caduff 06.08.2020 15:19
    Highlight Highlight Es ist halt nicht nur ein Intelligenztest, sondern vor allem auch ein Solidaritätstest.

    Mit Kondomen kann ich mich selber vor einer Infektion mit HIV etc. schützen. Die App schützt aber vor allem mein Umfeld, indem ich mich im Verdachtsfall rechtzeitig in Quarantäne begebe. Etwas für andere tun, das einem selber ev. sogar noch etwas kostet (Einschränkung der Bewegungsfreiheit während der Quarantäne), das ist für viele in unserer Egogesellschaft halt absolut undenkbar.

    - Eigentlich ist das ja Kommunismus. Mindestens. -

    Merke: Solidarität ist immer dann gut, wenn sie MIR etwas bringt....
    • sowhat 07.08.2020 09:08
      Highlight Highlight Daniel Caduff, erschreckend treffend analysiert 😶
  • De-Saint-Ex 06.08.2020 14:55
    Highlight Highlight Ich schaue dann am Abend wieder rein... was man hier bislang grösstenteils zu lesen kriegt, macht zumindest mich richtiggehend wütend...
    • bbelser 06.08.2020 16:45
      Highlight Highlight Du glaubst, es liege an der Tageszeit, dass so viele faule Ausreden für das Nichtinstallieren der App kommen?

      Ich vermute mal, das Unsolidarischsein gelingt den meisten Appverweigerern 24 Stunden rund um die Uhr...
  • Tomtschi 06.08.2020 14:48
    Highlight Highlight Sollte einem nicht der gesunde Menschenverstand sagen, dass jeder alles dafür tut, diese Seuche loszuwerden weltweit? Nicht nur ein bisschen etwas von den Massnahmen, oder nicht nur das Minimum, das vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.
    • Tomtschi 06.08.2020 17:19
      Highlight Highlight Weil du - Silent_Revolution - nicht soviel verdienst wie Berset ist es dir egal, dich und vor allem deine Mitmenschen zu schützen?

      Keine dieser Massnahmen tut uns (oder Dir) dir wirklich weh, keine!
    • Tomtschi 07.08.2020 03:55
      Highlight Highlight Glencore wird genau die gleichen Argumente verwenden wie du - Silent_Revolution - einfach umgedreht in ihrem Interesse. Und genau deswegen kommen wir nie vorwärts mit dem Weltverbessern. Solidarität ausüben tut nicht weh, probiers mal, fühlt sich echt gut an!
  • Spargel 06.08.2020 14:39
    Highlight Highlight Desinfiziere Hände nicht, weil die Desinfizierungstuben zu oft angefasst werden.
    • Mein C tut W wenn ich G 06.08.2020 15:07
      Highlight Highlight Hi hi hi, der war gut 👍😂.
    • Burdleferin 06.08.2020 15:22
      Highlight Highlight BEVOR du die Hände desinfizierst...
    • nur Ich 06.08.2020 15:50
      Highlight Highlight Du desinfizierst die Hände ja, nachdem Du das Dingens angefasst hast. Alternativ kannst du dir dein eigenes Desinfektionsmittel minehmen. Es gibt kleine, handliche Fläschchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NicknameNickname 06.08.2020 14:31
    Highlight Highlight Ja, die App macht Sinn. Ja, ich hätte die App gerne installiert. Aber mein iPhone ist leider zu alt. Und ich nehme an, dass es nicht nur mir so geht, viele können oder wollen sich nicht die neusten Smartphone-Modelle kaufen. Das schlägt sich natürlich auch in den Zahlen nieder.
    Abgesehen davon teile ich die Meinung: Wer kann, soll doch die App unbedingt nutzen.
    • leed 06.08.2020 15:46
      Highlight Highlight Liegt nicht an der App, sondern ist technisch bedingt. Man könnte höchstens von Apple verlangen, einen Patch für ältere Modelle raus zu bringen.
    • NicknameNickname 06.08.2020 16:49
      Highlight Highlight Danke für die Präzisierung, war auch keine Kritik an der App, sondern an Apple :). Beziehungsweise bin ich technisch zu wenig visiert, um zu kritisieren, ich find es einfach schade.
  • Erklärbart. 06.08.2020 14:31
    Highlight Highlight Netter Beitrag zur App.

    Frage: Könnt ihr mal recherchieren wie es mit Corona generell aussieht? Also der Frage nachgehen, ob ihr jemanden kennt der Corona hatte?

    In letzter Zeiten häufen sich diese Aussagen, auch von anerkannten Ärzten - Vernazza hat folgende Aussage auch gemacht: Viele kennen niemanden, der sich mit Corona infiziert hat.

    Mir geht es genau so - ich kenne niemanden und auch niemanden, der jemanden kennt, der das Virus hatte.

    Wie kann das sein?
    Könnt ihr mal zu diesem Thema recherchieren?
    • Darkside 06.08.2020 15:17
      Highlight Highlight Ging mir auch so, bis letzte Woche ein Arbeitskollege daran erkrankt ist. Nun kenne ich jemanden.
    • bbelser 06.08.2020 15:18
      Highlight Highlight Dass es einen hohen Anteil symptomloser Infektionen gibt, ist dir bekannt?
      Also kennst du vermutlich Infizierte, ohne es zu wissen.
    • Adam Gretener 06.08.2020 15:24
      Highlight Highlight Einer meiner besten Freunde ist an Covid gestorben. Ohne Vorerkrankungen. Und nicht einfach so. Als ich mit der Familie auf der Intensiv war nach seinem Tod, hatte die Oberärztin Tränen in den Augen.

      Elend krepiert ist er. Du Vollexperte Du.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. Unwichtig 06.08.2020 14:22
    Highlight Highlight Es gibt einen stichhaltigen Grund, die App zu installieren: die Mitarbeiter in Gesundheitswesen und Pflege. Sie MÜSSEN so schnell wie möglich wissen, ob eine realistische Gefahr einer Ansteckung besteht.

    Also, statt dümmlich zu applaudieren, solltet ihr besser die App installieren. Das hilft den Betreffenden wesentlich mehr.
  • Mäni99 06.08.2020 14:10
    Highlight Highlight Guter Artikel
  • Watcherson 06.08.2020 14:10
    Highlight Highlight Es wäre ganz einfach, jeder der nachweislich die App heruntergeladen und aktiviert hat, erhält einen Rabatt auf die nächste Steuerrechnung. Wetten, weit über 50 % wären dabei.
    • Lord Grizzly 07.08.2020 10:07
      Highlight Highlight Und schon wäre der beste Teil der App (Anonymität) nicht mehr gewährleistet...
      Daher eine schreckliche Idee ;)
  • salsacubana 06.08.2020 14:08
    Highlight Highlight Ich mag den "zugegeben provokativen Story-Titel" nicht, denn er führt genau zu jenen Abwehrreflexen, die unsere Gesellschaft spalten. Hier sind die selbsternannt "Intelligenten", die alles besser wissen: die Akademiker. Die Beamten. Die "classe politique". Die Gutmenschen, die vorschreiben, was man zu tun und zu lassen habe.

    Davor flüchten dann die "Nicht-Intelligenten" auf YouTube-Kanäle mit Verschwörungstheorien, die ihre Ablehnung bestätigen.

    Ich habe die App. Ich denke nicht so. Aber: Die Corona-Debatte auf Intelligenz zu reduzieren, ist nicht "provokant", sondern unintelligent.
    • R. Peter 06.08.2020 14:46
      Highlight Highlight Die App lehne ich ab, weil sie die völlig übertriebene Angst vor Corona legitimiert und sogar befeuert. ich wehre mich dagegen, dass es plötzlich moralisch unbedingt notwendig sein soll, Massnahmen zur Infektionsreduktion zu ergreifen. Nicht dass man damit auch Menschen vor der ähnlich übertragbaren Grippe hätte schützen können. Es ist die Stimmung, die besonders aufgeheizt ist, nicht die gesundheitliche Lage, die besonders bedrohlich wäre.

      Es zeugt nicht von Intelligenz, das Denken so stark von den Emotionen leiten zu lassen.
    • nur Ich 06.08.2020 15:59
      Highlight Highlight Ja genau, es ist viel besser sich von Trotz leiten zu lassen, Peter R. Weil wenn die WHO und der Staat und irgendwelche Wissenschaftler sagen, dass ich was tun soll, tu ich's sicher nicht! Ich bestimme immer noch, ob ich eine Pandemie anerkenne oder nicht! Und ob ich ein Virus gefährlich finde oder nicht!
      Von wegen, sich von Emotionen leiten lassen...
    • Ah_geh 06.08.2020 16:22
      Highlight Highlight @salsacubana: Kenne genug Akademiker - mit naturwissenschaftlichem Doktortitel - die die App nicht installiert haben. Laut dem Autor sind diese Leute, die wohl genug von Statistik und Biologie verstehen, alle dumm. Zum Glück ist der Autor ja so viel intelligenter, möchte man da im selben Ton sagen.

      Das sind nicht die Masern oder Windpocken - genug Daten deuten darauf hin, dass es die App nicht braucht, wenn man sich von Superspreaderevents fernhält und die eigenen Kontakte ein bisschen einschränkt. Dieses Verhalten zeigt die wahre Intelligenz eines Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 06.08.2020 14:07
    Highlight Highlight Der Fehler ist, dass die Swisscovid-App ein Tinder rückwärts ist.

    Erst trifft man sich, dann hat man einen Match und dann wird man sehr einsam...
  • AFrei 06.08.2020 14:01
    Highlight Highlight Der Code der App ist öffentlich. Jeder kann sich selbst ein Bild machen, was die App für Daten übermittelt: https://github.com/DP-3T/dp3t-app-android-ch
    • -thomi- 06.08.2020 15:42
      Highlight Highlight Ja klar. Jeder, der mit Java, Android inklusive funktionsweise des Frameworks und seiner Einzelteile vertraut ist, das Buildystem Gradle kennt und sich dann noch mit den Bibliotheken, die fürs Networking verwendet werden, vertraut macht, der kann sich ein Bild machen. Meinen Sie das jetzt zynisch, oder glauben Sie tatsächlich, dass sehr viele Nutzer das Repo durchgehen?
    • President Rump 06.08.2020 17:57
      Highlight Highlight Jedoch kann man sagen, dass wenn solche Dinge online sind, andere Experten (hier Programmierer) auf Fehler aufmerksam machen können. Da dies meines Wissens nach jedoch nicht passiert ist, ist alles in Ordnung.
  • marcoflury 06.08.2020 13:59
    Highlight Highlight Eine erhöhte Wachsamkeit nach einer Warnung durch die App scheint mir der Hauptnutzen zu sein... zumindest denke ich würde man bei kleinsten Anzeichen von leichten Symptomen bestimmt vorsichtiger handeln, wenn die App zuvor einen Alarm angezeigt hätte, nicht?
  • whis 06.08.2020 13:55
    Highlight Highlight Ich besitze ein Oppo Reno Z2 - die SwissCovid App gibt immer die Fehlermeldung aus dem Screenshot nach 2 Minuten an. Hat das jemand auch? Finde den Fehler nicht - Danke Community 😂
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    • Daniel Caduff 06.08.2020 15:14
      Highlight Highlight Ich kenne die Fehlermeldung nicht, aber sie scheint mir einleuchtend: Das Akkumanagement Deines Oppo stellt Apps im Hintergrund ab, um den Akku zu schonen. - Macht ja auch Sinn.

      Aber halt nicht bei der Swisscovid-App, die muss logischerweise immer laufen, wenn sie etwas bringen soll. Also klick doch einfach mal auf "Zulassen", bzw. stell das in den Einstellungen so ein, dass SwissCovid nie beendet wird durch das Akkumanagement.
    • bossac 06.08.2020 15:32
      Highlight Highlight Hab kein Android aber wahrscheinlich unterbindet die Akkuspar-Option deines Handys die Hintergrund-Bluetooth-Nutzung der Covid-App. Drücke mal in der Meldung auf „Zulassen“, dann müsstest du auf die entsprechende Einstellung gelotst werden. Es kann aber sein, dass dein Handy danach mehr Akku verbraucht.
    • whis 06.08.2020 15:54
      Highlight Highlight Das hätte ich noch schreiben sollen, die Meldung kommt nach 2 Minuten, wenn Zulassen gedrückt wird. In den Einstellungen habe ich das bereits versucht anzupassen - ohne Erfolg. Danke aber bereits für den Input!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 06.08.2020 13:51
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, Schutzmaske im ÖV Tragen ist komplett nutzlos, wenn ich danach in den Coop/Migros/Denner was weiss ich, renne und da jegliche Verhaltensregeln erstmal ausm Fenster schmeisse (täglich zu beobachten in jeglichen Einkaufsläden).

    Ich hab die App, nachdem mein VPN Problem gelöst wurde auch installiert. Mich nervt der Standort noch immer sehr auf Android, aber ich hab jetzt allen Apps, die den Standort sonst nutzen dürfen, dieses Recht entzogen und schalte dieses selektiv wieder ein, solange der Standort aktiviert sein MUSS.
  • insert_brain_here 06.08.2020 13:40
    Highlight Highlight Es ist kein Intelligentest, es ist ein Test der Empathie und der Solidarität, das Resultat ist überaus bescheiden.
    Wenn ich die Entwicklung der Ansteckungszahlen in Südkorea, Europa und den USA vergleiche, wird eines glasklar: Gesellschaften in denen der Respekt vor Mitmenschen gross geschrieben wird (Südkorea) hatten die Ausbrüche sehr schnell und nachhaltig unter Kontrolle, Gesellschaften in denen sich jeder selbst der nächste ist (USA) haben die Kontrolle darüber verloren, wir sind irgendwo dazwischen. Die ganzen Einschränkungen könnten längst hinfällig sein, aber ja: Selbstverantwortung...
    • maylander 06.08.2020 14:50
      Highlight Highlight Da geht es nicht nur um Respekt vor den Mitmenschen, sondern um App-Zwang in Asien.

      Zuckerbrot und Peitsche funktioniert eben.
    • insert_brain_here 06.08.2020 16:08
      Highlight Highlight @Silent_Revolution: Wovon redest du? Südkorea belegt auf dem Internationalen Pressefreiheitsindex immerhin Rang 42 und das einzige was an der Menschenrechtslage von NGOs kritisiert wird, ist die allgemeine Wehrpflicht, die Militärdiktatur ist seit 30 Jahren Geschichte.
      Die USA hingegen sind ein Überwachungs- und Polizeistaat par excellence und da wütet das Virus vortrefflich.
  • R. Peter 06.08.2020 13:32
    Highlight Highlight Da Ihr Vögel nur eine Antwort erlaubt 🤦‍♂️
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    • sowhat 07.08.2020 09:29
      Highlight Highlight Trainier doch jetzt auch noch das in die Armbeuge husten und niesen. Geht ganz einfach und nützt auch bei einfachen Erkältungen, dein Umfeld zu schützen 😉
  • Walter Sahli 06.08.2020 13:31
    Highlight Highlight Das BAG hätte halt sagen sollen, dass die App auch überwacht, ob die Nachbarn korrekt parkieren, den Waschküchenschlüssel am richtigen Nagel aufhängen, sich auf dem Velo an alle Regeln halten und, wenn die Nachbarn Ausländer sind, ob sie Sozialhilfe kriegen. Dann würde die App mit Sicherheit viel mehr Erfolg haben.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 06.08.2020 13:24
    Highlight Highlight Das wichtigste Argument fehlt:

    Das App könnte eventuell einen zweiten Lockdown, und den dazugehörigen enormen wirtschaftlichen Schaden verhindern.
    • taz 06.08.2020 22:09
      Highlight Highlight einen landesweiten lockdown wirds nie und nimmer nochmals geben, denn das wuerde unsere wirtschaft nicht mehr verkraften...die krankheit wird so oder bleiben. lernen wir damit zu leben...was bleibt uns anderes uebrig?!

      herr schurter: die intelligenzbestien kommen dann im herbst schon selbst darauf, die app zu installieren wenn die pfnueselsaison die fallzahlen wieder bizli steigen laesst.

      bis dann: relax und happy summer!

      love

      taz
  • Skeptischer Optimist 06.08.2020 13:24
    Highlight Highlight Schurter fordert Eigenverantwortung und Selbstdisziplin.

    Auf den ersten Ausdruck hätte er besser verzichtet. Eigenverantwortung heisst in der Praxis nur für sich selber schauen.

    Immerhin traut er sich das Dummheitstabu zu brechen. Im allgemeinen ist der Besserwisser, der mit dem Bauch denkt, nämlich nur dumm.
    • @schurt3r 06.08.2020 13:45
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • De-Saint-Ex 06.08.2020 14:23
      Highlight Highlight Tja und da haben wir wohl das Problem... für manche bedeutet Eigen- oder Selbstverantwortung nur auf sich zu schauen und Null Rücksicht auf andere nehmen zu müssen... ist nun mal falsch... googeln wäre eigentlich einfach 🙄. Heisst für sein Handeln oder eben Nichthandeln die Verantwortung zu übernehmen INKLUSIVE der Konsequenzen. Wenn ich also jemandem dadurch Schaden zufüge werde ich und niemand sonst dafür haftbar gemacht...
  • Lowend 06.08.2020 13:14
    Highlight Highlight Das BAG hätte bei der App eine tinderartige Flirtfunktion integrieren sollen, dann würden die App und die User sicher heiss laufen. 🤣
    • Michele80 06.08.2020 14:10
      Highlight Highlight Oder zumindest ein Game oder so... das hat auch die SBB geschafft 😉
  • Satzpunkt 06.08.2020 13:09
    Highlight Highlight Egal wie zuverlässig die App ist, wenn nur 1 Person vor einer Covid-Infektion bewahrt werden konnte, ist es bereits ein Erfolg.
  • Daniel* 06.08.2020 13:08
    Highlight Highlight Vielleicht braucht es einfach ein neues Gesellschaftsmodell. Solange ich Serafe zahlen muss nur um die Mona Vetsch etc. für ein paar Sendeminuten um die halbe Welt schicken zu können, kann ich die Kampagnen des Bundes nicht ernst nehmen. Wer Macht hat, diktiert was ich konsumiere.
    Ich halte mich an die Hygieneregeln und habe die App installiert. Aber die Medien sagen nur selten, dass die schweren Verläufe auch auf andere Gründe zurückzuführen sind. Ich bin gesund und rauche nicht. Mein Körper konnte mit dem Virus umgehen. Auch wenn es mir 2 Wochen schlecht ging. Risikogruppen schützen hat Prio.
  • Hans12 06.08.2020 13:05
    Highlight Highlight Was mir Angst macht, sind eigentlich gebildete Menschen in meinem Umfeld, die sagen, sie werden sich niemals impfen lassen.
  • Cogglesnatch Lingerie 06.08.2020 13:03
    Highlight Highlight Es ist aufgrund der Kommentare und Herz- und Blitz-Verteilung relativ klar, dass es wohl genug Leuten wohl noch zu gut geht. Im Gegensatz zu den Leuten, die offenbar "Pech" hatten bei einer Infektion.
    Ich finde es auch köstlich, wie manche gerne die 'Angstmacherei'-Keule zücken, während ich im Prinzip Leute kenne, die nicht Angst haben, aber einfach mal die Sache ernst nehmen. Und nicht denken, sie wissen es nun besser als viele Experten. Aber das ist nicht so modisch wie irgendeinem Typ auf Youtube, Facebook, etc. zuhören.
    • Lavamera 06.08.2020 14:58
      Highlight Highlight Ich empfinde eher das Gegenteil. Uns geht es so gut und wir sind so verwöhnt, dass wir es uns leisten können (oder auch nicht) so ein Theater wegen Corona zu machen. Bei vielen (wie z. B. Beirut) ist Corona ein sehr kleines Problem.
    • Stinkstiefel 06.08.2020 15:14
      Highlight Highlight Den Schuh kann ich auch umdrehen.

      Zu viele Leute sind wirtschaftlich einfach (noch) viel zu wenig von diesem Wahnsinn betroffen. Es scheint, als müsse sich das zuerst ändern, bevor wir zu einer vernünftigen Güter- und Risikoabwägung zurückkehren können.
    • Cogglesnatch Lingerie 06.08.2020 19:41
      Highlight Highlight @Stinkstiefel:
      Nein, den Schuh kannst du nicht umdrehen. Denn wirtschaftlich ist es besser eine Pandemie in den Griff zu kriegen.
      Und falls es Leute hart trifft, dann wäre das eine Lehre, dass vielleicht ein Staat Sachen besser machen kann.
      Bsp. USA. Die haben vieles fahren gelassen, haben es nun nicht im Griff, und viel mehr Leute sind auch wirtschaftlich betroffen.
  • gnilscher 06.08.2020 12:59
    Highlight Highlight Ich musste jegliche Social Media Apps (Facebook, Instagram & co.) vom Handy löschen damit ich genug Speicherplatz für die App hatte, da mein Handy nicht mehr so top ist.
    Trotzdem hab ich nicht eine Sekunde gezögert.

    Egal ob jung oder alt, versteh nicht wieso man gegen so eine "harmlose" aber effektive Massnahme sein kann...
    • baumgrt 06.08.2020 13:57
      Highlight Highlight Danke, dass du die App auch installiert hast!

      Die Sache mit dem Speicherplatz (wie ich das jedenfalls interpretiere) glaube ich aber nicht so ganz. Bei mir (iOS 13.6) ist SwissCovid unter 11 MB gross, während Facebook 246 MB, Whatsapp 76 MB und Instagram 135 MB gross sind. Die 11 MB dürften in den meisten Fällen drinliegen – und sonst löscht man ein paar nutzlose Meme-Fotos aus den Whatsapp-Chats 😉
    • Revan 06.08.2020 14:59
      Highlight Highlight ist doch Win-Win: Du hilfst mit die Infektionsketten zu durchbrechen und bist im selben Zug gleich noch Facebook losgeworden :)
    • gnilscher 06.08.2020 15:12
      Highlight Highlight Weiss nicht wieso, aber konnte irgendwie gar keine Apps mehr installieren oder updaten. Glaube das Gerät hat allgemein ein Problem, bin da aber auch gar nicht versiert ;)

      So konnte ich es zumindest einfach lösen.
  • hemster (eidg. dipl. Rechtschreibfehler) 06.08.2020 12:59
    Highlight Highlight Eines der grössten Probleme sind die ganzen Filterblasen der sozialen Netzwerke. Wenn einer glaubt Covid ist der Versuch der Massenüberwachung, bestätigen die Filterblasen diesen Käse noch bzw. festigen diesen Eindruck mit "passendem" Inhalt weiter.

    Ein anderes grosses Problem ist die Faulheit der Menschen selber. Es ist viel zu anstrengend sich mit einem unangenehmen Thema auseinanderzusetzen, oder eine Aussage zu hinterfragen. Man kann sich ja auch die Meinung durch einen reisserischen übergrossen Artikel z.B. Blick/Bild bilden.

    "But Brawndo's got what plants crave. It's got electrolytes"
  • DerRaucher 06.08.2020 12:58
    Highlight Highlight HIV mit Covid vergleichen, genau mein Humor. Eine Krankheit die damals bei jedem unweigerlich zum Tode führte gegen eine Krankheit mit einer Sterblichkeitsrate von 0,6-0,9% je nach dem wem man gerade glauben kann. Logisch war die Sensibilisierung gegenüber HIV grösser, weil du wusstest da hilft dir gar nix mehr damals.
    • @schurt3r 06.08.2020 14:05
      Highlight Highlight Lieber Raucher, ich finde den Vergleich von Peter Schneider ziemlich interessant. Der verlinkte Republik-Beitrag lohnt sich in voller Länge.

      Zu HIV-Infizierten und Aids, das ja kein Todesurteil mehr bedeutet, empfehle ich den eindrücklichen Artikel meiner Kollegin Sarah Serafini:

      https://www.watson.ch/!423501857
    • Cogglesnatch Lingerie 06.08.2020 19:49
      Highlight Highlight @DerRaucher
      Das ist genau das Problem, viele fokussieren auf die Tödlichkeit. Aber wie Wahrscheinlich ist eine HIV Infektion? Du müsstest ohne Kondom Sex haben mit jemandem infiziertem. Und selbst dann ist die Wahrscheinlichkeit 1:10'000. Und heute wäre jemand auf Retrovirale Therapie sogar nicht mehr ansteckend.

      Und nun SARS-Cov2. Die Ansteckung ist viel leichter. Nicht tödliche Verläufe können Nachwirkungen haben. Das müsste man auch in Betracht ziehen.
  • Thennis 06.08.2020 12:55
    Highlight Highlight Ich hab ein iPhone 5. Somit falle ich durch das Sicherheitsnetz.
    • baumgrt 06.08.2020 14:03
      Highlight Highlight Ältere Geräte werden technologiebedingt nicht unterstützt. Aus dem Bauch heraus würde ich aber schätzen, dass bei mindestens 80% der Smartphones eine Installation möglich sein sollte. Hat jemand Informationen dazu, die meine Schätzung unterstützen oder widerlegen könnte?
    • @schurt3r 06.08.2020 14:07
      Highlight Highlight Apropos Sicherheit und alte iPhones:
      Hoffentlich erhältst du noch länger wichtige Updates für die System-Software (iOS 12).

      https://support.apple.com/de-ch/HT209084
    • Thennis 06.08.2020 14:50
      Highlight Highlight Das Risiko ist mir digital wie analog bewusst :) ich häng nur an der alten Kiste und das Format war perfekt.
  • iudex 06.08.2020 12:55
    Highlight Highlight Wieso sollten Leute, die ihre Hände nicht waschen, keinen Abstand halten und überall hinniessen, eine App, die ebenfalls eine Massnahme zur Bekämpfung darstellt, herunterladen?
  • jackthebee 06.08.2020 12:53
    Highlight Highlight Ich gehe sogar soweit, dass die App die einzig wirklich sinnvolle Massnahme ist. Masken, abgesehen im Umgang mit Risikopatienten oder nachweislich Erkrankten, sind mMn ein Tropfen auf den heissen Stein, ausser vielleicht in den Stosszeiten, da sind sie vielleicht fünf Tropfen. Die ganzen Abstandsregelungen finde ich nicht nachvollziehbar, wenn ich trotzdem den ganzen Tag im Grossraumbüro sitze, weil die Homeoffice-Empfehlung aufgehoben wurde. Und würden alle die App benutzen, könnten sogar wieder Grossanlässe durchgeführt werden. Ach ja, und Hygiene - die ist natürlich auch sinnvoll!
    • DerTaran 06.08.2020 16:32
      Highlight Highlight Keine Homeoffice-Empfehlung mehr abzugeben ist ein riesen Fehler. Vor allem sollten diejenigen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter unnötig ins Büro zwingen, im Falle einer Ansteckung zur Kasse gebeten werden.
      Ich bin übrigens nicht betroffen, ich mache schon seit Jahren Homeoffice.
  • Simonj 06.08.2020 12:51
    Highlight Highlight Ich finde diese App-Skepsis auch super peinlich.

    Überlegt mal: Wenn wir eine hohe Verbreitung der App hinkriegen und alle Gewarnten konsequent in Quarantäne gehen, können wir das Virus mit dieser simplen Massnahme eindämmen oder sogar ausmerzen.

    Der einzige nachvollziehbare Grund, die App zu verweigern, ist für mich die Angst vor einer Warnmeldung. Und hier müsste der Bund dringend aktiv werden: Lohnfortzahlung / Entschädigung auch für Selbständigerwerbende ohne wenn und aber bei Erhalt einer Warnmeldung.
  • June 06.08.2020 12:44
    Highlight Highlight Die App kann vielleicht nicht dich, aber deine Liebsten vor dir schützen. Für mich auf jeden Fall Grund genug.
  • maylander 06.08.2020 12:44
    Highlight Highlight Diese App wäre dazu prädestiniert eine Eintrittskarte zu allem möglichen Events zu sein. Vom Restaurant über den Club bis zur Sportveranstaltung. Geht nur nicht, weil es Politiker so beschlossen haben. Ohne unmittelbaren Vorteil werden viele die App nicht benutzen.
    • bokl 06.08.2020 13:19
      Highlight Highlight Beim Eintritt kannst du nur kontrollieren, ob die App installiert ist. Ob sie davor/danach benutzt wird, kann nicht kontrolliert werden. App-Zwang ist somit nutzlos und reine Schikane.
    • maylander 06.08.2020 14:43
      Highlight Highlight @bokl

      Wenn man dreimal die Woche die App zeigen muss, werden die meisten Leute die App drauf lassen.
    • bokl 06.08.2020 15:01
      Highlight Highlight @mayland
      App drauf lassen ja. Aber einfach Standort/BT deaktivieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 06.08.2020 12:42
    Highlight Highlight Solidarisch werden ist ein langer Prozess, das kommt nicht von heute auf morgen. Sicher wäre es besser, lieber heute statt morgen mit dem Lernen zu beginnen...
  • Rölsche 06.08.2020 12:39
    Highlight Highlight Beim ersten Satz „Covid-19 ist eine Gefahr für die Gesundheit und unsere Gesellschaft“ könnte schon das Problem liegen. Wer sagt das?
    Wenn man als Massstab nimmt, lange leben zu wollen, dann stimmt das evtl. Aber, was wenn andere Werte wichtiger sind als „unsterblich“ zu sein?
    Auch: wenn man schaut wieviele in der CH gestorben sind wegen/oder trotz Covid (Grenze ist fliessend...), ist dies „eine Gefahr für die Gesellschaft“?
    Schwer zu sagen.
    Offenbar denkt die Mehrheit dass dies alles keine wirkliche Gefahr ist, sonst würde die App vermehrt verwendet werden.
    Was eben auch zu respektieren ist.
    • bbelser 06.08.2020 15:43
      Highlight Highlight Der wesentliche Wert ist nicht "Unsterblichkeit", sondern ein möglichst gesundes und beschwerdefreies Leben auch im Alter (aber nicht nur dann...).
      Die Gefahr für die Gesellschaft ist nicht die Anzahl Toter, sondern die Anzahl Schwerkranker, die unser Gesundheitssystem verkraften kann.
      Übrigens: die Mehrheit muss keineswegs respektiert werden, wenn sie unfähig ist, Gefahren richtig einzuschätzen.
      Auch hat die Mehrheit nicht einfach Recht, was man ja gut daran erkennen kann, welche hanebüchenen Argumente gegen den Einsatz einer sehr sicheren und nützlichen App zusammengekratzt werden müssen.
  • weissauchnicht 06.08.2020 12:36
    Highlight Highlight Habe die App installiert. Im Kampf um Batterielaufzeit unterwegs, schalte ich aber Bluetooth, WLAN, etc. immer wiedermal ab. Das nützt dann wohl auch nichts. Habe aber keine Lust wegen dem Coronavirus zum öffentlichen Steckdosen-Hunter zu werden, weil ich das COVID-Risiko im Prinzip als vertretbar betrachte (und mit leerem Akku nützt die App ja auch nichts). Wenn sich der Bund bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur etwas mehr engagiert (Speisewagen, Tram, Bus, Cafés, etc.), würde das Tracing vielleicht noch etwas besser funktionieren.
    • bokl 06.08.2020 13:21
      Highlight Highlight Kauf dir ein Handy mit besserem Akku oder eine Powerbank.
    • weissauchnicht 06.08.2020 13:38
      Highlight Highlight @bokl, der Umwelt zuliebe jedes Jahr ein neues Handy oder eine neue Akku für das Coronavirus? Nope. Es gibt noch andere Killer neben dem Coronavirus, die mich persönlich und mein unmittelbares Umfeld zwar vielleicht weniger betreffen, aber die mir weiterhin mehr Sorgen machen, solange wir ursächlich zu Missständen beitragen, die Folgen aber vor allem weniger privilegierte Menschen anderswo betreffen.
      Aber jeder darf seine Sorgen anders priorisieren, gilt auch bei COVID. Du darfst Dir also jedes Jahr einen neuen Akku kaufen, ich tu es nicht.
  • Kastigator 06.08.2020 12:31
    Highlight Highlight Mich nervt, dass die App eingeschaltetes GPS verlangt (bei Android funktioniert Bluetooth Low Energy sonst nicht) - ich verwende sonst GPS ausschliesslich in den wenigen Fällen, wo ich das Navi brauche. Nun ist die metergenaue Lokalisierung wieder allen Datenkraken möglich. Ich schalte es jetzt einfach nur dann ein, wenn ich unter Leuten unterwegs bin und länger als zehn Minuten an einem Ort verharre. Die App protestiert zwar andauernd, wenn ich das GPS wieder ausmache - aber dann bin ich ja auch nicht unter Leuten.
    • NotWhatYouExpect 06.08.2020 13:22
      Highlight Highlight Stimmt doch gar nicht! Man kann GPS deaktiviert haben!

      Die App verlangt die Ortungsrechte, aber Ortungsrechte hat nix damit zu tun, ob GPS ein oder aus ist!
    • Kastigator 06.08.2020 14:25
      Highlight Highlight Nein, sobald ich das GPS ausmache, meldet die App, dass sie nicht ordnungsgemäss funktionieren kann.
      Das bestätigt auch watson (https://www.watson.ch/!835984061): "Damit Android-Smartphones (mit installierter und aktivierter SwissCovid-App) andere Mobilgeräte in ihrer Nähe über Bluetooth Low Energy erfassen, muss die allgemeine Systemeinstellung «Standort verwenden» aktiviert sein."
      -
      Wie ich oben schrieb: BLE funktioniert auf Android nicht, wenn das GPS aus ist.
    • Kastigator 06.08.2020 14:30
      Highlight Highlight Hier der Beleg für meine Aussage.
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  • P.Rediger 06.08.2020 12:21
    Highlight Highlight Ich habe ein Natel mit einem OS der /e/ Foundation (Android ohne Google Tracker usw.). Die APK Datei zum App habe ich gefunden und installiert. Leider startet diese nicht, weil sie nach Google Play verlangt. Da ich etlichen Aufwand betrieben habe, um ein OS zu finden, mit dem ich die vom Job gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann, das mich jedoch nicht ausspioniert, ist es dann eher mühsam, sich wieder einen Spion ins Haus zu holen. Wenn diese Schwäche noch behoben würde, dann wird das Ding sofort aktiviert.
    • bokl 06.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Bluetooth Low Energy ist Teil des OS. Apple und Google haben das implementiert. Deine "Schwäche" kann nicht von den Machern der SwissCovid-App behoben werden, sondern vom Hersteller deines OS.
    • P.Rediger 06.08.2020 13:41
      Highlight Highlight @boki: Das OS ist Android, einfach ohne Tracking und Spionage. Weshalb wird dann die App so gebaut, dass sie Google Play benötigt? Ich kenne die Architektur von Android nicht, aber weshalb sollte man Bluetooth Schnittstellen in Play implementieren und nicht da wo sie hingehören? Ich kann schliesslich auch die Kamera oder das Telefon verwenden, ohne Play und auch Bluetooth funzt ohne einwandfrei. Es ist die App, die nach Play fragt.
  • landre 06.08.2020 12:20
    Highlight Highlight Diese APP basiert auf einem haltbarem Prinzip wie DP-3T.

    Diese APP wird von qualifizierten und kompetenten Entwickler-innen weiter erarbeitet und begleitet.

    Diese APP basiert auch auf einer Schweizer rechtsstaatlichen Konkretheit (spezifische Legislation).

    Es spricht also sozusagen nichts dagegen diese APP zu installieren und kontextuell zu aktivieren.

    (Und hier oben zeigt @Schurt3r inhaltlich artikuliert einmal mehr, dass er keine Trash-Schleuder, sondern ein konkreter Mehrwert in der Medienlandschaft ist.)
  • freeLCT 06.08.2020 12:19
    Highlight Highlight In der Umfrage fehlt die Antwort "Alle".
    Erst recht wenn es "alles ist sinnvoll" als Option gibt ;)
  • Le French 06.08.2020 12:15
    Highlight Highlight Eine einfache Frage, die sich jeder stellen kann:

    Was ist, wenn ich nicht Recht habe?

    Ich habe die App installiert, trage Maske in der ÖV und halte wo möglich Abstand, weil ich denke, dass das helfen kann, den Virus in den Griff zu kriegen. Was ist, wenn ich nicht Recht habe und man dann irgendwann feststellt, dass weder die App, noch die Masken oder Abstand geholfen haben. Ja dann habe ich eine App genutzt, Maske getragen und Abstand gehalten, obwohl das nichts geholfen hat. Mehr ist nicht passiert.

    Eine einfache Frage: Was ist, wenn ich nicht Recht habe?
    • Garp 06.08.2020 12:45
      Highlight Highlight Ich bin oft froh, wenn ich nicht Recht habe, weil dann kommt es nicht gut. 😁
    • Skeptischer Optimist 06.08.2020 13:28
      Highlight Highlight <applaus>
    • landre 06.08.2020 13:50
      Highlight Highlight Es ist keine Angelegenheit von Recht oder Unrecht, sondern von Fähigkeit zu Differenzieren in Kombination von sozialer und solidarischer Kompetenz während einer viralen Epidemie.

      Und abgesehen davon, begebe ich mich lieber in einer Gefahr mit jemandem wie Ihnen als mit jemand der Selbstwertschätzung bzw Respekt mit Selbstüberzeugung bzw Egoismus verwechselt...


      Wenn wir diese Krise momentan haltbar tragen können und vielleicht sogar schon bald überwinden werden, dann ist es vor allem auch Dank Mitmenschen wie Ihnen!
  • Turi 06.08.2020 12:14
    Highlight Highlight "SwissCovid ist ein Intelligenztest"

    Finde diese Arroganz nervig. Solange es keinen Zwang gibt, ists freiwillig.
    • Ärdbeergonfi 06.08.2020 12:54
      Highlight Highlight Deswegen genau Intelligenztest. Wäre es Zwang, muss man nicht studieren.
    • IchIstEinAnderer 06.08.2020 12:56
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist kluges Verhalten freiwillig.
      Manchmal ist Arroganz die Antwort auf ein Verhalten anderer.
    • Panna cotta 06.08.2020 13:28
      Highlight Highlight Ein freiwilliger Intelligenztest eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Igor Gorbatschow 06.08.2020 12:13
    Highlight Highlight Wer die App auf seinem Smartphone nicht installiert, hat die Ironie nicht verstanden. Wenn man schon ein Smartphone hat (und zu 99% WhatsApp), gibt es keinen Grund, die App nicht zu installieren und womöglich Leben zu retten.
    • bossac 06.08.2020 15:47
      Highlight Highlight Finde dieses Argument ein wenig problematisch. Die Schweizer Covid-App ist konzeptionell super umgesetzt, der Code offen und eine Installation deswegen auch bedenkenlos zu empfehlen. Würde jedoch vom Staat ein zentrales Konzept verfolgt werden wie in Frankreich oder sogar eine Pflicht-Quarantäne-Überwachungs-App wie in Moskau, wäre das deutlich zu kritisieren & bekämpfen, wenn auch Apps wie WhatsApp, etc. auf dem Gerät instaliert sind. Ist schon ein Unterschied.
    • Igor Gorbatschow 07.08.2020 13:18
      Highlight Highlight Stimme zu, aber wie auch von Ihnen geschrieben, das ist bei uns nicht der Fall und deshalb sind die Argumente der Gegner völlig inkorrekt.
  • Evan 06.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Ich habs (nach anfänglicher Faulheit) installiert, aber jedes Mal wenn ich meine Kopfhörer trenne, schalte ich aus Gewohnheit Bluetooth aus.
  • Phrosch 06.08.2020 12:10
    Highlight Highlight „Damals herrschte übertriebene Angst“... Anfänglich wusste man nur, dass plötzlich viele Schwule tödliche Krankheiten haben, die sonst extrem selten waren. Lange war wenig klar, wie genau Übertragungen passieren, und was weniger gefährlich ist. Und zunächst gab es keine Behandlungsmöglichkeiten. Die Angst war also keineswegs übertrieben. Erst mit zunehmendem Wissen änderte sich das allmählich.
    • Garp 06.08.2020 12:51
      Highlight Highlight Ja, ich kenne ein paar, die an AIDS gestorben sind. Wie man eine Ansteckung verhindern kann, war aber ziemlich schnell klar. Schon Anfang 80er wusste ich, dass durch Blutkontakt und ungeschützten Geschlechtsverkehr die Krankheit übertragen wird.
    • Besito 06.08.2020 12:56
      Highlight Highlight Voll und ganz einverstanden, Phrosch. Wieso soll die Angst vor HIV übertrieben gewesen sein, die vor Corona jedoch nicht? HIV war ein sicheres Todesurteil, und solange man nicht genau wusste, wie es übertragen wird, waren die Leute eben verunsichert. Genau wie jetzt auch wieder. Verständlich, aber nicht hilfreich.
    • Garp 06.08.2020 14:37
      Highlight Highlight Solange nicht alle Ansteckungswege sicher sind, gilt Vorsicht.
  • gupa 06.08.2020 12:09
    Highlight Highlight Die App hat halt nicht so viel individuellen Nutzen, sondern mehr einen abstrakten gemeinschaftlichen. Und dies zu vermitteln scheint schwierig.
    • givemeajackson . 06.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Wieso abstrakt? Wenn ich wegen der App weiss, dass ich einen Risikokontakt hatte, kann ich sofort konkret handeln und eben nicht ans Grillfest mit Grosseltern und Tanten und alles mitkommen. Ich kann vielleicht mich selbst nicht schützen, aber ich kann mein Umfeld schützen.
    • Garp 06.08.2020 12:54
      Highlight Highlight Du triffst es gut mit Deinem Kommentar. Viele sind nur zu etwas breit, dass ihnen selber einen Nutzen bringt. Nur schon an ihr Umfeld denken viele nicht. Und dass die Infektionsketten so besser unterbunden werden können, ist vielen Leuten schon zu abstrakt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 06.08.2020 14:23
      Highlight Highlight So lange ich beim Grillfest weder Oma/Opa noch Onkel/Tante umarme, küsse oder Hand schüttle, ist das eigentlich kein Problem.
      Dass man sein Gegenüber weder anhustet noch anniest, sollte selbstverständlich sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lavamera 06.08.2020 12:01
    Highlight Highlight Also ich habe die App und sie ist auch aktiv, weil sie mich bei meinem Handygebrauch nicht stört. Dennoch glaube ich nicht an dessen Nutzen und das schlicht und einfach, weil ich kein Kontakt über 15min mit fremden Menschen vom weniger als 2m (oder gar 1.5?) habe. Das kommt im normalen Alltag schlicht nicht vor, ausser gelegentlich in den ÖV und da tragen sowieso alle Masken. 15 min sind eine sehr lange Zeit.
  • Lowend 06.08.2020 12:00
    Highlight Highlight Bei Diskussionen um die App kommt mir immer wieder der Spruch in den Sinn: «Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht» und wenn ich höre, wie viel Unsinn über diese App im Umlauf ist, scheint IT-Technik im generellen für viele Schweizer absolutes Neuland zu sein!

    Es ist echt erschreckend, wie wenig Wissen und wie viel Angst da vorhanden sind. Mir kommt das manchmal vor, wie früher, als behauptet wurde, Menschen könnten wegen der Geschwindigkeit in Zügen sterben usw.

    Da würden wohl nur massive Investitionen in Bildung helfen, aber da befürchte ich, was der Bauer nicht kennt frisst er nicht.
    • Garp 06.08.2020 12:56
      Highlight Highlight Die Appverweigerer haben nicht wirklich Angst, es sind die Gleichen, die fordern, alle Massnahmen wegzulassen.
    • Garp 06.08.2020 13:02
      Highlight Highlight Das ist mal die eine Gruppe. Dann gibt es die andere Gruppe, die nur mit Leuten länger zusammen sind, die sie kennen und darauf vertrauen sie würden bei einer Ansteckung informiert. Und die Dritte hat kein passendes Handy, das betrifft vor allem Ältere, die ältere Smartphones ihrer Sprösslinge übernehmen, die ihnen vollkommen genügen.
      Und dann gibt es noch eine Gruppe, die sich gar nie informiert worum es geht.
    • Garp 06.08.2020 14:42
      Highlight Highlight Wissen ist nicht zu verwechseln mit Intelligenz und Denken. Sicher gibt es ein Grundwissen, das wichtig ist, dass jeder abrufen können sollte. Wie das kleine Einmaleins z.B. . Dann gibt es Wissen, da reicht es zu wissen, wo man es abrufen kann.
      Denken und verstehen, ist etwas anders als Wissen, erleichtert aber ungemein das Wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dieBied 06.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Sorry, aber der Artikel greift zu kurz! Wenn man in einem Job arbeitet, wo Homeoffice nicht möglich ist, einem aber die Lohnfortzahlung bei Quarantäne aufgrund einer Warnung der App nicht garantiert werden kann (Zitat BAG von vor ein paar Wochen "Da werden sich die Gerichte damit befassen müssen"), überlegt man es sich halt ganz gut, ob man die App wirklich nutzen soll... DAS ist der Punkt, der rechtlich geklärt werden muss! Ich bin sicher, dann würden schon mal deutlich mehr Menschen die App nutzen.
    • metall 06.08.2020 12:27
      Highlight Highlight Wenn Dir Lohnfortzahlung wichtiger als deine Gesundheit ist?
    • Marcipedia 06.08.2020 12:32
      Highlight Highlight Deine Aussage greift aber auch sehr kurz: Mein Gehalt ist mit wichtiger als das Leben eines Risikopatienten, den ich getroffen habe und nicht persönlich kenne....
    • _andreas 06.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Bei der Meldung einfach zum Arzt gehen, entweder schreibt er dich dann krank und man hat Lohnfortzahlung, oder er sagt man sei gesund und geht weiter arbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermagic 06.08.2020 11:55
    Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass wir das einfach so "fälschlicherweise" behaupten. Auch die WHO behauptete früher (Non-pharmaceutical public health measures for mitigating the risk and impact of epidemic and pandemic influenza. Seite 3), dass das Contact Tracing nichts bringt und die Ressourcen anders eingesetzt werden sollten.
    • genauleser 06.08.2020 17:21
      Highlight Highlight Lieben Dank für die Angabe der Quelle!
      Die WHO musste auf vier reine Simulationsstudien zurückgreifen, mangels "echter" Studien. Die Simulationen kamen auf höchst verschiedene Ergebnisse (von einer Senkung der Infektionsrate um 40% bis zu völliger Wirkungslosigkeit).
      Die WHO macht Empfehlungen für die ganze Welt, insbesondere die Dritte Welt. Teuer, schlecht erforscht und in mangelhaften Demokratien nicht ungefährlich/wenig akzeptiert, fliegt das Tracing aus ihrer Empfehlungsliste.
    • Supermagic 06.08.2020 18:15
      Highlight Highlight Absolut korrekt. Ich bin mir auch sicher, dass sie sich jetzt auf neuere Studien beziehen. Aber eben, in einer Zeit wie heute, in der jede einzelne Studie in Frage gestellt wird, existiert sowas wie „richtig“ oder „falsch“ eh nicht mehr...
  • Moglyy 06.08.2020 11:54
    Highlight Highlight Die Akzeptanz würde erhöht falls wir einen Konsens finden dass: Coronavirus HARMLOS ist für Nichtrisikopatienten, die schweren Verläufe bei "gesunden" sind ähnlich häufig wie bei einer Grippe/Enzephalie/usw usw.

    Bis dahin ist das "Nichtinstallieren" auch ein Statement gegen die staatliche Panikmache.

    Kritische Stimmen werden sofort in die "Verschwörerecke" gesteckt, dafür dürft ihr Euch eure App dahin stecken, wo die Sonne nicht scheint.
    • metall 06.08.2020 12:30
      Highlight Highlight Covid ist nicht harmlos für Nichtrisikopatienten. Installiere einfach die App! Du machst es nicht für Dich.
    • Marcipedia 06.08.2020 12:37
      Highlight Highlight Bist du dir ganz sicher, dass du kein Risikopatient bist? Es gab schon ein paar Fälle von Hospitalisierungen von gesunden, jungen Menschen. So schwarz weiss ist es leider nicht.
    • Jonaman 06.08.2020 12:38
      Highlight Highlight Es gibt Hinweise, dass es eben auch für Nichtrisikopatienten nicht immer harmlos ist, auch wenn nicht häufig.

      "Kritische Stimmen werden sofort in die "Verschwörerecke" gesteckt..." - das stimmt einfach nicht! Und es wird nicht wahrer, nur weil man's immer wiederholt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • V-REX 06.08.2020 11:54
    Highlight Highlight Ich habe die Covid19 App immer an wenn ich das Haus verlasse. Was ich aber von Kollegen erfahren habe ist, dass die Angst haben, eine Warnmeldung zu bekommen und dann in Quarantäne zu müssen, also lieber keine App, dann gibts keine Meldung. 🤷
    • metall 06.08.2020 12:30
      Highlight Highlight Ich würde mir neue Kollegen suchen!
    • Jonaman 06.08.2020 12:35
      Highlight Highlight Genau, solange man sich nicht testen lässt, kann man nicht infiziert sein.
    • lilie 06.08.2020 13:14
      Highlight Highlight @V-Rex: Die letzte Info vom BAG dazu war, dass man sich einfach besonders sorgfältig an die Massnahmen halten und unnötige Kobtakte meiden für 10 Tage und sich bei Symptomen testen lassen sollte.

      Es ist nicht zwingend, dass man in Quarantäne geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ELMatador 06.08.2020 11:53
    Highlight Highlight Forest Gump sagte im gleichnamigen Film:

    „Dumm ist der, der Dummes tut!“

    auf englisch.

    “Stupid is as stupid does”

    Leichte Differenz zum Artikel.
    • Le French 06.08.2020 12:24
      Highlight Highlight In Anlehnung an Forrest Gump steht im Bericht. Also nicht 1:1 gleich 😉
    • Jonaman 06.08.2020 12:34
      Highlight Highlight Deshalb ist es ja auch nur "in Anlehnung" und nicht ein Zitat. Lest den Text doch genau, Leute.
    • ELMatador 06.08.2020 12:45
      Highlight Highlight @LE French, ich glaube der Bericht wurde korrigiert, vorhin stand das mit der Anlehnung nicht... oder ich habe wieder die Fruchtsaftflasche mit dem Schnaps vertauscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rosskastanie 06.08.2020 11:53
    Highlight Highlight "Die Nutzung der App ist freiwillig und wird es bleiben", darum kann man auch Niemanden für die Nichtnutzung verantwortlich machen, egal wie oft die Medien die Moralkeule schwingen. Maskenpflicht in Geschäften analog Deutschland und anderswo fände ich auch gut, aber man wurstelt halt lieber herum, damit die Leute in ihrer individuellen Freiheit ja nicht eingeschränkt werden....ich trage eine, ist mir wohler. Böse Blicke (Iiiih, ist die krank?) gibt es kostenlos dazu. Die "leck-mir-am-Arsch"-Mentalität in Sachen Corona vieler Leute ist halt nicht zu unterschätzen.
    • Garp 06.08.2020 12:43
      Highlight Highlight Ich trage auch Maske im Laden, hab noch nie einen bösen Blick geerntet. Ich trage die Maske weil ich signalisieren will, Covid ist noch da. Ich bin kaum eine Gefahr für andere, sollte es mich aber erwischen, kann ich andere zumindest etwas schützen mit der Maske. Ich halte aber auch sonst alle Anweisungen ein, nicht weil ich muss, sondern weil ich es für sinnvoll halte.
    • Revan 06.08.2020 15:16
      Highlight Highlight Natürlich kann man. Nur weil etwas freiwillig ist, heisst das nicht, dass man nicht kritisiert werden kann, wenn man es nicht tut. Es heisst nur, dass man deswegen nicht bestraft/gebüsst wird.
  • dechloisu 06.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Oft hört man Sprüche vom gläsernen Menschen und dass der Staat dann jeden Schritt mitverfolgt.

    Ihren Unmut teilen sie dann per Whatsapp, Facebook, Instagram, Youtube und wie sie alle heissen.
    • Le French 06.08.2020 12:21
      Highlight Highlight Korrekt erkannt. Wir sind schon lange gläsern. Dazu benötigt es keine App mehr. Die Migros zBsp macht 80% ihres Umsatzes mit Cumuluskunden. Wir sind dort schon so gläsern, dass die Migros anhand der Einkäufe das Alter der Kinder auf 3 Monate genau schätzen kann!
    • Hi-Fish 06.08.2020 22:00
      Highlight Highlight Ich hab die App extra runtergeladen, dass unser Überwachungsstaat(schweiz) mich findet. Aber der Address Wechsel überfordert die ein bisschen seit 6m. Ich behalte die App, war ja gratis. Bei den Anderen Apps, die du Schreibst, wissen die wahrscheinlich sogar wenn ich aufs WC gehe 😆
    • Hi-Fish 06.08.2020 22:34
      Highlight Highlight Le French! Scheibe, ich hab auch noch eine Supercard und Märkli vom Volg. Ich bin des Todes!!! 😂
  • DemonCore 06.08.2020 11:50
    Highlight Highlight Alle Massnahmen sind sinnvoll. Aber: Die Krankheit ist tatsächlich nicht so schlimm für die breite Bevölkerung. Man darf sich fragen, ob es aus wirtschaftlichen, politischen und sozialen Gründen nicht besser wäre, nur die Risikogruppen zu isolieren. Die sozialen und finanziellen Kosten der Massnahmen sind immens.
    • Caerulea 06.08.2020 12:26
      Highlight Highlight Das könnte man (wär zwar nicht Betroffen) machen, aber bitte erst nachdem die Spätfolgen bekannt sind.
      Wer weiss vieleicht möchte einer meiner Kids doch noch eine Sportlerkarriere hinlegen.
      Da wäre eingeschränktes Lungenvolumen leicht hinderlich...
      Ausserdem wär das für Betroffene, fürchte ich, ziemlich übel.
    • Leo L. 06.08.2020 12:42
      Highlight Highlight Mich ekelt diese "sperrt die Alten und Kranken weg"-Mentalität an. Während die "Gesunden", "Starken" feiern, Menschen treffen und den Kapitalismus aufrecht erhalten, sollen die Schwächeren isolieren und einsperren? Für mich ist das Darwinismus.
    • esmereldat 06.08.2020 13:02
      Highlight Highlight "nur" die Risikogruppe sind halt nicht nur ein paar 1000 Leute sondern etwa 25% der Bevölkerung. Stelle ich mir noch schwierig vor, die einfach so zu isolieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 06.08.2020 11:48
    Highlight Highlight Solidarität in der Gesellschaft erodiert in Zeiten wo von links bis rechts massig Identitätspolitik gepflegt wird. Solidarisch sind Menschen allenfalls im kleinen Kreis (oder in der eigenen Bubble).

    Übrigens: "ein einfaches Hilfsmittel, das nichts kostet"? - there ain't no such thing as a free lunch.
    • PettR 06.08.2020 12:28
      Highlight Highlight Klar hat es gekostet und wurde auch bezahlt, durch uns, mit Steuern.

      Jetzt kostet es nur noch den Arbeitsaufwand von ca. 3x auf den Bildschirm tippen.
    • Fandall 06.08.2020 17:32
      Highlight Highlight Ich sehe das ähnlich wie kliby. Jahrelang wurde einem eingetrichtert, dass Individualismus das höchste Ziel eines jeden Menschen ist. Seit ein paar Jahren wird man ständig aufgeteilt in gute und böse Menschen, je nach (polit.) Einstellung, und nun verlangt man Zusammenhalt von Leuten in Mehrfamilienhäusern, die sich kaum kennen/grüssen.
      Der neoliberale Kapitalismus beisst sich gesellschaftlich selbst in den Schwanz...
  • Mr. Nice 06.08.2020 11:47
    Highlight Highlight Zur App: Bringt's nüt, schadt's nüt, wie der Berner zu sagen pflegt.

    Zu den andern Massnahmen: Ich finde die meisten auch nicht obergeil, und ich hasse es eine Maske zu tragen. Aber ich machs halt trotzdem, was solls.
  • Moglyy 06.08.2020 11:47
    Highlight Highlight Dafür: Die App ist punkto Datenschutz wasserdicht und kann einen Mehrwert zur Bekämpfung der Coronpandemie leisten:

    Dagegen: Es kann ein Vorbote zu einer Staatsapp sein, etwas dass jeder "echte Eidgenosse" moralisch oder per Pflicht installieren sollte/muss. Die Hemmschwelle wird gesenkt dadurch. Nicht die Coronaapp ist das Problem, sondern dass Sie die Akzeptanz für spätere Staatsapps erhöht.

    Für Leute, die gerne einen Nannystaat haben, ist das natürlich unverständlich.
    • Jonaman 06.08.2020 12:28
      Highlight Highlight So kannst du auch bei jedem Gesetz argumentieren, aber das würdest du auch nicht, oder? Wieso denn bei dieser App?
    • Marcipedia 06.08.2020 12:39
      Highlight Highlight Gerne würde ich einen Blick auf deine installierten Apps werfen..... Staaten misstrauen und Konzerne füttern....
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 06.08.2020 14:40
      Highlight Highlight ....Staat misstrauen und Konzern nicht...
      ...wer kann mir mehr schaden ?

      Konzern lenkt mich mit seinem Wissen auf diverse Angebote die ich will oder nicht.

      Staat kann mit zu viel Daten über seine Bürger die Freiheit einschränken ....schauen wir nach China

      Könnte der Staat über die Covid App Daten über mich abziehen wie Google WhatsApp FB et. Würde ich die Covid App sofort löschen.

      Zum Glück kann die Covid App das nicht, darum bleibt alles drauf.
  • MisterM 06.08.2020 11:40
    Highlight Highlight Ja, ist logisch.

    Bin gespannt, wie das Herz/Blitz-Verhältnis unter diesem Post aussehen wird...
  • bokl 06.08.2020 11:39
    Highlight Highlight Der Vergleich HIV / Covid verfängt nicht:

    - Ein Kondom schützt vor einer HIV-Ansteckung
    - Die SwissCovid App schützt nicht vor einer SarsCov2-Ansteckung

    • Le French 06.08.2020 12:04
      Highlight Highlight Dass ein Kondom vor HIV schützt, war Anfang 80er-Jahre noch überhaupt nicht allen klar. Vielleicht sagen die Leute in 40 Jahren das gleiche über die Covid-App 😉
    • INVKR 06.08.2020 12:04
      Highlight Highlight Doch, indirekt eben schon. Also würde sie, wenn genügend Menschen sie benutzen würden.
    • Michel Henkel 06.08.2020 12:05
      Highlight Highlight Falsch, die App kann dich warnen wenn Du Kontakt mit jemandem hattest, der Positiv auf Covid-19 getestet wurde. Dann kannst Du dich selber testen lassen und falls Du dann positiv getestet wirst, kannst Du verhindern, dass Du andere ansteckst. Und alle, welche die App auch haben, verhindern, dass Du von ihnen angesteckt wirst.
      Die SwissCovid-App schützt also vor einer SarsCov2-Ansteckung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -V- 06.08.2020 11:39
    Highlight Highlight War, ist und bleibt auch nach Covid installiert ...

    es gibt keinen Grund ... nicht einmal Wohlstandsangst darf hier gelten!
    • Peter Vogel 06.08.2020 12:19
      Highlight Highlight Was willst du mit der App wenn die Pandemie vorbei ist?
    • -V- 06.08.2020 13:02
      Highlight Highlight es kommt bestimmt die Nächste? ...

Kommentar

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