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Digital-News

So viel kostet das Surfen im Flugzeug



Die News im Überblick:

So viel kostet dich das Surfen im Flugzeug

Das Schweizer Internet-Vergleichsportal Verivox gibt vor den Sommerferien einen Überblick, wie viel die Internet-Nutzung an Bord von Flugzeugen kostet. Analysiert wurde das Surf-Angebot der Fluggesellschaften Swiss, Air Berlin, Emirates, Eurowings, KLM und Lufthansa.

Das Fazit von Verivox-Experte Ralf Beyeler: «Internet im Flugzeug ist inzwischen überraschend günstig. Bereits für weniger als zehn Franken gibt es bei verschiedenen Gesellschaften gute Angebote.»

Die Daten-Pakete im Überblick, wobei bei Emirates die ersten 20 Megabyte (MB) sogar ohne Zusatzkosten zu haben sind.

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«Um zu verhindern, dass sich Daten während des Flugs im Hintergrund aktualisieren, sollten die Konsumenten unbedingt automatische Updates in den Geräte-Einstellungen ausschalten.»

Ralf Beyeler, Verivox

Die Internet-Nutzung sei möglich, sobald die Maschine die Reiseflughöhe erreicht habe. Konsumenten könnten sich bei den meisten Airlines einfach einloggen und die Kreditkarten-Nummer eingeben. Etwas komplizierter sei das Prozedere bei Air Berlin: Der Kunde müsse hier erst eine App herunterladen.

Lufthansa kennt laut Verivox-Mitteilung zwei andere Abrechnungssysteme: Auf Langstreckenflügen werde nach einem Stundenmodell abgerechnet. Das Datenvolumen sei dabei unbegrenzt. Auf den Kurz- und Mittelstreckenflügen biete die Lufthansa je nach Nutzungsart Pakete an.

Singapore Airlines biete an Bord Internet an, informiere auf der eigenen Website jedoch nicht über die Preise. Auch auf Anfrage von Verivox sei das Unternehmen nicht in der Lage gewesen, die Preise bekannt zu geben. «Erstaunlich, gilt doch Singapore Airlines als eine der weltweit besten Fluggesellschaften.»

Kein Thema sei Internet via WLAN in den Flugzeugen von Edelweiss, Easyjet, Germanwings, Ryanair, Air France und British Airways. Letztere biete WLAN gerade einmal auf einer einzigen Flugverbindung in der Business Class an.

(dsc)

«Brutal Kangaroo» – so attackiert die CIA per USB-Stick

Wikileaks hat am Donnerstag neue Geheimdokumente aus dem Fundus der Central Intelligence Agency (CIA) veröffentlicht. Diese Unterlagen zeigten, wie der US-Geheimdienst in Computer-Netzwerke eindringt, die nicht ans Internet angeschlossen sind.

Unter dem Codenamen BrutalKangaroo werde auf 150 Seiten der Einsatz von manipulierten USB-Speichersticks erklärt, um PCs mit Windows-Software zu infizieren.

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screenshot: ars technica

Die für die Angriffe verwendeten Hacker-Werkzeuge (Exploits) sollen weit weniger gefährlich sein als der für den Windows-Wurm Stuxnet verwendete Code. Jedoch lasse sich aus den nun veröffentlichten CIA-Schulungsunterlagen längst nicht der gesamte Kontext erfassen, schreibt Ars Technica.

Ein Microsoft-Vertreter sagte, die Sicherheitslücken seien bereits geschlossen worden. Die Kunden sollten Windows 10 nutzen, weil da System-Updates standardmässig installiert würden.

(dsc, via ars technica)

Informatikerin erhält Förderpreis der ETH Zürich

Die ETH Zürich verleiht den mit 200'000 Franken dotierten Max-Rössler-Preis an die Informatikerin Olga Sorkine. Ihre Forschung im Bereich Computergrafik findet Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen, von Hörgeräten über Game-Entwicklung bis zur Geschichtsforschung.

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bild: ethz

Der seit 2009 jährlich an junge ETH-Professoren vergebene Förderpreis geht erst zum zweiten Mal an eine Frau. Gestiftet wurde der Preis von ETH-Alumnus und Mathematiker Max Rössler, der sich von den Leistungen der Preisträgerin beeindruckt zeigte: «Mich als Mathematiker fasziniert ganz besonders, wie Frau Sorkine auf der Grundlage von komplizierten mathematischen Modellen lebensechte Computergrafiken erstellt.»

Sorkine sei im Bereich der geometrischen Modellierung und digitalen Bearbeitung von Geometrie weltweit eine der Spitzenforscherinnen, schreibt die ETH Zürich in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Anwendungen dieser Technik reichen von Animationsfiguren über individuell angepasste Hörgeräteschalen bis hin zu Zahnmedizin und Architektur.

(dsc/sda)

Produkte-Piraterie: So kommen Fälschungen nach Europa

Der Markt für Produktpiraterie und Markenfälschungen macht in der EU rund 85 Milliarden Euro pro Jahr aus. Die Hauptursprungsländer sind China, Hongkong und die Türkei. Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von Europol und dem EU-Büro für geistiges Eigentum (EUIPO) hervor.

Der überwiegende Teil der gefälschten Waren kommt auf dem Seeweg über den Container-Transport nach Europa und wird dann weiterverteilt. Neben Waren spielen laut dem Report auch Copyrightverletzungen bei diesen illegalen Geschäften eine bedeutende Rolle. Da geht es zum Beispiel um Computerspiele, TV-Programme etc.

Bei den Ursprungsländern führt China die Negativ-Rangliste an. «Gefälschte Produkte machen einen geschätzten Anteil an den gesamten Exporten Chinas von rund 12,5 Prozent und einen Anteil am Bruttosozialprodukt von 1,5 Prozent aus», heisst es in dem Bericht.

«Die einzige Antwort auf Produktpiraterie ist eine engere Zusammenarbeit zwischen nationalen Zollbehörden, Strafverfolgungsbehörden, internationalen Organisationen, Unternehmen und Konsumenten», betonte Rolf Alter von der OECD.

Keine leichte Aufgabe: Der Studie zufolge produzieren nämlich immer mehr Fälscher direkt innerhalb der EU-Grenzen und greifen lediglich auf gefälschte Etiketten und Verpackungen zurück, die von ausserhalb der EU eingeführt werden.

(sda/dpa/apa)

Foxconn plant US-Fabriken für zehn Milliarden Dollar

Der taiwanische Elektronikhersteller Foxconn will mehr als zehn Milliarden Dollar in den USA investieren und seine gesamte Lieferkette dorthin verlagern. Das wäre ein Triumph für die Handelspolitik von Donald Trump.

epa06042321 People look on as screens display Hon Hai Group Chairman Terry Gou attending a Hon Hai shareholders meeting, in New Taipe City, Taiwan, 22 June 2017. Gou said that Toshiba's sale of its memory unit is not over yet and Hon Hai still has a big chance of winning. Hon Hai, also called Foxconn, bought majority stake in Japan's Sharp company and is bidding for Toshiba Memory. On 20 June, Toshiba said it would award priority negotiation rights to a Japanese government-led group comprising Japanese, South Korean and US firms.  EPA/DAVID CHANG

Foxconn-Chef Terry Gou auf Grossleinwand. Bild: DAVID CHANG/EPA/KEYSTONE

Allein mehr als sieben Milliarden Dollar sollten in ein Werk zur Herstellung von Displays fliess. Die Entscheidung über den genauen Ort werde im Juli fallen, sagte Unternehmenschef Terry Gou am Donnerstag auf der Jahresversammlung von Hon Hai Precision Industry, wie das Unternehmen offiziell heisst.

Es gehe nicht nur um ein Werk, sondern darum, die ganze Lieferkette in die USA zu verlagern. In seinen chinesischen Fabriken beschäftigt Foxconn rund eine Million Menschen. Die Taiwaner sind ein Hauptpartner für den iPhone-Hersteller Apple. In den USA ist Foxconn bereits im Bundesstaat Pennsylvania aktiv.

(dsc/sda)

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