Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Das neue Mi 10 Pro: Xiaomis Kamera setzt für Smartphones einen neuen Massstab.

Xiaomi lehrt Apple, Huawei, und Samsung das Fürchten

Xiaomi-Smartphones versprechen eine Top-Ausstattung zum moderaten Preis. In China hat der schnell wachsende Elektronik-Riese nun sein neues Flaggschiff vorgestellt. Technisch hält es mit den brandneuen Samsung-Geräten Schritt – unterbietet aber deren Preis deutlich.



Ein Artikel von

T-Online

Xiaomi hat in China seine neuen Flaggschiffe vorgestellt: das Mi 10 und Mi 10 Pro. Erst im November 2019 hatte Xiaomi das Mi Note 10 präsentiert. Das Gerät konnte vor allem mit seiner Kamera und einem günstigen Preis punkten. Den Test zum Gerät gibt es hier.

Auch die neuen Geräte sollen mit ihrer Technik überzeugen – wie Kamera und 5G-Fähigkeiten. Die Zahlen zeigen: In vielen Punkten ähneln Xiaomis Geräte dem neuen Galaxy S20 von Samsung – bei einem deutlich geringerem Preis (siehe Vergleichstabelle am Ende des Artikels).

Xiaomi setzt auf 5G und eine Vierfach-Kamera mit 108 Megapixeln

Ähnlich wie die neuen Galaxy-S20-Geräte setzt Xiaomi beim Mi 10 und Mi 10 Pro auf den neuen Mobilfunkstandard 5G. Zudem kommen die Smartphones mit Wi-Fi 6. Das erlaubt deutlich schnellere Downloadgeschwindigkeiten als mit Wi-Fi 5.

Bild

Xiaomi setzt wie zuvor beim Mi Note 10 auf eine 108-MP-Kamera. Auch Videos in 8K-Auflösung sind möglich.

Im Gegensatz zum Vorgänger Mi 9 kommen die neuen Xiaomi-Flaggschiffe mit vier statt drei Kameralinsen. Das ermöglicht zum Beispiel einen starken Zoom (10-fache Vergrösserung) sowie Ultraweitwinkel-Aufnahmen. Der Hauptsensor löst wie beim Mi Note 10 – und auch dem Samsung Galaxy S20 Ultra – mit 108 Megapixeln auf. So soll die Kamera dank aktueller Technik sowie KI-Unterstützung bessere Aufnahmen liefern. Dass dies kein leeres Versprechen ist, zeigen die Fotos.

Im Foto-Test der Kamera-Experten von DXOMark lässt Xiaomi die gesamte Konkurrenz hinter sich.

Xiaomi Mi 10 Pro vs. Huawei Mate 30 Pro 5G vs. Apple iPhone 11 Pro Max

Bild

Bei schwierigen Lichtbedingungen ist die Xiaomi-Kamera im Vorteil. Nur das Mi 10 Pro kann Vorder- und Hintergrund ordentlich abbilden. bild: dxomark

Die Experten schreiben:

«Die Kamera liefert hervorragende Ergebnisse in praktisch allen Testkategorien und ist damit die erste Wahl für alle Liebhaber der mobilen Fotografie und ein verdienter neuer Spitzenreiter in unserer DXOMARK-Kamera-Rangliste.»

DXOMark

Xiaomi erobert die Handykamera-Krone

Bild

Bild

Das Mi 10 Pro liefert aktuell die beste Foto-, Video- und Audioqualität.

Bildschärfe und Tiefeneffekt (Bokeh) im Vergleich:

Bild

Mi 10 Pro (links) vs. Mate 30 Pro 5G vs. iPhone 11 Pro Max (rechts): Xiaomi knipst am schärfsten. Die simulierte Tiefenschärfe ist bei Xiaomi und Huawei gut. Apple kann nicht ganz mithalten. bild: dxomark

Weitere Beispielfotos in Original-Grösse mit dem Mi 10 Pro findest du hier.

Grosses Display mit 90 Hertz

Die Displays sind mit 6,67 Zoll etwas grösser als beim Mi 9 (6,39). Die Bildschirme haben eine Bildwiederholrate von 90 Hertz. Das Galaxy S20 schafft 120 Hertz. Mehr Hetz bedeutet, dass die Bildschirme Inhalte flüssiger darstellen können, etwa beim Spielen. Die Frontkamera ist in einem Loch versteckt statt einer Einkerbung auf dem Bildschirm. Eine Neuheit bei Xiaomi-Geräten.

Mehr Arbeitsspeicher und besserer Prozessor

Als Arbeitsspeicher starten sowohl das Mi 10 als auch das Mi 10 Pro bei acht Gigabyte (GB). Mit mehr Arbeitsspeicher können Smartphones beispielsweise mehr Apps ausführen. Für Alltagsnutzer sollte acht Gigabyte reichen. Auch das Galaxy S20 startet bei acht GB.

Als Prozessor ist ein aktueller Snapdragon 865 verbaut, der genug Leistung für Games und Alltags-Apps mitbringen sollte. Von den Zahlen her gesehen ist der Prozessor sogar leicht schneller als Samsungs Exynos-Prozessor (siehe folgende Tabelle). Als Betriebssystem ist Android 10 installiert, wobei Xiaomi seine eigene Nutzeroberfläche MIUI 11 auf das System gestülpt hat.

Grosser Akku, aber keine Speichererweiterung

Der Akku ist mit 4500 Milliamperestunden so gross wie beim Galaxy S20+. Der Akku beim Mi 10 ist mit 4870 mAh leicht grösser, lädt aber langsamer als beim Pro-Modell. In beiden Fällen dürfte der Akku für mindestens einen Tag bei normaler Nutzung reichen.

Der interne Speicher startet bei 256 Gigabyte (GB), das Mi 10 Pro bietet zudem eine Variante mit 512 GB. Im Gegensatz zum Galaxy 20 lässt sich der Speicher aber nicht mit einer microSD-Karte erweitern. Auch auf einen Klinkenanschluss sowie einer FM-Radio-Funktion müssen Nutzer bei den neuen Mi-Flaggschiffen verzichten.

Europastart verschoben

Bild

Umgerechnet starten die neuen Mi-Flaggschiffe bei etwa 558 Franken. Das ist deutlich günstiger als die neuen Samsung-Geräte. Allerdings sind die tatsächlichen Europreise unbekannt. Für gewöhnlich liegen diese aber leicht über den chinesischen Preisen. Zudem können die technischen Daten für europäische Geräte etwas abweichen.

Auch zum Erscheinungsdatum in Europa schweigt Xiaomi bisher. Ursprünglich wollte das Unternehmen seine neuen Geräte am 23. Februar am Mobile World Congress in Barcelona vorstellen. Wegen des Corona-Virus wurde der aber abgesagt.

Im Zuge dessen hat Xiaomi den Termin für den globalen Produktlaunch verschoben, schreibt das Unternehmen in einer Pressemeldung. «Wir werden einen separaten Launch-Event in Europa zu einem späteren Zeitpunkt organisieren», heisst es nun.

Handy-Nutzer können nach rechts scrollen, um die ganze Tabelle zu sehen. Schweizer Preise sind uns noch nicht bekannt.

Xiaomi ist nicht das Richtige für dich? Mit dieser Grafik findest du in 60 Sekunden heraus, welches Handy wirklich zu dir passt

BildBildBildBildBildBildBildBildBildBildBildBildBildBildBild

Das vollständige Flussdiagramm kannst du hier herunterladen.

(avr/sle/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

24 hässliche Handys, die du tatsächlich kaufen konntest

So sieht das Samsung Galaxy S20 Plus aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

49 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
solum
13.02.2020 19:16registriert May 2015
Wie lange wird es wohl noch dauern bis die USA bei XIAOMI für die Nation und die gesamte Welt "gefährliches" vermutet?
14421
Melden
Zum Kommentar
Pointer
13.02.2020 21:10registriert August 2015
Für meinen Geschmack etwas gross. So 6 Zoll würden mir reichen.
372
Melden
Zum Kommentar
49

Zoom hat's vermasselt – die unglaubliche Chronologie der Zoom-Fails

Zoom ist der grosse Profiteur der Corona-Pandemie. Über 200 Millionen Menschen tauschen sich täglich über die Videokonferenz-App aus. Doch nun tauchen täglich neue Probleme auf. IT-Experten nennen Zoom «ein Datenschutz-Desaster» oder schlicht «Schadsoftware».

Zoom wird seit Wochen von neuen Nutzern überrannt, da die Corona-Pandemie immer mehr Menschen dazu zwingt, von zuhause aus zu arbeiten. Das schlagende Argument des Skype-Rivalen sind die nahezu reibungslos funktionierenden Videoanrufe und Videokonferenzen. Egal ob mit zwei oder 100 Personen, egal ob am PC oder Smartphone, es funktioniert. Und zwar so einfach, dass es jede und jeder nutzen kann (sogar Boris Johnson).

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Darum zoomen längst nicht nur …

Artikel lesen
Link zum Artikel