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Members of the Vermont House of Representatives convene in a Zoom video conference for its first full parliamentary online session on Thursday, April 23, 2020, in Montpelier, Vt. The first order of business was to ratify a rule change passed in March to allow online meetings developed in response to the coronavirus outbreak. (Wilson Ring/Zoom via AP)

US-Politiker diskutieren während der Corona-Krise über Zoom. Bild: AP

Zoom wächst trotz Sicherheitslücken rasant - 300 Millionen Nutzer



Der Videodienst Zoom gewinnt in der Krise trotz Sicherheitsbedenken scharenweise neue Nutzer. Inzwischen telefonieren täglich mehr als 300 Millionen Menschen über die Plattform, wie Zoom mitteilte.

Vor dem durch den Ausbruch des Coronavirus bedingten Trend zum Homeoffice kam der US-Konzern auf täglich maximal zehn Millionen Anwender. Dabei mehren sich die Stimmen, die sich wegen Sicherheitslücken gegen Zoom aussprechen. Zuletzt erteilte der Autokonzern Daimler dem Dienst für den geschäftlichen Gebrauch eine Absage. Zuvor schon sprangen Google, Tesla, SpaceX und andere Unternehmen ab. Taiwan hat Zoom für die behördliche Kommunikation verbannt. Bundesbern setzt auf die Zoom-Alternativen Skype for Business und Microsoft Teams und unterstützt die Nutzung von Webex von Cisco.

Zoom bemüht sich, Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das Unternehmen kündigte an, die Verschlüsselung zu überarbeiten. Nutzer hatten sich immer wieder darüber beschwert, dass der Dienst nicht komplett verschlüsselt ist. Diesbezüglich läuft auch eine Sammelklage gegen den Konzern in den USA.

Hinzu kommen Probleme durch das sogenannte Zoombombing, bei dem sich Unberechtigte in eine Sitzung einwählen. Eine kurz vor der Veröffentlichung stehende neue Version für die App soll dies künftig verhindern. Zudem kann inzwischen der Organisator des Videotelefonats entscheiden, welche Rechenzentren in welcher Region genutzt werden.

(oli/sda/awp/reu)

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