Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Bei diesen iPhones und Android-Handys ist bald Schluss mit WhatsApp

Spoiler: Es sind vor allem uralte Smartphones betroffen.



WhatsApp wird bald auf Millionen von Smartphones nicht mehr funktionieren: Betroffen sind alte iPhones, Android-Mobilgeräte und das Betriebssystem Windows Phone.

Die Facebook-Tochterfirma informiert auf einer Supportseite, welche Smartphones bald nicht mehr auf die App zugreifen könnten, und behauptet, dass die Massnahme notwendig sei, um die Sicherheit der User zu gewährleisten.

Spoiler: Zu den Geräten, die die WhatsApp-Unterstützung verlieren, gehören laut Lifehacker-Bericht alle Microsoft-Lumia-Geräte, HP-Elite-Smartphones und praktisch alle Android-Smartphones, die um 2010 auf den Markt kamen.

Was iPhone-User wissen müssen

WhatsApp schreibt:

«WhatsApp für iPhone benötigt iOS 9 oder neuer. Auf iPhones mit iOS 8 kannst du keinen neuen Account mehr erstellen oder einen existierenden Account neu verifizieren. Wenn WhatsApp derzeit auf deinem Gerät mit iOS 8 aktiv ist, kannst du es bis zum 1. Februar 2020 verwenden.»

iOS 8 wurde 2014 lanciert. Vom WhatsApp-Aus betroffen sind lediglich Uralt-Geräte wie das iPhone 4 (von 2010). Denn auf den jüngeren Modellen läuft mindestens iOS 9:

SAN FRANCISCO - JUNE 07:  Apple CEO Steve Jobs holds the new iPhone 4 after he delivered the opening keynote address at the 2010 Apple World Wide Developers conference June 7, 2010 in San Francisco, California. Jobs kicked off their annual WWDC with the announcement of the new iPhone 4.  (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

Steve Jobs (†) mit dem iPhone 4. Wer verwendet das heute noch? Bild: Getty Images

Von einem WhatsApp-Bann betroffen sind auch iPhones, deren System-eigene Sicherheitsmechanismen durch das Ausführen eines sogenannten Jailbreaks ausgehebelt worden sind. Die Benutzung von iOS-Geräten mit Jailbreak werde nicht generell unterbunden, schreibt WhatsApp, aber:

«Da diese Modifikationen die Funktionalität deines Gerätes (...) beeinträchtigen können, ist es uns nicht möglich, Support für Geräte anzubieten, die eine modifizierte Version des iPhone-Betriebssystems (iOS) verwenden.»

Was Android-User wissen müssen

WhatsApp empfiehlt Android 4.0.3 und neuer. Bis anhin werden aber auch noch ältere Geräte unterstützt, die mit Android 2.3.3 laufen. Diese Betriebssystem-Version heisst auch «Gingerbread» und wurde schon 2010 lanciert.

Mit Android-Versionen 2.3.7 und älter lassen sich laut WhatsApp in Zukunft keinen neuen Account mehr erstellen und es sei auch nicht mehr möglich, einen bereits existierenden Account erneut zu verifizieren. Ab dem 1. Februar 2020 soll WhatsApp dann nicht mehr funktionieren.

Was Windows-Phone-User wissen müssen 😱

WhatsApp schreibt:

«Du wirst kein Windows Phone-Betriebssystem nach dem 31. Dezember 2019 mehr verwenden können.»

Und im App-Store von Microsoft wird bestätigt, was schon länger bekannt ist: «WhatsApp wird ab dem 31. Dezember 2019 auf Windows Phone nicht mehr unterstützt.»

Es gibt Alternativen!

Es ist nicht das erste Mal, dass WhatsApp den Support für ältere Mobilgeräte, bzw. Betriebssysteme, einstellt. Und es gilt, die Alternativen von weniger datenhungrigen Unternehmen wie zum Beispiel Threema in Erinnerung zu rufen. Oder wie wärs mit Signal, das unter anderem vom bekannten Whistleblower Edward Snowden empfohlen wird.

Seit Anfang 2019 wissen wir, dass der Facebook-Konzern die verschiedenen Messenger-Dienste (WhatsApp, Facebook Messenger, Instagram etc.) technisch eng verzahnen will. Ziel ist es, den Usern eine plattformübergreifende Kommunikation zu ermöglichen. Angeblich mit abhörsicherer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, trotzdem haben Kritiker bereits grosse Bedenken geäussert wegen des Datenschutzes.

Durch die Zusammenführung will Zuckerberg Milliarden User noch stärker ins Facebook-Ökosystem integrieren. Seine Strategie: Wenn Menschen zum Chatten häufiger auf Facebook-eigene Dienste zurückgreifen, werden sie von der Konkurrenz ferngehalten, sprich von Apple, Google und Co.

Quellen:

(dsc)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Keine Lust, Facebook noch mehr Daten zu liefern? – Hier sind 6 Alternativen zu WhatsApp

Wie eine App die Welt veränderte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

27
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fabiano Gorla 31.12.2019 17:19
    Highlight Highlight smsbooster
    aspsms.com
    ecall.ch
  • mäci 30.12.2019 07:37
    Highlight Highlight Signal erfordert min. iOS 10.0
    Threema erfordert min. iOS 10.0


    Und Telegram benötigt wie WhatsApp min. iOS 9.0

    Bleibt vermutlich nur noch SMS für die älteren Betriebssysteme als Alternative.

  • rettetdiewelt-esstmehrbabies 30.12.2019 05:50
    Highlight Highlight Sms und Threema tun ihren Dienst perfekt. Wer mich erreichen will, hat auch sonst noch immer zig möglichkeiten. Und wenn Threema 3.- kostet, dann bezahle ich diese gerne, wenn meine Daten gegenüber Whatsapp in der Schweiz über eine Schweizer Firma laufen.
  • Watcher 29.12.2019 22:45
    Highlight Highlight Ich nutze seit jeher SMS, funktioniert ab Februar 2020 nach wie vor tiptop und ist heutzutage meist gratis.
    • Madison Pierce 30.12.2019 00:16
      Highlight Highlight Völlig richtig. Zudem ist es ein Standard und man muss nicht den Freundeskreis von App X oder Y überzeugen. Wer über WhatsApp erreichbar ist, ist auch über SMS erreichbar.

      Positiver Nebeneffekt: Die Leute (jedenfalls in meinem Umfeld) schicken über SMS nicht so viel unnötigen Quatsch wie über andere Messenger.

      Auch nicht zu unterschätzen ist E-Mail: ein Mail mit Doodle-Link ist viel effizienter zur Terminfindung in Gruppen als ein Gruppenchat.
  • Jeremy Liquidpsy 29.12.2019 22:41
    Highlight Highlight Ich nutze schon länger nur noch Telegram und habe das jetzt auch in meinem Freundeskreis so etabliert. Hat aber eine Zeit gedauert.. Threema ist auch super aber das hat leider wirklich fast keiner.
  • Bruno Zehr 29.12.2019 21:46
    Highlight Highlight IPhone 6s ist ja wirklich auch schon uralt.. Momol. F.U.
    • sidthekid 29.12.2019 22:28
      Highlight Highlight Auf dem 6S läuft ja iOS 9. Also nicht betroffen. Lies nochmals.
    • balzercomp 29.12.2019 22:48
      Highlight Highlight Auf dem 6 läuft iOS 12
  • MartinZH 29.12.2019 21:22
    Highlight Highlight Wer da jetzt wieder gross erzählt, dass es "bessere" Alternativen zu WhatsApp und diesem Konzern gibt (Datenschutz, etc.), hat vollkommen recht. Das wissen wir mittlerweile alle! Aber was nützt es mir, wenn ich fast niemanden mehr erreiche, wenn ich WhatsApp verbanne? Ich vertraue darauf, dass auch diese Plattform irgenwann durch eine andere, bessere abgelöst wird (Disruption). Spätestens, wenn Werbung eingeführt wird. ICQ war auch einst wichtig. Kommunizieren können wir mit vielen anderen Diensten auch. Ich vertraue darauf, dass Innovationen dereinst WhatsApp ablösen werden. Qui vivra, verra.
  • Hüendli 29.12.2019 21:05
    Highlight Highlight Das HP Elite x3 von Ende 2016 ist wohl als einziges Nicht-Steinzeit-Smartphone davon betroffen. Eigentlich ein tolles Konzept mit Continuum-Dockingstation; habe sogar mal einen Tag damit gearbeitet (mühsam, aber ging zur Not). Nur leider viel zu teuer und zwischen Stuhl und Bank gefallen (zu spät für Windows Phone und zu früh für Windows on ARM).
  • bl4ckr4ptor 29.12.2019 21:00
    Highlight Highlight Ich habe mich gerade dieses Wochenende endgültig von Instagram, Facebook und WhatsApp verabschiedet. Was da mit unsern Daten abläuft, will man ja am liebsten nicht mehr wissen. Schön wäre ein OpenSource OS, welches auf beliebigen Handymodellen installiert werden könnte. Ich habe die Schnauze langsam voll von Google & Co.
    • Jeremy Liquidpsy 29.12.2019 22:44
      Highlight Highlight Das gibt es schon. Such mal nach "PureOS" von Librem.
    • Jim_Panse 30.12.2019 01:08
      Highlight Highlight Wie soll er PureOS suchen/googeln, wenn er von google und co. Die Schnauze voll hat??
    • MrXanyde 30.12.2019 05:48
      Highlight Highlight DuckDuckGo?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ciaociao 29.12.2019 20:39
    Highlight Highlight gibt es noch keinen messenger, der anbieterübergreifend nachrichten erhalten & senden kann?
  • xHascox 29.12.2019 19:39
    Highlight Highlight Weniger als 0.7% der Android Nutzer haben eine Version unter der Version 4
  • qolume 29.12.2019 18:29
    Highlight Highlight Telegram!
    • MartinZH 29.12.2019 22:35
      Highlight Highlight Jeder der hier für Telegram votiert, ist definitiv ein ☇-Sammler.
    • qolume 29.12.2019 22:56
      Highlight Highlight @MartinZH: Warum auch immer 🤷‍♂️
  • Tobias W. 29.12.2019 17:57
    Highlight Highlight Probiert mal die App „Telegram„ aus. Ich finde die super ☺️
    • RemoAchilles 29.12.2019 22:32
      Highlight Highlight Telegram ist von den Russen oder? Nicht viel besser...
    • MartinZH 29.12.2019 22:35
      Highlight Highlight Jeder der hier für Telegram votiert, ist definitiv ein ☇-Sammler.
    • Chrésh Dii-Ahn Parzival 30.12.2019 02:27
      Highlight Highlight @RemoAchilles, ja, von Russen, die aber eben nicht ausspioniert werden wollen....
    Weitere Antworten anzeigen

Kommentar

Wer glaubt, SwissCovid sei eine Spionage-App, hat diese Tweets noch nicht gesehen

Seit Donnerstag steht die Corona-Warn-App SwissCovid offiziell zum Download bereit. Anders gesagt: Nun sind WhatsApp-Gruppen-Benachrichtigungen nicht mehr die schlimmsten Notifications...

Die Schweizer Corona-Warn-App SwissCovid ist endlich am Start. Sie soll mithelfen, eine potenzielle zweite Corona-Welle möglichst flach zu halten. Mit der vom Bund lancierten App sollen Covid-19-Infektionen rasch erkannt und Ansteckungsketten nachverfolgt werden können.

Die Nutzung der Corona-Warn-App geschieht anonym und sie greift zu keinem Zeitpunkt auf den Standort zu. Da alle sensitiven Informationen stets auf dem eigenen Smartphone bleiben, sprich nicht auf einem fremden Server zentral …

Artikel lesen
Link zum Artikel