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In this July 8, 2018, photo, 2018 Model 3 sedan sits next to a Model X on display outside a Tesla showroom in Littleton, Colo. Board members at Tesla are evaluating CEO and Chairman Elon Musk’s $72 billion proposal to take the electric car and solar panel maker private. Six of nine members say in a statement Wednesday, Aug. 8, that Musk began talking with the board about the move last week. (AP Photo/David Zalubowski)

Bild: AP/AP

Deutschland verhängt Millionen-Bussgeld gegen Tesla



Der US-Elektroautobauer Tesla soll in Deutschland ein Bussgeld von über zwölf Millionen Euro zahlen. Das geht nach Informationen von «Welt am Sonntag» aus dem bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Bericht über das dritte Quartal des Geschäftsjahres hervor.

Darin heisst es: «Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) hat gegen unsere Tochtergesellschaft in Deutschland einen Bussgeldbescheid über zwölf Millionen Euro erlassen». Grund für die Strafe sei unter anderem der Vorwurf, dass sich Tesla nicht an Gesetze gehalten habe, die die Rücknahmeverpflichtungen von Batterieprodukten betreffen.

Der Autokonzern schreibt, es gehe bei den Vorwürfen hauptsächlich um administrative Verpflichtungen, Tesla nehme weiterhin Batteriepacks aus seinen Fahrzeugen zurück. Das Unternehmen legte nach eigenen Angaben aus dem Geschäftsbericht Widerspruch gegen den Bescheid ein.

Hintergrund ist offenbar das deutsche Batteriegesetz, das vorschreibt, dass Hersteller von E-Autos die von ihnen verkauften Batterien zurücknehmen oder einen Entsorgungspartner benennen müssen. Dagegen soll Tesla verstossen haben. Das Unternehmen war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Tesla schafft Presseabteilung ab

Tesla hat dieses Jahr als erster Autobauer seine Presseabteilung abgeschafft. «Wir haben kein PR-Team mehr», zitierte die auf E-Mobilität spezialisierte US-Nachrichtenseite Electrek im Oktober einen Insider. Die zuletzt für Presse und Kommunikation zuständige Keely Sulprizio habe den Autokonzern im Dezember 2019 verlassen und sei zu Impossible Foods gewechselt.

Auch Alan Cooper, der nächst höhere Vertreter in der Presseabteilung, habe Tesla inzwischen den Rücken gekehrt. In Europa und Asien gebe es noch ein paar PR-Leute, aber das globale Team in den USA sei aufgelöst worden, heisst es bei Electrek.

Journalisten beklagen sich schon länger darüber, dass Anfragen von Telsa kaum mehr beantwortet werden. Konzernchef Elon Musk ist dagegen auf Twitter sehr aktiv.

(oli/sda/afp/awp/reu)

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