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FILE - In this March 10, 2017, file photo, WhatsApp appears on a smartphone in New York. Users of WhatsApp in China and security researchers reported Tuesday, July 18, 2017, widespread service disruptions amid fears that the popular messaging service may be at least partially blocked by authorities in the world's most populous country. The app was partly inaccessible unless virtual private network software was used to circumvent China's censorship apparatus, known colloquially as The Great Firewall. (AP Photo/Patrick Sison, File)

Wenn Unternehmen WhatsApp für die Kommunikation mit Kunden nutzen, sollen sie dafür künftig zur Kasse gebeten werden. Bild: AP/AP

WhatsApp wird nun doch kostenpflichtig, aber nur für Firmen



WhatsApp will von Unternehmen künftig Geld verlangen, wenn sie Facebooks Kurzmitteilungsdienst für die Kommunikation mit ihren Kunden nutzen. Das sagte der für das operative Geschäft zuständige WhatsApp-Manager Matt Idema dem «Wall Street Journal».

Das wäre eine Abkehr von Facebooks typischem Geschäftsmodell, seine Dienste über Werbung zu finanzieren. WhatsApp-Mitgründer Jan Koum hatte auch nach der Übernahme durch Facebook stets betont, dass der Service werbefrei bleiben solle. WhatsApp hat mehr als eine Milliarde Nutzer.

«Wir wollen eine Grundlage dafür schaffen, damit Menschen Unternehmen Kurzmitteilungen schicken können und die Antworten, die sie wollen, bekommen», sagte Idema der Zeitung. «Wir haben vor, dafür von Unternehmen in der Zukunft Geld zu verlangen.» Bisher wurden Firmen testweise kostenlose Dienste für den Kontakt zu Kunden angeboten.

Das Online-Netzwerk bietet bei seinem zweiten Kurzmitteilungsdienst, dem Facebook Messenger, ebenfalls die Möglichkeit für Unternehmen, mit ihren Kunden zu kommunizieren. Dort soll das Geld aber mit Werbung verdient werden. Messenger-Chef David Marcus will ausserdem automatisierte Chatbots für den Kundendienst auf der Plattform etablieren.

Facebook hatte WhatsApp im Jahr 2014 für rund 22 Milliarden Dollar übernommen. Zuletzt gab es Kontroversen mit Datenschützern über einen Austausch von Nutzerdaten zwischen WhatsApp und Facebook. In Europa liegen die Pläne auf Eis. (oli/sda/dpa)

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