EU
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epa05934763 German Chancellor Angela Merkel (R) speaks with Italian Prime Minister Paolo Gentiloni (C), at the start of a special European summit in Brussels, Belgium, 29 April 2017. The special European Council meeting of the 27 remaining member countries is expected to discuss and adopt the guidelines for the negotiations with the United Kingdom following their so-called 'Brexit' referendum and triggering the Article 50 in March to leave the European Union.  EPA/VIRGINIA MAYO / POOL

Angela Merkel und der italienische Permierminister Paolo Gentiloni (mitte) im Gespräch an der Brexit-Verhandlung der EU.   Bild: EPA/AP POOL

EU beschliesst Verhandlungsleitlinien für den Brexit



Die Staats- und Regierungschefs der 27 verbleibenden Länder der Europäischen Union haben am Samstag einstimmig die Leitlinien für die Brexit-Verhandlungen mit Grossbritannien gebilligt. Dies teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter mit. Der Beschluss sei in Rekordzeit von weniger als 15 Minuten auf dem Sondergipfel in Brüssel getroffen worden, ergänzte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Zentraler Punkt ist die Forderung, in zwei Phasen zu verhandeln. Erst müssten Fragen des Austritts ausreichend geklärt sein, bevor die EU mit Grossbritannien über die künftige Zusammenarbeit verhandle, hiess es.

epa05930170 German Chancellor Angela Merkel gives a government declaration at the German Parliament 'Deutscher Bundestag' in Berlin, Germany, 27 April 2017. During the meeting, Merkel spoke about Germany's attitude towards the so called Brexit.  EPA/CLEMENS BILAN

«Wir wollen auch in Zukunft gute Beziehungen zu Grossbritannien, aber wir wollen auch als 27 unsere Interessen gemeinschaftlich vertreten. Das ist bislang extrem gut gelungen», betonte Angela Merkel. Bild: CLEMENS BILAN/EPA/KEYSTONE

Dies hatte auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel unmittelbar vor dem EU-Sondergipfel bekräftigt. Erst müssten Trennungsverhandlungen mit Grossbritannien geführt werden, dann könne über die Zukunft gesprochen werden. Vordringliche Themen seien die künftigen Rechte der EU-Bürger in Grossbritannien und der Briten in der EU, aber auch finanzielle Dinge. «Die gehören für uns zu den Trennungsfragen sehr eindeutig dazu», hatte Merkel gesagt.

Finanzielle Ansprüche an London werden auf bis zu 60 Milliarden Euro geschätzt. Merkel sagte weiter: «Wir wollen auch in Zukunft gute Beziehungen zu Grossbritannien, aber wir wollen auch als 27 unsere Interessen gemeinschaftlich vertreten. Das ist bislang extrem gut gelungen», betonte sie.

Neben den Kosten gehören die künftigen Rechte der EU-Bürger in Grossbritannien zu den Kernfragen der bevorstehenden Verhandlungen. In Grossbritannien leben derzeit etwa 3.2 Millionen Bürger aus anderen EU-Ländern. (sda/dpa)

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