DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
French far-right National Front party leader Marine Le Pen, left, hugs her father Jean-Marie Le Pen, France's far right National Front party honorary  president, during a meeting as part of the up coming European elections, in Marseille, southern France, Tuesday, May 20, 2014. The National Front, which also wants to unravel the European Union and withdraw France from the euro currency, hopes to win up to 20 of France's 74 European Parliament seats in the Sunday, May 25 vote. (AP Photo/Claude Paris)

Marine Le Pen und ihr Vater Jean-Marie sorgen immer wieder für Aufregung. Bild: Claude Paris/AP/KEYSTONE

«Einheitsdenken» sei schuld

Le Pen kontert Kritik seiner Tochter – kein Bedauern über «Ofenladung»-Aussage



Der Gründer der rechtsextremen Front National (FN) in Frankreich, Jean-Marie Le Pen, hat die Kritik seiner Tochter an seinen weithin als antisemitisch eingestuften Äusserungen zurückgewiesen. Es sei vielmehr ein «politischer Fehler», sich an das «Einheitsdenken» anpassen zu wollen, sagte Le Pen am Montag dem Radiosender RMC.

In der FN gebe es einige Anführer, die versuchten, sich anderen Parteien anzunähern. «Sie sind es, die die einen politischen Fehler begehen, nicht ich», sagte Le Pen.

Der 85-Jährige hatte sich in einem Video abfällig über prominente Kritiker seiner Partei geäussert, unter ihnen auch der jüdische Sänger Patrick Bruel. «Wissen Sie, da machen wir das nächste Mal eine Ofenladung», sagte Le Pen in dem Interview, das inzwischen von der FN-Website gelöscht wurde. 

Dies wurde weithin als Anspielung auf die Vernichtungslager der Nazis verstanden. Mehrere Antirassismusorganisationen kündigten an, Klage gegen Le Pen einzureichen.

Zahlreiche ranghohe FN-Vertreter grenzten sich in der Folge von den Äusserungen des Parteigründers ab. Seine Tochter, FN-Chefin Marine Le Pen, sprach von einem «politischen Fehler» ihres Vaters. Zwar sei sie überzeugt, dass seine Äusserungen «böswillig interpretiert» worden seien, sagte sie dem Nachrichtenportal lefigaro.fr. (jas/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Von Dänemark bis Spanien – das sind die neusten Corona-Apps, die (dich) in Europa warnen

Hier kommt die 2. Ausgabe des watson-Ratgebers für iPhone- und Android-User, die sich per App vor Covid-19 warnen lassen wollen.

Die Corona-Pandemie ist noch lange nicht überstanden. Und das Virus (SARS-CoV-2) kann fast überall lauern.

Sicher ist: Alle europäischen Staaten, inklusive der Schweiz, haben es versäumt, rechtzeitig auf die Sommerferien hin eine gemeinsame technische Lösung, zum Beispiel in Form einer Corona-Warn-App, zu erarbeiten.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Zwar dient mittlerweile in halb Europa das Smartphone als Hilfsmittel im Kampf gegen Covid-19. Doch vorläufig bleibt es bei nationalen …

Artikel lesen
Link zum Artikel