DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Stolzer Preis für eine Fahrt vom Flughafen in die City. Zwei Touristen wollten ihn nicht bezahlen. Bild: Screenshot Le Parisien

Charles-de-Gaulle nach Paris: 247 Euro? Fahrer muss nach Taxi-Abzocke ins Gefängnis



Für zwei Touristen aus Thailand startete der Paris-Urlaub eher unangenehm. Sie stiegen in ein falsches Taxi und sollten für eine Fahrt vom Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle in die City 247 Euro bezahlen. Aber die beiden hatten sich vorher informiert: Die Fahrt könne unmöglich mehr als 100 Euro kosten, monieren sie. Dann wird der Fahrer ungemütlich. Aber seht selbst, denn einer der beiden Mitfahrer lässt die gesamte Fahrt über die Handykamera laufen und filmt.

Hier ein Video-Zusammenschnitt von «Le Parisien»: 

abspielen

Video: YouTube/Le Parisien

Der Fahrer zeigt wiederholt auf seinen vermeintlichen Taxameter und fordert die gesamte Summe. Die beiden Touristen wollen nicht zahlen, sondern zur Polizei fahren. Die Mitfahrerin telefoniert minutenlang mit der Pariser Polizei, während der Mitfahrer filmt. 

Die Situation wird immer unangenehmer. Der Fahrer schlägt dem filmenden Fahrgast das Handy aus der Hand. Später berichten die beiden der Zeitung «Le Parisien», dass die Türen verschlossen gewesen seien. Ihr gesamtes Gepäck sei im Kofferraum gewesen und der Fahrer weigerte sich vehement, anzuhalten.

So ging die Fahrt weiter: 

abspielen

Video: YouTube/Charkrid Th.

Irgendwann geben die hartnäckigen Touristen auf und zahlen dem Fahrer 200 Euro, damit er sie endlich aussteigen lässt. Weil die beiden nicht noch mehr Zeit damit verschwenden wollten, die Sache zur Anzeige zu bringen, laden sie das Video von der Fahrt erst hoch, als sie wieder zuhause sind, um wenigstens andere Touristen zu warnen. Das Video geht viral.

«Les Boers» schalten sich ein

Dann schaltet sich die Pariser Taxi-Polizei «Les Boers» ein und ermittelt. Französische Medien berichten jetzt, dass der Taxi-Betrüger für acht Monate ins Gefängnis muss. (tam) 

Studentin wird in Paris auf offener Strasse geschlagen

Video: watson/Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Frankreich: Zahl der Übergriffe auf Muslime hat sich verdreifacht

Die Zahl der anti-islamischen Übergriffe und Drohungen in Frankreich hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Insgesamt stieg die Zahl der gemeldeten Vorfälle von 133 im Jahr 2014 auf 429 im vergangenen Jahr.

Das teilte die staatliche Beratende Kommission für Menschenrechte (CNCDH) am Montag mit. Die meisten Vorfälle wurden demnach in den Tagen nach den Anschlägen im Januar unter anderem auf die Redaktion der Satirezeitung «Charlie Hebdo» mit 17 Toten sowie nach der Anschlagsserie …

Artikel lesen
Link zum Artikel