Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04399942 People cast their ballots for the election of the Moscow City Duma, at a polling station in Moscow, Russia 14 September 2014. Polls opened in thousands of Russian regions, districts, cities and villages, as the country's biggest regional election since 1991 got underway. Voters will elect 30 regional governors and 14 regional parliaments, three mayors and thousands of municipal assemblies. Included are Moscow's City Duma and the governor of St. Petersburg, but international attention is expected to focus on the parliamentary elections in Crimea and the city of Sevastopol, which are being held for the first time since Russia controversially annexed the Black Sea peninsula from Ukraine in March.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Stimmabgabe in der russischen Hauptstadt: Moskau bleibt fest in der Kreml-Hand. Bild: MAXIM SHIPENKOV/EPA/KEYSTONE

Sieg für Putin

Kremlpartei Geeintes Russland festigt Position bei Regionalwahlen



Die Kremlpartei Geeintes Russland hat bei den von Fälschungsvorwürfen überschatteten Regionalwahlen nach Angaben der Wahlkommission fast überall ihre Spitzenposition gefestigt. In der russischen Hauptstadt Moskau zogen vier kremltreue Parteien ins Stadtparlament ein.

Bisher waren nur Geeintes Russland und die Kommunisten vertreten. Je einen Sitz erhielten diesmal die ultranationalistische Liberaldemokratische Partei von Wladimir Schirinowski und die Partei Rodina (Heimat), wie die Wahlleitung am Montag mitteilte.

Opposition scheitert knapp

Die gemässigte Oppositionspartei Jabloko scheiterte erneut knapp. Die liberale Kraft hatte während der Abstimmung am Sonntag von massiven Verstössen berichtet. Die unabhängige Organisation Golos listete landesweit Verletzungen der russischen Wahlgesetze auf.

Auf der im März gegen internationalen Protest von Russland einverleibten Schwarzmeerhalbinsel Krim sprach die Wahlleitung der Kremlpartei mehr als 70 Prozent der Stimmen zu. Der Westen erkennt die Wahl nicht an. 

epa04400153 An elderly woman casts her ballot during the parliamentary elections voting at a polling station in Michurinskoe village near of Simferopol, Crimea region, Ukraine, 14 September 2014. Polls opened in thousands of Russian regions, districts, cities and villages, as the country's biggest regional election since 1991 got underway. Voters will elect 30 regional governors and 14 regional parliaments, three mayors and thousands of municipal assemblies. Included are Moscow's City Duma and the governor of St. Petersburg, but international attention is expected to focus on the parliamentary elections in Crimea and the city of Sevastopol, which are being held for the first time since Russia controversially annexed the Black Sea peninsula from Ukraine in March.  EPA/ARTUR SHVARTS

Auch auf der annektierten Krim stellte Russland seine Wahlurnen auf. Bild: ARTUR SHVARTS/EPA/KEYSTONE

Der Ukraine-Konflikt prägte die Stimmung bei der Wahl. Kremlgegner kritisierten die insgesamt von einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung begleitete Abstimmung im grössten Land der Erde als «Farce». (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gorbatschow: Glaube an bessere Beziehungen zur EU

Vor seinem 90. Geburtstag hat der frühere Kremlchef Michail Gorbatschow die Hoffnung auf eine Besserung des Verhältnisses zur Europäischen Union geäussert. «Man darf keine Angst vor Verhandlungen haben», sagte der Friedensnobelpreisträger am Samstag der Agentur Interfax. Die Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel sind etwa im Ukraine-Konflikt so gespannt wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. «Nur Verhandlungen, nur die Treffen auf allen Ebenen – vor allem auf höchster – können …

Artikel lesen
Link zum Artikel