Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Einladung trotz Ukraine-Krise

G20 will Putin beim Gipfel dabei haben und ihm «die Meinung sagen»



Australia's Foreign Minister Julie Bishop address a meeting of the U.N. Security Council on Iraq, Friday, Sept. 19, 2014, at the United Nations Headquarters. (AP Photo/Bebeto Matthews)

Die australische Aussenminister Julie Bishop. Bild: Bebeto Matthews/AP/KEYSTONE

Die Vertreter der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen den russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Gipfeltreffen im November in Australien nicht ausschliessen. Man wolle ihm die Meinung sagen, sagte Aussenministerin Julie Bishop am Sonntag dem Sender ABC.

Sie habe sich unter den G20 umgehört, ob Putin wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt ausgeladen werden solle. «Die Ansicht ist, dass Präsident Putin kommen und sich der internationalen Verurteilung des russischen Verhaltens im Zusammenhang mit der Ukraine stellen sollte», sagte sie nach Angaben des Senders.

Australien hat Russland nach dem Absturz des malaysischen Flugzeugs MH17 über der Ostukraine scharf kritisiert. Ursache des Unglücks am 17. Juli war vermutlich Raketenbeschuss. Unter den 298 Insassen waren überwiegend Niederländer, aber auch 38 Australier und dort lebende Ausländer. (trs/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gorbatschow: Glaube an bessere Beziehungen zur EU

Vor seinem 90. Geburtstag hat der frühere Kremlchef Michail Gorbatschow die Hoffnung auf eine Besserung des Verhältnisses zur Europäischen Union geäussert. «Man darf keine Angst vor Verhandlungen haben», sagte der Friedensnobelpreisträger am Samstag der Agentur Interfax. Die Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel sind etwa im Ukraine-Konflikt so gespannt wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. «Nur Verhandlungen, nur die Treffen auf allen Ebenen – vor allem auf höchster – können …

Artikel lesen
Link zum Artikel