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Weltweite Trauer um die Opfer von den Paris-Anschlägen

Der Nachrichten-Ticker zum Nachlesen: Das war Tag Eins nach der Terrornacht

Tag 1 nach der Terrornacht: Steigende Opferzahlen, Ermittlungen zu Tätern und Taten, Reaktionen aus aller Welt. Der Nachrichten-Ticker vom Samstag, 14. November zum Nachlesen.



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Olaf
philipp meier
Roman Rey
Räii
MariaIsabelle
WStern
23:58
Familie befragt
Französische Ermittler haben den Vater und den Bruder eines «Bataclan»-Selbstmordattentäters in Polizeigewahrsam genommen. Ausserdem wurden am Samstagabend die Wohnungen der beiden Männer durchsucht.

Der Bruder des 29-jährigen Attentäters lebt in einem Ort südlich von Paris, der Vater gut 100 Kilometer weiter östlich. Im familiären Umfeld des von den französischen Behörden identifizierten Attentäters wurden zudem weitere Menschen festgenommen.

Der Franzose war anhand eines Fingerabdrucks identifiziert worden. Der Mann war den Behörden nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen seiner Radikalisierung bekannt und mehrfach vorbestraft, allerdings nie im Zusammenhang mit Terror-Netzwerken.
23:20
Zweiter Attentäter über Griechenland nach Europa
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf griechische Regierungskreise, dass auch ein zweiter Attentäter über Griechenland nach Europa gekommen sein soll. Die Information ist allerdings nicht offiziell bestätigt. Zuvor war bekannt geworden, dass bei einem der Stadion-Selbstmordattentäter ein syrischer Pass gefunden wurde, der nach Angaben der griechischen Behörden am 3. Oktober auf der griechischen Insel Leros vorgezeigt wurde. Unklar ist jedoch, ob der Täter tatsächlich der rechtmässige Inhaber des Passes war oder nicht.
23:00
Fehlalarm
Der Polizeieinsatz am Eiffelturm geht auf einen Fehlalarm zurück. Das bestätigt das Innenministerium.
22:12
Die Gegend um den Eiffelturm wird evakuiert
Grosseinsatz der Polizei in Paris: Laut Augenzeugen wurde das Gebiet rund um den Eiffelturm evakuiert.
21:34
Opferzahl in Paris steigt an
Nach neuen offiziellen Angaben mindestens 129 Menschen getötet worden. Diese Zahl könnte weiter steigen, da 352 Menschen verletzt wurden, 99 davon akute Notfälle.
20:58
U2 sagt Konzerte in Paris ab
Eigentlich wollte die Rockband U2 am Samstag und Sonntag im Palais Omnisport in Paris zwei Konzerte geben. Nun die Absage. «Wir sind am Boden zerstört wegen des Verlusts von Menschenleben bei dem Konzert der Eagles of Death Metal», erklärte die Gruppe um Frontmann Bono. Hier legen sie Blumen an einem der Anschlagsorte nieder.
PARIS, FRANCE - NOVEMBER 14:  Bono and band members from the band U2 place flowers on the pavement near the scene of yesterday's Bataclan Theatre terrorist attack on November 14, 2015 in Paris, France. At least 120 people have been killed and over 200 injured, 80 of which seriously, following a series of terrorist attacks in the French capital.  (Photo by Jeff J Mitchell/Getty Images)
21:56
Frankreich will IS weiter angreifen
Frankreich will die Terrormiliz ISIS auch nach den Anschlägen weiter in Syrien aus der Luft angreifen. Das kündigte Ministerpräsident Manuel Valls an.
21:52
Trauer in der Schweiz
Die Anschläge in Paris haben in der Schweiz Bestürzung ausgelöst. Die Fahnen auf dem Bundeshaus wehen auf Halbmast. In vielen Städten, wie hier in Lausanne, kam es zu Trauerkundgebungen.
epa05025544 People gather around a symbol of the Eiffel Tower created with lighted candles during a rally in honor of the victims of the terrorist attacks in Paris, in Lausanne, Switzerland, 14 November 2015. At least 120 people have been killed in a series of attacks in Paris on 13 November, according to French officials. Eight assailants were killed, seven when they detonated their explosive belts, and one when he was shot by officers, police said.  EPA/SALVATORE DI NOLFI
20:24
Weltweit wird um die Opfer der Anschläge von Paris getrauert
Zur Slideshow
20:21
Drei Teams von Terroristen
Staatsanwalt François Molins spricht am Samstagabend in der französischen Hauptstadt von drei Teams, die die Anschläge durchgeführt haben sollen. Einer der Angreifer des Musiksaals «Bataclan» wurde als 29-jähriger Franzose identifiziert. Er sei den Behörden wegen seiner Radikalisierung bekannt gewesen wegen mehreren Vorstrafen. Allerdings stand er niemals wegen Verbindungen in dschihadistische Netzwerke vor Gericht.
19:36
So erlebt watson-Reporterin Rafaela Roth die Trauer in Paris






19:26
Der General-Staatsanwalt informiert jetzt - 129 Tote, 352 Verletzte
Der Procureur Général von Paris François Molins informiert jetzt in Paris über die vorläufigen Erkenntnisse bezüglich der gestrigen Attentate. Gemäss Molins sind 129 Menschen getötet und 352 verletzt worden. 99 davon befinde sich noch in kritischem Zustand. Molins betont, dass es sich bei diesen Zahlen um Angaben handelt, die sich noch ändern können, da noch immer nicht Personen vermisst werden.

19:13
Schweizerin bei Attentaten in Paris verletzt
Wie «Blick Online» meldet, hat Aussenminister Didier Burkhalter auf Anfrage bestätigt, dass auch eine Schweizer Staatsangehörige unter den Opfern der Anschläge von Paris ist. Die Frau ist verletzt worden.
18:56
Einer der Paris-Attentäter hatte Ticket für Spiel im Stade de France – bei Eingangskontrolle gestoppt
Wie das «Wall Street Journal» berichtet, hatte einer der Selbstmordattentäter vom Stade de France ein gültiges Ticket für das Freundschaftsspiel gegen Deutschland. Der Mann wollte rund 15 Minuten nach Spielbeginn ins Stadion und wurde an der Eingangskontrolle abgetastet. Dabei wurde seine Sprengstoffweste gefunden. Darauf ist der Mann ausgerissen und hat die Sprengladung vor dem Stadion zur Explosion gebracht.
18:29
Syrischer Pass, der bei Attentäter gefunden wurde, ist am 3. Oktober in Griechenland registriert worden
In der Nähe eines der Paris-Attentäter ist ein syrischer Pass gefunden worden. Gemäss der Nachrichtenagentur Reuters hat der griechische Minister Nikos Toscas verlauten lassen, dass der Pass am 3. Oktober auf der griechischen Insel Leros im Rahmen der Einreisekontrolle in die EU registriert worden ist. Da in grosser Zahl falsche syrische Pässe ausgestellt und gehandelt werden, lässt sich noch nichts darüber sagen, ob der in Paris aufgefundene Pass auch wirklich dem Attentäter von Paris gehört, beziehungsweise dessen wahre Identität bestätigen kann.

18:15 Uhr: Betroffene Band sagt Konzert in der Schweiz ab
von Roman Rey
Eigentlich hätten die Eagles of Death Metal im Rahmen ihrer Europatournee am nächsten Mittwoch im Zürcher Komplex 457 spielen sollen. Doch am Freitagabend wurde ihr Konzert in Paris das Ziel eines Terroranschlags.

Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, haben die kalifornischen Stoner-Rocker nun den Rest ihrer Tour abgesagt und kehren in die USA zurück. Ebenso die Deftones, die in Paris als Vorband der Eagles auftraten.

Wie der Bruder des Frontmannes Jesse Hughes (Bild) auf Facebook schreibt, wurde kein Bandmitglied verletzt. Einige Crew-Mitglieder werden jedoch nach wie vor vermisst.
FILE - In this Sept. 11, 2015 file photo, Jesse Hughes of Eagles of Death Metal performs at Riot Fest & Carnival in Douglas Park in Chicago.  Hughes was scheduled to perform, Friday, Nov. 13, 2015, with the band at the Bataclan concert hall in Paris where patrons were taken hostage. (Photo by Barry Brecheisen/Invision/AP, File)
18:06
Hintergrund: Die Dschihad-Hochburg Belgien
In Belgien sind dschihadistische Strömungen stärker konzentriert als in anderen europäischen Ländern. So sind nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo in Paris im kleinen Ort Verviers grosse Mengen an Waffen, Munition und Polizeiuniformen sichergestellt worden. Gemäss belgischen Medienberichten stammen auch drei der Attentäter von gestern Nacht aus der Brüsseler Gemeinde Molenbeek.

Hier gehts zum Hintergrund zur belgischen Dschihadisten-Szene.
17:50
Hausdurchsuchungen und Verhaftung in Brüsseler Gemeinde Molenbeek
Wie der belgische Sender RTBF meldet, führt die Polizei in Molenbeek Hausdurchsuchungen durch und hat mindestens eine Person verhaftet. Zur Stunde ist die Aktion noch im Gang.




Die französische Polizei hat in Paris ein Auto sichergestellt, in dem sich Parktickets von Molenbeek befanden. Verschiedene Medien berichten, dass drei der Attentäter von gestern Nacht aus Molenbeek stammen.
17:38
US-Aussenminister Kerry favorisiert «politische Lösung»
Bei einer Medienkonferenz in Wien haben US-Aussenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergei Lawrow betont, dass der Terror der IS-Truppen nur dann komplett unterbunden werden könne, wenn es eine «politische Lösung» für den Konflikt in Syrien gebe. Lawrow bekräftigte Kerry in dieser Haltung.
«politische Lösung»
17:12
Frankreich sucht einen schwarzen Kleinwagen
Die französischen Behörden warnen vor den Insassen eines schwarzen Seat oder VW mit dem belgischen Nummernschild GUT 18053. Fahrer und Passagiere seien potentiell gefährlich, wer den Wagen sieht, solle die Behörden verständigen und nicht versuchen, das Auto zu stoppen. Besonderes Merkmal: Fünf-Speichen-Alu-Felgen.
16:51
TGV entgleist – offenbar mehrere Tote
Frankreich wird von einer weiteren Schreckensnachricht erschüttert: Im Elsass, in der Nähe von Strassburg ist ein TGV von einer Brücke abgekommen und in einen Fluss gestürzt. Offenbar kamen dabei mehrere Menschen ums Leben. Hier gehts zur Meldung.
Polizei geht im HB Zürich mit Maschinenpistolen Patrouille
Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen der Stadt- und Kantonspolizei in Flughafen und Hauptbahnhof Zürich sind gut sichtbar. Gemäss dem Zürcher Campaigner und früheren Amnesty-International-Sprecher Dani Graf konzentrieren sich Personenkontrollen auf männliche Personen mit Bart, von Genf her kommende Züge werden speziell beobachtet.

16:10
Air-France-Maschine in Amsterdam evakuiert
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass eine Air France Maschine mit Ziel Frankreich einen Notstopp in Amsterdam einlegte, nachdem über Twitter eine Drohung eingegangen sei. Auf dem Flughafen Shiphol wurde das Flugzeug evakuiert und durchsucht.
16:09
Gedenkfeier in Zürich
Weltweit wird den Opfern des Terroranschlags in Paris von Freitagabend gedenkt – auch in der Schweiz. Morgen Sonntag wird vor dem Opernhaus in Zürich um 12.00 Uhr eine Gedenkfeier zum Anschlag in Paris stattfinden. Die Stadtpolizei Zürich hat kurzfristig eine Bewilligung erteilt.
16:02
Französischer Staatsbürger am Flughafen Gatwick wollte mit Pistolen ins Flugzeug
Die Daily Mail liefert Details zur Verhaftung einer Person heute Mittag, die zur Teil-Evakuierung des Flughafens Gatwick geführt hat. Offenbar war der Mann, ein französischer Staatsbürger, im Besitz von zwei Pistolen, als er ein Easy-Jet Flugzeug besteigen wollte. Easy-Jet Mitarbeiter und Sicherheitskräfte konnten den Mann in der Folge überwältigen.
15:34
Ermittler finden ägyptischen Pass bei Attentäter
Wie der französische Sender BFMTV berichtet, sollen Ermittler bei einem der Attentäter einen ägyptischen Pass gefunden haben. Eine Bestätigung durch die Behörden steht noch aus.
15:34
Pariser Spitäler versorgten 300 Menschen
Die Pariser Spitäler haben nach der Terrorwelle 300 Menschen versorgt. 80 Opfer seien als akute Notfälle behandelt worden, teilte die Spitalverwaltung am Samstag mit. 43 Menschen wurden als Zeugen oder Angehörige von Opfern in Behandlung genommen.

Bis zum frühen Nachmittag hätten 53 Menschen die Spitäler bereits wieder verlassen können. Die Mehrheit der Betroffenen stehe unter Schock und litt unter Traumata, die eine längerfristige Versorgung nötig machen könnten.
15:27
Die Rede von Präsident Hollande im Wortlaut
Der französische Präsident François Hollande hat die Anschlagsserie von Paris mit mehr als 120 Toten als «Kriegsakt» bezeichnet. Im Folgenden Hollandes Statement vom Samstagvormittag in Auszügen im Wortlaut:
epa05024452 French president Francois Hollande speaks in Paris, France, 14 November 2015, following a series of coordinated attacks in and around Paris late 13 November 2015, which left more than 120 people dead. Hollande blamed the Islamic State group for the attacks in Paris that left at least 128 dead, calling them an 'act of war'.  EPA/STEPHANE DE SAKUTIN / POOL MAXPPP OUT
«Liebe Landsleute,

was sich gestern in Paris und in Saint-Denis in der Nähe des Stade de France ereignet hat, ist ein Kriegsakt, und im Angesicht des Krieges muss das Land die angemessenen Entscheidungen treffen. Es ist ein Kriegsakt, der von einer terroristischen Armee, Daesh, einer dschihadistischen Armee, gegen Frankreich begangen wurde; gegen unsere Werte, die wir überall in der Welt verteidigen; gegen das, was wir sind: ein freies Land, das sich an die ganze Welt wendet. Es ist ein Kriegsakt, der von aussen vorbereitet, organisiert und geplant wurde, mit Komplizen im Innern, die die Untersuchung ermitteln wird.

Es ist ein Akt der absoluten Barbarei. (...) Familien erfahren Leid und Verzweiflung. Das Land leidet, und ich habe ein Dekret erlassen, um drei Tage Staatstrauer auszurufen. Alle Massnahmen, um unsere Mitbürger und unser Territorium zu schützen, werden ergriffen. (...) Das Militär wird in den nächsten Tage überall in Paris patrouillieren.

Frankreich wird unerbittlich gegenüber den Barbaren von Daesh sein, weil es feige, schändlich, heftig angegriffen worden ist. Das Land wird mit allen Mitteln, im Rahmen des Rechts, handeln. (...)

In dieser so schmerzhaften, so schlimmen, so entscheidenden Periode für unser Land rufe ich zur Einheit auf, zum Zusammenschluss, zur Besonnenheit. (...) Frankreich ist stabil, aktiv, tapfer und wird über die Barbarei triumphieren. (...)

Meine lieben Landsleute, was wir verteidigen, ist unser Vaterland, aber es ist noch mehr als das. Es sind unsere Werte der Menschlichkeit. (...) Es lebe die Republik und es lebe Frankreich.»
(
15:23
Testspiel England-Frankreich wird stattfinden
Entgegen früheren Mutmassungen findet das Fussball-Testspiel zwischen England und Frankreich in London am Dienstag doch statt.
15:18
«Unsere Freiheit wird nicht am Hindukush verteidigt, sondern in unseren Köpfen»
«Unsere Freiheit wird nicht am Hindukush verteidigt, sondern in unseren Köpfen», sagt watson-Chefredakteur Hansi Voigt in einem Kommentar zu den Terroranschlägen in Paris.
15:09
Einzelne Kantone erhöhen ihre Sicherheitsvorkehrungen
Die Kapo Zürich hat heute Nachmittag in einem Communiqué mitgeteilt, dass sie nach dem gestrigen Anschlag Massnahmen ergriffen habe: «Die Kantonspolizei Zürich hat Kenntnis von den Ereignissen in Paris und überprüft die Sicherheitslage im Kanton Zürich laufend. Wir stehen in engem Kontakt mit andern Polizeikorps und dem Bund. Wir sind wachsam und haben unsere Präsenz punktuell erhöht, zum Beispiel am Flughafen Zürich und im Hauptbahnhof. Falls nötig werden weitere Massnahmen getroffen. Aus polizeitaktischen Gründen können hierzu keine Details genannt werden.»
15:01
Erster Attentäter identifiziert
Gemäss Le Monde konnte der erste der acht Attentäter identifiziert werden. Offenbar handelt es sich um einen ungefähr 30-jährigen Franzosen, der den französischen Behörden und dem Geheimdienst bekannt war. Dies berichtet Le Monde.
15:00
watson-Reporterin in Paris
Unsere Reporterin Rafaela Roth berichtet aus Paris. Ihr könnt ihr auf Twitter folgen @rafaellaroth oder euch auf unserem Twitter-Feed (auf der rechten Seite, nur in der Desktop-Version) informieren.
14:49: G20-Treffen: Front gegen den Terror
von Räii
Nach den blutigen Anschlägen in Paris wollen die führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) auf ihrem Gipfel in der Türkei entschlossen auf den Terrorismus reagieren. Die Führer der G20-Staaten verurteilten am Samstag die «barbarischen Terrorakte».

Der türkische Staatspräsident und G20-Gastgeber Recep Tayyip Erdogan sagte, die Türkei kenne den Terror aus eigener leidvoller Erfahrung. Terrorismus müsse universell verurteilt werden. Die Logik «mein Terrorist ist gut, Deiner ist schlecht» dürfe nicht mehr gelten.

«Terrorismus hat keine Religion, keine Nation, keine Rasse, kein Vaterland.» Erdogan sprach am Telefon mit Frankreichs Präsidenten François Hollande, der wegen der Anschlagsserie in Paris seine Teilnahme am Gipfel abgesagt hat.

Besonders strenge Sicherheitsvorkehrungen
Der Gipfel der Staats- und Regierungschefs findet am (morgigen) Sonntag und Montag unter besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen im Küstenort Belek nahe Antalya statt. 12'000 Sicherheitskräfte sind zum Schutz der 13'000 Teilnehmer im Einsatz.

Das Gipfelprogramm ist dicht gedrängt: Neben dem Kampf gegen den Terrorismus wollen die G20-Führer am Sonntag auch nach Wegen suchen, wie der Flüchtlingszustrom nach Europa gebremst und Frieden in Syrien erreicht werden kann. Als höchstes Wirtschaftsforum wird der Gipfel auch über eine Ankurbelung der Weltwirtschaft debattieren und einen Plan für ein gerechteres globales Steuersystem verabschieden.
14:12
Behörden dürfen Ausgangssperre verhängen
Wie Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte, sind die französischen Präfekturen berechtigt, Ausgangssperren zu verhängen.
14:06
Klavier vor dem Bataclan
Eine ebenso spontane wie berührende Aktion: Ein Pianist hat sein Klavier mit dem Fahrrad vor das Bataclan-Theater gezogen und spielt nun am Schauplatz des Terrors:
14:00 Polizist in Charonne im Vorfeld des Attentats getötet
von MariaIsabelle
Le Monde berichtet, dass ein Polizist in Zivil gestern Abend in Charonne im 20. Arrondissement getötet wurde. Des weiteren wurde ein zweiter Polizist, welcher ausserdienstlich am Konzert im Bataclan teilnahm, verletzt.
13:45
Fehlalarm in Bagnolet
Entwarnung in Bagnolet: Französische Medien berichten, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt habe.
13:40
Auto durchbrach Polizeisperre
Offenbar durchbrach ein Auto mit vier bewaffneten Insassen eine Polizeisperre. Dies berichtet «Le Parisien».
13:35
Bestätigung: Helikopter über Bagnolet
Das französische Sécurite Civil, eine Abteilung des Innenministeriums bestätigt, dass Helikopter über Bagnolet fliegen. Das schreibt Infos140 auf Twitter. Ein Grund für den Überflug wurde noch nicht genannt.

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